Spieltag 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15
16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30
| Spiele | S | U | N | Tore | Tordiff. | Punkte | ||||||||||||
| 1. | FSV Zwickau | (A) | 28 | 20 | 2 | 6 | 65 | : | 33 | + 32 | 62 | Aufstieg in die NOFV-Oberliga, Staffel Süd | ||||||
| 2. | Dynamo Dresden II | 28 | 18 | 5 | 5 | 53 | : | 26 | + 27 | 59 | ||||||||
| 3. | SSV Markranstädt | 28 | 15 | 5 | 8 | 49 | : | 34 | + 15 | 50 | ||||||||
| 4. | VfL Pirna-Copitz 07 | 28 | 15 | 5 | 8 | 42 | : | 39 | + 3 | 50 | ||||||||
| 5. | BSV 1968 Sebnitz | (N) | 28 | 15 | 2 | 11 | 45 | : | 35 | + 10 | 47 | |||||||
| 6. | Erzgebirge Aue II | 28 | 11 | 9 | 8 | 50 | : | 35 | + 15 | 42 | ||||||||
| 7. | Sachsen Leipzig II | 28 | 12 | 5 | 11 | 51 | : | 44 | + 7 | 41 | ||||||||
| 8. | Chemnitzer FC II | 28 | 10 | 6 | 12 | 48 | : | 49 | - 1 | 36 | ||||||||
| 9. | FV Dresden 06 Laubegast | (A) | 28 | 10 | 5 | 13 | 40 | : | 52 | - 12 | 35 | |||||||
| 10. | Kickers 94 Markkleeberg | 28 | 9 | 6 | 13 | 41 | : | 50 | - 9 | 33 | ||||||||
| 11. | Gelb-Weiß Görlitz | 28 | 8 | 6 | 14 | 37 | : | 43 | - 6 | 27 | ||||||||
| 12. | Fortuna Chemnitz | 28 | 9 | 3 | 16 | 39 | : | 46 | - 7 | 30 | ||||||||
| 13. | SV Naunhof 1920 | (N) | 28 | 9 | 3 | 16 | 35 | : | 49 | - 14 | 30 | Abstieg in die Bezirksliga Leipzig | ||||||
| 14. | Bischofswerdaer FV 08 | 28 | 8 | 2 | 18 | 35 | : | 60 | - 25 | 26 | Abstieg in die Bezirksliga Dresden | |||||||
| 15. | FV Dresden-Nord II | 28 | 7 | 4 | 17 | 30 | : | 65 | - 35 | 25 | Abstieg in die Bezirksliga Dresden | |||||||
| 16. | Dresdner SC | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | : | 0 | + 0 | 0 | Ausschluß vom Spielbetrieb wegen Insolvenzverfahren; Abstieg in die Bezirksliga Dresden | |||||||
| 176 | 68 | 176 | 660 | : | 660 | 593 | ||||||||||||
| Im Spiegel der Presse |
| MDR-Online, 10.6.06: Zwickau und Dessau kehren zurück
Carl Zeiss Jena II steht schon seit einigen Wochen als Aufsteiger in die Oberliga fest. Spannender als in Thüringen war die "Meisterfrage" in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Entscheidungen fielen am letzten Spieltag: Zwickau und Dessau setzten sich durch. Die NOFV-Oberliga Süd ist in der kommenden Saison um einen Traditionsklub reicher. Der FSV Zwickau machte am Sonnabend mit dem 3:0-Sieg gegen Pirna-Copitz den direkten Wiederaufstieg perfekt. Die 1.500 mitgereiste FSV-Fans jubelten schon nach vier Minuten. Torjäger Axel Fuchsenthaler traf zum 1:0. Jörn Schwinkendorf und Sebastian Arzt legten nach. Zwickau entschied damit das Aufstiegsduell gegen Dynamo Dresden II (2:0 in Markkleeberg) klar zu seinen Gunsten. Zwickau bestimmte die Landesliga und rangierte seit dem 10. Spieltag auf dem Platz an der Sonne. |
| 26. | Spieltag | Zuschauer: | 2 335 | - | 389 | pro Spiel | ||||||
| Tore: | 8 | - | 1,14 | pro Spiel | ||||||||
| 06.05.06 | Kickers Markkleeberg | - | Bischofswerdaer FV 08 | 0 | : | 1 | ( | 0 | : | 1 | ) | 109 |
| 06.05.06 | FV Dresden 06 Laubegast | - | Fortuna Chemnitz | 1 | : | 0 | ( | 1 | : | 0 | ) | 144 |
| 06.05.06 | Sachsen Leipzig II | - | SSV Markranstädt | 0 | : | 0 | ( | 0 | : | 0 | ) | 150 |
| 06.05.06 | FSV Zwickau | - | Dynamo Dresden II | 1 | : | 2 | ( | 0 | : | 2 | ) | 1 502 |
| 06.05.06 | VfL Pirna-Copitz | - | Gelb-Weiß Görlitz | 0 | : | 1 | ( | 0 | : | 0 | ) | 200 |
| FV Dresden-Nord II | - | Dresdner SC | : | ( | : | ) | abgesetzt | |||||
| 24.05.06 | Chemnitzer FC II | - | Erzgebirge Aue II | 1 | : | 1 | ( | 0 | : | 1 | ) | |
| 07.05.06 | SV Naunhof 1920 | - | BSV 1968 Sebnitz | 0 | : | 0 | ( | 0 | : | 0 | ) | 230 |
| Zuschauer gesamt: | 39 674 | - | 315 | pro Spiel | ||||||||
| Tore gesamt: | 677 | - | 3,3 | pro Spiel | ||||||||
| Im Spiegel der Presse |
| Handelsblatt, 3.5.06: Dresdner SC erneut vor der Insolvenz
Der in der Landesliga ansässige Traditionsverein Dresdner SC hat den Kampf gegen die Insolvenz wohl endgültig verloren. Gegen die Sachsen ist beim Amtsgericht das bereits im November 2005 beantragte Insolvenzverfahren eröffnet worden. Damit steht der deutsche Meister der Jahre 1943 und 1944 als erster Absteiger aus der sächsischen Landesliga fest. Die Spieler wollen dennoch zu den letzten Punktspielen antreten, um in der kommenden Saison in die Dresdner Bezirksliga eingegliedert zu werden. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Gläubiger dem Insolvenzplan zustimmen. Ansonsten wird der bereits zum zweiten Mal insolvente DSC aus dem Vereinsregister gelöscht. |
