zur Saison
2003/04 - zur
Saison 2005/06
Spieltag 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15
16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30
| Spiele | S | U | N | Tore | Tordiff. | Punkte | ||||||||||||
| 1. | Fortuna Furth/Glösa | 30 | 19 | 4 | 7 | 58 | : | 29 | + 29 | 61 | Fusion mit VfB Chemnitz zu Fortuna Chemnitz; Umbenennung in Fortuna Chemnitz II | |||||||
| 2. | TSV IFA Chemnitz | 30 | 17 | 10 | 3 | 64 | : | 37 | + 27 | 61 | ||||||||
| 3. | Vogtländischer FC Plauen II | 30 | 16 | 9 | 5 | 65 | : | 32 | + 33 | 57 | ||||||||
| 4. | Rapid Chemnitz | 30 | 15 | 7 | 8 | 69 | : | 47 | + 22 | 52 | ||||||||
| 5. | Reichenbacher FC | 30 | 14 | 10 | 6 | 52 | : | 32 | + 20 | 52 | ||||||||
| 6. | Bergstädtischer SC Freiberg | 30 | 15 | 4 | 11 | 55 | : | 49 | + 6 | 49 | ||||||||
| 7. | Wacker Plauen | 30 | 14 | 6 | 10 | 59 | : | 49 | + 10 | 48 | ||||||||
| 8. | FSV Krumhermersdorf | 30 | 13 | 8 | 9 | 51 | : | 46 | + 5 | 47 | ||||||||
| 9. | FC 1910 Lößnitz | 30 | 12 | 9 | 9 | 43 | : | 33 | + 10 | 45 | ||||||||
| 11. | Motor Marienberg | (N) | 30 | 9 | 8 | 13 | 48 | : | 47 | + 1 | 35 | |||||||
| 10. | Zschopauer FC | 30 | 11 | 5 | 14 | 54 | : | 65 | - 11 | 35 | Rückzug vom Spielbetrieb | |||||||
| 12. | Concordia Schneeberg | (A) | 30 | 8 | 5 | 17 | 52 | : | 70 | - 18 | 29 | |||||||
| 13. | FSV Zwickau II | (N) | 30 | 6 | 9 | 15 | 38 | : | 59 | - 21 | 27 | |||||||
| 14. | Eiche Reichenbrand | 30 | 5 | 7 | 18 | 39 | : | 71 | - 32 | 22 | Abstieg in die Bezirksklasse | |||||||
| 15. | FSV Grüna | (N) | 30 | 4 | 9 | 17 | 44 | : | 77 | - 33 | 21 | Abstieg in die Bezirksklasse | ||||||
| 16. | VfL Reinsdorf | 30 | 5 | 4 | 21 | 35 | : | 83 | - 48 | 19 | Abstieg in die Bezirksklasse | |||||||
| 183 | 114 | 183 | 826 | : | 826 | 660 | ||||||||||||
| Anmerkung: Wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls wurden dem Zschopauer FC drei Punkte zum Saisonende abgezogen. | ||||||||||||||||||
Die besten Torschützen
Jörg Laskowski (Bergstädtischer SC Freiberg) 21 Tore
Michael Jung (TSV IFA Chemnitz)
18 Tore
Thomas Schreyer (Rapid Chemnitz)
17 Tore
| Im Spiegel der Presse |
| Vogtland-Anzeiger, 13.12.04: VFC II trifft am Ende
noch zwei Mal
Nach einem leicht verhaltenen Beginn zeichnete sich schnell ab, dass das Derby einen kampfbetonten Verlauf nehmen würde. Bei den Fouls kochten die Emotionen im jeweiligen Fanlager hoch. Ja es floss sogar Blut: Sowohl Schuch (Nase), als auch später Rockmann (aufgeschürftes Knie) mussten behandelt werden. Den Opponenten dabei bösen Willen zu unterstellen, wäre dennoch übertrieben. Doch müssen sich die VFC-Verantwortlichen den Vorwurf gefallen lassen, von vier Möglichkeiten („Käfig“, großes Stadion, Hart- und Kunstrasenplatz) die schlechteste Variante gewählt zu haben. Auf dem Nebenplatz fanden die Spieler einen vereisten Rasen vor, der nicht nur das Verletztenrisiko erhöhte, sondern auch die Standfestigkeit der Spieler beeinträchtigte. Als sich die Spieler allmählich auf die äußeren Gegebenheiten eingestellt hatten, wurde das Spiel munter. Die Ostvorstädter bevorzugten dabei die Kontertaktik. Mit letzter Konsequenz wäre die Spielweise vielleicht erfolgreich gewesen. In der 14. Minute jedoch klemmte der Rückwärtsgang. Weigl wurde auf seinem Weg von Unger noch behindert, setzte sich aber doch durch und schob den Ball an Ott vorbei zum 1:0 ins lange Eck. Nach dieser Führung ließ der VFC die Zügel etwas locker, Wacker kam besser ins Spiel. Besonders die Standardsituationen von Steffen Dünger stellten die Abwehr des VFC vor große Probleme. Der Ausgleich kündigte sich förmlich an. Nach einem leichtfertigen Ballverlust des VFC im Mittelfeld war es so weit. Unger versenkte das Leder im zweiten Versuch im langen Eck. Erst nun agierte der VFC wieder aggressiver. Als Brust von Gemeiner geschickt wurde (39.) und trotz Haltens durch Schönbauer den Abschluss versuchte, versagte Langer ihm den Elfmeter. Stattdessen leistete sich Schuster auf der Gegenseite einen Abwehrfehler, bei dem Döhling zu überrascht war, um das Leder ins Netz zu lenken. Nach der Pause fiel das 2:1 für Wacker. