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DFB-Vereinspokal  -  Saison 2008/09

 

zur Saison 2007/08   -   zur Saison 2009/10


Teilnehmer

 

1.Runde (9./10.8.2008), 2.Runde (23./24.9.2008), 3.Runde/Achtelfinale (27./28.1.2009),

 

4.Runde/Viertelfinale (3./4.3..2009), 5.Runde/Halbfinale (21./22.4.2009), 6.Runde/Finale in Berlin (30.5.2009)


Abkürzungen: BL - Bundesliga (1.Spielklasse), 2.BL - 2.Bundesliga (2.Spielklasse), 3.L – 3.Liga (3.Spielklasse), RL – Regionalliga (4.Spielklasse), OL - Oberliga (5.Spielklasse), VL - Verbandsliga (6.Spielklasse), LL - Landesliga (6. oder 7. Spielklasse - in Klammern: Spielklasse)


6.

Runde (Finale)

Zuschauer:

 72 954

-

72 954

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

 

 

Tore:

  1

-

1,0

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30.05.2009

Bayer Leverkusen

BL

-

Werder Bremen

BL

 

  0

:

1

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

72 954

in Berlin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tor: 0:1 Özil (58.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leverkusen: R. Adler – Castro (ab 85. Charisteas), M. Friedrich, Sinkiewicz, Kadlec – Rolfes,

Renato Augusto, Vidal (ab 85. T. Kroos), Barnetta – Kießling, Helmes

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bremen: Wiese – Fritz, Prödl, Naldo, Boenisch – Baumann (60. Niemeyer), Frings, Özil (87. Tziolis),

Diego – Pizarro, Hugo Almeida (90. Rosenberg)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

1 104 175

-

17 809

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

  212

-

3,37

pro Spiel

 

 

 

 


5.

Runde (Halbfinale)

Zuschauer:

 90 237

-

45 119

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

  7

-

3,5

pro Spiel

 

 

22.04.2009

Hamburger SV

BL

-

Werder Bremen

BL

 

  1

:

1

(

1

:

1

/

0

:

1

)

nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 1:3

55 237

 

Tore: 0:1 Mertesacker (11.), 1:1 Olic (67.)

21.04.2009

Bayer Leverkusen

BL

-

1.FSV Mainz 05

2.BL

 

  4

:

1

(

1

:

1

/

0

:

0

)

nach Verlängerung

35 000

 

Tore: 1:0 Charisteas (82.), 1:1 Bancé (88.), 2:1 Vidal (92.), 3:1 Rolfes (104.), 4:1 Kadlec (117.)

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

1 031 221

-

16 633

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

  211

-

3,4

pro Spiel

 

 


4.

Runde (Viertelfinale)

Zuschauer:

 130 093

-

32 523

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

  17

-

4,25

pro Spiel

 

 

04.03.2009

VfL Wolfsburg

BL

-

Werder Bremen

BL

 

  2

:

5

(

2

:

2

)

 

 

 

 

 

24 115

03.03.2009

1.FSV Mainz 05

2.BL

-

FC Gelsenkirchen-Schalke 04

BL

 

  1

:

0

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

20 100

04.03.2009

Bayer Leverkusen

BL

-

Bayern München

BL

 

  4

:

2

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

50 500

04.03.2009

Hamburger SV

BL

-

SV Wehen Wiesbaden

2.BL

 

  2

:

1

(

2

:

0

)

 

 

 

 

 

35 378

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

 940 984

-

15 683

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

  204

-

3,4

pro Spiel

 

 


3.

Runde (Achtelfinale)

Zuschauer:

 250 344

-

31 293

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

  33

-

4,13

pro Spiel

 

 

27.01.2009

VfB Stuttgart

BL

-

Bayern München

BL

 

  1

:

5

(

0

:

3

)

 

 

 

 

 

55 500

28.01.2009

Borussia Dortmund

BL

-

Werder Bremen

BL

 

  1

:

2

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

74 000

27.01.2009

Carl Zeiss Jena

3.L

-

FC Gelsenkirchen-Schalke 04

BL

 

  1

:

4

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

17 600

27.01.2009

Hamburger SV

BL

-

TSV 1860 München

2.BL

 