1.( 1) FSV Zwickau
19 13 1 5 +
21 47-26 40
2.( 4) VfL Pirna-Copitz
19 12 2 5 +
5 30-25 38
3.( 2) Dynamo Dresden II
19 11 4 4 +
18 35-17 37
4.( 3) SSV Markranstädt
19 11 3 5 +
7 31-24 36
5.( 5) Erzgebirge Aue II
18 10 4 4 +
20 41-21 34
6.( 7) Chemnitzer FC II
19 8 5 6 +
7 34-27 29
7.( 8) Sachsen Leipzig II
19 9 2 8 +
5 39-34 29
8.( 6) BSV 1968 Sebnitz
18 9 0 9 +
4 30-26 27
9.( 9) FV Dresden 06 Laubegast 19
7 2 10 - 9
29-38 23
10.(10) Fortuna Chemnitz
18 7 1 10 -
4 33-37 22
11.(11) Kickers Markkleeberg 19
6 3 10 - 8
29-37 21
12.(12) Gelb-Weiß Görlitz
18 5 4 9 -
6 24-30 19
13.(13) SV Naunhof 1920
19 6 0 13 -
15 25-40 18
14.(14) FV Dresden-Nord II
19 4 4 11 -
24 19-43 16
15.(15) Bischofswerdaer FV 08 18
4 1 13 - 21
20-41 13
16.(16) Dresdner SC
0 0 0 0
0 0-0
0
11.03.06 Sachsen Leipzig II - Chemnitzer FC II -
Nachholespiel vom 16.Spieltag
| Im Spiegel der Presse |
| Leipziger Volkszeitung, 12.12.05: Naunhof fährt
locker zur Feier
Leipzig. Drei von vier Sachsenliga-Teams aus dem Bezirk Leipzig verabschiedeten sich mit einem Sieg in die Winterpause. Der SSV Markranstädt tat das mit dem 3:1 gegen die "Zweite" von Regionalligist Chemnitzer FC. Da zugleich der FSV Zwickau zu Hause gegen Pirna-Copitz verlor, rückte der SSV wieder auf Rang zwei vor. Ebenfalls ein 3:1 feierte die Reserve des FC Sachsen gegen die des FV Dresden-Nord. Beachtlich, dass den Leutzschern die beiden Sieg bringenden Treffer in Unterzahl gelangen, nachdem Dietrich wegen groben Foulspiels die Rote Karte gesehen hatte. Den wohl wichtigsten Erfolg aber fuhr der SV Naunhof ein, der sich mit dem 1:0 beim Dresdner SC etwas aus dem Tabellenkeller lösen konnte. Das lockerte die Weihnachtsfeier der Naunhofer am Sonnabend erheblich auf. Trainer Steffen Ziffert äußerte zur nun anstehenden Winterpause einen Wunsch: "Hoffentlich genügt die Zeit, um unsere Verletzten Birnbaum (musste in Dresden schon nach zwei Minuten raus), Böhnke und Schlüter wieder fit zu bekommen." Wenige Kilometer entfernt begann das Match für Kickers Markkleeberg bei Dynamo II verheißungsvoll, doch Christopher Blümel vergab zwei Großchancen und Oliver Skrocki unterlief ein Eigentor, als er unglücklich angeschossen wurde. Danach wurden die Dresdner immer sicherer und gewannen noch klar mit 5:0. "Wir haben gut angefangen, aber dann häuften sich unsere Fehler", resümierte Kickers-Coach Dieter Kühn. |
| Im Spiegel der Presse | ||
| Leipziger Volkszeitung, 5.12.05: Zwei Böhnke-Treffer
nähren Naunhofs Hoffnung
Leipzig. Ausgerechnet gegen Erzgebirge Aue II feierte der SV Naunhof so etwas wie Auferstehung. Mit 3:0 fertigte der Neuling den Titelanwärter ab. Der offenbar immer besser in Schwung kommende Timo Böhnke steuerte zwei vorentscheidende Treffer bei. "Wichtig war aber auch die gut stehende Abwehr um Sven Braun", lobte SVN-Manager Wolfgang Thieme, "es war insgesamt eine tolle Mannschaftsleistung." Wenn man auswärts bis zur 75. Minute führt, um dann doch noch zu verlieren, gibt es auf der Heimfahrt einiges zu grübeln. So erging es der zweiten Mannschaft des FC Sachsen mit der Partie in Pirna-Copitz. Das Führungstor von Tim Stammnitz reichte bis zur Schlussviertelstunde. Dann erhielten die Copitzer einen schmeichelhaften Foulelfmeter, den sich Ex-Profi Matthias Maucksch nicht entgehen ließ. Norman Gandaa vergab die Gelegenheit zur erneuten Führung, was Chris Auerswald eiskalt mit dem eigenen Siegtreffer bestrafte. Ein glücklicheres Finish legten die Markkleeberger Kickers im Spiel gegen Gelb-Weiß Görlitz hin. In der vorletzten Minute setzte sich der zuweilen wegen seiner Ineffizienz gescholtene, aber technisch sehr begabte Stefan Müller links durch, bediente Jens Brunke - und der traf. Der zuletzt leicht angeschlagene Müller war erst kurz zuvor eingewechselt worden. Freude also im Zentralsportpark, die die Kickers allerdings gern mit mehr als nur 95 Zuschauern geteilt hätten. Unter den Fans übrigens auch eine befreundete Görlitzer Abordnung, die in der Halbzeitpause zum Elfmeterschießen antrat und die Kickers im Gegensatz zur eigenen Mannschaft bezwang. |
