Zurück zur Hauptseite ...   - www.sachsenfussball.de -   Zur Saisonübersicht ...
2.Bundesliga  -  Saison 2005/06

32.Saison der 2.Bundesliga

zur Saison 2004/05   -   zur Saison 2006/07


Abschlußtabelle - Saisonzusammenfassung - Zusammensetzung der 2.Bundesliga - Sachsen in der 2.Bundesliga

Spieltag   1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17

18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34


Abschlußtabelle
      Spiele   S   U   N   Tore Tordiff.   Punkte    
1. VfL Bochum  (A) 34   19   9   6   55 : 26  + 29   66   Aufstieg in die Bundesliga
2. Alemannia Aachen    34   20   5   9   61 : 36  + 25   65   Aufstieg in die Bundesliga
3. Energie Cottbus    34   16   10   8   49 : 33  + 16   58   Aufstieg in die Bundesliga
4. SC Freiburg  (A) 34   16   8   10   41 : 33  + 8   56    
5. SpVgg Greuther Fürth    34   15   9   10   51 : 42  + 9   54    
6. Karlsruher SC    34   15   8   11   55 : 45  + 10   53    
7. Erzgebirge Aue    34   13   9   12   38 : 36  + 2   48    
8. Wacker Burghausen   34   12   11   11   45 : 49  - 4   47    
9. SC Paderborn 07 (N) 34   13   7   14   46 : 40  + 6   46    
10. Hansa Rostock  (A) 34   13   4   17   44 : 49  - 5   43    
11. Offenbacher Kickers  (N) 34   12   7   15   42 : 53  - 11   43    
12. Eintracht Braunschweig  (N) 34   13   4   17   37 : 48  - 11   43    
13. TSV 1860 München    34   11   9   14   41 : 44  - 3   42    
14. SpVgg Unterhaching    34   12   6   16   42 : 48  - 6   42    
15. Dynamo Dresden    34   11   8   15   39 : 45  - 6   41   Abstieg in die Regionalliga, Staffel Nord
16. 1.FC Saarbrücken    34   11   5   18   37 : 63  - 26   38   Abstieg in die Regionalliga, Staffel Süd
17. LR Ahlen   34   9   8   17   36 : 50  - 14   35   Abstieg in die Regionalliga, Staffel Nord
18. Sportfreunde Siegen (N) 34   8   7   19   35 : 54  - 19   31   Abstieg in die Regionalliga, Staffel Süd
                                     
          239   134   239   794 : 794     851    

34. Spieltag   Zuschauer: 133 400 - 14 822 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 21 - 2,33 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
14.05.06 SC Freiburg  - SpVgg Greuther Fürth  1 : 0 ( 1 : 0 ) 20 000   - - 1:1 -
14.05.06 Erzgebirge Aue  - Sportfreunde Siegen 0 : 2 ( 0 : 0 ) 13 400   - - - -
14.05.06 Karlsruher SC  - SC Paderborn 07 2 : 3 ( 2 : 1 ) 32 331   - - - -
14.05.06 SpVgg Unterhaching  - VfL Bochum 0 : 0 ( 0 : 0 ) 7 000   - - - 0:2
14.05.06 1.FC Saarbrücken  - Eintracht Braunschweig 2 : 0 ( 1 : 0 ) 3 700   - - - -
14.05.06 Energie Cottbus  - TSV 1860 München 3 : 1 ( 1 : 1 ) 22 450   1:1 - 3:4 1:1
14.05.06 LR Ahlen  - Offenbacher Kickers 1 : 0 ( 0 : 0 ) 4 219   - - - -
14.05.06 Hansa Rostock  - Dynamo Dresden 1 : 3 ( 1 : 1 ) 25 000   - - - -
14.05.06 Wacker Burghausen - Alemannia Aachen 1 : 1 ( 1 : 0 ) 5 300   2:3 1:1 2:2 -
      Zuschauer gesamt: 4 017 810 - 13 130 pro Spiel            
      Tore gesamt: 794 - 2,59 pro Spiel            

 1.( 1) VfL Bochum                34   19    9    6  +  29    55-26       66
 2.( 2) Alemannia Aachen          34   20    5    9  +  25    61-36       65
 3.( 3) Energie Cottbus           34   16   10    8  +  16    49-33       58
 4.( 6) SC Freiburg               34   16    8   10  +   8    41-33       56
 5.( 4) SpVgg Greuther Fürth      34   15    9   10  +   9    51-42       54
 6.( 5) Karlsruher SC             34   15    8   11  +  10    55-45       53
 7.( 7) Erzgebirge Aue            34   13    9   12  +   2    38-36       48
 8.( 8) Wacker Burghausen         34   12   11   11  -   4    45-49       47
 9.( 9) SC Paderborn 07           34   13    7   14  +   6    46-40       46
10.(10) Hansa Rostock             34   13    4   17  -   5    44-49       43
11.(12) Offenbacher Kickers       34   12    7   15  -  11    42-53       43
12.(11) Eintracht Braunschweig    34   13    4   17  -  11    37-48       43
13.(13) TSV 1860 München          34   11    9   14  -   3    41-44       42
14.(14) SpVgg Unterhaching        34   12    6   16  -   6    42-48       42
15.(15) Dynamo Dresden            34   11    8   15  -   6    39-45       41
16.(16) 1.FC Saarbrücken          34   11    5   18  -  26    37-63       38
17.(17) LR Ahlen                  34    9    8   17  -  14    36-50       35
18.(18) Sportfreunde Siegen       34    8    7   19  -  19    35-54       31
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 14.5.06:
Aues Trainer Gerd Schädlich stellte seine Anfangself im Vergleich zum 2:0-Auswärtssieg am 33. Spieltag in Paderborn auf zwei Positionen um. Für Liebers und Dostalek liefen Juskowiak und Kurth von Beginn an auf. Siegens Trainer Hannes Bongartz veränderte seine Startformation nach dem 2:1-Erfolg gegen Wacker Burghausen ebenfalls auf zwei Positionen. Für Nemeth und Cafú spielten Bettenstaedt und Spizak.
Beide Teams konnten völlig ohne Druck aufspielen. Siegen stand schon vor diesem Spieltag als Absteiger fest und Aue hatte schon lange nichts mehr mit dem Abstieg zu tun.
Aue begann von Beginn an mit viel Engagement und erarbeitete sich nach drei Minuten die erste Chance: Curri bekam im Strafraum den Ball zu gespielt, er traf jedoch aus sechs Metern nur das Außennetz. In der Folge legten beide Mannschaften, obwohl für sie nichts mehr auf dem Spiel stand, ein hartes Zweikampfverhalten an den Tag.
In der 12. Spielminute bekamen die Siegener ihre erste Torchance: Aues Emmerich konnte eine Kerze nicht unter Kontrolle bringen und legte Siegens Bettenstaedt den Ball direkt vor die Füße. Der Siegener zog sofort ab, sein Schuss flog jedoch über die Querlatte.
Nach einer Viertelstunde verflachte die Partie zusehens. Beide Teams rieben sich gegenseitig im Mittelfeld auf und brachten wenig Konstruktives zusammen. Curri setzte sich gegen Ehlers durch und schoss aus neun Metern völlig freistehend weit am Tor vorbei (23.). Danach sank das Niveau des Spiels noch ein Stück. Flüssige Angriffe und gute Torchancen waren eine Seltenheit.
Kurz vor der Pause sorgte Siegens Torhüter Masic jedoch für zwei Aufreger: Zuerst überlupfte er den heranstürmenden Hampf (44.), danach vereiltete er einen schönen Alleingang von Aues Demir mit einem klasse Reflex (45.).
Die zweite Halbzeit knüpfte in der Anfangsphase nahtlos an das Niveau der ersten Halbzeit an. Die Akteure beider Teams brachten keinen Ball zu ihren Mitspielern und agierten weiterhin lustlos und zeitweise auch unkonzentriert. Matthies verspielt überhastet ein gute Kontermöglichkeit der Siegener mit einem langen Ball ins Nichts (61.).
In der 67. Spielminute erziehlten die Siegener den Führungstreffer: Nach einem schönen Doppelpass mit Bettenstaedt zog Melkam von der linken Seite in den Strafraum der Gastgeber und legte den Ball von der Grundlinie zurück zur Strafraumkante. Weikl nahm das Spielgerät direkt mit dem rechten Fuß und versenkte es trocken im rechten unteren Eck.
Zum zweiten Mal durften die Siegener nach 81 Minuten jubeln. Aue konnte den Ball nicht aus dem Strafraum klären und fabrizierte mehrere Querschläger, bis schließlich Siegens Schmitt den Ball per Fallrückzieher in das Tor der Gastgeber beförderte. Aues Torwart Bobel blieb wie beim 0:1 auch bei diesem Tor ohne Abwehrmöglichkeit.
Nach den beiden Gegentreffern fiel dem FC Erzgebirge Aue nichts mehr ein, um noch den Anschlusstreffer zu erziehlen.
Kurz vor Ende des Spiels konnten sich die Spieler von Aue bei ihrem Torhüter Bobel bedanken, dass der eingewechselte Sinaba mit seinem ersten Ballkontakt nicht noch das 0:3 markierte.
In einer Begegnung auf schwachem Niveau besiegten die Siegener in ihrer letzten Partie in der zweiten Liga den FC Erzgebirge Aue verdient mit 2:0. 
Die Sportfreunde aus Siegen beendeten die Saison mit 31 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz und verabschiedeten sich somit aus der Zweiten Liga. Der FC Erzgebirge Aue stand trotz der mageren Leistung gegen Siegen nach 34. Spieltagen mit 48 Zählern auf dem siebten Platz.
Kicker-Online, 14.5.06:
Rostocks Trainer Frank Pagelsdorf änderte sein Team im Vergleich zum 0:2 bei Greuther Fürth auf vier Positionen: Für Pohl, Shapourzadeh, Cetkovic und Rathgeb spielten Madsen, Gaede, Prica und Arvidsson. Dresdens Coach Peter Pacult beließ es nach dem 3:1 über Ahlen bei nur einer Änderung: Ulich hatte seinen Muskelfaserriss auskuriert und spielte für den Gelb-gesperrten Fröhlich.
Bereits in der Anfangsphase hatte Dynamo Dresden das Glück auf seiner Seite: Nach einem Eckball von der rechten Seite kam Bülow im Strafraum zum Kopfball, der Ball touchierte die Querlatte und ging von dort ins Toraus (2.).
Rostock hatte in der Folgezeit mehr vom Spiel, konnte sich gegen die vielbeinige Dynamo-Abwehr nicht entscheidend durchsetzen. Dresden agierte konzentriert und stürmte nicht planlos nach vorne. In der 21. Minute gingen die Sachsen dann in Führung. Nach einem Ludwig-Freistoß stand Bröker im Strafraum völlig frei. Der Stürmer musste nur noch den Fuß hinhalten und traf zum 1:0. Allerdings erlaubte sich die Dresdener Defensive in der 28. Minute die erste Unaufmerksamkeit. Nach einem Rydlewicz-Einwurf verlängerte Sebastian per Kopf, der Ball flog an Freund und Feind vorbei, Arvidsson am zweiten Pfosten bedankte sich und traf aus spitzem Winkel zum 1:1. Mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten gewechselt.
Munter begann der zweite Durchgang. Zunächst scheitere Arvidsson an der Querlatte des Dresdener Gehäuses, nur wenig später gelang den Sachsen die erneute Führung. Nachdem Gaede und Bülow den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekamen, fasste sich Ulich aus rund 25 Metern ein Herz und hämmerte den Ball mit vollem Risiko in die Maschen.
Dynamo Dresden warf nun alles nach vorne und war die deutlich bessere Mannschaft. Nahezu pausenlos berannten die Sachsen das Tor. Und in der 78. Minute kannte der Jubel bei den Schwarz-Gelben keine Grenzen mehr. Nach einer schönen Hereingabe von Bröker erzielte Pergl aus kurzer Distanz das 3:1 für Dynamo.
Dynamo Dresden hatte damit seinen Teil zum Klassenerhalt beigetragen und wartete auf das Ergebnis aus Unterhaching. Umso größer war die Ernüchterung, als die Kunde vom 0:0 eintraf.
Dynamo Dresden gewann nach einer angesichts der Nervenbelastung klasse Leistung mit 3:1 bei Hansa Rostock, verlor aber das Fernduell um den Klassenerhalt gegen die SpVgg Unterhaching und muss trotz des Sieges in die Regionalliga absteigen. Am Ende fehlte den Sachsen ein Punkt, um in der Zweiten Liga zu bleiben.

33. Spieltag   Zuschauer: 185 319 - 20 591 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 23 - 2,56 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
07.05.06 Sportfreunde Siegen - Wacker Burghausen 2 : 1 ( 0 : 0 ) 6 373   - - - 0:0
07.05.06 SpVgg Greuther Fürth  - Hansa Rostock  2 : 0 ( 2 : 0 ) 7 400   - - - -
07.05.06 Dynamo Dresden - LR Ahlen  3 : 1 ( 2 : 0 ) 22 389   3:1 - - -
07.05.06 Offenbacher Kickers - Energie Cottbus  2 : 0 ( 1 : 0 ) 16 739   - - - -
07.05.06 TSV 1860 München - 1.FC Saarbrücken  1 : 0 ( 1 : 0 ) 60 000   1:1 - - -
07.05.06 Eintracht Braunschweig - SpVgg Unterhaching  3 : 0 ( 1 : 0 ) 20 000   - - - -
07.05.06 VfL Bochum - Karlsruher SC  2 : 3 ( 1 : 1 ) 25 374   - - - 1:1
07.05.06 SC Paderborn 07 - Erzgebirge Aue  0 : 2 ( 0 : 1 ) 5 592   - - 0:1 1:1
07.05.06 Alemannia Aachen - SC Freiburg  0 : 1 ( 0 : 1 ) 21 452   - - 0:1 -
      Zuschauer gesamt: 3 884 410 - 13 079 pro Spiel            
      Tore gesamt: 773 - 2,6 pro Spiel            