  3

:

1

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

48 058

28.01.2009

VfL Wolfsburg

BL

-

Hansa Rostock

2.BL

 

  5

:

1

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

12 500

28.01.2009

Bayer Leverkusen

BL

-

Energie Cottbus

BL

 

  3

:

1

(

3

:

0

)

 

 

 

 

 

16 000

28.01.2009

Karlsruher SC

BL

-

SV Wehen Wiesbaden

2.BL

 

  0

:

1

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

13 686

27.01.2009

SC Freiburg

2.BL

-

1.FSV Mainz 05

2.BL

 

  1

:

3

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

13 000

 

 

 

 

Zuschauer:

 810 891

-

14 480

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

  187

-

3,34

pro Spiel

 

 


2.

Runde

Zuschauer:

 299 385

-

18 712

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

  40

-

2,5

pro Spiel

 

 

24.09.2008

Bayern München

BL

-

1. FC Nürnberg

2.BL

 

  2

:

0

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

65 000

23.09.2008

Erzgebirge Aue

3.L

-

Werder Bremen

BL

 

  1

:

2

(

1

:

1

)

 

 

 

 

 

12 000

23.09.2008

FC Gelsenkirchen-Schalke 04

BL

-

Hannoverscher SV 96

BL

 

  2

:

0

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

50 378

24.09.2008

Hamburger SV

BL

-

VfL Bochum

BL

 

  2

:

0

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

33 820

24.09.2008

FC Oberneuland Bremen

RL

-

VfL Wolfsburg

BL

 

  0

:

7

(

0

:

3

)

 

 

 

 

 

2 196

24.09.2008

VfB Stuttgart

BL

-

Arminia Bielefeld

BL

 

  2

:

0

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

8 500

23.09.2008

FC Augsburg

2.BL

-

Bayer Leverkusen

BL

 

  0

:

2

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

11 117

23.09.2008

Eintracht Frankfurt

BL

-

Hansa Rostock

2.BL

 

  1

:

2

(

1

:

1

/

1

:

0

)

nach Verlängerung

18 300

24.09.2008

Borussia Dortmund

BL

-

Hertha Berliner SC

BL

 

  2

:

1

(

1

:

1

/

1

:

1

)

nach Verlängerung

30 012

24.09.2008

Offenbacher Kickers

3.L

-

Karlsruher SC

BL

 

  0

:

2

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

8 189

23.09.2008

Energie Cottbus

BL

-

Borussia Mönchengladbach

BL

 

  3

:

0

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

9 805

24.09.2008

SC Freiburg

2.BL

-

TSG Hoffenheim

BL

 

  3

:

1

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

15 400

23.09.2008

1.FSV Mainz 05

2.BL

-

1.FC Köln

BL

 

  3

:

1

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

19 300

23.09.2008

TSV 1860 München

2.BL

-

Meidericher SV Duisburg

2.BL

 

  0

:

0

(

0

:

0

/

0

:

0

)

nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 5:4

5 500

24.09.2008

SV Wehen Wiesbaden

2.BL

-

Alemannia Aachen

2.BL

 

  1

:

0

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

4 016

24.09.2008

Carl Zeiss Jena

3.L

-

FSV Frankfurt

2.BL

 

  1

:

0

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

5 852

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

 560 547

-

11 678

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

  154

-

3,21

pro Spiel

 

 

 

Im Spiegel der Presse

Kicker-Online, 23.9.08:

Aue erweist sich als unangenehmer Gegner

Nach der Gala erfüllt Werder die Pflicht

Nach der furiosen Vorstellung von München erwies sich Erzgebirge Aue für Werder Bremen in der 2. Pokalrunde als erwartet unangenehmer Gegner. Der Drittligist ging sogar früh in Führung, doch Treffer von Pizarro und Rosenberg verhinderten einen Ausrutscher der Hanseaten, die sich ihrer Sache in der Schlussphase ein wenig zu sicher waren.