Sächsische Zeitung, 5.12.05: DSC siegt in Laubegast
„Das alte Lied“, stöhnte Sven Ratke. „Wir bestimmen das Spiel, aber wir gewinnen nicht. Es sind viele negative Kleinigkeiten, die sich letztendlich summieren und uns nicht richtig voranbringen“, so der Co-Trainer. Die Partie in Chemnitz begann für die Gelb-Schwarzen mit einem frühen Gegentor. Danilo Hänel brachte die „Himmelblauen“ schon nach sechs Minuten in Führung. Marc Hensel (36.) und Robert Scannewin (79./Foulelfmeter) drehten das Ergebnis aber zu Gunsten der Gäste. „Dann müssen wir aber auch mal einen Vorsprung die paar Minuten über die Zeit bringen“, kritisierte Ratke. Nur 120 Sekunden nach der Führung glichen aber die Chemnitzer durch Kevin Berndt zum 2:2-Endstand aus. In Laubegast gingen die Gastgeber als klarer Favorit ins Stadtduell gegen den Dresdner SC – und kassierten eine ernüchternde 0:3 (0:1)-Niederlage gegen das Schlusslicht der fünften Liga. Mann des Tages war Tom Stephan, der vor 191 Zuschauern die ersten beiden Tore erzielte (17., 82.). Den dritten Treffer steuerte Routinier Daniel Bensch bei (90.), der zusammen mit Kapitän Nikica Maglica in der „DSC-Rasselbande“ klug Regie führte. Restlos bedient war der Laubegaster Trainer Bernd Fröhlich, der die Partie mit „höchstens Kreisklasse-Niveau“ weit unten einstufte, aber betonte: „Der DSC-Sieg geht vollkommen in Ordnung.“ Zur Leistung seiner Mannschaft fand er nur schwer Worte: „Grottenschlecht vor der Pause, danach kaum besser.“ Gewöhnlich notiert sich Fröhlich auch die Chancen seiner Elf, „aber da hätte ich diesmal drei Schreibblöcke gebraucht. Unglaublich, wie fahrlässig wir mit den Torchancen umgegangen sind. Da waren einige viel zu überheblich und das rächt sich bekanntlich im Fußball ganz, ganz schnell.“ Allein Christoph Ballaschk hätte sich an diesem Tag „berühmt schießen“ können. Ex-Manager bejubelt DSC-Tore Bei den Gästen stand Torsten Mönch an der Seitenlinie und lächelte zufrieden. Fast sieben Jahre war er als Manager in Laubegast tätig, durfte sich eine Zeitlang sogar Sportdirektor nennen. Nach dem Weggang vom FV Dresden 06 war es einige Monate ruhig um den Ex-Manager geworden. Inzwischen sucht der Steinmetz beim DSC eine neue (sportliche) Herausforderung und scheint mit Trainer Andreas Pach auf einer Wellenlänge zu liegen. „Ich mache schon ein paar organisatorische Dinge. Vor dem Spiel in Laubegast waren wir gemeinsam Mittag essen.“ Mönch mit Blick auf 2006: „Mal sehen, was die Zukunft bringt. Ich kann mir gut vorstellen, hier auch wieder in einer ähnlichen Funktion tätig zu werden.“ Und mit Blick auf die wirtschaftliche Schieflage des Klubs sagt er: „Es sind Altlasten, die drücken. Der Insolvenzverwalter versucht wirklich alles, damit wir weiter spielen können. Und die Mannschaft hat die richtige Antwort auf dem Platz gegeben. Der Klassenerhalt ist noch möglich.“ Zum Spiel befragt, meinte Mönch: „Natürlich hatte Laubegast viele Möglichkeiten. Es hätte auch 3:3 ausgehen können. Aber 3:0 ist eine klare Sprache, das hat nichts mit Glück und Zufall zu tun.“ Auf Seiten der Laubegaster standen mit Torhüter Rüdiger Huster sowie Stefan Strauß, Roberto Schiwon und Christoph Ballaschk vier Ex-DSC-Spieler. Vor allem Huster schien da so seine Probleme zu haben. Nachdem Ballaschk die Querlatte getroffen hatte (16.), fiel auf der Gegenseite das 0:1. Nach einem Eckball ließ Huster das bereits gefangene Leder aus den Händen gleiten. „Ein katastrophaler Fehler und der Anfang vom Ende“, ärgerte sich Fröhlich. Und der Trainer „drohte“ an: „Mit so einer miesen Einstellung laufen meine Spieler ganz gewiss nicht mehr auf.“ |
Dresdner Neueste Nachrichten, 5.12.05: Lob für
18-jährigen Stephan