 1.( 1) VfL Bochum                33   19    8    6  +  29    55-26       65
 2.( 2) Alemannia Aachen          33   20    4    9  +  25    60-35       64
 3.( 3) Energie Cottbus           33   15   10    8  +  14    46-32       55
 4.( 4) SpVgg Greuther Fürth      33   15    9    9  +  10    51-41       54
 5.( 5) Karlsruher SC             33   15    8   10  +  11    53-42       53
 6.( 6) SC Freiburg               33   15    8   10  +   7    40-33       53
 7.( 8) Erzgebirge Aue            33   13    9   11  +   4    38-34       48
 8.( 7) Wacker Burghausen         33   12   10   11  -   4    44-48       46
 9.( 9) SC Paderborn 07           33   12    7   14  +   5    43-38       43
10.(10) Hansa Rostock             33   13    4   16  -   3    43-46       43
11.(13) Eintracht Braunschweig    33   13    4   16  -   9    37-46       43
12.(12) Offenbacher Kickers       33   12    7   14  -  10    42-52       43
13.(14) TSV 1860 München          33   11    9   13  -   1    40-41       42
14.(11) SpVgg Unterhaching        33   12    5   16  -   6    42-48       41
15.(15) Dynamo Dresden            33   10    8   15  -   8    36-44       38
16.(16) 1.FC Saarbrücken          33   10    5   18  -  28    35-63       35
17.(17) LR Ahlen                  33    8    8   17  -  15    35-50       32
18.(18) Sportfreunde Siegen       33    7    7   19  -  21    33-54       28
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 7.5.06:
Paderborns Trainer Jos Luhukay änderte seine Mannschaft nach dem 1:5 in Burghausen auf zwei Positionen. Für Krösche und Schüßler rückten Djurisic und Gouiffe Gouffan in de erste Elf. Auf der Gegenseite baute Trainer Schädlich sein Team gegenüber dem 0:1 gegen Aufsteiger Bochum gleich auf fünf Positionen um. Ehlers, Lenze, Liebers, Demir und Curri ersetzten Trehkopf, Kurth, Günther, Klinka und Juskowiak.
 Für beide Teams ging es in diesem Spiel um nichts mehr. Entsprechend gemächlich ließen es beide Mannschaften auch angehen. Kevin Hampf brachte die Erzgebirger früh in Führung. Nach einem genau getimten Freistoß von Florian Heller von der rechten Bahn stieg Hampf am höchsten und köpfte unhaltbar für Starke ein (6.). In der Folge taten sich beide Mannschaften nicht weh. Das letzte Aufbäumen der Ostwestfalen gegen die drohende Niederlage blieb aus, auch wenn der SC sich überlegen präsentierte. In der zweiten Hälfte konterte Aue Paderborn klassisch aus. Ersin Demir bediente Florian Heller, der Starke keine Abwehrmöglichkeit ließ.
Für beide Mannschaften ging es in der Partie um nichts mehr. So boten die Teams bei herrlichem Sonnenschein überwiegend auch Sommerfußball - mit dem glücklicheren Ende für die Erzgebirger.
Kicker-Online, 7.5.06:
Die kleine Chance auf den Klassenerhalt ging Dresdens Coach Peter Pacult mit personellen Problemen an. Gegenüber dem 0:0 in Cottbus mussten Beuchel (Rippe angebrochen), Ulich (Muskelfaserriss) und Cagara passen. Csik, Fröhlich und Ludwig sollten es nun richten.
Nach dem 1:2 gegen Greuther Fürth war der Abstieg für Ahlen besiegelt. Trainer Paul Linz wirbelte seine Mannschaft daher im Vergleich zur Partie gegen die Franken mächtig durcheinander: Für Tredup, Tsoumou-Madza, Book, Schäfer und Patschinski liefen Langeneke, Sinisterra, Kaluzny, Velkoborsky und Jovanovic auf.
Im ausverkauften Rudolf-Harbig-Stadion gab die Heimelf von Beginn an den Ton an, die seit Mittwoch als Abstieger feststehenden Ahlener ließen sich von Dynamo schnell zurückdrängen. Bereits in der 8. Minute lag dann der Ball erstmals im Netz der Linz-Elf. Ein langer Ball flog in den LR-Strafraum, wo Velkoborsky Kennedy zu Fall brachte. Schiedsrichter Frank zögerte nicht und Fröhlich behielt die Nerven. Mit dem 1:0 im Rücken machte Dresden weiter Druck und legte nur sechs Minuten später nach. Nach einer Ecke von der rechten Seite durch Ludwig drückte Velkoborsky, bedrängt von Bröker, den Ball an Keeper Borel vorbei ins eigene Netz. Dresden hatte weiter mehr vom Spiel, doch Ahlen ließ bis zur Halbzeit nichts mehr zu.
Mit einem Paukenschlag eröffnete Ahlen den zweiten Durchgang. Nach einem Freistoß an die Querlatte brachte die Dynamo-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Fengler zog von der Strafraumlinie ab, Thioune fälschte das Leder unhaltbar für Kresic im Dynamo-Tor ab (47.). Dresden brauchte etwas, um wieder ins Spiel zu kommen, entschied aber die Partie eine knappe Viertelstunde vor dem Ende. Fröhlich hob den Ball in den Strafraum, wo Kennedy das Leder aus halblinker Position unhaltbar für Borel ins rechte unter Eck donnerte. 
Mit einem verdienten 3:1-Sieg gegen Absteiger LR Ahlen hat Dynamo Dresden die Chancen auf den Klassenverbleib gewahrt. Im Fernduell mit Unterhaching benötigen die Sachsen einen Sieg in Rostock bei einer gleichzeitigen Niederlage der Münchner Vorstädter gegen Tabellenführer VfL Bochum, um die Liga zu halten.

32. Spieltag   Zuschauer: 106 856 - 11 873 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 28 - 3,11 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
03.05.06 LR Ahlen  - SpVgg Greuther Fürth  1 : 2 ( 1 : 1 ) 3 408   2:4 3:2 3:0 1:0
03.05.06 Hansa Rostock  - SC Freiburg  1 : 2 ( 1 : 2 ) 8 500   0:0 4:1 - 4:0
02.05.06 Wacker Burghausen - SC Paderborn 07 5 : 1 ( 2 : 1 ) 3 600   - - - -
01.05.06 Erzgebirge Aue  - VfL Bochum 0 : 1 ( 0 : 0 ) 12 150   - - - -
03.05.06 Karlsruher SC  - Eintracht Braunschweig 7 : 0 ( 3 : 0 ) 10 800   - - 1:0 -
02.05.06 SpVgg Unterhaching  - TSV 1860 München 1 : 0 ( 0 : 0 ) 13 000   1:1 - - -
02.05.06 1.FC Saarbrücken  - Offenbacher Kickers 0 : 4 ( 0 : 2 ) 17 500   - 1:1 3:1 -
03.05.06 Energie Cottbus  - Dynamo Dresden 0 : 0 ( 0 : 0 ) 17 000   2:1 - - -
02.05.06 Alemannia Aachen - Sportfreunde Siegen 3 : 0 ( 2 : 0 ) 20 898   - - - -
      Zuschauer gesamt: 3 699 091 - 12 844 pro Spiel            
      Tore gesamt: 750 - 2,6 pro Spiel            

 1.( 1) VfL Bochum                32   19    8    5  +  30    53-23       65
 2.( 2) Alemannia Aachen          32   20    4    8  +  26    60-34       64
 3.( 3) Energie Cottbus           32   15   10    7  +  16    46-30       55
 4.( 4) SpVgg Greuther Fürth      32   14    9    9  +   8    49-41       51
 5.( 6) Karlsruher SC             32   14    8   10  +  10    50-40       50
 6.( 5) SC Freiburg               32   14    8   10  +   6    39-33       50
 7.(10) Wacker Burghausen         32   12   10   10  -   3    43-46       46
 8.( 7) Erzgebirge Aue            32   12    9   11  +   2    36-34       45
 9.( 8) SC Paderborn 07           32   12    7   13  +   7    43-36       43
10.( 9) Hansa Rostock             32   13    4   15  -   1    43-44       43
11.(13) SpVgg Unterhaching        32   12    5   15  -   3    42-45       41
12.(14) Offenbacher Kickers       32   11    7   14  -  12    40-52       40
13.(11) Eintracht Braunschweig    32   12    4   16  -  12    34-46       40
14.(12) TSV 1860 München          32   10    9   13  -   2    39-41       39
15.(16) Dynamo Dresden            32    9    8   15  -  10    33-43       35
16.(15) 1.FC Saarbrücken          32   10    5   17  -  27    35-62       35
17.(17) LR Ahlen                  32    8    8   16  -  13    34-47       32
18.(18) Sportfreunde Siegen       32    6    7   19  -  22    31-53       25
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 1.5.06:
Beim FC Erzgebirge Aue gab es nach dem jüngsten 1:0-Erfolg in Braunschweig folgende personelle Änderung: Trehkopf verteidigte an Stelle von Liebers.
Bochums Trainer Marcel Koller brachte nach der 1:2-Niederlage gegen Wacker Burghausen Meichelbeck, Rathgeber und Fabio Junior für Maltritz, Zdebel (Gelb-gesperrt) und Bechmann.
Es war ein offensiver Beginn beider Teams, die ja beide ihre Saisonziele Klassenerhalt und Aufstieg bereits erreicht hatten, also gelöst von zu starren taktischen Fesseln spielen konnten.
Das Tempo war hoch, die Zweikämpfe wurden intensiv geführt, das spielerische Element kam aber bis dato ebenso zu kurz wie Torchancen. Der Zufall führte häufig Regie, die Abspiele waren oft zu ungenau.
So entstand die erste gute Möglichkeit auch überraschend und aus einer Einzelaktion: Aues Trehkopf schoss den aufspringenden Ball aus der Luft aus 35 Metern fulminant ans Lattenkreuz, Skov-Jensen hatte nur zugeschaut.
Der Erzgebirger hatten ein leichtes optisches Plus, waren eine Spur agiler und zielstrebiger, allerdings kaum zwingender. Beim VfL funktionierte das Zusammenspiel nicht wie gewünscht, griffen die Rädchen nicht ineinander. Aues Torhüter Bobel war beinahe beschäftigungslos.
Auf der anderen Seite gelang dem FC Erzgebirge das Eindringen in den Strafraum auch nicht. So probierte es Trehkopf erneut aus der zweiten Reihe, sein Linksschuss aus 23 Metern ging aber oben auf das Tornetz hinter der Latte.
Dann trug das konsequentere Spiel der Auer aber doch Früchte, gab es für die laufstarken Sachsen auch herausgespielte Chancen, doch zuerst Klinka aus zehn, dann Juskowiak aus sechs Metern, verfehlten mit ihren Kopfbällen das Tor rechts nur um Haaresbreite.
Der VfL Bochum legte erst in den Schlussminuten der ersten Hälfte einen Gang zu, spielte etwas engagierter nach vorne, machte so aber auch Platz für Konter.
Nach dem Seitenwechsel brachte Aues Trainer Gerd Schädlich Liebers für den bei Fernschüssen vom Pech verfolgten Trehkopf. Und Aue war auch nach Wiederanpfiff das Team mit dem größeren Vorwärtsdrang, konnte sich aber zunächst keine Chancen erarbeiten.
Das Niveau der Partie war nicht eben hoch. Bochum beschränkte sich vorwiegend auf Defensivarbeit, setzte nur sporadisch zu Offensivaktionen an, bei denen auch von hinten mit nachgerückt und unterstützt wurde. Die Erzgebirger dagegen zeigten größeres Engagement, rannten sich aber immer wieder am gegenerischen Sechzehnmeterraum fest. Den Sachsen ging die nötige Kreativität ab, die auch mal Überraschendes zu Tage hätte fördern können.
Bei der ersten guten Gelegenheit für den VfL führte der Zufall Regie: Misimovic schlenzte einen Freistoß vors Tor, Czyszczon verpasste knapp, der Ball ging ganz knapp rechts vorbei.
Nur kurz darauf allerdings war Bochum der Führung ganz nahe: Edu spielte bei einem Konter des VfL in die Gasse zu van Hout, der rechts an Bobel vorzeizog und aufs vermeintlich leere Tor schoss, doch da flog Kurth heran und klärte artistisch auf der Linie.
Bei Aue schienen Kraft und Konzentration ein wenig nachzulassen. Die schnellen und unnötigen Ballverluste bachten Bochum immer wieder ins Spiel. Der VfL setzte aber nicht entscheidend nach, ließ den unbedingten Willen vermissen, das Spiel gewinnen zu wollen.
So musste eine Standardsituation herhalten, um den VfL in Führung zu bringen: Weiter Freistoß von Trojan in den Strafraum, der Ball wurde noch kurz von van Hout verlängert zu Czyszczon, der aus fünf Metern neben den linken Pfosten köpfte (78.).
Kurz vor dem Ende eine kuriose Szene vor Aues Tor: Hille spielte van Hout frei vor dem Tor an, nur Emmerich stand noch auf der Linie, doch van Hout hob den Ball aus fünf Metern überheblich über das Tor.
Der VfL Bochum kam zu einem schmeichelhaften Sieg bei Erzgebirge Aue, das das insgesamt bessere Team stellte, engagierter zu Werke ging, lauf- und zweikampfstärker war, aber die Torchancen nicht nutzte. Das erledigte auf der anderen Seite "Joker" Czyszczon, wodurch der VfL dem Ziel "Meisterschaft der Zweiten Liga" ein Stück näher kam.
Kicker-Online, 3.5.06:
Nach dem 1:1 in Fürth fehlte bei Energie der Gelb-gesperrte Radu. Für den Rumänen schickte der Cottbuser Coach Petrik Sander Rost aufs Feld. Des Weiteren kam Gunkel für Baumgart zum Einsatz. Bei den Gästen musste Trainer Peter Pacult, dessen Vertrag vor der Partie um ein Jahr verlängert wurde, nach dem 2:0 gegen Saarbrücken auf den verletzten Vorbeck (Muskelfaserriss) verzichten. Langen und Beuchel kamen im Mittelfeld neu ins Team, wodurch Kennedy in die Spitze rückte.
Das Ost-Derby begann zehn Minuten später - ein verspäteter Fan-Zug aus Dresden hatte die Verzögerung ausgelöst. Bei bestem Fußball-Wetter hatte Dynamo in einer von Anfang an kampfbetonten Partie gegen die nervös wirkenden Cottbuser zunächst Vorteile, entschied die Mehrzahl der Zweikämpfe für sich und hatte durch Hauser, der aus elf Meter Torentfernung nach feiner Vorarbeit von Bröker Energie-Verteidiger da Silva anschoss, die erste gute Tormöglichkeit (13.).
Die Lausitzer, die mit Kioyo nur eine Spitze aufgeboten hatten, kamen nur langsam in Tritt. Dresden, das mit fünf Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz unter Siegzwang stand, überzeugte mit großem Einsatz und Laufstärke, hatte in der ersten halben Stunde in der Abwehr nur in der Luft Probleme, wenn Kioyo sich in Szene setzte (19., 29.).
Die besseren Möglichkeiten hatten die Sachsen: Pergls Bogenlampe auf das von Piplica verlassene Gehäuse klärte McKenna vor Bröker einen Meter vor der Linie per Kopf (24.). Sturmpartner Kennedy zielte dann aus 16 Metern knapp (30.), und in eigentlich besserer Position aus zehn Metern per Volleyschuss klar daneben (33.).
Kurz vor der Pause hatte der Aufstiegsaspirant dann eine gute Phase, belagerte eine Zeit lang den Strafraum der Gäste. Ziebig hatte gegen seine ehemaligen Mannschaftskameraden die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber mit zu schwachem Abschluss aus zehn Metern an Kresic (36.). Sekunden vor dem Wechsel noch einmal Aufregung am Fünfmeterraum der Pacult-Elf, als Kioyo hart bedrängt von Kukielka das Leder im Fallen nicht platzieren konnte und weit über die Querlatte schoss.
Mit Fröhlich für den angeschlagenen Kapitän Beuchel starteten die Sachsen in den zweiten Durchgang und hatten durch Kennedy eine gute Möglichkeit. Der Australier zögerte aber acht Meter vor dem Tor zu lange mit dem Anschluss, so dass Bandrowski klären konnte (50.). Auf der Gegenseite zielte Gunkel per Volleyschuss hinter das Tor (52.).
In einer weiterhin sehr umkämpften Partie wirkten die Dresdner auch nach der Pause entschlossener: Bröker nach Sololauf (56.) und Langen, noch entscheidend gestört von Sidney, hatten die nächsten Chancen (59.). 
Danach gab es eine knappe Viertelstunde bis auf drei Personalwechsel bei Cottbus und einen bei Dynamo nichts Nennenswertes zu berichten, ehe die Gäste die Riesenchance zur Führung hatten: Langen setzte sich am rechten Flügel durch, legte quer in den Strafraum, wo Hauser aber aus zehn Metern am herausstürzenden Piplica scheiterte (73.).
Die Lausitzer, die ihr Hauptaugenmerk fast nur noch auf die Defensive legten, kamen kaum noch zu Entlastungsangriffen und hatten nur noch eine Möglichkeit durch Kioyos Flachschuss, den Kresic aus der Ecke tauchte (79.).
Viel Kampf und Krampf dann in der Schlussphase. Dresden drückte zwar und gab alles, kam aber nicht mehr entscheidend vor das Tor von Piplica. Der Endspurt der Dynamos verpuffte, am Ende stand eine vor allem für Dresden unbefriedigende Punkteteilung.
Dresden holte sich beim Aufsteigsaspiranten Cottbus einen hochverdienten Punkt, der für die Dynamos aber im Abstiegsrennen zu wenig sein könnte. Energie enttäuschte, vergab eine Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg und hatte Glück, dass die laufstarken und einsatzfreudigen Gäste aus ihren Chancen kein Kapital schlagen konnten.