Das Duell gegen Werder bot für Aue eine willkommene Abwechslung vom Drittliga-Alltag, wo die Sachsen nach dem 0:1 gegen Düsseldorf auf dem vorletzten Platz liegen. Teammanager Heiko Weber nahm zwei Änderungen vor. El Berkani und Kenny Schmidt spielten für Steve Müller und Lunkunku. Werder-Coach hatte nach der Galavorstellung beim 5:2 in München kaum Grund zum Wechseln. Einzig der Ausfall von Mertesacker zwang ihn dazu. Für den deutschen Nationalspieler kam Pasanen ins Team, der den Platz auf der rechten Seite der Viererkette einnahm. Prödl, der auf dieser Position am Samstag enttäuscht hatte, rückte nach innen.

Im Hochgefühl des Triumphs von München hatte sich Werder vorgenommen, den Drittligisten nicht zu unterschätzen. Nach nur sieben Minuten mussten die Bremer allerdings erst einmal einem Rückstand hinterherlaufen, denn mit seiner ersten Offensivaktion ging der Außenseiter in Führung. Boenisch ließ Fabian Müller auf der rechten Seite gewähren, der Auer dankte es ihm mit einem Rechtsschuss ins linke Eck, an den Wiese nur noch die Fingerspitzen brachte. Fast umgehend hätte El Berkani sogar noch nachlegen können. Allein vor Wiese wurde er von Naldo jedoch im letzten Moment entscheidend am Abschluss gehindert.

Mit der frühen Führung im Rücken zogen sich die Gastgeber weit zurück, machten die Räume vor dem Sechzehner eng und lauerten auf Konter. Werder wurde nach etwa einer Viertelstunde immer stärker. Vor allem Pizarro entpuppte sich in dieser Phase als ständiger Gefahrenherd. Zweimal verfehlte der Peruaner das Tor nur knapp (17./19.), im dritten Versuch klappte es. Nach Diegos Freistoßhereingabe brachte er den Ball mit dem Rücken zum Tor stehend im Netz unter (26.). Gegenspieler Hensel sah dabei nicht gut aus, Torwart Flauder allerdings noch schlechter, denn Pizarros Kopfball hätte er eigentlich halten müssen.

Nach dem Ausgleich hatte Werder die Partie im Griff, drängte aber nicht mit aller Macht auf den zweiten Treffer. Auf dem Weg zum Tor taten sich die Bremer mitunter schwer. So eroberte Aue ein ums andere Mal im Mittelfeld den Ball. Mangelnde Präzision verhinderte bei den Kontern jedoch weiteren Erfolg.

Nach dem Wechsel war es erneut Pizarro, der das Tor der Gastgeber mit einem Rechtsschuss in Gefahr brachte (50.). Feick und Kos zwangen Wiese auf der anderen Seite zu Rettungstaten (51.). Genau als die Erzgebirger sich ein wenig aus ihrem Schneckenhäuschen heraustrauten, schlug Werder eiskalt zu. Mit einem Doppelpass hebelten Rosenberg und Pizarro die zu pomadige Abwehr auseinander. Der Schwede vollendete mühelos zum 2:1 für den Favoriten (54.).

Nach Rosenbergs Treffer verflachte die Partie. Die Bremer begnügten sich damit, den knappen Vorsprung zu verwalten. Aue fehlten die Mittel, um den Bundesligisten zu weiteren Chancen zu gelangen. Erst als Werder in der Schlussphase viel zu passiv agierte, kamen die Gastgeber noch einmal ins Spiel - und zu zahlreichen Standards, die aber allesamt nichts einbrachten. In der Nachspielzeit musste Wiese nach Feicks Schuss noch einmal eingreifen, dann war Schluss.

Aue muss sich nun wieder auf den grauen Liga-Alltag konzentrieren. Dieser beschert der Weber-Elf am Samstag ein Auswärtsspiel in Unterhaching. Zwei Klassen höher empfängt Werder am selben Tag Hoffenheim.


1.