Dresden. Im Laubegaster Regen bewahrheitete sich das alberne Sprichwort vom Derby mit den eigenen Gesetzen. Der Ex-Oberligist unterlag dem insolventen Schlusslicht mit 0:3. DSC-Kapitän Niki Maglica, der als erster vom Feld stiefelte, "heuchelte" wenigstens etwas Mitleid mit dem Verlierer: "Laubegast hatte Pech, während wir in einem guten Spiel unsere Chancen genutzt und verdient gewonnen haben." Trainer Andreas Pach freute sich: Die Mannschaft ist intakt, hat sich stabilisiert und eine geschlossene Leistung abgeliefert. Jetzt müssen wir nachlegen. Ein Sonderlob gebührt Tom Stephan für seine zwei Tore." Der 18-Jährige schoss die Friedrichstädter in der 17. Minute in Front, als 06-Torhüter Rüdiger Huster eine Ecke von Daniel Bensch mit einer Faust zu kurz abgewehrt hatte. Das war der Lohn für die unbekümmerte Anfangsoffensive, in der Manuel Kahlig (5.) sowie Ronald Zorn (11.) knapp daneben köpften und Huster sich Robert Gläsel vor die Füße werfen musste (12.). Allerdings hatte Christoph Ballaschk 60 Sekunden vor dem Gegentreffer nach einer Hereingabe von Ronny Kreher die Kugel an die Latte des verwaisten Gehäuses geknallt. Für den Rest des ersten Abschnitts ergriffen nun die Platzbesitzer die Initiative, leisteten sich aber reichlich unkonzentrierte Aktionen. Tom Hoffmann zielte am langen Eck vorbei (25.), einen 30-m-Freistoß von Marco Schuster fing Keeper Felix Gottschalk (34.), der auch kurz vor der Pause den Kopfball von Stefan Strauß aus Nahdistanz entschärfte. Sofort nach Wiederanpfiff versiebte Ballaschk zwei Riesen, köpfte drüber und schaufelte aus einem Meter Entfernung daneben. Während Huster nur noch gegen Stephan (52.) und Stefan Steglich (63.) seine Reflexe zeigen musste, stand Gottschalk unter Beschuss von Schuster (58.), Martin Hemmann (59.), Kreher (60.) und Strauß (75.). Doch die Blau-Gelben wurden in den letzten fünf Minuten klassisch ausgekontert. Erneut Stephan auf Pass von Bensch erhöhte auf 2:0; und in der Nachspielzeit gab Mario Pabst die Vorlage für "Benscher". Der Laubegaster Coach Bernd Fröhlich schimpfte über einen "absolut enttäuschenden, undisziplinierten und taktisch schwachen Auftritt. Die erste Halbzeit haben wir völlig verschlafen, keine körperliche Präsenz gezeigt und viel zu wenig investiert. Dilettantisch, wie man kurz vor der Linie darüber köpfen oder unbedrängt das leere Tor nicht treffen kann. Vielleicht haben die Spieler gedacht, die Aufgabe lässt sich im Vorübergehen lösen; ein ärgerlicher Rückschlag." |
| Im Spiegel der Presse | ||||
| Leipziger Volkszeitung, 21.11.05: Schwache Zwickauer
ziehen wieder an Markranstädt vorbei
Leipzig. Markranstädts Trainer Harro Miller ärgerte sich. Nicht, weil seine Mannschaft im Spitzenspiel beim FSVZwickau die Tabellenführung an Ort und Stelle übergeben musste, sondern wie sich sein Team die 1:3-Niederlage einfing. "Wir waren in der ersten Halbzeit gar nicht auf dem Platz. Der FSV hat gewonnen, weil wir schlecht gespielt haben", urteilte Miller. Die vom ehemaligen SSV-Trainer Uwe Ferl gecoachten Gastgeber boten in der Tat keine spielerischen Leckerbissen. Doch die biederen Langpässe genügten vor der Pause, um einige Markranstädter Abwehrfehler zu provozieren, so stand es zum Seitenwechsel 2:0. Dann bewies Miller eine glückliche Hand: Der eingewechselte Robert Genschur traf mit der ersten Ballberührung zum Anschlusstor. Fortan schwamm die Zwickauer Abwehr, doch der SSV war an diesem Tag nicht in der Lage, seine Chancen zu nutzen. Mit dem 3:1 kurz vor Schluss war alles entschieden. Da war RobertGenschur allerdings wegen eines Rot-Fouls schon wieder vom Platz. Für die Markkleeberger ging nach drei Siegen ein Zwischenhoch zu Ende. Und zwar mit der 1:4-Heimniederlage gegen die Auer Reserve ziemlich unsanft. Anders die "Zweite" des FC Sachsen, die mit dem 4:1 gegen Sebnitz zum siebten Mal in Folge ungeschlagen blieb. In der ersten Halbzeit hielten die Gäste aus Ostsachsen noch gut gegen, doch dann dominierten die Leutzscher zusehends. Neuling SV Naunhof bleibt nach der 1:4-Heimschlappe gegen Fortuna Chemnitz in prekärer Lage. Am kommenden Sonntag muss Steffen Zifferts Mannschaft zum Kellerduell nach Bischofswerda. |
Sächsische Zeitung, 21.11.05: Der BFV 08 quält
sich weiter bis in die Winterpause