31. Spieltag   Zuschauer: 160 839 - 17 871 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 26 - 2,89 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
21.04.06 VfL Bochum - Wacker Burghausen 1 : 2 ( 0 : 1 ) 21 921   - - - -
23.04.06 SC Freiburg  - Sportfreunde Siegen 2 : 2 ( 0 : 1 ) 11 000   - - - -
23.04.06 Hansa Rostock  - LR Ahlen  1 : 2 ( 0 : 0 ) 10 000   - - - -
24.04.06 SpVgg Greuther Fürth  - Energie Cottbus  1 : 1 ( 1 : 0 ) 8 600   2:0 2:1 - -
23.04.06 Dynamo Dresden - 1.FC Saarbrücken  2 : 0 ( 1 : 0 ) 20 007   2:1 - - -
23.04.06 Offenbacher Kickers - SpVgg Unterhaching  4 : 1 ( 2 : 1 ) 10 075   - - 2:3 -
21.04.06 TSV 1860 München - Karlsruher SC  2 : 0 ( 2 : 0 ) 51 700   1:1 - - -
23.04.06 Eintracht Braunschweig - Erzgebirge Aue  0 : 1 ( 0 : 0 ) 18 700   - - - 3:0
21.04.06 SC Paderborn 07 - Alemannia Aachen 3 : 1 ( 3 : 1 ) 8 836   - - - -
      Zuschauer gesamt: 3 592 235 - 12 875 pro Spiel            
      Tore gesamt: 722 - 2,59 pro Spiel            

 1.( 1) VfL Bochum                31   18    8    5  +  29    52-23       62
 2.( 2) Alemannia Aachen          31   19    4    8  +  23    57-34       61
 3.( 3) Energie Cottbus           31   15    9    7  +  16    46-30       54
 4.( 4) SpVgg Greuther Fürth      31   13    9    9  +   7    47-40       48
 5.( 6) SC Freiburg               31   13    8   10  +   5    37-32       47
 6.( 5) Karlsruher SC             31   13    8   10  +   3    43-40       47
 7.( 8) Erzgebirge Aue            31   12    9   10  +   3    36-33       45
 8.( 9) SC Paderborn 07           31   12    7   12  +  11    42-31       43
 9.( 7) Hansa Rostock             31   13    4   14      0    42-42       43
10.(11) Wacker Burghausen         31   11   10   10  -   7    38-45       43
11.(10) Eintracht Braunschweig    31   12    4   15  -   5    34-39       40
12.(13) TSV 1860 München          31   10    9   12  -   1    39-40       39
13.(12) SpVgg Unterhaching        31   11    5   15  -   4    41-45       38
14.(15) Offenbacher Kickers       31   10    7   14  -  16    36-52       37
15.(14) 1.FC Saarbrücken          31   10    5   16  -  23    35-58       35
16.(16) Dynamo Dresden            31    9    7   15  -  10    33-43       34
17.(17) LR Ahlen                  31    8    8   15  -  12    33-45       32
18.(18) Sportfreunde Siegen       31    6    7   18  -  19    31-50       25
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 23.4.06:
Eintracht-Trainer Michael Krüger sah keinen Grund, seine Mannschaft nach dem 2:1-Erfolg in Burghausen zu ändern.
Auf der Gegenseite musste Trainer Gerd Schädlich nach dem 3:0-Sieg über 1860 München auf den Gelb-gesperrten Trehkopf verzichten. Für ihn rückte Liebers ins Team.
Die Situation vor dem Spiel war klar. Während Aue mit dem Abstieg nichts mehr zu tun hat, fehlte der Eintracht noch der eine oder andere Zähler. Dennoch ließen sich die Erzgebirger nicht hängen, sondern spielten munter mit. Braunschweig hatte zwar durch Graf eine dicke Möglichkeit zur Führung, doch der Angreifer zögerte zu lange, so dass Bobel retten konnte.
In der zweiten Hälfte wurde Aue immer stärker, je länger das Spiel dauerte. Braunschweig wurde immer mehr in die Defensive gedrängt und schaffte es kaum noch für Entlastung zu sorgen. Kurz vor Schluss wurde das Engagement der Gäste belohnt. Demirs Schuss konnte Stuckmann noch abwehren, aber Curri staubte ab und erzielte den Siegtreffer für Aue (85.).
Braunschweig vergab die Chance, den Klassenerhalt endültig zu sichern. Obwohl es für Aue um nichts mehr ging, zeigten die Erzgebirger eine engagierte Leistung und gewannen verdient.
Kicker-Online, 23.4.06:
Dynamo-Coach Peter Pacult musste im Vergleich zum 1:1 in Unterhaching umstellen. Mit einer Meniskusverletzung fällt Wagefeld bis Saisonende aus, Votava musste wegen eines Muskelfaserisses passen. Außerdem fehlten Langen und Csik jeweils wegen einer Gelbsperre. Lerchl, Oppitz, Hauser und Bröker kamen dafür in die Anfangsformation.
Rudi Bommer veränderte seine Aufstellung nach dem 1:0-Erfolg gegen Fürth auf einer Positionen. Jäger reiste auf Grund einer Muskelverletzung nicht mit nach Dresden - für ihn spielte Bencik.
Die stark ersatzgeschwächten Dresdner gingen ebenso wie die Gäste aus Saarbrücken sehr konzentriert in die Partie. Keines der Teams wollte in diesem wichtigen Spiel ins offene Messer laufen. So zogen sich die Mannschaften jeweils weit zurück, wenn der Gegner den Ball hatte. Klare Möglichkeiten ergaben sich dadurch in den ersten Minuten überhaupt nicht. Erst als sich Lerchl am rechten Strafraumeck gegen Pelzer durchsetzte, wurde es gefährlich. Aber Hagner hatte aufgepasst und konnte den Fehler ausbügeln (14.).
Die Bommer-Elf spielte sehr kontrolliert und mit einer guten Raumaufteilung, war in der Offensive jedoch zu zaghaft und rückte nicht schnell genug nach, so dass deren spielerische Überlegenheit kaum ins Gewicht fiel. Von hitzigem Abstiegskampf war im Rudolf-Harbig-Stadion allerdings nichts zu sehen. Kurz vor der Pause geschah dann doch noch etwas. Zunächst musste Vorbeck mit einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden (43.), zuvor war schon Pergl leicht angeschlagen vom Platz gegangen (20.). Ludwig und Scannewin kamen für die beiden in die Partie.
Mit dem ersten schönen Angriff gelang Dynamo noch vor dem Seitenwechsel der Führungstreffer. Ulich spielte auf die linke Außenbahn auf Hauser, der hoch vors Tor flankte. Dort sprang Kennedy am höchsten und köpfte ein (45.). Im Zweikampf mit Pelzer verletzte sich der Australier und zog sich eine Platzwunde zu.
Die erste gute Möglichkeit nach der Pause ergab sich durch einen Konter von Dresden. Ludwig schien auf und davon zu sein, als er im letzten Moment von Pelzer gestoppt wurde, der den Ball von hinten wegspitzelte (50.). Ansonsten war die Begegnung weiterhin von vielen Ballverlusten im Mittelfeld geprägt. 
Vor allem Saarbrücken enttäuschte jetzt, von der Offensivabteilung ging trotz des Rückstandes keinerlei Gefahr aus. Die Dresdner Rumpfelf kam hingegen besser ins Spiel, wirkte agiler und auch gefährlicher. Folglich gelang ihnen durch Ludwig der zweite Treffer. Bröcker hatte aufgelegt und Ludwig aus 13 Metern mit einem Schuss aus halbrechter Position vollendet (67.).
Bommer brachte danach mit Dudic für Pelzer den vierten Stürmer und löste damit die Viererkette auf (73.). Beim 1. FCS fehlten allerdings die kreativen Ideen aus dem Mittelfeld, um die Stürmer aussichtsreich in Szene zu setzen. Dresden nahm jetzt etwas das Tempo heraus und zog sich zurück. Saarbrücken blieb ohne weitere Torgelegenheit.
Dynamo Dresden setzte im Abstiegskampf ein Lebenszeichen und gewann mit einer Rumpfelf verdient mit 2:0 gegen Saarbrücken. Die Saarländer vermochten zu keiner Zeit ihre spielerische Überlegenheit umzusetzen, blieben völlig harmlos und haben wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt verloren.

30. Spieltag   Zuschauer: 101 447 - 11 272 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 17 - 1,89 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
16.04.06 1.FC Saarbrücken  - SpVgg Greuther Fürth  1 : 0 ( 1 : 0 ) 9 600   2:1 - - 0:3
13.04.06 Energie Cottbus  - Hansa Rostock  2 : 0 ( 1 : 0 ) 15 000   - - 0:4 3:0
13.04.06 Sportfreunde Siegen - SC Paderborn 07 0 : 2 ( 0 : 1 ) 6 374   - - - -
17.04.06 Alemannia Aachen - VfL Bochum 0 : 2 ( 0 : 1 ) 21 632   - - - 1:3
16.04.06 Wacker Burghausen - Eintracht Braunschweig 1 : 2 ( 0 : 2 ) 4 500   - - 4:2 -
16.04.06 Erzgebirge Aue  - TSV 1860 München 3 : 0 ( 2 : 0 ) 15 000   3:1 - - -
13.04.06 Karlsruher SC  - Offenbacher Kickers 1 : 1 ( 0 : 1 ) 18 500   - - - -
16.04.06 SpVgg Unterhaching  - Dynamo Dresden 1 : 1 ( 0 : 1 ) 7 000   1:0 - - -
16.04.06 LR Ahlen  - SC Freiburg  0 : 0 ( 0 : 0 ) 3 841   - - 1:3 -
      Zuschauer gesamt: 3 431 396 - 12 709 pro Spiel            
      Tore gesamt: 696 - 2,58 pro Spiel            

 1.( 2) VfL Bochum                30   18    8    4  +  30    51-21       62
 2.( 1) Alemannia Aachen          30   19    4    7  +  25    56-31       61
 3.( 3) Energie Cottbus           30   15    8    7  +  16    45-29       53
 4.( 4) SpVgg Greuther Fürth      30   13    8    9  +   7    46-39       47
 5.( 5) Karlsruher SC             30   13    8    9  +   5    43-38       47
 6.( 6) SC Freiburg               30   13    7   10  +   5    35-30       46
 7.( 7) Hansa Rostock             30   13    4   13  +   1    41-40       43
 8.( 9) Erzgebirge Aue            30   11    9   10  +   2    35-33       42
 9.(10) SC Paderborn 07           30   11    7   12  +   9    39-30       40
10.(12) Eintracht Braunschweig    30   12    4   14  -   4    34-38       40
11.( 8) Wacker Burghausen         30   10   10   10  -   8    36-44       40
12.(11) SpVgg Unterhaching        30   11    5   14  -   1    40-41       38
13.(13) TSV 1860 München          30    9    9   12  -   3    37-40       36
14.(15) 1.FC Saarbrücken          30   10    5   15  -  21    35-56       35
15.(14) Offenbacher Kickers       30    9    7   14  -  19    32-51       34
16.(16) Dynamo Dresden           30    8    7   15  -  12    31-43       31
17.(17) LR Ahlen                  30    7    8   15  -  13    31-44       29
18.(18) Sportfreunde Siegen       30    6    6   18  -  19    29-48       24
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 16.4.06:
Im Vergleich zum 1:2 in Offenbach änderte Aues Trainer Gerd Schädlich sein Team auf drei Positionen: Kurth, Heller und Klinka spielten für Ehlers (Grippe), Lenze und Curri. Walter Schachner, Coach des TSV 1860 München, nahm gegenüber dem 1:1 gegen Burghausen zwei Umstellungen vor: Baier (nach abgesesaener Gelb-Sperre) und Milchraum ersetzten Gebhardt (Grippe) und Shao.
Beide Teams gingen von Beginn mit viel Einsatz zu Werke. Aue agierte mit drei echten Sturmspitzen, die "Löwen" versuchten, aus einem verstärkten Mittelfeld zum Erfolg zu kommen.
Nachdem sich beide Teams in den Anfangsminuten neutralisierten, brachte eine Standardsituation die Führung für die Sachsen: Kurth brachte den Ball nach innen, Juskowiak köpfte auf das Tor, Ochs parierte. Klinka schaltete dann am schnellsten und jagte den Ball aus kurzer Distanz ins Tor (14.). 1860 München wirkte im Anschluss an den Rückstand geschockt, Aue übernahm das Kommando über die Partie. In der 20. Minute musste Ochs gegen den freistehenden Juskowiak retten.
1860 München ließ aber weiterhin alles vermissen, um im Erzgebirgestadion zu bestehen. Kein Einsatz, keine Laufbereitschaft, keine Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen. Symptomatisch das 2:0. Dostalek marschierte ungestört durch das Mittelfeld, nach einem zweifachen Doppelpass passte der Tscheche quer auf Juskowiak, der freistehend vollendete (34.). Die Münchner Akteure waren bei dieser Situation nur Statisten.
Schachner reagierte zur Pause und bracht mit Shao für Ziegenbein einen zusätzlichen Stürmer. Aue ließ sich zu Beginn des zweiten Durchgangs zurückfallen und überließ den Süddeutschen die Initiative. Agostino hatte gleich zweimal die Chance zum Anschlusstreffer, doch zuerst rettete Bobel (47.), in der 60. Minute stand Trehkopf einem Tor im Wege. Mitten in der Drangphase der "Löwen" schlugen die Auer dann eiskalt zu. Nach einem Freistoß durch Emmerich hielt Juskowiak einfach mal den Kopf hin. Der Pole erwischte Ochs auf dem falschen Fuß, so dass der Ball zum 3:0 einschlug.
Damit war die Entscheidung natürlich gefallen. 1860 München ergab sich seinem Schicksal und hatte am Ende Glück, nicht noch höher zu verlieren. Erzgebirge Aue feierte mit seinen Fans den wohl gesicherten Klassenerhalt, 1860 München dagegen schwebt mehr denn je in Abstiegsgefahr.
Erzgebirge Aue siegte auch in dieser Höhe verdient mit 3:0 gegen 1860 München und kann vorzeitig ein weiteres Jahr für die Zweite Liga planen. Die "Löwen" dagegen boten im Erzgebirgestadion über weite Strecken eine schwache Vorstellung und müssen sich in dieser Form ernsthaft Sorgen um den Klassenerhalt machen.
Kicker-Online, 16.4.06:
Unterhachings Trainer Harry Deutinger wirbelte sein Team nach dem 0:2 bei Greuther Fürth gehörig durcheinander: Buck, Oswald, Ghigani, Sträßer und Teinert spielten für Tavcar, Frühbeis (Mittelfußbruch), Holzer, Custos und Frommer. Bei den Gästen aus Sachsen beließ es Coach Peter Pacult bei einer Umstellung: Im Vergleich zum 3:2 über den Karlsruher SC kehrte Pergl nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre zurück, Oppitz musste in der Defenisve weichen.
Beide Teams taten sich im ersten Abschnitt sehr schwer, in die Partie zu kommen. Offensivaktionen blieben Mangelware, meistens spielte sich das Geschehen im Mittelfeld ab. Immerhin bemühten sich die Dynamos darum, Akzente zu setzen, doch der letzte Pass in die Spitze kam nicht an. So zögerte Vorbeck in der 8. Minute zu lange mit dem Abschluss, ein Schuss von Ulich in der 32. Minute strich knapp am rechten Torwinkel vorbei.
Auf der Gegenseite verlebte Dresdens Keeper Kresic eine äußerst geruhsame erste Hälfte. Der 39-Jährige musste kein einziges Mal ernsthaft eingreifen. Und kurz vor der Pause gingen die Sachsen nach einem schweren Patzer der Hachinger Abwehr in Führung. Majstorovic vertändelte gegen den nachsetzenden Kapitän Wagefeld den Ball, Vorbeck blieb cool und schob zum 1:0 für Dresden ein (41.).
Die Oberbayern kamen mit mehr Engagement aus der Kabine und drückten die Dresdner erstmals in ihre Hälfte zurück. In der 50. Minute köpfte Buck nach einem Sträßer-Eckball das 1:1.
Nach dem Ausgleich nahm die Partie endlich richtig Fahrt auf. Beide Teams gaben sich nicht mit dem einen Punkt zufrieden und drückten auf die Entscheidung. So entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie mit Chancen hüben wie drüben. Doch trotz einiger guten Einschussmöglichkeiten wollte auf beiden Seiten kein Tor mehr gelingen.
Die SpVgg Unterhaching und Dynamo Dresden trennten sich mit einem leistungsgerechten 1:1. Nach verschlafener erster Halbzeit nahm die Partie erst im zweiten Durchgang Fahrt auf, als beide Teams auf den Siegtreffer drückten. Unterhaching ist immer noch nicht endgültig auf der sicheren Seite, Dresden holte einen wichtigen Auswärtspunkt.