Runde

Zuschauer:

 261 162

-

8 161

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

  114

-

3,56

pro Spiel

 

 

10.08.2008

Rot-Weiß Erfurt

3.L

-

Bayern München

BL

 

  3

:

4

(

1

:

2

)

 

 

 

 

 

22 500

09.08.2008

Eintracht Nordhorn

OL

-

Werder Bremen

BL

 

  3

:

9

(

1

:

4

)

 

 

 

 

 

9 000

09.08.2008

FC 08 Homburg

OL

-

FC Gelsenkirchen-Schalke 04

BL

 

  0

:

3

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

18 800

09.08.2008

FC Ingolstadt 04

2.BL

-

Hamburger SV

BL

 

  1

:

3

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

11 800

10.08.2008

1.FC Heidenheim

RL

-

VfL Wolfsburg

BL

 

  0

:

3

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

7 500

10.08.2008

Hansa Lüneburg

OL

-

VfB Stuttgart

BL

 

  0

:

5

(

0

:

2

)

 

 

 

 

 

8 500

10.08.2008

Rot-Weiß Oberhausen

2.BL

-

Bayer Leverkusen

BL

 

  2

:

3

(

1

:

1

/

0

:

0

)

nach Verlängerung

10 117

09.08.2008

Hallescher FC

RL

-

Hannoverscher SV 96

BL

 

  0

:

5

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

9 857

09.08.2008

SC Pfullendorf

RL

-

Eintracht Frankfurt

BL

 

  0

:

3

(

0

:

2

)

 

 

 

 

 

7 500

08.08.2008

Eintracht Trier

RL

-

Hertha Berliner SC

BL

 

  1

:

3

(

1

:

1

)

 

 

 

 

 

5 830

10.08.2008

SpVgg Ansbach

OL

-

Karlsruher SC

BL

 

  0

:

5

(

0

:

3

)

 

 

 

 

 

4 000

08.08.2008

Preußen Münster

RL

-

VfL Bochum

BL

 

  0

:

0

(

0

:

0

/

0

:

0

)

nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 5:6

15 050

09.08.2008

Rot-Weiß Essen

RL

-

Borussia Dortmund

BL

 

  1

:

3

(

1

:

1

)

 

 

 

 

 

21 000

09.08.2008

Berliner TC Borussia

OL

-

Energie Cottbus

BL

 

  0

:

3

(

0

:

2

)

 

 

 

 

 

3 511

10.08.2008

ASV Durlach

OL

-

Arminia Bielefeld

BL

 

  1

:

2

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

6 000

09.08.2008

Fichte Bielefeld

LL(7)

-

Borussia Mönchengladbach

BL

 

  1

:

8

(

0

:

7

)

 

 

 

 

 

8 100

10.08.2008

Chemnitzer FC

RL

-

TSG Hoffenheim

BL

 

  0

:

1

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

6 758

07.08.2008

SV Niederauerbach

OL

-

1.FC Köln

BL

 

  1

:

5

(

1

:

3

)

 

 

 

 

 

8 000

10.08.2008

Rot-Weiss Ahlen

2.BL

-

1. FC Nürnberg

2.BL

 

  0

:

0

(

0

:

0

/

0

:

0

)

nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 3:4

4 266

09.08.2008

Holstein Kiel

RL

-

Hansa Rostock

2.BL

 

  0

:

2

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

8 772

10.08.2008

ASV Bergedorf 85 Hamburg

VL

-

Meidericher SV Duisburg

2.BL

 

  1

:

5

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

2 400

09.08.2008

SV Babelsberg 03 Potsdam

RL

-

1.FSV Mainz 05

2.BL

 

  1

:

2

(

1

:

1

/

0

:

0

)

nach Verlängerung

3 399

08.08.2008

SpVgg Unterhaching

3.L

-

SC Freiburg

2.BL

 

  0

:

2

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

2 800

08.08.2008

Offenbacher Kickers

3.L

-

SpVgg Greuther Fürth

2.BL

 

  1

:

0

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

7 660

09.08.2008

FC Wegberg-Beeck

OL

-

Alemannia Aachen

2.BL

 

  1

:

4

(

1

:

1

)

 

 

 

 

 

8 499

10.08.2008

SV Darmstadt 98

RL

-

SV Wehen Wiesbaden

2.BL

 

  0

:

2

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

5 500

08.08.2008

Erzgebirge Aue

3.L

-

FC St.Pauli Hamburg

2.BL

 

  0

:

0

(

0

:

0

/

0

:

