zur Saison
2004/05 - zur
Saison 2006/07
Spieltag 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15
16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30
| Spiele | S | U | N | Tore | Tordiff. | Punkte | ||||||||||||
| 1. | Bornaer SV 91 | 30 | 17 | 9 | 4 | 66 | : | 38 | + 28 | 60 | Aufstieg in die Landesliga Sachsen | |||||||
| 2. | SG Taucha 99 | 30 | 16 | 9 | 5 | 71 | : | 40 | + 31 | 57 | ||||||||
| 3. | SV Leipzig Nordwest | 30 | 18 | 3 | 9 | 60 | : | 36 | + 24 | 57 | ||||||||
| 4. | FC Bad Lausick | 30 | 17 | 4 | 9 | 64 | : | 38 | + 26 | 55 | ||||||||
| 5. | SV Tresenwald Machern | 30 | 16 | 6 | 8 | 52 | : | 34 | + 18 | 51 | ||||||||
| 6. | SSV Stötteritz Leipzig | 30 | 14 | 8 | 8 | 55 | : | 41 | + 14 | 50 | ||||||||
| 7. | Blau-Weiß Leipzig | (N) | 30 | 14 | 6 | 10 | 47 | : | 38 | + 9 | 48 | |||||||
| 8. | ESV Delitzsch | 30 | 12 | 9 | 9 | 54 | : | 48 | + 6 | 45 | ||||||||
| 9. | Rotation 1950 Leipzig | (N) | 30 | 9 | 14 | 7 | 41 | : | 36 | + 5 | 41 | |||||||
| 10. | Eintracht Sermuth | 30 | 11 | 6 | 13 | 49 | : | 47 | + 2 | 39 | ||||||||
| 11. | VfB Zwenkau | 30 | 12 | 2 | 16 | 51 | : | 51 | + 0 | 35 | ||||||||
| 12. | Döbelner SC | 30 | 8 | 6 | 16 | 29 | : | 50 | - 21 | 30 | ||||||||
| 13. | FSV Beilrode | 30 | 8 | 5 | 17 | 49 | : | 72 | - 23 | 29 | ||||||||
| 14. | Fortuna Leipzig | 30 | 7 | 6 | 17 | 53 | : | 83 | - 30 | 24 | ||||||||
| 15. | Rot-Weiß Mehderitzsch | (N) | 30 | 4 | 8 | 18 | 37 | : | 71 | - 34 | 20 | Abstieg in die Bezirksklasse Leipzig | ||||||
| 16. | FSV Krostitz | 30 | 4 | 5 | 21 | 27 | : | 82 | - 55 | 17 | Abstieg in die Bezirksklasse Leipzig | |||||||
| Anmerkung:
Dem SV Tresenwald Machern, dem VfB Zwenkau und Fortuna Leipzig wurden wegen
Nichterfüllung des
Schiedsrichter-Solls im wiederholten Fall zum Saisonende jeweils drei Punkte abgezogen. |
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| 187 | 106 | 187 | 805 | : | 805 | 658 | ||||||||||||
| Im Spiegel der Presse | |
| Torgauer Zeitung, 8.5.06: Knapp am Punkt vorbei
(Bezirksliga/Herren) SV Rot-Weiß Mehderitzsch - Fortuna Leipzig 2:3 (0:1) Fußball (TZ). Rot-Weiß Mehderitzsch hat am Sonntagnachmittag das wichtige Spiel gegen Fortuna Leipzig mit 2:3 verloren. Die Platzherren waren dabei zwar optisch überlegen. Das effektivere Team kam aber aus der Messestadt. Immer wieder starteten die Gäste ihre kreuzgefährlichen Konterangriffe und zwangen die Hintermannschaft dazu, höllisch aufzupassen. Auf der anderen Seite verfehlte ein Holecek-Schuss nach 15 Minuten knapp das Tor. Die Gäste hatten nach 25 Minuten durch einen Kopfball eine Riesenmöglichkeit. Mit dem Halbzeitpfiff gingen die Messestädter mit 1:0 in Führung. Eine flache Eingabe von der rechten Seite brauchte Torjäger Lobsch nur einzuschieben. Die Mehderitzscher Abwehr wirkte bei dem flüssig vorgetragenen Angriff überfordert. In der 2. Halbzeit versuchten die Platzherren verbissen, den Ausgleich zu erzielen. Doch statt der Rot-Weiß-Anhänger jubelten wieder die der Gäste: Kanitz beendete einen Konter mit dem 0:2 in der 51. Minute. Gleich im Gegenzug vergab Libero Oppel per Kopf das Anschlusstor. Nach einem Eckball war dann erneut Kanitz zur Stelle und es stand 0:3 (60.). D. Holecek und L. Klic vergaben im Anschluss gute Chancen, bis Sebastian Wetzer nach 79 Minuten das Anschlusstor gelang. Nun ging noch einmal ein Ruck durch die RWM-Reihen. Bauchner erzielte nach 85 Minuten das 2:3. Mehr ließen die Fortunen nicht zu. |
Torgauer Zeitung, 8.5.06: Den Offenbarungseid geleistet?