29. Spieltag   Zuschauer: 156 226 - 17 358 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 22 - 2,44 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
09.04.06 TSV 1860 München - Wacker Burghausen 1 : 1 ( 0 : 0 ) 56 100   2:4 - - -
07.04.06 VfL Bochum - Sportfreunde Siegen 3 : 1 ( 2 : 0 ) 20 298   - - - -
09.04.06 SC Freiburg  - SC Paderborn 07 1 : 0 ( 1 : 0 ) 12 700   - - - -
09.04.06 LR Ahlen  - Energie Cottbus  0 : 1 ( 0 : 0 ) 5 416   3:1 0:0 - -
09.04.06 Hansa Rostock  - 1.FC Saarbrücken  3 : 0 ( 3 : 0 ) 12 000   - - - -
09.04.06 SpVgg Greuther Fürth  - SpVgg Unterhaching  2 : 0 ( 2 : 0 ) 6 100   3:1 2:4 - 3:1
10.04.06 Dynamo Dresden - Karlsruher SC  3 : 2 ( 2 : 1 ) 12 811   1:2 - - -
07.04.06 Offenbacher Kickers - Erzgebirge Aue  2 : 1 ( 0 : 0 ) 10 801   - - - -
07.04.06 Eintracht Braunschweig - Alemannia Aachen 0 : 1 ( 0 : 1 ) 20 000   - - 2:3 -
      Zuschauer gesamt: 3 329 949 - 12 758 pro Spiel            
      Tore gesamt: 679 - 2,6 pro Spiel            

 1.( 1) Alemannia Aachen          29   19    4    6  +  27    56-29       61
 2.( 2) VfL Bochum                29   17    8    4  +  28    49-21       59
 3.( 3) Energie Cottbus           29   14    8    7  +  14    43-29       50
 4.( 5) SpVgg Greuther Fürth      29   13    8    8  +   8    46-38       47
 5.( 4) Karlsruher SC             29   13    7    9  +   5    42-37       46
 6.( 6) SC Freiburg               29   13    6   10  +   5    35-30       45
 7.( 7) Hansa Rostock             29   13    4   12  +   3    41-38       43
 8.( 9) Wacker Burghausen         29   10   10    9  -   7    35-42       40
 9.( 8) Erzgebirge Aue            29   10    9   10  -   1    32-33       39
10.(10) SC Paderborn 07           29   10    7   12  +   7    37-30       37
11.(11) SpVgg Unterhaching        29   11    4   14  -   1    39-40       37
12.(12) Eintracht Braunschweig    29   11    4   14  -   5    32-37       37
13.(13) TSV 1860 München          29    9    9   11      0    37-37       36
14.(15) Offenbacher Kickers       29    9    6   14  -  19    31-50       33
15.(14) 1.FC Saarbrücken          29    9    5   15  -  22    34-56       32
16.(17) Dynamo Dresden            29    8    6   15  -  12    30-42       30
17.(16) LR Ahlen                  29    7    7   15  -  13    31-44       28
18.(18) Sportfreunde Siegen       29    6    6   17  -  17    29-46       24
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 7.4.06:
OFC-Trainer Wolfgang Frank schickte die elf Akteure gegen Aue auf das Feld, die in Burghausen beim 2:0 drei wichtige Zähler im Abstiegskampf sammelten.
Eine Änderung musste Erzgebirge-Coach Gerd Schädlich im Vergleich zum 2:0-Erfolg im Sachsen-Derby gegen Dresden vornehmen: Siradze konnte auf Grund einer Adduktorenzerrung nicht auflaufen, Juskowiak sollte für ihn die Offensive beleben.
Ruhig ließen es beide Teams auf dem Bieberer Berg angehen, die Aktionen waren zunächst wenig zielgerichtet. Erzgebirge fand als Erster den Rhythmus und hätte nach einer knappen Viertelstunde in Führung gehen können: Eine Linksflanke von Trehkopf schoss Curri aus kurzer Distanz knapp über die Querlatte des OFC-Tores. Offenbach ließ trotz zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen das Selbstvertrauen vermissen und konnte nicht den nötigen Druck vor dem Tor der Gäste erzeugen. Lediglich Diabang hatte nach einem Eckstoß eine Chance, doch Erzgebirge-Schlussmann Bobel konnte den Kopfball des OFC-Stürmers reaktionsschnell noch vor der Linie entschärfen (20.). Aue agierte mit etwas mehr Zug und vor allem bei seinen Torchancen weiter über links - und da über Trehkopf. Erst setzte Hampf eine Flanke der Nummer 23 der "Veilchen" per Kopf an die Latte (21.), dann köpfte Dostalek den scharf hereingezogenen Ball von Trehkopf aus kurzer Distanz an den Pfosten. Glück für den OFC, der nicht zu seinem Spiel fand und mit einem 0:0 in die Kabine gehen konnte.
Nach dem Wechsel verstärkte Offenbach seine Bemühungen, ging aggressiver in die Zweikämpfe und nach einer knappen Stunde auch in Führung. Judt hob einen Freistoß aus dem Halbfeld an das rechte Fünfmetereck, Wörle schaltete schneller als Dostalek und lenkte den Ball in die Mitte. Dort war Diabang zur Stelle und drückte das Leder über die Linie. Mit der Führung im Rücken hatte die Elf von Trainer Wolfgang Frank nun mehr vom Spiel und zeigte vor allem die in Hälfte eins noch vermisste Leidenschaft. Aue agierte ideenlos, die OFC-Abwehr hatte so wenig Probleme, das 1:0 zu verteidigen. Eine Viertelstunde vor dem Ende machte Türker mit seinem zweiten Treffer alles klar. Wieder war die Erzgebirge-Abwehr nicht im Bilde, Wörle konnte so unbedrängt von rechts flanken. Türker hielt am vorderen Fünfmetereck den Fuß hin und traf ins rechte Eck. Aue kam zwar zwei Minuten vor dem Ende durch einen fulminaten Schuss des eingewechselten Kurth zum Anschluss, doch die Kickers brachten den Erfolg am Ende unter Dach und Fach.
Die Serie von Offenbachs Erfolgsgarant Cesar Thier (nun vier Siege, vier Remis, viermal hat der OFC-Keeper zu Null gespielt) hielt auch gegen Erzgebirge Aue. Mit dem 2:1-Sieg über die Elf von Trainer Gerd Schädlich haben die Kickers den zweiten Sieg in Folge gelandet und damit weitere wichtige Zähler im Abstiegskampf gesammelt. Der Siegeszug von Aue, drei Erfolge in Serie, ging zwar auf dem Bieberer Berg zu Ende, dennoch hat Erzgebirge in Sachen Klassenerhalt noch sehr gute Karten.
Kicker-Online, 10.4.06:
Bei Dynamo Dresden gab es im Vergleich zur jüngsten 0:2-Niederlage bei Erzgebirge Aue folgende personelle Änderungen: Kresic stand an Stelle des am Kreuzband operierten Horvat zwischen den Pfosten. Votava, Csik, Langen und Vorbeck spielten für Pergl (Gelb-Rot), Beuchel (Rot), Fröhlich und Bröker.
Karlsruhes Trainer Edmund Becker brachte nach dem 2:1-Erfolg gegen die SpVgg Greuther Fürth Aduobe (nach Gelb-Sperre) und Männer für Schwarz (Magen-Darm-Virus) und Freis.
Dresden begann sehr engagiert, zeigte große Laufbereitschaft und spielte schnell nach vorne. Karlsruhe war nach Balleroberung um Spielkontrolle bemüht, überbrückte das Mittelfeld aber ab und an ebenfalls zügig.
So entstand bereits in der 5. Minute die Szene, die zum Elfmeter für den KSC führte: Voatava grätschte Männer in der rechten Strafraumhälfte um, Schiedsrichter Dr. Fleischer deutete sofort auf den Punkt. Federico scheiterte aber mit dem berechtigten Elfmeter an Kresic, der den flach geschossenen Ball im rechten Eck an den Pfosten lenkte (6.).
Beide Teams boten eine sehr lebhafte Partie, Dresden entwickelte mehr Druck, der finale Pass war aber meist zu ungenau gespielt. Die Defensive des KSC behielt zumeist den Überblick. Kukielka kam nach Ecke von Wagefeld mal aus sechs Metern zum Kopfball, zielte aber drüber.
Nach einer Viertelstunde wurde die optische Überlegenheit und der ausgeprägtere Mut der Dresdner zur Offensive aber doch belohnt: Wagefeld spielte mit Übersicht einen hohen Steilpass auf Vorbeck, der nicht im Abseits stand und mutterselenallein vor Miller auftauchte. Der Stürmer ließ sich Zeit und drosch das Leder dann sicher ohne Chance für den Keeper ins Netz.
Die Sachsen wollten nachsetzen, stürmten fast euphorisch und wurden schon drei Minuten nach der Führung klassisch ausgekontert: Aduobe schlug den Ball aus dem eigenen Strafraum weit in die Dynamo-Hälfte, Kaufman setzte sich gegen den schlecht aussehenden Csik durch, ging auf Kresic zu und ließ dem Keeper mit einem Flachschuss keine Chance.
Beide Mannschaften gingen enorm hohes Tempo. Klar, dass Fehler nicht ausblieben, aber der Unterhaltungswert der Partie war hoch. Der KSC stellte das etwas reifere Team, Dresden war agiler. Die Sachsen kamen aus dem Spiel heraus aber kaum in den Strafraum. Anders bei Standards: Wagefeld brachte einen Freistoß aus dem Mittelfeld in den Strafraum, Oppitz stieg am höchsten, köpfte hoch aufs Tor, Miller lenkte den Ball gerade noch über die Latte.
Aber auch der KSC blieb bei schnellen Gegenstößen gefährlich: Kaufman legte für Mutzel auf, der schoss aus 17 Metern aufs rechte Eck, Kresic parierte mit den Fingerspitzen und hielt im Nachfassen.
Erneut war es eine Standardsituation, die Dresden gefährlich vors KSC-Tor und auch zur erneuten Führung brachte: Wagefeld schlug einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld nach innen, Votava war schneller als Mutzel und setzte seinen Flugkopfball aus sechs Metern zum 2:1 ins Netz (37.).
Und Dresden setzte nach: Ulich schoss aus 21 Metern mit rechts volley aufs linke Eck, Miller parierte mit Glanzparade zur Ecke. Diese blieb folgenlos (39.).
Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Sachsen den besseren Start und die erste Chance: Wagefelds direkter Freistoß aus 24 Metern wurde abgefälscht, Miller lenkte den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte (48.). 
Dynamo drängte auf das 3:1, entwickelte viel Druck, betrieb aber auch ein enorm kraftaufwändiges Spiel. Langen hatte die große Chance zum dritten Treffer, schoss aber freistehend aus sieben Metern drüber. Der KSC setzte zu nadelstichartigen Gegenangriffen an, bei denen die Hintermannschaft der Pacult-Elf nicht immer sattelfest war.
So fiel denn der Ausgleich in der 61. Minute nicht ganz überraschend: Weiter Pass aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum, Voatava kam nicht an den Ball, Kukielka war nach einer Verletzung noch am Spielfeldrand, Federico stand sechs Meter vor dem Tor völlig frei und schob ins rechte Eck.
Doch Dresdens Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Wagefeld flankte einen Freistoß von rechts in den Strafraum, Kopfball-Vorlage von Kukielka zu Ulich, der Stoll stehen ließ und mit links aus drei Metern einschoss (65.).
Angetrieben von den begeisterten Fans stürmte Dresden weiter kraftvoll nach vorne, blieb so aber anfällig gegen Konter der Karlsruher, die mit Freis und Kapllani zwei frsiche Offensivkräfte bekamen. Dennoch: Vorbeck hätte eine Viertelstunde vor Schluss das viellciht vorentscheidende 4:2 machen müssen, köpfte nach toller Flanke von Langen aber freistehend aus sechs Metern drüber.
KSC-Trainer Becker setzte voll auf Offensive und brachte in der 79. Minute auch noch Sean Dundee. In den Schlussminuten gab es kein Mittelfeldspiel mehr, beide Teams spielten nur noch nach vorne. Dresden verteidigte nicht, sondern suchte die Entscheidung. Karlsruhe kam nur noch zu seltenen Gegenangriffen. Freis kam aber in der 89. Minute aus elf Metern frei zum Schuss, geriet jedoch etwas in Rücklage und schoss drüber.
Dynamo Dresden gewann nach packenden und äußerst interessanten 90 Minuten und enormer Energieleistung verdient mit 3:2 und schöpft wieder Hoffnung im Abstiegskampf. Die Ambitionen des KSC auf Platz drei erhielten dagegen einen herben Dämpfer.

28. Spieltag   Zuschauer: 99 133 - 11 015 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 22 - 2,44 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
31.03.06 Karlsruher SC  - SpVgg Greuther Fürth  2 : 1 ( 1 : 1 ) 20 100   2:2 1:0 2:1 4:2
02.04.06 SpVgg Unterhaching  - Hansa Rostock  0 : 1 ( 0 : 1 ) 3 750   - - - -
02.04.06 1.FC Saarbrücken  - LR Ahlen  1 : 0 ( 0 : 0 ) 8 500   0:0 - - 2:4
31.03.06 SC Paderborn 07 - VfL Bochum 1 : 3 ( 1 : 0 ) 9 322   - - - -
02.04.06 Sportfreunde Siegen - Eintracht Braunschweig 4 : 1 ( 3 : 0 ) 6 511   - - - -
03.04.06 Alemannia Aachen - TSV 1860 München 1 : 0 ( 1 : 0 ) 20 000   5:1 - - -
02.04.06 Wacker Burghausen - Offenbacher Kickers 0 : 2 ( 0 : 2 ) 4 150   - - - 3:0
02.04.06 Erzgebirge Aue  - Dynamo Dresden 2 : 0 ( 2 : 0 ) 17 000   4:1 - 1:1 -
31.03.06 Energie Cottbus  - SC Freiburg  2 : 1 ( 2 : 0 ) 9 800   - - - 2:0
      Zuschauer gesamt: 3 173 723 - 12 594 pro Spiel            
      Tore gesamt: 657 - 2,61 pro Spiel            

 1.( 1) Alemannia Aachen          28   18    4    6  +  26    55-29       58
 2.( 2) VfL Bochum                28   16    8    4  +  26    46-20       56
 3.( 3) Energie Cottbus           28   13    8    7  +  13    42-29       47
 4.( 5) Karlsruher SC             28   13    7    8  +   6    40-34       46
 5.( 4) SpVgg Greuther Fürth      28   12    8    8  +   6    44-38       44
 6.( 6) SC Freiburg               28   12    6   10  +   4    34-30       42
 7.(10) Hansa Rostock             28   12    4   12      0    38-38       40
 8.(12) Erzgebirge Aue            28   10    9    9      0    31-31       39
 9.( 7) Wacker Burghausen         28   10    9    9  -   7    34-41       39
10.( 8) SC Paderborn 07           28   10    7   11  +   8    37-29       37
11.( 9) SpVgg Unterhaching        28   11    4   13  +   1    39-38       37
12.(11) Eintracht Braunschweig    28   11    4   13  -   4    32-36       37
13.(13) TSV 1860 München          28    9    8   11      0    36-36       35
14.(14) 1.FC Saarbrücken          28    9    5   14  -  19    34-53       32
15.(17) Offenbacher Kickers       28    8    6   14  -  20    29-49       30
16.(15) LR Ahlen                  28    7    7   14  -  12    31-43       28
17.(16) Dynamo Dresden            28    7    6   15  -  13    27-40       27
18.(18) Sportfreunde Siegen       28    6    6   16  -  15    28-43       24
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 2.4.06:
Aues Trainer Gerd Schädlich sah nach dem 3:1-Erfolg in Fürth wenig Grund, die siegreiche Mannschaft zu ändern. Einzig Stammtorhüter Bobel kehrte zurück und ersetzte Hahnel. Dynamo-Coach Peter Pacult schickte exakt die Elf aufs Feld, die am Mittwoch ein 0:0 in Offenbach erreichte.
Im ausverkaufen Erzgebirgsstadion erwischten die Gäste aus Dresden den besseren Start. Dynamo nahm sofort das Heft des Handelns in die Hand und kam durch Wagefeld zu einer ersten Chance. Doch nach knapp einer Viertelstunde riss der Faden bei der Pacult-Elf. Keeper Horvat stürzte aus seinem Gehäuse, foulte Günther und verletzte sich dabei so schwer am Knie, dass er ausgewechselt werden musste. Aues Kapitän Jörg Emmerich ließ dem gerade erst eingewechselten Herber keine Abwehrmöglichkeit und verwandelte den fälligen Strafstoß souverän. Nach dem überraschenden Rückstand und der schweren Verletzung von Horvat war Dresden etwas geschockt und Aue übernahm immer mehr das Kommando. Kurz vor der Pause kam Aue dann sogar noch zum 2:0. Nach einer zu kurzen Kopfballabwehr von Oppitz kam der Ball zu Kevin Hampf. Kein Dynamo griff ihn ernergisch an, so dass der 22-Jährige relativ unbedrängt abziehen konnte.
Nach der Pause wurde die Partie durch viele Fouls hektischer. Schon nach 54 Minuten schickte Schiedsrichter Schriever Dynamo-Kapitän Rene Beuchel nach einer Rangelei mit Christian Lenze vom Feld.
Doch je länger die Partie dauerte, desto mehr fanden sich die Dresdner mit der Niederlage im Sachsen-Derby ab. Dynamo fehlten in Unterzahl die Mittel, die Auer ernsthaft zu gefährden. Für das letzte negative Highlight sorgte Dresdens Pergl, der nach einem Foul an Juskowiak mit Gelb-Rot vom Feld musste.
Erzgebirge Aue siegte im Sachsen-Derby gegen Dynamo Dresden verdient. Mit dem dritten Erfolg in Serie setzt sich die Schädlich-Elf endgültig aus der Abstiegszone ab. Für Dynamo Dresden war es dagegen ein ganz bitterer Nachmittag. Keine Punkte, eine lange Pause für Keeper Horvat wegen einer schweren Knieverletzung und zwei Feldverweise gegen Beuchel und Pergl lassen die Hoffnungen im Abstiegskampf sinken.