0

)

nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 5:4

8 800

10.08.2008

FC Oberneuland Bremen

RL

-

TuS Koblenz

2.BL

 

  1

:

1

(

1

:

1

/

0

:

0

)

nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 5:4

 987

10.08.2008

TSG Neustrelitz

OL

-

TSV 1860 München

2.BL

 

  0

:

2

(

0

:

2

)

 

 

 

 

 

5 000

08.08.2008

FSV Frankfurt

2.BL

-

VfL Osnabrück

2.BL

 

  2

:

0

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

3 170

09.08.2008

Carl Zeiss Jena

3.L

-

1.FC Kaiserslautern

2.BL

 

  2

:

1

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

8 489

09.08.2008

SC Paderborn 07

3.L

-

FC Augsburg

2.BL

 

  1

:

1

(

0

:

0

/

0

:

0

)

nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 1:3

7 597

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

 261 162

-

8 161

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

  114

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3,56

pro Spiel

 

 

 

Im Spiegel der Presse

Kicker-Online, 8.8.08:

Aue wirft St. Pauli raus - Eger sieht Rot

Flauder hält! Aue in Runde zwei

Erzgebirge Aue ist die Überraschung gelungen! In der ersten Runde des DFB-Pokals warfen die Sachsen den FC St. Pauli aus dem Rennen. Auch wenn die Hamburger ab der 64. Minute in Unterzahl agieren mussten, fiel die Entscheidung erst im Elfmeterschießen. Dort parierte Flauder gegen Ebbers und beendete die Pokalsaison des Zweitligisten, ehe sie überhaupt richtig begonnen hatte.

Aues Teammanager Heiko Weber nahm im Pokal einen Torwartwechsel vor. Flauder stand für Männel zwischen den Pfosten. Im Vergleich zur 2:3-Niederlage in Jena begann zudem Glasner für El Berkani. Bei St. Pauli standen im ersten Pflichtspiel der Saison mit Torwart Hain, Weigelt und Hennings drei Neuzugänge auf dem Platz. Ebbers nahm wegen einer Bänderverletzung im Knöchel nur auf der Bank Platz. So agierte Sako als einzige Spitze.

Die erste Gelegenheit der Partie hatten die Gäste, als Torwart Flauder nach Trojans Ecke wenig sicher wirkte, Eger aber zu überrascht war, um dies auszunutzen (6.). Danach ließen Torszenen auf sich warten. Der Drittligist war mindestens gleichwertig und hatte die erste große Chance der Partie, als Curri mit einem Schuss von der Strafraumgrenze Hain prüfte (16.). Die beste Möglichkeit für die Gäste vergab Bruns, als er aus 14 Metern an Flauder scheiterte (22.).

Es fehlte der Partie am nötigen Tempo und den Akteuren an den nötigen Ideen. Aue überließ dem Zweitligisten das Spiel und griff oft erst nahe der Mittellinie an. St. Pauli tat sich aber schwer und leistete sich zu viele Ballverluste. Anfällig wirkte die Gästeabwehr vor allem bei langen Bällen. Nach einem solchen tauchte Cimen im Strafraum auf. Eger und Hain konnten ihn gerade noch stoppen (43.). Auf der anderen Seite setzte Ebbers, der für den stark gelb-rot-gefährdeten Sako gekommen war, in der Nachspielzeit Bruns in Szene, der jedoch verzog.

Nach dem Wiederanpfiff nahm das Spiel weiterhin nicht an Fahrt auf. St. Pauli mangelte es gegen die abwartenden Auer schlichtweg an Ideen. Aus dem Spiel heraus ging gar nichts, so musste Rothenbachs Kopfball (60.) nach Ecke von Trojan schon als beste Chance gelten. Wegen einer völlig unnötigen Aktion von Eger mussten die Gäste ab der 64. Minute in Unterzahl agieren. Fernab des Geschehens ließ sich der Innenverteidiger zu einem Schlag in Richtung Glasner hinreißen, der zuvor etwas forsch gegen ihn eingestiegen war.

Auch in Überzahl blies Aue allerdings nicht gerade zum Angriff. Für Torchancen mussten wieder Ecken her: Beim Kopfball von Kos war Hain auf dem Posten (82.), der Volley von Paulus rauschte knapp am Tor vorbei (88.). So ging es in die Verlängerung.