(Bezirksliga/Herren) Stötteritz - Beilrode 5:1 (2:1) Fußball (TZ/LAND). Die Ostelbier nehmen sich den Leistungsabfall zur Unzeit: Fünf Spieltage vor Schluss schwebt der FSV nach der dritten Pleite in Serie mehr denn je in Abstiegsnöten. Dabei ließ sich die erste Halbzeit ganz gut an. Die Platzherren gingen aber folgerichtig in Führung, als Bieleit zeigte, wo ein Torjäger stehen muss (14.). Als sich Gräfe nach Herrmann-Pass energisch durchsetzte und gegen die Laufrichtung von SSV-Schlussmann Arnhold einnetzte, schienen die Gäste auf einem guten Weg (15.). Aber der unwiderstehliche und dribbelstarke Andrich bereitete die erneute Führung von Becker mustergültig vor (28.). Bis zum Halbzeitpfiff besaßen die 09er durchaus Ausgleichschancen: Erst zwang Lehmann Arnhold zu einer Reaktion, dann nutzte Schwarz seinen Freiraum nicht konsequent (31., 41.). Zu guter Letzt entschärfte Arnhold einen Herrmann-Schuss. Den Abpraller setzte Lehmann an den Außenpfosten (42.). Nach dem Wechsel ließen die Gästebemühun-gen stark zu wünschen übrig und die Stötteritzer kam gegen Spielende noch zu drei "leichten" Toren: Zunächst traf Walther, der zuvor schon den Innenpfosten getroffen hatte mit einem Verlegenheitsschuss (70., 74.), dann zeigte Bieleit zwei Mal seine Ausnahmestellung und "schoss" die Beilroder ab (82., 90.). |
| Im Spiegel der Presse | |
| Torgauer Zeitung, 10.4.06: Die Abstiegsränge
verlassen
(Bezirksliga/Herren) Beilrode - Zwenkau 1:0 (1:0) Fußball (TZ/LAND). Jubel, Trubel, Heiterkeit in Ostelbien! Nach einem umkämpften, aber letztendlich hoch verdienten Heimsieg rangieren die 09er nicht mehr auf einem Abstiegsplatz. Garanten für diesen Fakt waren eine sichere Deckung und eine beherzte Angriffsleistung. Christoph Lehmann machte sein bestes Spiel im FSV-Trikot. In der ersten Hälfte sorgten vor allem die raffinierten Bachmann-Freistöße latent für Gefahr. So entsprang das "Tor des Tages" einem weiten Freistoß des Liberos, den Gräfe mit dem Kopf ins Tor ablenkte (37.). Von den Gästen war im Vorwärtsgang so gut wie nichts zu sehen. Durch einen unnötigen Schwarz-Rückpass auf FSV-Keeper Kretzschmar verletzte sich dieser schwer, dass A-Jugend-Hüter Kobert in den FSV-Kasten musste, seine Sache aber ausgezeichnet machte. Von den abstiegsbedrohten Zwenkauern war in der Offensive weiter wenig zu sehen. Sicherlich verzeichneten sie im zweiten Durchgang mehr Ballkontakte, blieben vor dem Tor allzu harmlos. Bis auf einen Kopfball von Kratz, knapp vorbei, sprang nichts für sie heraus (81.). Die Gast-geber konnten sich immer wieder mit Kontern befreien und besaßen durch zwei Mal Herrmann und Reichert sogar Chancen, die Führung auszubauen (59., 72.). In dieser Form steigen die Ostelbier nie im Leben ab. |
Torgauer Zeitung, 10.4.06: Zwei Punkte verschenkt
(Bezirksliga/Herren) Krostitz - Mehderitzsch 1:1 (1:1) Fußball (TZ). Rot-Weiß musste am Sonnabend in der Biergemeinde Krostitz zum schweren Auswärtsspiel antreten. Die Gastgeber haben sich im Kampf um den Verbleib in der Bezirksliga längst noch nicht aufgegeben. Mehderitzsch startete mit zwei hoch karätigen Chancen. Nach zwei Minuten zog David Holecek aus der Drehung ab, aber der Krostitzer Torhüter Ale-xander Scharch holte den Ball aus dem Dreiangel. Gleich danach entschärfte er einen Bilderbuchkopfball von RWM-Kapitän Chris Gomell. Dann kam die 18. Spielminute: Krostitz-Libero Scheufler jagte einen 35-Meter-Freistoß ins Mehderitzscher Tor zur 1:0-Führung. RWM steckte den Rückstand gut weg. Als Hache am linken Strafraumeck gefoult wurde und Klic den Ball auf die lange Ecke schlug, konnte Torhüter Scharch nur prallen lassen. Lakman stand goldrichtig, staubte ab zum 1:1-Ausgleich. In der zweiten Halbzeit hatten die Mehderitzscher die besseren Möglichkeiten. Nach 53 Minuten schoss der frei gespielte Lakman am Tor vorbei. Danach eine Schrecksekunde für RWM, als eine lange Flanke von Geppert über Torhüter Gründer an die Querlatte segelte. Im Gegenzug (62.Minute) scheitert Holecek aus Nahdistanz. Die letzten beiden Chancen vergaben Wetzer (75. Min) und Holecek (81. Min). Am Ende holte RWM seinen ersten Punkt in 2006, und hält somit den Vorsprung auf Krostitz. |
| Im Spiegel der Presse |
| Torgauer Zeitung, 18.4.06: RWM unter Wert geschlagen
Mehderitzsch - Leipzig-NW 2:4 (1:2) Der Bezirksliga-Spitzenreiter aus der Messestadt gastierte am Ostermontag im Waldstadion. Leipzig-Nordwest ging nach zehn Minuten durch ein Freistoßtor von Kunath unter tatkräftiger Unterstützung des Mehderitzscher Torhüters Gründer in Führung. Rot-Weiß spielte gut mit und hatte durch Klic und Wetzer gute Chancen zum Ausgleich. Im Nachsetzen nach einem Eckball gelang Gomell, am langen Pfosten stehend, der verdiente Ausgleich. In der 38. Minute die erneute Führung für Nordwest, als Weihrauch nach Freistoß ungehindert zum Kopfball kam. Gleich nach Wiederanpfiff ging ein Kopfball vom aufgerückten Libero Oppel an die Querlatte. Mit toller Moral versteckte sich Mehderitzsch nicht. Klic gelang mit einem direkt verwandelten Freistoß der 2:2 Ausgleich (49. Minute). Doch die Leipziger profitierten erneut von einem Abwehrschnitzer, als ein abgefälschter Schuß von Bader den Weg zum 3:2 ins Tor fand. In der Schlussphase dann noch der 2:4-Endstand. |