29.03.06 Sportfreunde Siegen - LR Ahlen  -  Nachholespiel vom 22.Spieltag
29.03.06 1.FC Saarbrücken - Alemannia Aachen  -  Nachholespiel vom 21.Spieltag
29.03.06 Eintracht Braunschweig - Hansa Rostock  -  Nachholespiel vom 20.Spieltag
29.03.06 Offenbacher Kickers - Dynamo Dresden  -  Nachholespiel vom 20.Spieltag
29.03.06 Wacker Burghausen - TSV 1860 München  -  Wiederholungsspiel vom 12.Spieltag
27. Spieltag   Zuschauer: 104 235 - 11 582 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 22 - 2,44 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
24.03.06 Dynamo Dresden - Wacker Burghausen 1 : 2 ( 1 : 2 ) 13 812   1:1 - - -
26.03.06 TSV 1860 München - Sportfreunde Siegen 3 : 0 ( 1 : 0 ) 25 000   - - - -
24.03.06 Eintracht Braunschweig - SC Paderborn 07 2 : 0 ( 2 : 0 ) 15 000   1:1 2:0 - 3:0
27.03.06 SC Freiburg  - VfL Bochum 0 : 0 ( 0 : 0 ) 14 000   1:1 4:2 - -
26.03.06 Energie Cottbus  - 1.FC Saarbrücken  0 : 1 ( 0 : 1 ) 8 550   1:1 - - -
26.03.06 LR Ahlen  - SpVgg Unterhaching  1 : 0 ( 0 : 0 ) 3 000   1:2 2:2 - 2:0
26.03.06 Hansa Rostock  - Karlsruher SC  2 : 0 ( 0 : 0 ) 7 000   - - - -
26.03.06 SpVgg Greuther Fürth  - Erzgebirge Aue  1 : 3 ( 0 : 3 ) 8 600   1:0 5:1 - -
24.03.06 Offenbacher Kickers - Alemannia Aachen 2 : 4 ( 0 : 0 ) 9 273   - - - -
      Zuschauer gesamt: 3 074 590 - 12 653 pro Spiel            
      Tore gesamt: 635 - 2,61 pro Spiel            

 1.( 2) Alemannia Aachen          27   17    4    6  +  25    54-29       55
 2.( 1) VfL Bochum                27   15    8    4  +  24    43-19       53
 3.( 3) Energie Cottbus           27   12    8    7  +  12    40-28       44
 4.( 4) SpVgg Greuther Fürth      27   12    8    7  +   7    43-36       44
 5.( 5) Karlsruher SC             27   12    7    8  +   5    38-33       43
 6.( 6) SC Freiburg               27   12    6    9  +   5    33-28       42
 7.( 9) Wacker Burghausen         27   10    9    8  -   5    34-39       39
 8.( 7) SC Paderborn 07           27   10    7   10  +  10    36-26       37
 9.( 8) SpVgg Unterhaching        27   11    4   12  +   2    39-37       37
10.(10) Hansa Rostock             27   11    4   12  -   1    37-38       37
11.(11) Eintracht Braunschweig    27   11    4   12  -   1    31-32       37
12.(12) Erzgebirge Aue            27    9    9    9  -  2    29-31       36
13.(13) TSV 1860 München          27    9    8   10  +   1    36-35       35
14.(16) 1.FC Saarbrücken          27    8    5   14  -  20    33-53       29
15.(17) LR Ahlen                  27    7    7   13  -  11    31-42       28
16.(14) Dynamo Dresden            27    7    6   14  -  11    27-38       27
17.(15) Offenbacher Kickers       27    7    6   14  -  22    27-49       27
18.(18) Sportfreunde Siegen       27    5    6   16  -  18    24-42       21
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 26.3.06:
Nach dem 3:1-Erfolg in Siegen am Mittwoch konnte SpVgg-Trainer Benno Möhlmann wieder auf Keeper Mavric zurückgreifen, der Neuhaus auf die Bank verdrängte. Außerdem rückte Danny Fuchs für Felgenhauer in die Startelf. Erzgebirge Aue kam mit der Empfehlung eines 2:1-Sieges gegen Hansa Rostock ins Playmobilstadion. Trainer Gerd Schädlich musste sein Team auf vier Positionen umbauen. Den erkrankten Stammkeeper Bobel ersetzte Hahnel, Günther, Dostalek und Hampf liefen für Kurth, Heller und Klinka auf.
Die Auer erwischten einen echten Traumstart. Noch keine Minute war absolviert, da führten die Sachsen schon mit 1:0. Lenze hatte einen 20-Meter-Freistoß aus halblinker Position über die Mauer gezirkelt und Mavric so das Nachsehen gegeben. Nur sieben Minuten später legten die Gäste nach. Nach einem Freistoß von Lenze legte Kos per Kopf für Siradze vor, der mit seinem trockenen Schuss Mavric erneut überwand (8.). Die Fürther konnten nie ihre Lethargie ablegen und fanden keine Mittel, die hellwachen Auer zu gefährden. Auf der Gegenseite blieben die Sachsen stets brandgefährlich und schlugen nach nicht einmal einer halben Stunde zum dritten Mal zu. Siradze nutzte die Konfusion in der Defensive der Fürther nach einer Curri-Ecke von rechts und markierte mit seinem zweiten Treffer das 0:3 (26.). Erst gegen Ende der ersten Hälfte kamen die Kleeblätter etwas besser ins Spiel. Mehr als ein Aluminiumtreffer von Goalgetter Eigler und ein Kopfball über das Tor von Mijatovic sprang aber nicht heraus. Entsprechend sauer waren die Fans der Greuther Fürther, die schon von der Bundesliga träumten, und verabschiedeten ihre Elf mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Kabine.
Die Fürther versuchten es in Hälfte zwei mit zwei neuen Offensivkräften. Schröck und Timm, die Mijatovic und Adlung ersetzen, sollten für frischen Wind sorgen. Doch die "Kleeblätter" fanden kein Mittel, die an diesem Tag sehr sicher stehenden Auer ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr merkte man den Möhlmann-Schützlingen den Kräfteverschleiß an. Vier Spiele in 13 Tagen waren wohl zu viel für die Physis der Franken. Mehr als der Ehrentreffer sprang für Fürth nicht mehr heraus. Nach einem Eckball von Schröck verlängerte Timm zu Eigler, und der machte mit seinem 16. Saisontreffer das 1:3.
Nach sechs Spielen ohne Niederlage erwischte es die SpVgg am Sonntag gegen Aue. Mit der enttäuschenden Vorstellung bekamen die Aufstiegshoffnungen der Fürther einen herben Dämpfer. Vor allem die Heimbilanz mit nur einem Sieg in den letzten fünf Spielen spricht gegen die Ambitionen der Franken. Erzgebirge Aue hat dagegen gut Lachen. Mit den Siegen gegen Rostock und in Fürth entledigten sich die Sachsen erst einmal der größten Abstiegssorgen und setzen sich im Mittelfeld fest.
Kicker-Online, 24.3.06:
Dresdens Coach Peter Pacult stellte seine Anfangself nach dem 0:2 in Aachen auf zwei Positionen um: In der Defensivreihe stand Oppitz für Votava (Leistenprobleme) und Kukielka (Grippe) wurde durch den von einer Grippe wiedergenesenen Kapitän Beuchel ersetzt.
Wacker Burghausens Coach Markus Schupp baute die erste Elf nach dem 2:2 gegen Fürth nur einfach um: Für den Gelb-gesperrten Drescher kam auf der linken Seite Schmidt.
Die Burghausener erwischten einen Start nach Maß. Nach einem Steilpass auf Fink klärte Dresdens Keeper Horvat gegen den Mittelfeldspieler, doch der Ball landete genau bei Kneißl. Der Mittelfeldmann stoppte das Leder kurz und schoss es dann überlegt über Horvat aus 20 Metern hinweg in die Maschen. Schon nach drei Minuten führten die Oberbayern und dies verlieh dem Spiel der Schupp-Elf Sicherheit. Nur fünf Minuten später legte sie folglich den zweiten Treffer nach: Nagys Freistoßflanke vom rechten Flügel schwebte in den Fünfer, dort gewann Vukovic das Kopfball-Duell gegen Beuchel und das Leder kullerte Horvat durch die Beine über die Linie - wie schon beim ersten Gegentreffer sah der kroatische Schlussmann nicht sehr glücklich aus.
Nach diesem Schock dauerte es recht lange, bis sich die Sachsen wieder geordnet hatten. Vor allem Wagefeld versuchte die anfängliche Depression zu lösen und setzte mit einem fulminanten 20-Meter-Schuss das Zeichen zur Aufholjagd (18.). In der 26. Minute wurde diese zum ersten Mal belohnt: Wagefeld schlug die Ecke von rechts in die Mitte, wo Kennedy höher stieg als Herzig und die Bogenlampe senkte sich hinter Keeper Gospodarek ins Netz. Forkels Rettungsversuch kam zu spät.
Mit dem Anpfiff den zweiten Durchgangs brachte Dynamos Trainer Pacult den Leihspieler von Hertha BSC, der kreative Mittelfeldmann Ludwig, für den rechten Abwehrspieler Langen, um noch mehr Offensivpower zu entwickeln. Das gelang den Dynamos auch ganz gut, sie setzten sich in der Hälfte von Burghausen fest, das über Bogavac und Krejci auf Konter lauerte. Doch den Sachsen fehlten zunächst die Chancen, die Abwehrreihe um Vukovic stand bis zur 60. Minute recht sicher.
Mit dem Anpfiff des zweiten Durchgangs brachte Dynamos Trainer Pacult den Leihspieler von Hertha BSC, der kreative Mittelfeldmann Ludwig, für den rechten Abwehrspieler Langen, um noch mehr Offensivpower zu entwickeln. Das gelang den Dynamos auch ganz gut, sie setzten sich in der Hälfte von Burghausen fest, das über Bogavac und Krejci auf Konter lauerte. Doch den Sachsen fehlten zunächst die Chancen, die Abwehrreihe um Wackers-Abwehrchef Herzig stand bis zur 60. Minute recht sicher. In der 64. Minute prüfte Cagara Torwart Gospodarek mit einem direkten Freistoß aus 22 Metern, der jedoch kein Problem für den Routinier bedeutete.
Pacult brachte dann mit Vorbeck für den schwachen Bröker eine frische Sturmkraft und der ehemalige Rostocker hätte in der 75. Minute beinahe den Ausgleich erzielt, doch Jeknic brachte gerade noch den Fuß in Vorbecks Schuss.
Wacker Burghausen holte nicht unverdient alle drei Punkte in Dresden. Die Oberbayern waren in der Anfangsphase hellwach und legten schnell zwei Tore vor. Anschließend wehrten sich die Oberbayern tapfer gegen die Offensivbemühungen der Dresdner, die druckvoll spielten, aber am oder im im Strafraum waren sie zumeist mit ihrem Latein am Ende. Burghausen verlässt nach fünf sieglosen Auswärtsspielen das Rudolf-Harbig-Stadion als Sieger.

22.03.06 Sportfreunde Siegen - SpVgg Greuther Fürth  -  Nachholespiel vom 24.Spieltag
26. Spieltag   Zuschauer: 101 033 - 11 226 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 25 - 2,78 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
17.03.06 Wacker Burghausen - SpVgg Greuther Fürth  2 : 2 ( 1 : 1 ) 3 900   0:1 0:2 1:3 -
20.03.06 Erzgebirge Aue  - Hansa Rostock  2 : 1 ( 0 : 1 ) 11 800   - - - -
19.03.06 Karlsruher SC  - LR Ahlen  3 : 1 ( 1 : 0 ) 13 000   0:0 1:0 2:4 2:2
19.03.06 SpVgg Unterhaching  - Energie Cottbus  0 : 2 ( 0 : 1 ) 5 000   2:1 2:0 - -
19.03.06 VfL Bochum - Eintracht Braunschweig 4 : 0 ( 2 : 0 ) 20 189   - - - -
19.03.06 SC Paderborn 07 - TSV 1860 München 0 : 1 ( 0 : 1 ) 8 147   - - - -
17.03.06 Sportfreunde Siegen - Offenbacher Kickers 1 : 1 ( 1 : 0 ) 10 054   2:1 0:2 0:0 2:0
17.03.06 Alemannia Aachen - Dynamo Dresden 2 : 0 ( 0 : 0 ) 20 143   5:1 - - -
19.03.06 1.FC Saarbrücken  - SC Freiburg  2 : 1 ( 1 : 0 ) 8 800   - - - -
      Zuschauer gesamt: 2 970 355 - 12 694 pro Spiel            
      Tore gesamt: 613 - 2,62 pro Spiel            