Dort war St. Pauli dann binnen weniger Minuten zweimal im Glück. Erst, als El Berkanis scharfe Hereingabe von Morenas Fuß nicht ins, sondern übers Tor sprang (95.). Dann, als Yigitusagi auf und davon war, ihm jedoch der Ball versprang (97.). Die Gäste gerieten nun zunehmend unter Druck und konnten nur noch selten für Entlastung sorgen. In der zweiten Hälfte plätscherte das Spiel dann lange Zeit vor sich hin, ehe Aue kurz vor Schluss noch einmal Druck machte. Ein Tor wollte aber nicht mehr fallen.

Im Elfmeterschießen avancierte Aue-Keeper Flauder zum Matchwinner, als er gegen Ebbers parierte. Paulus bescherte dem Drittligisten schließlich einen Platz in der zweiten Runde, die am 23./24. September ausgetragen wird.

Mit dem Selbstvertrauen der Pokalüberraschung im Rücken kann Aue nun am nächsten Samstag gegen den VfR Aalen in der Liga antreten. St. Pauli empfängt zum Start der Zweiten Liga am Freitag den VfL Osnabrück.

Kicker-Online, 10.8.08:

CFC-Keeper Klömich überragend

Ibisevic muss lange üben

Trotz klarer Überlegenheit und einer Vielzahl von Großchancen musste die TSG 1899 Hoffenheim beim engagiert auftretenden Regionalligisten in Chemnitz bis zum Schluss um den Einzug in die nächste Runde zittern. Ausgerechnet Vedad Ibisevic, der zuvor einen Großteil der Möglichkeiten des Bundesligaaufsteigers vergeben hatte, brach den Bann und erlöste die Rangnick-Elf.

Der Chemnitzer Neu-Coach Gerd Schädlich musste auf Adamu (Reha nach Knie-OP) und Schimmel (Bänderriss im Sprunggelenk) verzichten. In der Startelf standen mit Emmerich und Liebers aber zwei Akteure, die Schädlich aus Aue mitgebracht hatte. Auf Hoffenheimer Seite fehlten Trainer Ralf Rangnick Obasi (Olympia) und Salihovic (Faserriss in der Wade). Weis wurde rechtzeitig fit und begann im linken Mittelfeld. Einziger Neuzugang in der Anfangsformation war der ehemalige Stuttgarter Beck.

Von Beginn an entwickelte sich zwischen dem Regionalligisten und dem Bundesligaaufsteiger ein unterhaltsames Match. Nach tollem Pass von Weis hatte Ba bereits in der Anfangsminute die Führung für die Kurpfälzer auf dem Fuß, scheiterte aber aus kurzer Distanz an Klömich. Die Antwort des Chemnitzer FC ließ nicht lange auf sich warten. Kellig düpierte Nilsson und Compper, ehe er einen strammen Flachschuss aus 16 Metern knapp neben das Hoffenheimer Tor setzte (3.). 1899 übernahm in der Folge das Kommando und hatte durch Ba, der nach einem schnell ausgeführten Freistoß alleine vor Klömich erneut am Keeper scheiterte, die nächste gute Gelegenheit zur Führung (11.).

Der Druck der Rangnick-Elf nahm kontinuierlich zu, die "Himmelblauen" hatten in Klömich aber einen ganz starken Rückhalt, der seinen Vorderleuten durch eine Reihe guter Paraden mehr Sicherheit zu verleihen schien. Mitte des ersten Durchgangs befreiten sich die Sachsen etwas aus der eigenen Hälfte, hatten aber Glück, dass Copado einen Heber etwas zu hoch ansetzte (33.).

Hoffenheim blieb bis zur Pause feldüberlegen, doch auch für Ibisevic gab es an Klömich kein Vorbeikommen. Stattdessen hatte Chemnitz, das bei eigenem Ballbesitz selbst aufs Tempo drückte, Sekunden vor der Pause die große Chance zur Führung. Eine Ecke landete beim freistehenden Kellig. Der Stürmer zog aus zehn Metern ab, doch Özcan rettete das 0:0 mit einer sehenswerten Parade in die Pause.

Nach dem Wiederbeginn rollten die Angriffe aber vorerst wieder auf das Chemnitzer Gehäuse zu. Gleich viermal (46., 51., 53., 63.) hatte Ibisevic die Führung auf dem Fuß, doch entweder bekam Klömich die Finger dazwischen oder der Bosnier traf nur das Außennetz.

Hoffenheim wurde langsam ungeduldig. Rangnick brachte mit Paljic und Teber frischen Wind, die Begenung blieb einseitig, doch in der Chancenverwertung änderte sich zunächst nichts. Erst als Hoffenheim langsam die Zeit wegzulaufen schien, brach ausgerechnet Ibisevic den Bann. Ba legte im Strafraum quer zu Carlos Eduardo, der die Kugel nach rechts weiter schob, und dem Bosnier gelang mit einem Rechtsschuss unter die Latte doch noch sein Erfolgserlebnis (77.).

Chemnitz kam in der Schlussphase zwar noch einmal, doch letztlich blieb es beim knappen Sieg des Favoriten.

Für beide Mannschaften beginnt die neue Saison in Cottbus. Während Hoffenheim am Samstag seine Erstligapremiere in der Lausitz gibt, steht für Chemnitz am Sonntag bei Energies zweiter Mannschaft der Regionalligaauftakt auf dem Programm. Die zweite Runde des DFB-Pokals findet am 23./24. September statt.


Teilnehmer

 

Es qualifizierten sich für den DFB-Pokal:

- die 18 Bundesligisten der abgelaufenen Saison,

- die 18 Zweitbundesligisten der abgelaufenen Saison,

- die Verbandspokalsieger der 21 Landesverbände,

- die jeweils Erst- und Zweitplatzierten der abgelaufenen Spielzeit in den Regionalligen Süd und Nord und

- jeweils ein weiterer Amateurklub aus den drei DFB-Landesverbänden, welche die meisten Herrenmannschaften im Spielbetrieb haben (derzeit Bayern, Niedersachsen und Westfalen). In der Regel sind dies die Verlierer des Verbandspokal-Endspiels.

=> 64 Starter.
 

Bundesliga (DFB) - 18 Starter

 alle Teams der Saison 2007/2008
 

2.Bundesliga (DFB) - 18 Starter

 alle Teams der Saison 2007/2008

Nordostdeutscher Fußball-Verband (NOFV) - 6 Starter

 Berlin                  Berliner TC Borussia

 Brandenburg             SV Babelsberg 03 Potsdam

 Mecklenburg-Vorpommern  TSG Neustrelitz

 Sachsen                 Chemnitzer FC

 Sachsen-Anhalt          Hallescher FC

 Thüringen               Rot-Weiß Erfurt

 

Norddeutscher Fußball-Verband (NFV) - 5 Starter

 Bremen                   FC Oberneuland Bremen
 Hamburg                  ASV Bergedorf 85 Hamburg

 Niedersachsen            Eintracht Nordhorn
                          Hansa Lüneburg
 Schleswig-Holstein       Holstein Kiel 

Süddeutscher Fußball-Verband (SFV) - 8 Starter

 Bayern                  SpVgg Ansbach

                         SpVgg Unterhaching

                         FC Ingolstadt 04 (Zweiter der Regionalliga)

 Hessen                  SV Darmstadt 98

                         FSV Frankfurt (Erster der Regionalliga)

 Baden                   ASV Durlach

 Südbaden                SC Pfullendorf

 Württemberg             1.FC Heidenheim

 

Westdeutscher Fußball-Verband (WFV) - 5 Starter

 Niederrhein              Rot-Weiß Essen

                          Rot-Weiß Oberhausen (Zweiter der Regionalliga)

 Westfalen                Preußen Münster

                          Fichte Bielefeld

                          Rot-Weiß Ahlen (Erster der Regionalliga)

 Mittelrhein              FC Wegberg-Beeck

 

Fußball-Regionalverband Südwest (FVSW) - 3 Starter

 Südwest                 SV Niederauerbach

 Saarland                FC 08 Homburg

 Rheinland               Eintracht Trier

 


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