Durch einen umstrittenen Handelfmeter hat der Bischofswerdaer FV 08 sein Auswärtsspiel in Laubegast mit 0:1 (0:0) verloren. Vor 145 Zuschauern verwandelte Fabian Graf in der 64. Minute vom Punkt und ließ BFV-Torhüter Christoph Zwahr keine Abwehrchance. Die spielentscheidende Szene beschäftigte nach dem Abpfiff der niveauarmen Begegnung die Gemüter. Was war geschehen? Bischofswerdas Defensivspieler Patrick Herrmann hatte sich beim Abwehrversuch das Leder unglücklich an die Hand geschossen. Schiedsrichter Jens Klemm aus Gröditz pfiff Elfmeter. „Ein klarer Strafstoß, schließlich stand Ronny Kreher dahinter völlig frei und hätte den Ball garantiert ins Tor geschossen“, meinte der Laubegaster Trainer Bernd Fröhlich. Die Gäste sahen den Vorfall (natürlich) ganz anders, „weil es sich nie und nimmer um ein absichtliches Handspiel handelte“, so Mannschaftsleiter Tino Herrmann – zugleich der Vater des „Sünders“. So oder so, die Punkte blieben in Dresden. „Bischofswerda hat fast nur hinten drin gestanden, da war es für uns sehr schwer, vernünftige Angriffe auf die Beine zu stellen“, resümierte Fröhlich später. Tatsächlich passierte vor der Pause so gut wie gar nichts. Die von Libero Stefan Hoßmang organisierte BFV-Defensive funktionierte bestens. Aber: Den einzigen (!) nennenswerten Schuss der personell immer noch arg dezimierten Bischofswerdaer gab es in der 43. Minute (Jäger) zu registrieren. Auch nach dem Wechsel blieben die Bischofswerdaer in der Offensive blass. Zwei „halbe Chancen“ (Richter/60. und Nowak/70.) waren einfach zu wenig, um den Oberliga-Absteiger ernsthaft in Gefahr zu bringen. Am Ende stand die neunte Niederlage im zwölften Saisonspiel. Vor der Winterpause, die nun alle herbeisehnen, spielt der BFV 08 noch gegen die Neulinge SV Naunhof (H) und Fortuna Chemnitz (A). Dann muss unbedingt gepunktet werden, sonst gerät der Klassenverbleib schon vor Rückrundenbeginn in größte Gefahr. |
Sächsische Zeitung, 21.11.05: Die Talfahrt geht
weiter
FV Dresden-Nord 4 (2) NVF Gelb-Weiß Görlitz 2 (1) Die Görlitzer waren mit dem festen Willen nach Görlitz gereist, die Negativserie endlich zu beenden. Sie begannen auf dem gut präparierten, aber recht kleinem Kunstrasenplatz dementsprechend motiviert. Das wurde auch gleich belohnt: Nach einer Housa-Ecke stieg Holocek am höchsten und köpfte zur frühen Gäste-Führung ein. Nur wenig später vergab Kästner mit einem 16-Meter-Schuss kurz neben den Pfosten das mögliche 2:0. Diese Überlegenheit der ersten Minuten führte wohl zu etwas Überheblichkeit und Unterschätzung des Gegners. Wie soll man sonst erklären, was dann geschah? Erst erzielte Rosse mit einem sehenswerten 16-Meter-Volleyschuss den Ausgleich, stand dabei allerdings auch völlig frei. Und dann setzte sich ein Dresdner auf der rechten Seite durch, brachte eine lange Flanke. Torwart Pöschmann klebte auf der Linie, und Lotz köpfte zum 2:1 für Dresden-Nord ein. Binnen zwei Minuten hatten die Gastgeber das Spiel gedreht und zeigten danach, wie man mit einer Führung auf dem kleinen Platz umgeht: Sie standen hinten sehr diszipliniert, machten die Räume dicht und waren nach Ballgewinn mit ein, zwei schnellen Pässen in der torgefährlichen Zone. Die Görlitzer wirkten zwar feldüberlegen, kamen aber kaum zu klaren Torchancen. In der Pause versuchte Trainer Nosek, seine Männer aufzumuntern. Noch war schließlich nichts verloren. Aber die Ansprache hatte nicht die gewünschte Wirkung. Kurz nach dem Seitenwechsel schlug der angeschlagene Pietsch über den Ball, der eingewechselte Nord-Torjäger Islamovic ließ sich die Chance nicht entgehen und traf zum 3:1 (53.). Nosek reagierte, nahm Pietsch raus und brachte den jungen Machacek, der sonst in der Reserve seine Erfahrungen sammelt. Das zahlte sich nach nur einer Minute aus, als Machacek von der Strafraumgrenze trocken abzog und ins linke untere Eck traf. Damit war wieder Feuer im Spiel, aber auch das alte Lied. Görlitz rannte an, erspielte aber kaum klare Chancen. Natürlich öffneten die Gäste ihre Abwehr. Ein Konter der Nord-Reserve führte zu einer Ecke. Die brachte Islamovic vors Tor, Pohl traf per Kopf zur Entscheidung. |
Sächsische Zeitung, 21.11.05: Zu viel gewollt