 1.( 1) VfL Bochum                26   15    7    4  +  24    43-19       52
 2.( 2) Alemannia Aachen          25   15    4    6  +  20    45-25       49
 3.( 4) Energie Cottbus           26   12    8    6  +  13    40-27       44
 4.( 3) SpVgg Greuther Fürth      26   12    8    6  +   9    42-33       44
 5.( 6) Karlsruher SC             26   12    7    7  +   7    38-31       43
 6.( 5) SC Freiburg               26   12    5    9  +   5    33-28       41
 7.( 7) SC Paderborn 07           26   10    7    9  +  12    36-24       37
 8.( 8) SpVgg Unterhaching        26   11    4   11  +   3    39-36       37
 9.( 9) Hansa Rostock             25   10    4   11      0    34-34       34
10.(12) Erzgebirge Aue            26    8    9    9  -   4    26-30       33
11.(10) Wacker Burghausen         25    8    9    8  -   7    31-38       33
12.(13) TSV 1860 München          25    8    8    9  -   1    33-34       32
13.(11) Eintracht Braunschweig    25    9    4   12  -   6    25-31       31
14.(14) Dynamo Dresden            25    7    5   13  -  10    26-36       26
15.(16) 1.FC Saarbrücken          25    7    5   13  -  18    30-48       26
16.(15) Offenbacher Kickers       25    7    5   13  -  20    25-45       26
17.(17) LR Ahlen                  25    5    7   13  -  15    27-42       22
18.(18) Sportfreunde Siegen       25    5    6   14  -  12    24-36       21
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 20.3.06:
Beim FC Erzgebirge gab es nach der 1:3-Niederlage in Ahlen folgende personelle Änderungen: Ehlers, Trehkopf, Siradze und Curri spielten an Stelle von Liebers, Mikolajczak, Juskowiak (Grippe) und Demir.
Rostocks Trainer Frank Pagelsdorf brachte nach dem 1:0-Sieg gegen Wacker Burghausen Rydlewicz (nach überstandenen muskulären Problemen) und Kern (nach Leistenproblemen) für Shapourzadeh und Cetkovic.
Die Partie war in der Anfangsphase sehr zerfahren. Beide Teams kämpften um jeden Quadratmeter, Torraumszenen gab es keine. Aues anfänglicher Elan verpuffte schnell, Hansa kam von Minute zu Minute besser ins Spiel und wäre nach einer knappen Viertelstunde beinahe in Führung gegangen: Hansen brachte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld nach innen, der Ball wurde verlängert und landete bei Schied, der freistehend aus vier Metern abzog, doch Bobel riss die Fäuste hoch und rettete.
Rostock war vor allem bei Standards gefährlich und kam so auch kurz darauf zur Führung. Allerdings sehr kurios: Ecke von links, Prica zog aus 13 Metern halbrechter Position ab, Ehlers unterlief ein Querschläger aufs eigene Tor, Heller klärte erst hinter der Linie (18.).
Die Hanseaten ließen nicht nach und standen ganz kurz vor dem zweiten Treffer: Schneller Konter von Rostock, Prica spielte nach rechts zu Schied, der im Rutschen den Ball aus drei Metern und spitzem Winkel aufs Tor schoss, doch der zurückgelaufene Bobel rettete in letzter Sekunde auf der Linie.
Die Partie war sehr ruppig, viele Fouls verhinderten mehr Spielfluss. Bei Aue lief so gut wie gar nichts zusammen, Hansa zeigte zumindest spielerische Ansätze.
Kampf und Krampf statt Rasse und Klasse bestimmten das Geschehen. Erzgebirge hatte nur Kampfgeist, den es in die Waagschale werfen konnte. Rostock gelangen wenigstens Staffetten über ein paar Stationen. Insgesamt war es aber über weite Strecken ein unansehnliches Fehlpass-Festival, unterbrochen von vielen Fouls.
Die erste echte Chance für Aue gab's in der 44. Minute: Lenze flankte einen Freistoß aus dem Mittelfeld an den Fünfmeterraum, Kurth stieg hoch und köpfte aus sechs Metern knapp über den linken Torwinkel.
Nach dem Seitenwechsel gab's einen Doppelwechsel bei Aue: Dostalek und Günther ersetzten Heller und Kurth. Und der FC Erzgebirge erwischte einen Start nach Maß: Siradze drehte sich im Strafraum um Madsen und ließ Schober mit einem satten Rechtsschuss aus zehn Metern keine Chance. Der Ausgleich, da waren noch keine drei Minuten nach Wiederanpfiff gespielt.
Und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch: Erst wurde Schied drei Meter vor dem Tor in letzter Sekunde gebremst, im Gegenzug ereilte Dostalek genau dasselbe Schicksal.
Doch nur kurz darauf machte es die Schädlich-Elf besser und ging mit 2:1 in Führung: Lenze brachte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld nach innen in den Strafraum, Siradze ließ Sebastian stehen und köpfte aus sechs Metern ein (52.).
Weitere 120 Sekunden später dezimierten sich die Erzgebirger aber selbst: Klinka rutschte in der gegnerischen Hälfte frontal mit den Füßen voraus in Sebastian und musste mit Rot vorzeitig zum Duschen.
Rostock war aber noch immer geschockt von den beiden Gegentreffern, Aue trotz Unterzahl das aktivere Team. Hansa tat sich sehr schwer, die nummerische Überlegenheit auszuspielen. Bei Erzgebirge kämpfte jeder Spieler quasi für zwei, zudem zogen sie sich nach Ballverlust geschickt zurück, verriegelten die Räume, um nach Balleroberung blitzschnell auszuschwirren und Gegenstöße zu setzen.
Hansa hatte mit zunehmender Spieldauer nun deutlich mehr Ballbesitz, rannte sich aber immer wieder ziemlich planlos im massiven Abwehrbollwerk fest. Es fehlten die Ideen aus dem Mittelfeld, die Kreativität, das Durchsetzungsvermögen.
Aue war bei den seltenen Kontern gefährlicher: Curri flankte scharf von rechts in den Strafraum zum völlig freistehenden Lenze, der köpfte aus acht Metern aufs linke Eck, doch Schober rettete hervorragend mit der rechten Hand.
Der FC Erzgebirge stemmte sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln erfolgreich bis zum Schlusspfiff gegen den Ausgleich.
Aue gewinnt nach einem harten Stück Arbeit und sehr großer Willensleistung letzten Endes nicht unverdient gegen Rostock, das es in der ersten Hälfte versäumte, beste Chancen zu nutzen und nach dem Wechsel die nummerische Überlegenheit nicht in zählbaren Erfolg ummünzen konnte.
Kicker-Online, 17.3.06:
Die Stammelf der letzten Wochen ließ Aachens Coach Dieter Hecking nach der Nullnummer in Fürth auflaufen. Dresdens Trainer Peter Pacult nahm nach dem 1:0 gegen Siegen zwei Änderungen vor: Für den verletzten Csik (Leiste) und die grippekranken Beuchel kamen Langen und Fröhlich neu ins Team.
Die Alemannia drückte von Beginn an, Dynamo hatte alle Hände voll zu, sich der schwungvollen Angriffe der Hecking-Elf zu erwehren. Ebbers befand sich zweimal in vielversprechender Position, zielte aber nicht genau genug (2., 8.).
Dresden fand in der Folge immer besser ins Spiel, unterband die Kombinationen der Heimelf mit frühem Stören im Mittelfeld, geriet zunächst kaum in Gefahr und startete langsam aber sicher eigene Unternehmungen Richtung gegnerischem Tor.
Mitte des ersten Durchgangs war die Begegnung ausgeglichen, Dynamo aber wurde immer frecher und hatte durch Wagefelds Knaller aus der Distanz eine gute Möglichkeit, bei der Nicht mit Mühe den Rückstand vereiteln konnte (24.).
Aachen hatte gegen die Sachsen, die weiterhin geschickt und effektiv agierten, erst kurz vor der Pause wieder eine vielversprechende Szene, als Rösler eine tolle Noll-Hereingabe per Kopf einen Meter über die Latte nickte (40.).
Die beste Chance zur Führung freilich hatte Sekunden vor dem Pausenpfiff Kennedy, der einen Freistoß-Schlenzer des sehr aktiven Wagefeld aufs linke untere Eck köpfte und Nicht zu einer Glanztat zwang.
Kurz nach der Pause hätte Kennedy dann nach Sololauf ab der Mittellinie die Führung erzielen müssen: Der Australier umkurvte Keeper Nicht, scheiterte dann aber am auf der Linie klärenden Sichone. Auf der Gegenseite vergab auch Schlaudraff in aussichtsreicher Position und schoss Zentimeter am Tor vorbei (54.).
Mit Casper und Meijer kamen frische Kräfte bei der Alemannia. Mit Folgen: Meijer ging rechts durch, passte in den Strafraum auf Plaßhenrich, der auf den langen Pfosten flankte. Dort hatte sich Ebbers freigestohlen und nickte aus kürzester Distanz zum 1:0 ein (62.).
Dynamo antwortete mit wütenden Angriffen, denen es aber nun an Konstruktivität fehlte. Aachen geriet so nicht mehr wirklich in Gefahr und hatte bei Kontern des Öfteren die Chance, die Partie zu entscheiden. Dies gelang dann Meijer, der den letzten Angriff per Kopf zum 2:0 abschloss.
Mit einem etwas glücklichen Erfolg machte Aachen gegen das gleichwertige Dresden einen weiteren Schritt Richtung Erste Liga. Dynamo erlitt im Kampf gegen den Abstieg zwar einen Rückschlag, kann aber dennoch auf einer guten Leistung aufbauen und selbstbewusst in die nächsten Aufgaben gehen.

16.03.06 Karlsruher SC - 1.FC Saarbrücken  -  Nachholespiel vom 24.Spieltag
16.03.06 SpVgg Unterhaching - SC Freiburg  -  Nachholespiel vom 24.Spieltag
25. Spieltag   Zuschauer: 93 861 - 10 429 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 18 - 2,0 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
12.03.06 Hansa Rostock  - Wacker Burghausen 1 : 0 ( 1 : 0 ) 10 000   - - - -
12.03.06 Dynamo Dresden - Sportfreunde Siegen 1 : 0 ( 1 : 0 ) 10 711   - - - -
10.03.06 Offenbacher Kickers - SC Paderborn 07 1 : 1 ( 0 : 0 ) 7 531   - - - -
13.03.06 TSV 1860 München - VfL Bochum 0 : 1 ( 0 : 0 ) 30 000   - 3:1 2:4 -
12.03.06 SC Freiburg  - Eintracht Braunschweig 1 : 0 ( 1 : 0 ) 12 000   - - 2:0 -
10.03.06 1.FC Saarbrücken  - SpVgg Unterhaching  5 : 3 ( 3 : 1 ) 4 700   0:1 - 1:1 0:0
12.03.06 Energie Cottbus  - Karlsruher SC  0 : 0 ( 0 : 0 ) 8 740   4:1 2:1 - -
10.03.06 LR Ahlen  - Erzgebirge Aue  3 : 1 ( 1 : 1 ) 3 279   1:2 1:0 - -
14.03.06 SpVgg Greuther Fürth  - Alemannia Aachen 0 : 0 ( 0 : 0 ) 6 900   3:2 7:1 0:0 3:0
      Zuschauer gesamt: 2 869 322 - 12 753 pro Spiel            
      Tore gesamt: 588 - 2,61 pro Spiel            

 1.( 1) Alemannia Aachen          25   15    4    6  +  21    48-27       49
 2.( 2) VfL Bochum                25   14    7    4  +  20    39-19       49
 3.( 3) SpVgg Greuther Fürth      25   12    7    6  +   9    40-31       43
 4.( 4) Energie Cottbus           25   11    8    6  +  11    38-27       41
 5.( 6) SC Freiburg               25   12    5    8  +   6    32-26       41
 6.( 5) Karlsruher SC             25   11    7    7  +   5    35-30       40
 7.( 8) SC Paderborn 07           25   10    7    8  +  13    36-23       37
 8.( 7) SpVgg Unterhaching        25   11    4   10  +   5    39-34       37
 9.( 9) Wacker Burghausen         25    9    8    8  -   6    30-36       35
10.(10) Eintracht Braunschweig    25   10    4   11  +   1    29-28       34
11.(11) Hansa Rostock             25   10    4   11  -   2    34-36       34
12.(12) Erzgebirge Aue            25    7    9    9  -   5    24-29       30
13.(13) TSV 1860 München          25    7    8   10  -   3    32-35       29
14.(15) Dynamo Dresden            25    7    6   12  -   8    26-34       27
15.(14) Offenbacher Kickers       25    7    5   13  -  20    24-44       26
16.(16) LR Ahlen                  25    6    7   12  -  10    29-39       25
17.(18) 1.FC Saarbrücken          25    6    5   14  -  22    30-52       23
18.(17) Sportfreunde Siegen       25    5    5   15  -  15    23-38       20
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 11.3.06:
Wie erwartet vertraute Ahlens Coach Paul Linz der Elf, die in Burghausen mit einem 3:1 die Hoffnung auf den Klassenerhalt nährte. Lediglich der gesperrte Bamba musste ersetzt werden, Daniel Thioune sollte dafür das Offensivspiel beleben.
Auch Aue-Coach Gerd Schädlich nahm eine Änderung gegenüber dem 2:2 gegen Cottbus vor: Lenze agierte im Mittelfeld für Dostalek.
Aue versuchte im Wersestadion zunächst Sicherheit in die eigenen Aktionen zu bringen, hielt den Ball lange und ließ Ahlen zunächst nicht zur Entfaltung kommen. Die Anfangsoffensive der Heimelf blieb so aus, die Begegnung entwickelte sich so nur zögerlich. Beide Teams tasteten sich mit zunehmender Spieldauer näher an den gegnerischen Strafraum, aber die Offensivbemühungen waren auf beiden Seiten nur im Ansatz gelungen. Dann überschlugen sich aber innerhalb von zwei Minuten die Ereignisse. Nach einer Ecke von Kurth von der linken Seite brachte Lenze Aue mit einem wuchtigen Kopfball in Führung, doch Ahlen hatte postwendend die passende Antwort. Ebenfalls nach einer Ecke von links, kam die Linz-Elf durch einen Kopfball von Kaluzny zum Ausgleich. Danach nahmen sich beide Mannschaften auf dem schwer bespielbaren Boden zurück, lediglich Kurth, der einen Ball aus 18 Metern rechts vorbeischlenzte, sorgte für etwas Torgefahr.
Auch im zweiten Durchgang tat sich zunächst wenig. Beide Teams wussten zwar kämpferisch zu überzeugen, aber in der Offensive gab es wenig nennenswerte Situationen. Thioune hatte zwei Schusschancen, doch Bobel im Erzgebirge-Tor zeigte sich auf dem Posten. In der 57. Minute hatte aber auch er keine Abwehrmöglichkeit, als der eingewechselte Schäfer einen Freistoß aus gut 20 Metern in den rechten Winkel zirkelte. Bei einem Juskowiak-Schuss auf der Gegenseite war Ahlens Torwart Reus zur Stelle (59.), LRA-Stürmer Jovanovic hatte nach 68 Minuten die Entscheidung auf dem Fuß. Unbedrängt scheiterte er elf Meter vor dem Tor am glänzend reagierenden Bobel. In der 77. Minute war es dann der aufgerückte Kaluzny, der es besser machte, als sein Teamkollege. Nach einem Rückpass von Thioune erzielte er mit einem Flachschuss ins rechte Eck seinen zweiten Treffer. Aue versuchte in der Schlussphase noch einmal alles, doch es blieb bei einem Emmerich-Aufsetzer und einem Schlenzer von Lenze knapp am rechten Pfosten vorbei.
Der von Präsident Uwe Leonhardt geforderte "Befreiungsschlag" nach vier sieglosen Spielen in Serie gelang Erzgebirge Aue nicht, die Elf von Trainer Gerd Schädlich ging im Wersestadion bei Abstiegskandidat Ahlen leer aus. Die Mannschaft von Coach Paul Linz wittert nach dem zweiten 3:1-Sieg in Folge wieder Morgenluft und konnte vorübergehend die "Rote Laterne" abgeben.
Kicker-Online, 12.3.06:
Zwei Änderungen nahm Dresdens Trainer Peter Pacult gegenüber der 1:2-Niederlage im Nachholspiel gegen Greuther Fürth vor: Votava, der gegen die Franken auf Grund einer Oberschenkelzerrung noch passen musste, rückte wieder in die Innenverteidigung, Pergl übernahm die rechte Seite der Abwehrkette, Langen musste weichen. Im Mittelfeld sollte Ulich für Fröhlich die entscheidenden Akzente setzen.
Sportfreunde-Coach Hannes Bongartz musste mit personellen Problemen das Abstiegsduell angehen: Die Leistungsträger Barletta (Gelb-Rot) und Lintjens (5. Gelbe) fehlten auf Grund einer Sperre, Nauroth (Knieprellung) war angeschlagen und stand nicht in der Startelf. Da war Stammtorwart Masic zu finden, der mit dem neuesten Wettskandal in Verbindung gebracht wird, von Bongartz aber das Vertrauen bekam.
Auf schneebedecktem Boden war bei beiden Mannschaften zunächst viel Leerlauf im Spiel. Dresden konnte nicht den erhofften Anfangsdruck aufbauen, Siegen stand dafür in der Abwehr zu gut organisiert. Die Sportfreunde versteckten sich nicht und tasteten sich in der elften Minute erstmals Erfolg versprechend in die Dynamo-Hälfte. Nach einer Freistoßflanke konnte die Dresdner Hintermannschaft den Ball nicht weit genug aus der Gefahrenzone befördern, Weikl schoss aus der Distanz aber über das Tor. Bei einem Schuss von Spizak hatte Dynamo-Torwart Horvat kleine Probleme, konnte den Ball aber im Nachfassen festhalten. Dresden agierte in der Offensive ideenlos, verstärkte aber dennoch die Bemühungen um den Führungstreffer. Der gelang dann Wagefeld in der 36. Minute. Der Mittelfeldspieler, der im Winter vom 1. FC Nürnberg zurück nach Dresden kam, zirkelte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld Richtung Sportfreunde-Tor. Der Ball wurde immer länger, Masic versuchte zu klären, konnte den Ball aber nicht mehr aus dem linken Winkel fischen - 1:0 für Dynamo.
Siegen kam entschlossen aus der Kabine und erarbeitete sich auf dem weiter schweren Geläuf gute Möglichkeiten. So verfehlte ein Melkam-Schuss nur um Zentimeter sein Ziel (49.), Cafú scheiterte am gut mitspielenden Dresdner Torwart Horvat, nachdem er sich gegen Cagara und Votava im Dynamo-Strafraum durchgesetzt hatte (52.), und Spizak fand bei einem gefährlichen Aufsetzer in Horvat ebenfalls seinen Meister (53.). In der Folge entwickelte sich eine offene, kampfbetonte Partie, die geprägt war von vielen Fehlern und kaum nennenswerte Torgelegenheiten vorzuweisen hatte. Erst eine gute Viertelstunde vor dem Ende hatte die Pacult-Elf durch den aufgerückten Kukielka die erste gute Chance im zweiten Durchgang, aber Masic im Sportfreunde-Tor rettete mit einem glänzenden Reflex. Siegen versuchte in der Schlussphase wenigstens einen Punkt gegen den direkten Konkurrenten zu retten, doch die Sportfreunde konnten sich gegen die dichtgestaffelte Dynamo-Abwehr nicht mehr entscheidend in Szene setzen.
Dynamo Dresden zeigte sich von der 1:2-Niederlage gegen Greuther Fürth unter der Woche gut erholt und sicherte sich im Abstiegsduell gegen die Sportfreunde aus Siegen drei eminent wichtige Zähler. Während Dynamo erstmals seit dem elften Spieltag die Abstiegsränge wieder verlässt, wird die Lage für Schlusslicht Siegen nach nun sechs Punkten Rückstand auf das rettende Ufer immer prekärer. Der neue Trainer Hannes Bongartz musste auch bei seinem zweiten Spiel auf der Sportfreunde-Bank eine Niederlage hinnehmen.