| Im Spiegel der Presse |
| Torgauer Zeitung, 18.4.06: Eine unnötige Niederlage
BL/H NHS Sermuth - Mehderitzsch 2:0 (2:0) Eine Schlafphase brachte Mehderitzsch, das auf Spielmacher Libor Klic wegen Arbeit verzichten musste, mit 0:2 auf die Verliererstraße. Eine Flanke von rechts (33.Minute) konnte der Ex-Profi Schmidt unbedrängt einschießen. Rot-Weiß vertendelte beim anschließenden Anstoß den Ball und musste den Sermuther Angriff durch ein Foulspiel (Wetzer) stoppen. Der Freistoß ging vom linken an den rechten Innenpfosten und von dort ins Tor. In der zweiten Halbzeit bestimmte Mehderitzsch das Geschehen. Zunächst schoss der freistehende Holecek drüber. Ein Kopfball von Kapitän Chris Gomell wurde im letzten Moment von der Torlinie geschlagen (53.Minute). Holecek hätte mit zwei Riesenchancen den Ausgleich besorgen müssen. Die letzte Möglichkeiten hatten Wetzer und Schäfer. |
| Im Spiegel der Presse | |
| Torgauer Zeitung, 12.12.05: Letzten Strohhalm ergriffen
(Bezirksliga/Herren) FSV Beilrode 09 - FSV Krostitz 4:2 (2:2) Fußball (TZ/LAND). Nach sieben Niederlagen am Stück landete der FSV 09 einen elementar wichtigen Sieg und gab den Gästen die "Rote Laterne" mit auf den Heimweg nach Krostitz. Für beide Mannschaften stand enorm viel auf dem Spiel. Der 90-minütige Abstiegskampf schrieb viele Geschichten. Zum einen gab Uwe Winkler sein Comeback als Feldspieler, zum anderen traf Oldtimer Andreas Cyranek zwei Mal in unnachahmlicher Manier. Nach zwei Minuten und 44 Sekunden lag der Ball das erste Mal im Tor. Aber dem Treffer von Gräfe wurde wegen Abseits die Anerkennung verwehrt. Die Gäste gingen nach einem Jeschky-Freistoß, der per Kopf auf Werner verlängert wurde, in Führung (12.). Cyranek ließ eine hundertprozentige Ausgleichschance verstreichen (14.). Kapitän Töpfer stellte dann nach einer Cyranek-Flanke mit platziertem Kopfball den Ausgleich her (16.). Die Freude wehrte nur kurz: Ein Verlegenheitsschuss von Pertzsch ging an die Latte. Den Abpraller "kullerte" Berger ins Tor (19.). Nach einem Freistoß von Bachmann köpfte Töpfer in den Lauf von Cyranek - 2:2 nach 31 Minuten. Nach der Pause staubte Cyranek einen scharf und flach geschossenen Bachmann-Freistoß zur erstmaligen Führung ab, nachdem Torwart Scharch prallen lassen musste (63.). Nach einem Doppelpass mit Töpfer markierte Gräfe den Endstand (75.). Die Hoffnung lebt wieder... Torgauer Zeitung, 12.12.05: RWM weiter im freien Fall (Bezirksliga/Herren) Tresenwald - Mehderitzsch 6:0 (3:0) Fußball (TZ). Das letzte Erfolgserlebnis der Mehderitzscher ist auf den 19. November datiert - 1:1 in Stötteritz. Fortan hagelte es drei Niederlagen. Am Samstag nun gab's die bislang höchste. Zum Rückrundenauftakt mussten die Mehderitzscher zum SV Tresenwald, den man im Hinspiel noch mit 2:1 besiegte. Die Personalsorgen bei RWM halten weiter an, so dass am Samstag eine ganz andere Elf als noch vor gut drei Monaten auf dem Platz stand. Da kurzfristig auch noch Libero Martin Oppel ausfiel, standen dem RWM-Trainer Zölfl nur noch 11 Spieler zur Verfügung. Ein Kompliment ist diesen elf Spielern zu machen, die bis zum Abpfiff unermüdlich kämpften und alles gaben, um ein achtbares Ergebnis zu erzielen. Nach Abtasten in der Anfangsphase ging der SV Tresenwald in der 13. Minute mit einem unhaltbaren Sonntagsschuss mit 1:0 in Führung. Da konnte "Not-Keeper" Ricardo Reiche nur noch hinterschauen. Tresenwald war jederzeit die spielerisch klar bessere Mannschaft und erzielte bis zur Pause noch zwei weitere Treffer (18., 25. Minute) zum 3:0-Halbzeitstand. Auch RWM hatte einige Chancen, die jedoch nicht von Erfolg gekrönt waren. Gleich nach an Wiederanpfiff (47. Minute) erhöhte der Gastgeber auf 4:0. Noch zwei Mal musste Ricardo Reiche in der Folgezeit hinter sich greifen. In der 61. und 86. Minute erhöhte der SV Tresenwald zum 6:0-Endstand. |
Döbelner Allgemeine Zeitung, 12.12.05: Döbelner
SC meckert sich um den Sieg
Döbeln. Hut ab! Der Döbelner SC gewann gegen den Tabellendritten Blau-Weiß Leipzig beim 1:1 einen Punkt. Ein schöner Erfolg, der bei mehr Disziplin der Kreisstädter hätte auch höher enden können. Der DSC führte überflüssige Diskussionen mit dem Schiedsrichterkollektiv, zudem sah Jens Arnold wegen Meckerns nach 74 Minuten die gelb-rote Karte. Die Gäste machten von Anfang an deutlich, dass sie nicht umsonst der beste Aufsteiger sind und erarbeiteten sich einige Chancen, bei denen im Abschluss jedoch die nötige Präzision fehlte. Die Döbelner kamen in der Anfangsphase gar nicht so recht ins Spiel. Zwingende Torchancen waren nicht vorhanden. Die beste hatte Jens Arnold, der nach einem Leonhardt-Pass genau auf den Torwart schoss (20.). Im direkten Gegenzug fiel die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung der Messestädter. Nach einem Freistoß von Marx war Rekos einen Tick schneller als Schreiber und köpfte unhaltbar ein. War die Stimmung und die Moral der DSC-Mannschaft im vergangenen Spiel der Garant für den Sieg, so wunderten sich die Zuschauer, was an diesem Tag auf dem Platz herrschte. Mit gegenseitigem Kritisieren wollten einige Kreisstädter von ihrer schlechten Leistung ablenken und andere Mitspieler für den Rückstand verantwortlich machen. Die letzte Chance im ersten Durchgang hatte Jens Arnold, doch nach einer schönen Einzelleistung flog sein Schuss übers Tor. Mit Beginn der zweiten Halbzeit brachte DSC-Trainer Gerd Hentzschel Bunzel für den schwachen Möbius. Dieser hatte gleich die erste Chance, traf nach einem Kopfball jedoch nur die Latte. Kurz darauf klärte Deichfuss in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Leonhardt. Partzsch wurde immer mehr zum Aktionspunkt auf der Außenbahn und die Leipziger hatten mehr Mühe als ihnen lieb war. Nach etwas mehr als einer Stunde erkämpfte sich der Döbelner an der Seitenlinie den Ball, zogen in den Strafraum und Kobalz sah keine andere Rettung, als Partzsch zu foulen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Hänsel gewohnt sicher. Als Jens Arnold zehn Minuten später nach einer Diskussion mit Schiedsrichter Funke des Feldes verwiesen wurde, schöpften die Gäste Hoffnung auf einen Sieg. Doch dank einer guten kämpferischen Leistung ließ die DSC-Hintermannschaft kein Tor mehr zu. |
| Im Spiegel der Presse | |||
| Döbelner Allgemeine Zeitung, 5.12.05: Trotz Rückstand
herangekämpft
Döbeln. Um endlich ein wenig aus dem Tabellenkeller heraus zu kommen, wollte die DSC-Elf gegen Aufsteiger Rot-Weiß Mehderitzsch punkten. Nach wiederholtem Rückstand gelang es der Mannschaft immer wieder, sich heranzukämpfen. Am Ende verließen sie als Sieger den Platz. In der ersten Halbzeit waren die Gäste die bessere Mannschaft. Die Führung von Holecek resultierte aus einem Fehlpass von Leonhardt im Mittelfeld, den die Rot-Weißen in einen Gegenzug umsetzten. Als Hänsel einen Foulelfmeter souverän verwandelte, hofften alle auf die Wende. Doch der SV wurde weiter über vier tschechische Spieler gefährlich. Doch wenn sich der DSC nur auf die konzentriert, nutzen andere den Freiraum. Wie beim 1:2. Die DSC-Abwehr staffelte sich um Klic und Holecek, Biedermann stand völlig frei und überwand Niepel zur erneuten Gästeführung. Nach dem Seitenwechsel bekamen die Gäste den Ball nach einem Freistoß von Gläsner auf der linken Außenbahn den Ballen nicht aus dem Strafraum. Jens Arnold stand mutterseelenallein vorm 16er und schlenzte unhaltbar zum Ausgleich ein. Nur wenige Augenblicke später erhöhte er aus ähnlicher Position zur erstmaligen Führung. Scheinbar waren sich die Kreisstädter nun etwas zu selbstsicher, denn das 3:3 durch Röpke hätte nie fallen dürfen. Nach einer Flanke von links kam der Mehderitzscher zwischen zwei DSC-Spielern zum Kopfball und markierte die Führung. Danach spielte nur noch der DSC auf das Tor des SV, der mit dem Punkt mehr als zufrieden gewesen wäre. Carsten Gärtner nutzte seine Chance zum zweiten Saisontreffer, als er sich gegen vier Gegenspieler durchsetzte und zum wichtigen 4:3 traf. Fünf Minuten vor Schluss wurde Griebenow geschickt. SV-Torhüter Schneeweiß stoppte den Stürmer mit einem groben Foul und sah daraufhin von Schiedsrichter Peter Funke Rot. Wie schwer die Verletzung des DSC-Youngsters ist, bleibt abzuwarten. |
Torgauer Szeitung, 5.12.05: RWM steckt in der Krise
(Bezirksliga/Herren) Döbeln - Mehderitzsch 4:3 (1:2) Fußball (TZ). Mehderitzsch musste auch beim Döbelner SC ersatzgeschwächt antreten. Da die Torhüter Schneeweiß (Arbeit) und Schrinner (unentschuldigt) zum Anstoß fehlten, lief der Mittelfeldspieler der Mehderitzscher A-Junioren, Matthias Teiche, als Torwart auf. Doch der RWM ließ sich anfangs nichts von den Problemen anmerken und spielte frei auf. In der zehnten Minute konnte Holecek einen Pass von Biedermann im Tor der Gastgeber versenken. Die Rot-Weißen ließen sich nun mehr und mehr in die eigene Hälfte drängen, so dass es nur noch eine Frage der Zeit war, wann Döbeln ausgleicht. In der 17. Minute war es soweit. Der Schiedsrichter zeigte nach Foul von Roepke auf den Punkt. Der Döbelner Hänsel verwandelte eiskalt zum 1:1. Biedermann konnte die Mehderitzscher in der 23. Minute erneut in Führung bringen. In der 30. Minute gab es dann einen Wechsel. Aushilfstorwart Teiche musste nach guter Leistung für den mittlerweile angereisten Schneeweiß vom Platz gehen. Gleich bei der nächsten Aktion konnte Schneeweiß einen Schuss eines Döbelner Stürmers an das Außennetz lenken und somit die Führung der Gäste aufrecht erhalten. Die zweite Halbzeit begann mit einer Druckphase der Gastgeber, die in der 52. Minute ausgleichen konnten. Doch es kam noch härter für die Mehderitzscher. In der 57. Minute kam der Döbelner Arnold aus 25 Metern frei zum Schuss und lochte zum 2:3 ein. Mehderitzsch versuchte nun wieder nach vorne zu spielen. Roepke konnte in der 61. Minute per Kopf ausgleichen. Die Rot-Weißen wurden immer schwächer, so dass Döbeln nach 20 ereignislosen Minuten wieder in Führung ging. In der Schlussphase stand die Mehderitzscher Abwehr zu weit von ihren Gegenspielern entfernt, so dass die Gastgeber im Angriff viel Platz hatten. Schneeweiß wollte in der Schlussphase einen Döbelner Angreifer, der mit dem Ball allein auf das Tor zurannte, vom Ball trennen, traf aber nur dessen Beine. Zu Recht sah der Mehderitzscher Rot. RWM versuchte noch den Ausgleich zu erzielen, konnte sich aber keine weiteren Chancen erarbeiten. |