Der BSV 68 Sebnitz macht zurzeit ein kleines Tief durch, das mit der Niederlage gegen Naunhof begann. Dem Pokalaus gegen Markkleeberg folgte nun in Leipzig eine deutliche 1:4-Niederlage gegen die zweite Vertretung der „Sachsen“. Auf einem Nebenplatz im Alfred-Kunze-Sportpark hatten beide Mannschaften mit widrigen Wetter- und Bodenverhältnissen zu kämpfen. Doch die Platzherren hatten sich wohl die bessere Taktik zurecht gelegt. Der BSV, der stark begann und durch Pohorely die erste Torchance besaß, wollte mit seinem Kombinationsspiel zum Erfolg kommen. Leipzig hingegen setzte auf Steilpassspiel, Athletik und kompromisslose Zweikämpfe. Nachdem der BSV aus dem ersten Eckball des Spiels nichts Verwertbares machen konnte, zeigten die Gastgeber quasi im Gegenzug, wie es funktioniert, und gingen nach einer Ecke in Führung (18.). Sebnitz agierte danach zu umständlich und konnte erst wieder in der 35. Minute für Gefahr vor dem Leipziger Kasten sorgen. Doch das Leder landete im Außennetz. Torwart Unger musste sich kurz vor der Pause zweimal mächtig strecken, um eine deutlichere Führung der Platzherren zu verhindern (40. und 41.). In der zweiten Spielhälfte hatte zunächst Sebnitz durch Kunes die Riesenchance zum Ausgleich, doch der Tscheche in Diensten des BSV verzog aus zwölf Metern. Nur eine Minute später erhöhte Sachsen Leipzig auf 2:0, als ein Sebnitzer Abwehrversuch ins eigene Tor zurückprallte. Doch beim BSV kam noch einmal Hoffnung auf. In der 67. Minute wurde zunächst der vierte Sebnitzer Eckball abgewehrt, als Pohorely von der Strafraumgrenze abzog und Pietsch den Ball über die Linie spitzelte. Nun spielte Sebnitz Alles oder Nichts und ging leer aus. Zwei klassische Kontergegentore versetzten der Kern-Elf den K.o. (77. und 80.). Für den Kampfgeist der Gäste sprach, dass sie bis zum Schlusspfiff offensiv blieben und allein in den letzten drei Minuten vier Ecken herausholten. Nach der Niederlage rutscht Sebnitz auf Platz sechs. Pohorely muss nach der fünften gelben Karte pausieren. |
Sächsische Zeitung, 21.11.05: Keiner bleibt ohne
Punkte
Er ist auf den Fußballplatz zurückgekehrt: Oliver Herber stand beim 1:1 (0:1) von Dynamo Dresden II in Pirna-Copitz erstmals nach drei Monaten Pause wieder zwischen den Pfosten. Der 24-Jährige war am 24. August mit Symptomen eines Schlaganfalls ins Krankenhaus eingeliefert worden, wo man ein Blutgerinsel im Gehirn aufgelöst hatte. Mit diesem Spiel-ergebnis konnten die Herber, Neubert und Co. aber nicht zufrieden sein. „Copitz hat mich nicht überzeugt. Zudem haben wir fast eine Stunde in Überzahl gespielt. Es ist zu wenig, was dabei rausgekommen ist“, so Co-Trainer Sven Ratke. Die personell arg „gerupften“ Copitzer waren nach einer halben Stunde durch Vitezslaw Bina in Führung gegangen. Nur fünf Minuten später flog der Copitzer Petrukhin mit Gelb-Rot vom Platz. In der Folgezeit demonstrierten die Dynamos zeitweise Powerplay, aber nur Robert Scannewin konnte einer der vielen Chancen nutzen (1:1/68.). „Wir haben zu wenig über die Flügel gespielt. Wir müssen da noch viel besser werden“, legte Ratke den Finger in die Wunde. Die Gelb-Schwarzen haben jetzt fünf Punkte Rückstand auf Tabellenführer FSV Zwickau, der die Spitzenpartie gegen Markranstädt mit 3:1 gewann. Der FV Dresden 06 Laubegast bleibt in der Erfolgsspur, holte zuletzt 19 von 24 möglichen Punkten. „Es war kein ansehenswertes, aber eben ein erfolgreiches Spiel“, schätzte Trainer Bernd Fröhlich nach dem 1:0 (0:0)-Heimsieg über den Tabellen-Vorletzten aus Bischofswerda ein. Fabian Graf verwandelte in der 64. Minute einen Handelfmeter, den Patrick Herrmann verursacht hatte. Dessen Vater Tino, zugleich Mannschaftsleiter der Bischofswerdaer, war fassungslos: „So etwas darf man doch nicht pfeifen. Ihm springt der Ball beim Abwehrversuch an die Hand. Es war nie und nimmer Absicht.“ Fröhlich sah das (natürlich) ganz anders: „Ronny Kreher stand völlig frei. der hätte den Ball versenkt, wäre zuvor nicht dieses Handspiel gewesen.“ Am Verdienst des Laubegaster „Dreiers“ gab es aber keine Zweifel, denn die Gäste hatten nicht eine klare Chance in den 90 Minuten. Sechs Tore im Jägerpark Sechs Treffer fielen im Dresdner „Jägerpark“, wo der FV Nord II mit 4:2 (2:1) gegen Gelb-Weiß Görlitz gewann. Die Platzbesitzer steckten den frühen Rückstand (Holecek/7.) unbeeindruckt weg und „antworteten“ mit zwei Gegentreffern noch in der Anfangsviertelstunde. Sebastian Risse (13.) und Christian Lotz (15.) sorgten für die Pausenführung. Nach dem 3:1 durch den eingewechselten Adis Islamovic (53.) schien die Partie frühzeitig gelaufen, doch Machachek nahm den Dresdnern schnell wieder