08.03.06 Dynamo Dresden - SpVgg Greuther Fürth  -  Nachholespiel vom 18.Spieltag
08.03.06 Eintracht Braunschweig - Energie Cottbus  -  Nachholespiel vom 18.Spieltag
24. Spieltag   Zuschauer: 97 137 - 10 793 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 30 - 3,33 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
22.03.06 Sportfreunde Siegen - SpVgg Greuther Fürth  1 : 3 ( 1 : 1 ) 6 636   - - - -
06.03.06 Alemannia Aachen - Hansa Rostock  3 : 2 ( 3 : 1 ) 17 050   - - - -
03.03.06 Wacker Burghausen - LR Ahlen  1 : 3 ( 1 : 1 ) 3 300   1:0 0:1 3:1 -
03.03.06 Erzgebirge Aue  - Energie Cottbus  2 : 2 ( 2 : 0 ) 12 800   2:0 1:0 - -
16.03.06 Karlsruher SC - 1.FC Saarbrücken  2 : 1 ( 2 : 0 ) 13 300   1:1 - - 2:0
05.03.06 Eintracht Braunschweig - TSV 1860 München 3 : 3 ( 2 : 2 ) 20 100   - - - -
03.03.06 VfL Bochum - Offenbacher Kickers 0 : 1 ( 0 : 0 ) 14 021   - - - -
05.03.06 SC Paderborn 07 - Dynamo Dresden 0 : 2 ( 0 : 1 ) 6 930   - 1:1 0:1 -
16.03.06 SpVgg Unterhaching  - SC Freiburg  1 : 0 ( 0 : 0 ) 3 000   - - - -
      Zuschauer gesamt: 2 775 461 - 12 849 pro Spiel            
      Tore gesamt: 570 - 2,64 pro Spiel            

 1.( 2) Alemannia Aachen          24   15    3    6  +  21    48-27       48
 2.( 1) VfL Bochum                24   13    7    4  +  19    38-19       46
 3.( 4) SpVgg Greuther Fürth      24   12    6    6  +   9    40-31       42
 4.( 3) Energie Cottbus           24   11    7    6  +  11    38-27       40
 5.( 7) Karlsruher SC             24   11    6    7  +   5    35-30       39
 6.( 5) SC Freiburg               24   11    5    8  +   5    31-26       38
 7.( 9) SpVgg Unterhaching        24   11    4    9  +   7    36-29       37
 8.( 6) SC Paderborn 07           24   10    6    8  +  13    35-22       36
 9.( 8) Wacker Burghausen         24    9    8    7  -   5    30-35       35
10.(10) Eintracht Braunschweig    24   10    4   10  +   2    29-27       34
11.(11) Hansa Rostock             24    9    4   11  -   3    33-36       31
12.(12) Erzgebirge Aue            24    7    9    8  -   3    23-26       30
13.(13) TSV 1860 München          24    7    8    9  -   2    32-34       29
14.(14) Offenbacher Kickers       24    7    4   13  -  20    23-43       25
15.(15) Dynamo Dresden            24    6    6   12  -   9    25-34       24
16.(18) LR Ahlen                  24    5    7   12  -  12    26-38       22
17.(16) Sportfreunde Siegen       24    5    5   14  -  14    23-37       20
18.(17) 1.FC Saarbrücken          24    5    5   14  -  24    25-49       20
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 3.3.06:
Gegenüber dem 1:1 in Saarbrücken nahm Aues Coach Gerd Schädlich in seiner Startformation nur eine Veränderung vor: Kos kehrte nach seiner Rot-Sperre für Loose ins Team zurück. Auf der anderen Seite konnte Energie-Trainer Petrik Sander gegenüber dem 4:1 gegen Burghausen wieder auf den zuletzt Gelb-gesperrten Gregg Berhalter zurückgreifen, für den Hysky weichen musste.
Das Spiel litt unter starken Schneefällen, zeitweilig stand der Anpfiff sogar ganz auf der Kippe. Schließlich konnte Schiedsrichter Anklam die Partie aber pünktlich anpfeifen. Zwar wurde das Wetter im Spielverlauf wieder besser, beide (engagiert zu Werke gehenden) Teams hatten mit den Platzverhältnissen jedoch ihre Probleme, das Kombinationsspiel litt und der eine oder andere Spieler rutschte im Spiel mit oder ohne Ball schlichtweg aus. 
Nachdem sich beide Teams schließlich an die Platzverhältnisse gewöhnt hatten, war Cottbus öfter am Ball, bei beiden Teams häuften sich jedoch die Fehlpässe. Tormöglichkeiten konnte sich unter diesen Bedingungen keine der Mannschaften herausspielen. 
Aus heiterem Himmel fiel in der 35. Minute schließlich das 1:0: Nach einem Freistoß aus der eigenen Hälfte kam da Silva an den Ball, hatte jedoch offenbar einen Blackout: Er spielte zurück, obwohl kein eigener Mann mehr hinter ihm stand. Wohl aber Juskowiak, der Piplica noch zum Führungstreffer der Erzgebirgler tunnelte.
Kurz vor der Pause erhöhte Aue sogar auf 2:0: Piplica legte im Herauslaufen den allein aufs Tor zulaufenden Demir im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte Emmerich sicher.
Nach dem Seitenwechsel waren die Hausherren zunächst weiter die bestimmende Mannschaft, doch in der 58. Minute war Radu zur Stelle und konnte etwas überraschend den Anschlusstreffer erzielen. Nachdem die Aue-Abwehr nach einem Schuss von Gunkel den Ball nicht wegbekam, schob der Rumäne eiskalt an Bobel vorbei zum 2:1 ein. 
Cottbus warf nun noch einmal alles nach vorne, drängte auf den Ausgleich. Kurz nachdem Juskowiak die Entscheidung verpasste und nur den Pfosten traf, glich die Sander-Elf schließlich aus: Radu setzte sich rechts durch, seinen Schuss konnte Bobel nicht festhalten und Jungnickel netzte im Nachsetzen ein (77.). 
Die Partie blieb bis zuletzt spannend und beide zeigten hohen körperlichen Einsatz, was vor allem für Schuppan Folgen hatte: Sein Schubser gegen Heller war für Schiedsrichter Anklam Grund genug, zum zweiten Mal Gelb zu ziehen und den eingewechselten Energie-Akteur vorzeitig vom Feld zu schicken. 
In einer in der ersten Hälfte an den Platzverhältnissen leidenden Partie trennten sich beide Teams letztendlich verdient mit 2:2. Aue verpasste die frühzeitige Entscheidung, Cottbus drehte einmal mehr nach der Pause auf und konnte sich zumindest noch einen Punkt sichern.
Kicker-Online, 5.3.06:
Beim SC Paderborn gab es im Vergleich zum jüngsten 1:1-Unentschieden bei der SpVgg Greuther Fürth folgende personelle Änderungen: Gouiffe à Goufan und Schüßler spielten an Stelle von Maaß (Kreuzbandriss) und Brinkmann.
Dresdens Trainer Peter Pacult brachte nach dem 0:0-Remis gegen den VfL Bochum Stürmer Kennedy für Vorbeck und Langen für Votava.
Paderborn war von Beginn an auf dem gut bespielbaren und schneefreien Platz bemüht, das Zepter in die Hand zu nehmen, Dresden stand aber gut sortiert und hielt effektiv dagegen, so dass die Anfangsphase insgesamt ausgeglichen verlief, ohne besondere Höhepunkte hüben wie drüben.
Dresden erspielte sich nach rund zehn Minuten sogar Vorteile, zeigte sich wagemutiger, allerdings fehlte den Aktionen oft die nötige Präzision. Paderborn konnte meist nur reagieren statt selbst zu agieren, versuchte dann, über schnelle Gegenstöße zum Erfolg zu kommen, strahlte aber keine Gefahr aus.
Die erste echte Chance des Spiels gehörte Paderborn: Dogan brachte eine Ecke von der linken Seite an die Nähe des Elfmeterpunktes zu Müller, doch dessen Direktabnahme ging genau in die Mitte des Tores, Horvat hielt sicher (23.).
Die Teams neutralisierten sich weitestgehend im Mittelfeld. Die Einsatzbereitschaft war hoch, das Durchsetzungsvermögen eher niedrig.
Symptomatisch, dass Dresden zur Führung die tatkräftige Mithilfe Paderborns benötigte: Wagefeld trat einen Freistoß von der linken Seite mit Effet nach innen, de Graef fälschte aus sechs Metern unglücklich ins eigene Tor ab (38.).
Paderborn drängte vor der Pause gegen die nun tiefer stehenden Dresdner auf den Ausgleich, kam aber zu keiner echten Möglichkeit.
Die zweite Hälfte begann viel versprechender. Paderborn blieb am Drücker. Ein Kopfball von Müller nach Freistoß-Hereingabe von Dogan strich aber knapp über den rechten Torwinkel. Im Gegenzug wäre aber beinahe das 2:0 für Dresden gefallen: Ulich schoss aus 20 Metern jedoch am leeren Tor vorbei, nachdem Starke zuvor in letzter Sekunde am Strafraum gerettet hatte!
Es dauerte aber nur bis zur 53. Minute, ehe Dynamo tatsächlich erhöhte: Langen schlug den Ball weit aus der eigenen Hälfte auf Bröker, der sich gegen drei Gegenspieler durchsetzte und Starke aus 13 Metern halbrechter Position keine Chance ließ.
Paderborn war nun klar feldüberlegen, da sich Dresden auf eine sichere Defensive besann und auf Konter lauerte. Dem SC fehlten die Ideen und das Überraschungsmoment gegen die massierte und gut stehende Deckung. Die schnell vorgetragenen Gegenangriffe der Sachsen waren erfolgsversprechender.
Über weite Strecken immer dasselbe Bild: Paderborn durfte angreifen, aber nur bis zum Strafraum. Der Weg in denselben war versperrt. Und nach Balleroberung spielte Dynamo geradlinig nach vorne, Bröker behauptete und verteilte die Bälle geschickt, Kennedy verdribbelte sich aber in letzter Instanz zu häufig.
Eine Viertelstunde vor dem Ende setzte heftiger Schneefall ein, das Spielfeld war im Nu weiß. Es waren nahezu irreguläre Bedingungen, die Spieler suchten nach dem richtigen Stand auf dem glitschigen Geläuf. Dynamo kam aber auch damit besser zurecht, ließ hinten gegen die einfallslosen Paderborner nichts anbrennen und fand selbst immer wieder den Weg in die Spitze.
Fünf Minuten vor dem Ende setzte sich Bröker einmal mehr energisch im Strafraum durch, scheiterte dann aus kürzester Distanz im Fallen aber an Starke.
Dynamo Dresden gewann verdient nach einer taktisch klugen und kämpferisch starken Leistung beim Aufsteiger Paderborn, der mit der Niederlage den Sprung in die Aufstiegsränge verpasste. Der erst zweite Saisonerfolg auf fremdem Platz bringt Dresden zurück in den Kampf um die Nichtabstiegsränge.

23. Spieltag   Zuschauer: 72 512 - 8 057 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 23 - 2,56 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
24.02.06 Energie Cottbus  - Wacker Burghausen 4 : 1 ( 0 : 1 ) 7 450   0:2 2:1 - -
26.02.06 Hansa Rostock  - Sportfreunde Siegen 2 : 0 ( 0 : 0 ) 10 000   - - - -
24.02.06 SpVgg Greuther Fürth  - SC Paderborn 07 1 : 1 ( 0 : 0 ) 5 500   - - - -
26.02.06 Dynamo Dresden - VfL Bochum 0 : 0 ( 0 : 0 ) 13 153   - - - -
26.02.06 Offenbacher Kickers - Eintracht Braunschweig 2 : 0 ( 1 : 0 ) 7 084   - - - -
27.02.06 SC Freiburg  - TSV 1860 München 2 : 1 ( 1 : 1 ) 14 000   - 1:0 - 1:3
26.02.06 SpVgg Unterhaching  - Karlsruher SC  4 : 1 ( 3 : 0 ) 3 800   2:0 3:0 - 0:0
24.02.06 1.FC Saarbrücken  - Erzgebirge Aue 1 : 1 ( 1 : 1 ) 6 400   2:1 - - -
26.02.06 LR Ahlen  - Alemannia Aachen 0 : 2 ( 0 : 1 ) 5 125   1:1 0:0 1:2 1:0
      Zuschauer gesamt: 2 678 324 - 12 939 pro Spiel            
      Tore gesamt: 540 - 2,61 pro Spiel            