Leipziger Volkszeitung, 6.12.05: Blau-Weiß heimschwach
Im heimischen Stadion der Freundschaft hatte es der VfK Blau-Weiß zum Hinrundenabschluss mit dem zuletzt sehr erfolgreichen SSV Stötteritz zu tun und unterlag mit 0:3 - die zweite derartige Heimschlappe hintereinander. In der ersten Halbzeit waren die Gastgeber allerdings spielbestimmend, aber es kam nichts dabei heraus. Die besten Einschussmöglichkeiten wurden kläglich vergeben. Das wurde bestraft: André Krahmer schob für die Gäste in der 28. Minute freistehend ein. Kurze Zeit später sah Piontek nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte, welche die Folge hatte, dass die restlichen Stötteritzer erhöhten Einsatz zeigten. In Hälfte zwei ein ähnliches Bild, Stötteritz spielte aus einer tief stehenden Abwehr und setzte nur noch auf Konter. In der 53. Minute schaffte der SSV gar das 0:2, wobei Kessing nach Verlegenheitspass von Bieleit und Abstimmungsfehler in den Abwehrreihen von Blau-Weiß nur noch "einlochen" musste. Andrich sorgte dann für die "Vorentscheidung" in der 56. Minute, wobei die Männer vom VfK wieder nicht gut aussahen. Vorentscheidung deshalb, weil Blau-Weiß von nun an gegen die Uhr, den Boden und zehn verteidigende Stötteritzer spielen musste. Zwar taten sich noch Chancen auf, doch der Sieg der Gäste geriet nicht mehr in Gefahr. |
Torgauer Zeitung, 18.4.06: Einen farbenfrohen Nachmittag
erlebt
(Herren) Beilrode - Taucha 1:1 (0:1) Fußball (TZ/LAND). Die Samstagspartie gegen Taucha geriet durch viele Fouls fast aus dem Ruder. Dadurch hätte der FSV in Leipzig auf drei Akteure verzichten müssen: Bachmann und Gräfe (Gelbsperre) sowie Kramp wegen Rot. In einer sehr intensiven Begegnung konnten beide Mannschaften je eine Halbzeit für sich verbuchen und trennten sich leistungsgerecht Remis. Nicht von ungefähr fielen beide Treffer durch Foulelfmeter. Der Unparteiische zückte zehn Mal Gelb, je ein Mal die Ampelkarte und glatt Rot. Die Gäste banden die Ostelbier sofort in deren Hälfte. Nach einem Potyka-Hammer an den Pfosten, "erschwalbte" sich Didt gegen Reichert einen Elfmeter, den Nagel relativ sicher im Tor unterbrachte (24.). Das Bild änderte sich nach der Pause, als die 09er das Zepter übernahmen. Die Chancen wurden durch Gräfe, Reichert, Pierer-Rothmann und S. Zschintzsch immer hochkarätiger (54., 57., 59., 78.). Im Gegenzug hätte Craatz für die Parthestädter nach einem Konter fast für die Vorentscheidung gesorgt. Kurz darauf wurde Kapitän Töpfer in die Zange genommen, was einen Strafstoß zur Folge hatte. Bachmann verwandelte gewohnt sicher und sicherte den Punkt (83.). |
| Im Spiegel der Presse | |
| Döbelner Allgemeine Zeitung, 28.11.05: Kein Foulspiel
zu sehen - doch Gottschalk muss vom Platz
Leipzig/Döbeln. Gewarnt waren die DSC-Mannen vor ihrem Spiel gegen Fortuna Leipzig. Schließlich hatten die Messestädter in der Vorwoche den Tabellendritten Blau-Weiß Leipzig vom Platz gefegt. Doch die Warnungen waren vergebens. Wieder einmal musste die Hentzschel-Elf eine Niederlage kassieren. Noch vor dem Spiel erinnerten die DSC-Trainer an die starke Leistung im letzten Spiel und ließen eine identische Elf auflaufen. Doch was diese ablieferte, enttäusche Trainer Gerd Hentzschel: "Außer Mirko Niepel und Norman Gottschalk haben alle Spieler eine indiskutable Leistung geboten. Die Mannschaft hat nicht begriffen, in welcher Situation wir uns befinden. Ich kann nur hoffen, dass das Team bald zur Besinnung kommt und selbst aus der Krise findet." Zwar waren die Kreisstädter phasenweise die bessere Mannschaft, doch sie überzeugten nie. Von Beginn an entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, in dem die Leipziger die meisten Torchancen hatten. Doch Niepel zeigte sich stets auf dem Posten. Die erste Großchance hatte Griebenow in der 31. Minute, als er zwei Meter vorm Tor den Ball vorbeischob. Bis zur Halbzeit änderte sich nicht viel am Spielverlauf. Beide Teams hatten Torchancen, ohne jedoch Kapital daraus zu schlagen. Nach dem Seitenwechsel plätscherte das Spiel lange Zeit vor sich hin. Wenn Leonhardt in der 60. Minute nicht über den Torhüter und das Tor gelupft hätte, sondern zum 0:1 getroffen hätte, wäre das Spiel sicherlich anders gelaufen. Doch nun erlebten die Zuschauer und Spieler die spielentscheidenden 15 Minuten. Die Führung der Messestädter fiel nach einem Freistoß, als Radke am energischsten nachsetzte und