diese Hoffnung (2:3/57.). In der Schlussphase dominierten die Neißestädter. Als der Ausgleich für die Görlitzer in der Luft lag, erlöste Ronald Pohl die Gastgeber mit dem 4:2 zwei Minuten vor dem Abpfiff. Erster Auswärtspunkt für DSC Zufrieden kehrte auch Schlusslicht Dresdner SC von seinem Gastspiel in Chemnitz zurück. Mit dem 1:1 (0:1) bei der CFC-Reserve sicherten sich die Rot-Schwarzen den ersten Auswärtspunkt in dieser Spielserie. Dabei mussten die Elbestädter u.a. ohne ihren gesperrten Kapitän Nikica Maglica auskommen. Fischer hatte die „Himmelblauen“, bis dato immerhin die zweitbeste „Heimmannschaft“ der fünften Liga, in Front gebracht. Alexsandr Postolaki glich nach 53 Minuten aus. Verdient war der Punktgewinn für den Tabellenletzten allemal. Mario Pabst traf nur den Pfosten des CFC-Tores (8.), der Chemnitzer Mike Baumann tat es ihm später gleich. |
| Im Spiegel der Presse | |
| Sächsische Zeitung, 7.11.05: Beim BFV brennt
der Baum jetzt lichterloh
Nach einer desolaten Vorstellung kassierte die Mannschaft von Trainer Fred Wonneberger gestern eine peinliche 0:3 (0:2)-Heimniederlage gegen Kickers 94 Markkleeberg. Für die Gäste war es der dritte Sieg in Folge, für Bischofswerda bereits die achte Saison-Niederlage – und aktuell nun ein Abstiegsplatz! Bereits nach 16 Minuten gingen die Markkleeberger in Führung. Marcel Hensgen nutzte die Unordnung in der BFV-Abwehr. Noch vor der Pause erhöhte Ronny Franke auf 2:0 (38.). Dazwischen hatten Hensgen (18.) und auf der Gegenseite René Gedert (20.) die Querlatte getroffen. Die Bischofswerdaer waren mit dem 0:2 zur Pause noch gut bedient, denn Marsand (34.) und Wenk (40.) verzeichneten weitere gute Chancen für die Kickers. Zur zweiten Halbzeit kam Lars Marschner ins Spiel. Der Stürmer hätte für eine Wende sorgen können. In der 64. Minute kam er im Strafraum zu Fall – scheiterte aber mit dem Elfmeter am Torhüter. Damit war die Moral der Gastgeber am Boden. Christopher Blümel erhöhte noch auf 3:0 (73.). Beim BFV tut man sicher gut daran, jetzt keine übereilten (Personal-)Entscheidungen zu treffen, auch wenn der Baum schon Wochen vor Weihnachten lichterloh brennt. |
Sächsische Zeitung, 7.11.05: Dynamo II stoppt
Zwickau
Richtig eng wird es im Vorderfeld der fünften Liga. Oberliga-Absteiger FSV Zwickau unterlag im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion mit 1:3 (1:3) gegen Dynamos Reserve. Die Schwarz-Gelben beendeten damit ihre Talfahrt – drei Niederlagen in Folge – wohl noch rechtzeitig. In der Tabelle rückte Dynamo auf, weil der BSV Sebnitz und der SSV Markranstädt patzten. Aufsteiger Fortuna Chemnitz stoppte den Höhenflug der Laubegaster (3:0), die zuletzt 16 von 18 möglichen Punkten eingefahren hatten. Schlusslicht Dresdner SC kam im städtischen Kellerduell nicht über ein 1:1 gegen den FV Nord II hinaus. Schwerstarbeit musste dabei in erster Linie Schiedsrichter Marek Nixdorf aus Dresden verrichten, der zwei Platzverweise aussprach und zwölf Mal „Gelb“ zückte. Auf einem Abstiegsplatz stehen jetzt auch die Bischofswerdaer, die wie die Görlitzer ihre Talfahrt fortsetzen. |
| Im Spiegel der Presse | |
| Leipziger Volkszeitung, 1.11.05: Markkleeberger Kickers
weiter im Aufwind
Leipzig. Mit einer 0:1-Heimniederlage gegen den BSVSebnitz büßte der SSVMarkranstädt seine Tabellenführung ein. Der FSVZwickau zog mit Trainer Uwe Ferl - vor einem Jahr noch selbst in Markranstädt tätig - am SSV vorbei. Neuling Sebnitz stellte sich im Sta-dion am Bad als sehr starkes und vor allem taktisch diszipliniertes Team vor. Torjäger Radek Miratsky nutzte seine einzige Torgelegenheit zur Spielentscheidung. Christian Mittenzwei hatte auf der anderen Seite mit seinem Kopfball an den Innenpfosten weniger Glück. Während sich die Situation für Aufsteiger SV Naunhof nach dem ersten Meisterschaftsdrittel recht bedrohlich darstellt, segelt Kickers Markkleeberg mit dem 4:1-Heimerfolg weiter im Aufwind. Gegen Fortuna Chemnitz schaffte Dieter Kühns Truppe den Anschluss ans Tabellenmittelfeld. "Die Partie war lange offen, aber dann stachen unsere Konter", analysierte Kickers-Torwart Roger Schöne, der sich erneut leicht verletzte, aber durchspielte. Am kommenden Wochenende müssen die Markkleeberger nach Bischofswerda. "Wieder ein Sechs-Punkte-Spiel", blickt der Keeper voraus. Bereits zum fünften Mal in Folge ungeschlagen blieb die zweite Mannschaft des FC Sachsen. Die jetzt von Frank Nierlich trainierten Leipziger sicherten sich gegen Dynamo Dresden II einen verdienten 2:1-Sieg. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Dresdner bereitete der eingewechselte Schlieder den Siegtreffer von Ludwig sehr schön vor. |