 1.( 1) VfL Bochum                23   13    7    3  +  20    38-18       46
 2.( 2) Alemannia Aachen          23   14    3    6  +  20    45-25       45
 3.( 4) Energie Cottbus           23   11    6    6  +  11    36-25       39
 4.( 3) SpVgg Greuther Fürth      23   11    6    6  +   7    37-30       39
 5.( 7) SC Freiburg               23   11    5    7  +   6    31-25       38
 6.( 6) SC Paderborn 07           23   10    6    7  +  15    35-20       36
 7.( 5) Karlsruher SC             23   10    6    7  +   4    33-29       36
 8.( 8) Wacker Burghausen         23    9    8    6  -   3    29-32       35
 9.(10) SpVgg Unterhaching        23   10    4    9  +   6    35-29       34
10.( 9) Eintracht Braunschweig    23   10    3   10  +   2    26-24       33
11.(13) Hansa Rostock             23    9    4   10  -   2    31-33       31
12.(12) Erzgebirge Aue            23    7    8    8  -   3    21-24       29
13.(11) TSV 1860 München          23    7    7    9  -   2    29-31       28
14.(18) Offenbacher Kickers       23    6    4   13  -  21    22-43       22
15.(15) Dynamo Dresden            23    5    6   12  -  11    23-34       21
16.(14) Sportfreunde Siegen       23    5    5   13  -  12    22-34       20
17.(17) 1.FC Saarbrücken          23    5    5   13  -  23    24-47       20
18.(16) LR Ahlen                  23    4    7   12  -  14    23-37       19
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 24.2.06:
Im Vergleich zum 0:2 bei Wacker Burghausen veränderte Saarbrückens Trainer Rudi Bommer seine Startelf nur auf einer Position: Für Dudic rückte Bencik in die Startelf. Gleich vier neue Spieler brachte dagegen Aues Coach Gerd Schädlich. Gegenüber dem 0:1 gegen Unterhaching spielten Klinka, Dostalek, Heller und Mikolajzcak für Kos (Rot-Sperre), Curri, Lenze und Helbig.
Von Beginn an entwickelte sich eine Partie, die mit offenem Visier geführt wurde. Beide Teams suchten ihre Chancen in der Offensive, so dass sich eine abwechslungsreiche Begegnung entwickelte. Und auch Tormöglichkeiten ließen nicht lange auf sich warten. In der 18. Minute schickte Örtülü Jager steil. Der Franzose scheiterte an Erzgebirge-Keeper Bobel, den Nachschuss setzte Bencik aus kurzer Distanz an den Pfosten. Auch die Gäste hätten in Führung gehen können, doch Nsaliwa rettete bei einem Schussversuch von Juskowiak im letzten Moment (24.).
Im direkten Gegenzug markierten dann aber die Saarländer das 1:0. Nach einer Freistoß-Flanke von der linken Seite stieg Bencik im Strafraum am höchsten und köpfte zur Führung für den 1. FCS ein (25.). Flott ging es auch in der Folgezeit weiter. Saarbrücken ließ sich nun etwas zurückfallen, Aue hatte ein optisches Übergewicht. Um jeden Zentimeter Boden wurde gekämpft, auch spielerisch hatten beide Teams etliches zu bieten. Und kurz vor der Pause wurde Aue für den engagierten Auftritt im Ludwigspark belohnt: Nach einem Lattenkracher von Kurth drückte Demir im Zweikampf mit Eich den Ball über die Linie (44.).
Beflügelt durch den Ausgleich bestimmte Aue nach der Pause die Partie. Die Sachsen konnten sich ein deutliches Übergewicht erspielen, doch Zählbares sprang zunächst nicht heraus. Die größte Chance vergab Klinka, dessen Schuss in der 62. Minute Eich mit einer Glanzparade abwehrte. Saarbrücken war nun hauptsächlich mit Defensivarbeit beschäftigt und fand nur noch selten den Weg Richtung Auer Tor.
Die Dominanz der Sachsen wurde mit zunehmender Spieldauer immer erdrückender. Lediglich Eich im Saarbrücker Tor verhinderte in der zweiten Halbzeit Schlimmeres. Der 42-Jährige brachte mit etlichen Glanzparaden die Auer zur Verzweiflung. So blieb es am Ende beim 1:1.
Dank seines Keepers Eich retttete der 1. FC Saarbrücken ein 1:1 (1:1) gegen Erzgebirge Aue. In Hälfte eins boten beide Teams hervorragenden Tempofußball. Den zweiten Abschnitt dominierten die Sachsen, die aber bei ihren Tormöglichkeiten entweder an ihren eigenen Nerven oder an Saarbrückens Keeper Eich scheiterten.
Kicker-Online, 26.2.06:
Nach dem 1:0-Sieg unter der Woche über Hansa Rostock sah Dynamos Trainer Peter Pacult keinen Grund für personelle Änderungen und schickte exakt jene Startelf ins Rennen, die auch gegen die Ostseestädter begann. Joshua Kennedy saß erstmals nach seiner Achillessehnenverletzung wieder auf der Bank. Bochums Coach Marcel Koller musste seine Mannschaft im Vergleich zum 1:1 gegen Greuther Fürth auf einer Position umstellen: Der Gelb-gesperrte Bechmann wurde im Angriff durch Edu ersetzt.
Beide Teams begannen die Partie vor rund 13.000 Zuschauer im Rudolf-Harbig-Stadion verhalten. Kleinere Kopfball-Chancen durch Edu (4.) und Bröker (7.) waren zunächst die einzigen Aufreger.
In der Folgezeit wurden die Dynamos aktiver und konnten sich ein optisches Übergewicht erspielen. Bochums "Brasilien-Sturm" mit Edu und Fabio Junior konnte sich zunächst nicht in Szene setzen. Allerdings stand die Defensive des VfL sicher, so dass die Bemühungen der Sachsen nicht zum Erfolg führten. Und dann hatte der VfL plötzlich die Riesenmöglichkeit zur Führung: Votava schlug ein "Luftloch", so dass Edu freie Fahrt hatte. Der Brasilianer schob den Ball aber freistehend knapp am linken Pfosten vorbei (39.). Bis zum Pausenpfiff tat sich dann nichts mehr.
Nach der Pause war es dann soweit: Nach zwölf Wochen Pause wurde Kennedy für Vorbeck eingewechselt. Bei dichter werdendem Schneetreiben und sich verschlechternden Platzverhältnissen war Kampf nun Trumpf, Kombinationsspiel auf dem rutschigen Boden war kaum mehr möglich. Das Niveau der Partie nahm auch kontinuierlich ab, wie in Hälfte eins gab es nur eine zwingende Aktion, als ein Kopfball von Beuchel in der 87. Minute knapp am Tor vorbeiging. Dem Spielverlauf entsprechend endete die enttäuschende Partie mit einem torlosen Remis.
Schneetreiben, schlechte Platzverhältnisse und ein trübes torloses Remis. Die Fans im Rudolf-Harbig-Stadion haben schon bessere Nachmittage erlebt. Doch weder Dynamo Dresden noch der Spitzenreiter VfL Bochum konnten Torgefahr entwickeln, so dass die langweilige Partie folgerichtig mit 0:0 endete.

22.02.06 Dynamo Dresden - Hansa Rostock  -  Nachholespiel vom 17.Spieltag
22. Spieltag   Zuschauer: 133 398 - 14 822 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 16 - 1,78 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
19.02.06 VfL Bochum - SpVgg Greuther Fürth  1 : 1 ( 1 : 0 ) 17 157   - - - 1:1
19.02.06 SC Paderborn 07 - Hansa Rostock  3 : 0 ( 3 : 0 ) 6 850   - - - -
29.03.06 Sportfreunde Siegen - LR Ahlen  0 : 3 ( 0 : 2 ) 5 676   - - - -
20.02.06 Alemannia Aachen - Energie Cottbus 0 : 0 ( 0 : 0 ) 16 515   4:0 0:2 - -
19.02.06 Wacker Burghausen - 1.FC Saarbrücken  2 : 0 ( 2 : 0 ) 4 500   1:2 - - -
19.02.06 Erzgebirge Aue  - SpVgg Unterhaching  0 : 1 ( 0 : 1 ) 9 900   1:0 3:3 - -
17.02.06 TSV 1860 München - Offenbacher Kickers 1 : 1 ( 0 : 0 ) 27 800   - - - -
17.02.06 Eintracht Braunschweig - Dynamo Dresden 1 : 0 ( 0 : 0 ) 17 100   - 3:2 - -
17.02.06 Karlsruher SC  - SC Freiburg  1 : 1 ( 0 : 0 ) 27 900   - - 1:1 -
      Zuschauer gesamt: 2 605 812 - 13 161 pro Spiel            
      Tore gesamt: 517 - 2,61 pro Spiel            

 1.( 1) VfL Bochum                22   13    6    3  +  20    38-18       45
 2.( 2) Alemannia Aachen          22   13    3    6  +  18    43-25       42
 3.( 3) SpVgg Greuther Fürth      22   11    5    6  +   7    36-29       38
 4.( 4) Energie Cottbus           22   10    6    6  +   8    32-24       36
 5.( 5) Karlsruher SC             22   10    6    6  +   7    32-25       36
 6.( 7) SC Paderborn 07           22   10    5    7  +  15    34-19       35
 7.( 6) SC Freiburg               22   10    5    7  +   5    29-24       35
 8.( 8) Wacker Burghausen         22    9    8    5      0    28-28       35
 9.( 9) Eintracht Braunschweig    22   10    3    9  +   4    26-22       33
10.(10) SpVgg Unterhaching        22    9    4    9  +   3    31-28       31
11.(13) TSV 1860 München          22    7    7    8  -   1    28-29       28
12.(12) Erzgebirge Aue            22    7    7    8  -   3    20-23       28
13.(11) Hansa Rostock             22    8    4   10  -   4    29-33       28
14.(14) Sportfreunde Siegen       22    5    5   12  -  10    22-32       20
15.(15) Dynamo Dresden            22    5    5   12  -  11    23-34       20
16.(18) LR Ahlen                  22    4    7   11  -  12    23-35       19
17.(16) 1.FC Saarbrücken          22    5    4   13  -  23    23-46       19
18.(17) Offenbacher Kickers       22    5    4   13  -  23    20-43       19
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 19.2.06:
Drei Änderungen nahm Aues Trainer Gerd Schädlich im Vergleich zum 2:5 beim Karlsruher SC vor: Kapitän Emmerich kehrte nach Rot-Sperre in die Abwehr zurück, Curri nach überstandener Schienbeinverletzung. Günther und Dosalek mussten weichen. Zudem stürmte Helbig für Klinka. Drei personelle Umstellungen gab es auch bei den Gästen aus Oberbayern: Nach dem 1:1 gegen Burghausen brachte Hachings Coach Harry Deutinger Tavcar, Holzer und N'Diaye für Oswald, Sobotzik (Faserriss) und Ghigani (Gelb-Sperre).
Viele Hände mussten vor der Partie im Erzgebirge-Stadion geschüttelt werden, denn mit Loose, Liebers, Curri und Helbig spielten immerhin vier Akteure bereits in den Reihen des Gegners.
Erfreulich offensiv und engagiert begannen dann beide Teams die Partie. Bereits in der ersten Minute hätte die SpVgg in Führung gehen können, Sträßers Schuss ging aber haarscharf am rechten Pfosten des Auer Gehäuses vorbei. Doch auch die Sachsen ließen sich nicht lange bitten: In der 5. Minute wurde Demir schön frei gespielt, bei dessem Linksschuss musste SpVgg-Keeper Heerwagen sein ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern.
Flott war auch das Tempo in der Folgezeit. Die Auer hatten etwas mehr von der Partie, Unterhaching strahlte über schnelle Konter aber mehr Gefährlichkeit aus. Und kurz vor dem Pausenpfiff brachte einer dieser schnellen Gegenstöße die nicht unverdiente Führung für die Oberbayern: Kos wusste sich im Strafraum gegen Lechleiter nur mit einem Foul zu behelfen, Rot und Strafstoß waren die Folgen. Buck trat an und traf zum 0:1, obwohl Bobel noch am Ball war, den Gegentreffer aber nicht mehr verhindern konnte (45. + 1).
Aues Trainer Schädlich reagierte auf den Rückstand und brachte mit Jungwirth und Dostalek zwei neue Spieler. Und der Tscheche hatte nach fünf Minuten auch gleich eine Möglichkeit, doch Heerwagen war bei dem Schuss des 31-Jährigen auf dem Posten. Trotz der Unterzahl waren die Sachsen um den Ausgleich bemüht, doch die Hachinger Abwehr ließ kaum Chancen zu. Haching blieb durch Konter weiterhin gefährlich.
In der Schlussphase erhöhte Schädlich nochmals den Druck und brachte mit Klinka einen zusätzlichen Stürmer. Doch auch diese Maßnahme sollte sich nicht mehr auszahlen. Die kompakte und aufopferungsvoll kämpfende Hachinger Defensive ließ auch in der Schlussphase kein Durchkommen zu.
Die SpVgg Unterhaching hat dank einer konzentrierten Defensiv-Leistung bei Erzgebirge Aue mit 1:0 gewonnen. Die Sachsen verloren nicht nur die drei Punkte, sondern auch noch Verteidiger Kos, der wegen einer Notbremse die Rote Karte sah. Aue verlor das zweite Spiel in Folge, Unterhaching rutscht in der Tabelle wieder in die obere Hälfte.
Kicker-Online, 17.2.06:
Eintracht-Coach Michael Krüger sah dem dem 1:0-Auswärtssieg bei Greuther Fürth keinen Grund, seine Startelf gegenüber der Vorwoche zu ändern. Peter Pacult, Trainer von Dynamo Dresden, nahm im Vergleich zum 2:0 über 1860 München zwei personelle Umstellungen vor: Im Tor vertrat Horvath Kresic, der sich gegen die "Löwen" ein leichtes Schädeltrauma zuzog. Zudem spielte im Mittelfeld Csik für Hauser.
Auf dem durchweichten und rutschigen Rasen erwischte die Eintracht den besseren Start. Keine 60 Sekunden waren gespielt, als Kuru nach Siegert-Pass die Führung auf dem Fuß hatte, doch der Stürmer verzog aus kurzer Distanz.
Auch in der Folgezeit kamen die Braunschweiger mit den schwierigen Platzverhältnissen besser zurecht. Erst nach rund 20 Minuten fanden die Dresdner besser in die Partie und konnten die Partie offener gestalten. Nennenswerte Tormöglichkeiten konnten sich die Sachsen aber nicht erspielen. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit wurde die Partie giftiger.
Leidtragender der zunehmenden Härte war Braunschweigs Amedick, der nach einem rüden Einsteigen von Bröker kurz vor dem Pausenpfiff nicht mehr zur zweiten Halbzeit auflaufen konnte. Dennoch erwischte Braunschweig wie schon in Durchgang eins erneut den besseren Start. In der 55. Minute probierte es Kuru nach einer Bick-Flanke mit einem technisch sauberen Flugkopfball, der aber sein Ziel knapp verfehlte.
Dann aber forderte das tiefe Geläuf mehr und mehr seinen Tribut. Auf dem "Rasen" spielte immer mehr der Zufall Regie, zudem wurden die Beine der Akteure schwerer und schwerer. Parallel zum ersten Durchgang war Dresden nun wieder aktiver, Pergl hatte eine gute Kopfball-Chance (69.). Das Tor machten dann aber die Niedersachsen. Nach einer Fuchs-Hereingabe schlug Kukielka unbedrängt über den Ball, Kuru bedankte sich und erzielte mit seiner dritten Chance aus kurzer Distanz das Führungstor (72.).
Dresden suchte nun den Weg nach vorne, so ergaben sich für die Eintracht mehr Räume. In einer hektischen Schlussphase war das Krüger-Team dem 2:0 näher als Dresden dem Ausgleich. Bis zum Schlusspfiff passierte aber nichts mehr.
Eintracht Braunschweig gewann gegen Dynamo Dresden mit 1:0 und hat sich mit dem zweiten Dreier in Folge ins Mittelfeld abgesetzt. Dresden kassierte im zehnten Auswärtsspiel die siebte Niederlage. Matchwinner bei den Niedersachsen war Stürmer Kuru, der nach einem schweren Patzer der Dynamos das Siegtor erzielte.

21. Spieltag   Zuschauer: 81 204 - 9 023 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 26 - 2,89 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
12.02.06 SpVgg Unterhaching  - Wacker Burghausen 1 : 1 ( 1 : 1 ) 3 500   0:1 1:2 - -
12.02.06 Energie Cottbus  - Sportfreunde Siegen 1 : 0 ( 0 : 0 ) 7 150   - - - -
12.02.06 LR Ahlen  - SC Paderborn 07 0 : 2 ( 0 : 2 ) 5 045   - - - -
13.02.06 Hansa Rostock  - VfL Bochum 0 : 2 ( 0 : 2 ) 14 000   3:1 0:2 1:1 -
12.02.06 SpVgg Greuther Fürth  - Eintracht Braunschweig 0 : 1 ( 0 : 0 ) 6 200   - - 3:0 -
10.02.06 Dynamo Dresden - TSV 1860 München 2 : 0 ( 1 : 0 ) 9 709   0:4 - - -
12.02.06 SC Freiburg  - Offenbacher Kickers 2 : 0 ( 0 : 0 ) 11 500   - - - -
10.02.06 Karlsruher SC  - Erzgebirge Aue  5 : 2 ( 2 : 0 ) 11 500   0:1 3:5 - -
29.03.06 1.FC Saarbrücken  - Alemannia Aachen 2 : 5 ( 2 : 2 ) 12 600   1:2 -