zum 1:0 traf. Nur fünf Minuten später war Fortuna-Torjäger Lobsch der Nutznießer, als sich Niepel und Bunzel nicht einig waren, wer nun den Ball an sich nimmt. In der 77. Minute ging es hitzig zu und Schiedsrichter Zühlke stellte zwei Spieler vom Platz. Nach einem fast brutalen Einsteigen von Winkler gegen den am Boden liegenden Jan Arnold zückte der Unparteiische für den Leipziger Rot. Währenddessen rannten Carsten Gärtner und Gottschalk auf den Übeltäter zu, Carsten Gärtner schubste ihn zu Boden. Doch Zühlke verwechselte die beiden DSC-Akteure und schickte Gottschalk, den besten DSC-Mann an diesem Tag, vom Platz. Das Aufbäumen der Gäste kam zu spät, der Anschlusstreffer durch Lange in der vorletzten Minute stellte nur noch Ergebniskosmetik dar. |
Torgauer Zeitung, 28.11.05: Böse Klatsche
(Bezirksliga/Herren) Rot-Weiß Mehderitzsch - VfK Blau-Weiß Leipzig 0:4 (0:1) Fußball (TZ). Große Personalprobleme plagten das Trainergespann Zölfl und Wetzer vor Spielbeginn. Schon mit dem ersten Angriff gingen die Gäste aus der Messestadt in Führung. Denny Rekos erzielte per Flachschuss von der Strafraumgrenze das 0:1. Dieses frühe Tor passte in das Konzept der Leipziger, die nun aus einer von Ex-Profi Werner organisierten Abwehr die Mehderitzscher anrennen ließen. Das erste Achtungszeichen setzte Freddy Roepke mit einem Solo nach zehn Minuten. Aufregung gab es in der 29. Minute, als Schiedsrichter Rustler eine Tätlichkeit der Leipziger nur mit Gelb ahndete. Ein guter Holecek-Schuss ging nach 33 Minuten knapp über das Tor. Rot-Weiß wechselte in der Halbzeit. Denis Biedermann kam für Sven Kadner. Ein Holecek-Schuss wurde nach 49 Minuten gerade noch zur Ecke abgewehrt. Ein Freistoß von Sommer aus 30 Metern schlug nach 70 Minuten zum 0:2 im Schneeweiß-Kasten ein. Kramer nutzte zwei Minuten später einen Querschläger der Rotweißen zum 0:3. Ein Prochazka-Kopfballtor wurde nach 77 Minuten nicht anerkannt. Im Gegenzug köpfte Schachtschneider nach Eckball zum 0:4 ein, das Spiel war jedoch schon vorher entschieden. Torgauer Zeitung, 28.11.05: FSV, die Schießbude der Liga (Bezirksliga/Herren) Bad Lausick - Beilrode 5:1 (2:0) Fußball (TZ/LAND). Die neuerliche Fünfer-Packung in der Kurstadt Bad Lausick war die sechste Pflichtspielpleite in Serie, die letzten vier Partien gingen sämtlichst mit fünf Gegentoren verloren. Dabei war die erste Hälfte auf dem hart gefrorenen und unebenen Nebenplatz eine offene Angelegenheit. Aber das 1:0 von Tripke in der 13. Minute - begünstigt durch eine zu kurze Kopfballabwehr von M. Scheufler und von Schwarz abgefälscht - war bereits der Anfang vom Ende. Zuvor hatte Skwarczynski gegen Nass und Kleinert gut reagiert (1., 7.). Herrmann und Bachmann per Freistoß setzten Ausrufezeichen für die Gäste (3., 17.). Auf der Gegenseite prüfte Kleinert per Freistoß Skwarczynski (19.). Dann fanden sich die Zschintzsch-Brüder zum Duett. Die folgende Ecke köpfte Töpfer vorbei (24.). Die größte Ausgleichschance vergab Gräfe, der im Sturmzentrum zu sehr in Rücklage geriet (29.). Bad Lausick erhöhte kurz darauf durch Hengst auf 2:0 (34.). Zuvor hatte der schwach amtierende Referee allerdings ein Handspiel übersehen. Die zweite Halbzeit war gerade einmal 35 Sekunden alt, als sich der freistehende Wipper die Ecke aussuchen konnte und auf 3:0 erhöhte. Eine Direktabnahme von Nass bedeutete das 4:0 (61.). Zuvor hätte der Unparteiische aber ein Foul an Gräfe ahnden müssen. Nach einer präzisen Eingabe traf Linke per Kopf zum 5:0 (71.). Töpfer bugsierte eine Flanke von Gräfe zum Ehrentor für den FSV ins Netz (81.). |
| Im Spiegel der Presse |
| Leipziger Volkszeitung, 23.11.05: Punktabzüge
gegen vier Mannschaften
Leipzig. Das Sportgericht des Leipziger Fußball-Verbandes (LFV)hat gegen vier Bezirksligisten Punktstrafen verhängt. So werden Tresenwald Machern, dem VfB Zwenkau und Fortuna Leipzig wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Solls im wiederholten Fall jeweils drei Zähler abgezogen. Hinzu kommen zum Teil erhebliche Geldstrafen. Den höchsten Betrag muss der SV Tresenwald zahlen. Weil die Macherner bereits im vierten Jahr hintereinander zu wenige Schiedsrichter meldeten (gemessen an ihrer Mannschaftsanzahl im Spielbetrieb), wird ihre Punktstrafe von einer "Buße" über 1040 Euro zuzüglich Verfahrenskosten flankiert. Aufsteiger BC Mügeln ist der einzige Bezirksklasse-Verein, der ebenfalls drei Punkte am grünen Tisch plus 520 Euro verliert. Die Bezirksligisten Döbelner SC (150 Euro) und Bornaer SV (80) sowie die Bezirksklasse-Vertreter TSV Lobstädt, Olympia Leipzig (je 300), TuS Leutzsch (260), SV Ostrau (150) und Frisch Auf Wurzen (80) kamen mit Geldstrafen davon. Die Vereine haben nun die Möglichkeit, in Berufung zu gehen. Freigesprochen wurden die SG Taucha sowie der SV Liebertwolkwitz. Noch offen sind die Verfahren gegen Chemie Böhlen wegen zu weniger Nachwuchsteams, gegen den SSV Thallwitz/Nischwitz und gegen Hartenfels Torgau. In Thallwitz und Torgau ist versäumt worden, die vorhandenen Referees nach Vereins-Fusionen umzumelden. |