Sächsische Zeitung, 1.11.05: Laubegast klettert
weiter
Sachsenliga. Fröhlich-Schützlinge feiern 4:0-Heimsieg über den SV Naunhof 1920, die anderen Dresdner Vereine verlieren. Was ist mit Dynamo Dresden II los? „Der Wurm ist drin“, sagt Sven Ratke, der Co-Trainer. Die 1:2 (0:1)-Niederlage in Leipzig-Leutzsch war bereits die dritte Schlappe in Folge. Vom Aufstiegsplatz ist die Mannschaft von Spieler-Trainer Jan Seifert (war wieder aktiv dabei) bis auf Rang sechs abgerutscht. Norman Lee Gandaa brachte den FC Sachsen Leipzig II kurz vor der Pause in Führung (43.). Die Dynamos wurden im zweiten Abschnitt aktiver und kamen folgerichtig zum Ausgleich durch Martin Krause (70.). „Wir haben zwar nicht gut gespielt, aber der Ausgleich und unsere Dominanz ließen dann schon einen Sieg erwarten“, gab Ratke später zu. Doch nur drei Minuten nach dem Ausgleich kamen die Leutzscher durch ein Gastgeschenk der Dresdner – Torhüter Werner und Robert Heiße wurden sich nicht einig – zum Siegtreffer durch Michael Ludwig. Eitel Sonnenschein herrscht dagegen zurzeit in Laubegast. Nach dem Saisonstart mit vier Niederlagen in Folge war das nicht unbedingt zu erwarten, wenngleich Trainer Bernd Fröhlich meint: „Der Trainerstab und die Vereinsführung wussten beim Punktspielstart, dass wir noch ein paar Wochen Zeit brauchen, um die Mannschaft zu formieren. Auch die Jungs mussten sich erst einmal richtig kennenlernen und einspielen.“ Offensichtlich gelingt dieses Vorhaben nun von Woche zu Woche besser. Mit sechs Spielen in Folge ohne Niederlage (16 von 18 möglichen Punkten) kletterte der FV Dresden 06 in der Tabelle systematisch nach oben. Den 4:0 (2:0)-Heimsieg über Aufsteiger SV Naunhof 1920 machten Christoph Ballaschk (39.), Martin Hemmann (43.) und Ronny Kreher (52., 66.) perfekt. „Dabei war es kein leichtes Unterfangen“, so Fröhlich, „weil Naunhof die Räume eng machte und sehr tief stand.“ Geduld war gefragt, „aber wir hatten die Mannschaft darauf eingestellt, so dass keiner die Nerven und Übersicht verloren hat“, freute sich der Coach. Keinen Grund zur Zufriedenheit hatte dagegen Peter Schöne, Trainer des FV Dresden-Nord II. Die 1:4 (1:2)-Heimniederlage gegen den FC Erzgebirge Aue II tat weh, nicht nur, weil alle Gegentore nach Standards fielen. „Nach dem 1:2-Anschlusstor hatten wir genügend Chancen, um das Blatt noch zu wenden“, wusste nicht nur Mannschaftsleiter Uwe Ebert. Die „Veilchen“ hatten zwar durch Hampf (9., 16./Foulelfmeter) einen 2:0-Blitzstart hingelegt, aber nach dem Treffer von Andre Müller (23.) schien die Partie zu kippen. Der Torschütze selbst sowie Sebastian Rosse verpassten vor dem Seitentausch den Ausgleich. Mit dem 1:3 durch Tchipev (69.) flaute der Offensivdrang der Dresdner ab. Rupf erhöhte auf 4:1 (77.), ehe Rosse, Lotz und Kolan in den letzten zehn Minuten mehrfach eine „Resultatskosmetik“ verpassten. Im Mittelpunkt beim Dresdner SC, der 1:3 in Pirna-Copitz verlor, stand nicht der neue Trainer Andreas Pach, sondern sein Vorgänger Nikica Maglica. Der 40-jährige Kroate spielte diesmal nicht auf der Libero-Position, sondern im zentralen Mittelfeld. Und bereits nach 180 Sekunden hatte Maglica die DSC-Führung auf dem Spann, aber seinen Foulelfmeter parierte VfL-Torhüter Rautenberg. Trotzdem stürmte der DSC weiter, vergab aber durch Rene Fritzsche und Daniel Bensch weitere lukrative Möglichkeiten. Ausgerechnet der Ex-DSCer Robert Krause brachte die Copitzer dann nach 25 Minuten in Führung. Entscheidend war die Begegnung damit noch nicht, denn schon drei Minuten nach Wiederanpfiff traf Maglica mit einem Freistoß nur den Pfosten. Erst mit dem 2:0 durch Siebeneichler (56.) kam die Begegnung in die erwarteten Bahnen. Bina erhöhte auf 3:0 (69.), ehe Robert Gläsel zehn Minuten vor dem Abpfiff der Ehrentreffer gelang. |