| Im Spiegel der Presse | |
| Döbelner Allgemeine Zeitung, 21.11.05: DSC-Männer
im Pech: Zweites Tor geht im Abseits unter
Döbeln. Als Gottschalk in der 34. Minute den Ausgleich für Döbeln markierte, glaubten die Zuschauer an eine Wende im Spiel. In der zweiten Halbzeit hatten die Kreisstädter dann mehrere Chancen. Doch die wurden wieder einmal nicht genutzt. Die ersten 25 Minuten kam der Gastgeber gar nicht so recht in Tritt. Die Leipziger störten frühzeitig und erarbeiteten sich erste Chancen. Viele Fehler im Spielaufbau und eine hohe Fehlpassquote brachten die DSC-Verantwortlichen zur Verzweiflung. In der zwölften Minute fiel der fällige Führungstreffer für Rotation. Nach einem Einwurf waren sich Ferchland und Schreiber uneinig, Wenzel war der Nutznießer, lief an der Strafraumgrenze unbedrängt auf und passte zu Warzecha. Dessen Schlenzer boxte Niepel an den Innenpfosten, der Ball sprang ins Netz. Nach einer halben Stunde kam der DSC besser ins Spiel und kam prompt zum Ausgleichstreffer. Griebenow setzte sich auf der rechten Seite durch und passte zu Jens Arnold, der sofort abzog. Zwar vereitelte Klose diese Möglichkeit, doch Gottschalk spekulierte richtig und staubte ab. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber hochmotiviert aus der Kabine und spielten phasenweise tollen Fußball. Partzsch und Leonhardt erzeugten über die Außenbahnen viel Druck und waren selbst torgefährlich. Partzsch passte zur Jens Arnold, doch der Schuss ging knapp vorbei (53.). Zwei Minuten später wollte es Partzsch allein machen, doch er übersah den besser postierten Griebenow und scheiterte an der Rotation-Abwehr. Die Leipziger kamen nur noch selten über die eigene Hälfte hinaus. In der 70. Minute hatten die Döbelner Mannschaft und deren Anhänger den Torschrei auf den Lippen, als Rotation-Schlussmann Klose im Strafraum herumirrte und Bunzel den Ball ins Tor schoss. Doch Schiedsrichterassistent Fischer sah das Tor wegen Abseits irregulär und hob die Fahne unter lautstarken Protesten. Der DSC ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und spielte weiter nach vorn. Zahlreiche Torchancen wurden erarbeitet, doch den Muldestädtern stand Fortuna nicht zur Seite. So blieb es beim letztlich verdienten Unentschieden. |
Torgauer Zeitung, 21.11.05: An Tagen wie diesen...
(Bezirksliga/Herren) Beilrode - Leipzig-Nordwest 2:5 (0:2) Fußball (TZ/LAND). ...zeigt sich das ganze Glück oder Pech im Fußball. Nach dem Spiel gegen den Spitzenreiter können die Beilroder ob der gezeigten Moral und Einstellung in den Spiegel gucken. Nuancen entschieden - wie so oft in dieser Saison - über Sieg oder Niederlage. Die Leipziger hatten in den FSV-Drangphasen stets die richtige Antwort in Form von Toren parat und zeigten, warum sie oben stehen. Trotz des tristen Wetters sahen die Zuschauer ein abwechslungsreiches Kampfspiel. Nach einer weiten Diagonalflanke in den Rücken von Schwarz gingen die Gäste durch Nülkens Direktabnahme in Führung (23.). Auf der Gegenseite offenbarte der Innenpfostenschuss von S. Zschintzsch das ganze Pech, wenn man unten steht (33.). Nachdem eine Bader-Flanke vom Kopf M. Scheuflers an den Pfosten sprang, gab's Ecke, die durch Nülken das 0:2 brachte (36.). S. Zschintzsch und Töpfer vergaben Großchancen (41., 45.+2). Nach der Pause erzeugten die Ostelbier mächtigen Druck, hatten Chancen durch Gräfe und zwei Mal S. Zschintzsch (49., 51., 53.). Die Tore schossen die Gäste. Erst schloss Runge, später Schönitz nach krassem Skwarczynski-Fehler, Konter erfolgreich ab (62., 75.). Dazwischen lag das 1:3 von Herrmann nach einem schönen Töpfer-Pass (66.). Hoffnung keimte, als S. Zschintzsch auf 2:4 verkürzte (80.). Aber die Nordwestler stellten durch Sommer den zu hohen Sieg sicher. Torgauer Zeitung, 21.11.05: Ein teuer bezahlter Punkt (Bezirksliga/Herren) Stötteritz - Mehderitzsch 1:1 (0:0) Fußball (RWM). Das Minimalziel "Unentschieden" aus Sicht von Mehderitzsch wurde nach 90 Minuten erreicht, wenn gleich der Feldverweis und die daraus resultierende mehrwöchige Sperre für Roman Bauchner ziemlich schwer wiegt. Schon nach 30 Sekunden war Rot-Weiß durch einen Prochazka-Kopfball in Führung gegangen, doch das Schiedsrichtergespann erkannte das Tor wegen Abseits nicht an. Eine klare Fehlentscheidung, denn ein Stötteritzer stand noch auf der Torlinie. Beide Mannschaften neutralisierten sich in der Folgezeit, so dass es torlos bis zum Halbzeitpfiff blieb. Zu Beginn der zweiten Halbzeit sah Roman Bauchner, welcher gefoult wurde, die Rote Karte, sein Gegenspieler nur "Gelb". In Unterzahl kämpfte Mehderitzsch verbissen weiter, hatte sogar durch Prochazka und Wetzer gute Möglichkeiten, die aber nicht genutzt wurden. Das sollte sich wenig später rächen: Krahmer brachte den Gastgeber Stötteritz nach 69 Minuten mit 1:0 in Führung, die David Holecek allerdings nach 75 Minuten zum 1:1-Endstand ausglich. Mehderitzsch hatte sich gegen die drohende Niederlage gestemmt und punktet weiter für den Klassenerhalt. |
| Im Spiegel der Presse | |
| Döbelner Allgemeine Zeitung, 7.11.05: Knoten
beim DSC geplatzt: Jubel über ersehnten Sieg
Döbeln. Der DSC-Sturm scheint erwacht: Nach bisher acht Toren in zehn Spielen schoss Döbeln nun gleich vier Tore in einem Spiel. Mit dem 4:1 gegen Krostitz scheint der DSC an die guten Leistungen vom Saisonstart anzuknüpfen. Schon in der ersten Minute jubelten die DSC-Fans über die Führung. Einen verlorenen Ball erkämpfte Partzsch beeindruckend zurück und flankte in den Strafraum. Griebenow stand goldrichtig und lupfte zum ersten Saisontor ein. Die Krostitzer hatten nur wenige Torchancen. Tauchten sie allerdings vorm Döbelner Kasten auf, wurde es gefährlich. Die erste Chance hatte Reithe, doch sein Ball flog vorbei (6.). Die Gastgeber gingen engagiert zu Werke, spielten nach der zeitigen Führung dennoch nervös. DSC-Trainer Gerd Hentzschel: "Man hat dem Team angesehen, dass der Druck nach den vergangenen Spielen noch ziemlich groß ist. Das 1:0 hat uns leider nicht die nötige Sicherheit gegeben. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit der Leistung unserer Mannschaft!" Denn die Einheimischen waren die Chefs auf dem Platz. Die Zweikämpfe wurden angenommen und gegnerische Aktionen frühzeitig gestört. Nachdem Bunzel mit einem Kopfball und Hänsel mit einem schönen Distanzschuss scheiterten, gelang Jens Arnold das fällige 2:0. Vor dem Einwurf schrie Kapitän Hänsel: "Spielt Nulde an, der kann die Bälle sicher annehmen!" Antony gehorchte, und Arnold ließ seine Gegenspieler stehen und zog aus 20 Meter ab. Der Schuss landete am Dreiangel und sprang ins Netz. Nach der Pause hatte Jeschky zwei gute Möglichkeiten für die Gäste, doch der Pfosten verhinderte den Ausgleich. Die harte Gangart der Gäste brachte das Spiel nun außer Kontrolle, doch Schiedsrichter Martin behielt die Übersicht. Der DSC ließ sich von der harten Gangart anstecken und musste insgesamt vier Gelbe Karten hinnehmen. In der 75. Minute fiel die Vorentscheidung, als sich Partzsch auf rechts durchsetzte und Jens Arnold die Hereingabe verwertete. Zwar verkürzte der FSV drei Minuten später durch Müller nach Eckball auf 3:1, doch die Döbelner agierten nun sicherer, der Spielaufbau klappte wie zu Beginn hervorragend. Nachdem Lange noch knapp an Scharchs gutem Reflex scheiterte, erzielte Griebenow kurz vor Schluss das 4:1. Mit diesem Sieg sollten die Döbelner selbstbewusst, aber nicht überheblich, nach Delitzsch reisen. |
Torgauer Zeitung, 7.11.05: Nur eine Stunde mitgehalten
(Bezirksliga/Herren) Borna - Beilrode 5:1 (0:1) Fußball (TZ/LAND). Alle taktischen Änderungen - Oldtimer Cyranek spielte Libero - fruchteten nicht: Der FSV 09 kam trotz einer einstündig guten Gegenwehr innerhalb von 30 Minuten mit 1:5 in der Zwiebelstadt unter die Räder. Auch wenn die Whyrastädter in der ersten Hälfte häufiger am Ball waren, hielten die Gäste mit einer couragierten Leistung die Partie offen. Skwarczynski hielt gegen Döring glänzend (11.). Bei Chancen für Damm und S. Zschintzsch fehlte das berühmte Quäntchen Glück (20., 25.). Nach einer Bachmann-Ecke glückte S. Zschintzsch mit aller Entschlossenheit das 0:1 (25.). Bis zur Pause hielt die Führung, auch weil Skwarczynski gegen Döring und Paul großartig hielt (28., 30.). Nach der Pause entfachte der BSV mächtig Dampf. Aber die Ostelbier hielten dagegen, hatte gar durch Gräfe (Ball knapp verpasst) und zwei Bachmann-Freistöße gute Aktionen (46., 48., 53.). Dann kam die 61. Minute: Das druckvolle Bornaer Flügelspiel wurde belohnt, weil die scharfe Eingabe von Rudolph M. Scheufler zu einem Eigentor nötigte. Danach brach es über Beilrode herein, die sich fast wehrlos in ihr Schicksal ergaben und noch vier Treffer kassierten. Torgauer Zeitung, 7.11.05: Revanche missglückt - Mederitzsch - Rotation 0:1 (0:1) (TZ/RWM). Im Mehderitzscher Waldstadion standen sich am Sonntagnachmittag die beiden Pokalfinalisten der letzten Saison gegenüber. Die erste große Chance im Spiel hatten die Rot-weißen, ein Schuss von David Holecek sprang von der Torlatte ins Spielfeld zurück (11.Minute). Sebastian Wetzer setzte sich nach 20 Minuten ab, und der Leipziger Torhüter lenkte den Ball zur Ecke. Nach 31 Minuten klären die Leipziger nach Eckball auf der Torlinie. Nach 38 Minuten kamen die Gäste über den linken Flügel und ein Hollmach-Schuss ging an Freund und Feind vorbei in die lange Ecke des Mehderitzscher Tores. Danach hatte der lange Wenzel eine weitere gute Möglichkeit für die Messestätter. Die letzte Torchance für Mehderitzsch hatte Libor Klic. Den Freistoß hielt der Torhüter sicher. Nach 52 Minuten kam Eugen Lakman für Mario Schumann ins Spiel. Rotation vergab mehrere Chancen, genauso wie Chris Gomell und Freddy Roepke. Nach einem Doppelpass Wetzer-Klic ging der Ball um die berühmten Zentimeter am Pfosten vorbei. Die letzte große Möglichkeit zum Ausgleich hatte David Holecek in der 87. Minute. So brachte Rotation mit großem kämpferischen Einsatz das 1:0 nach Hause. |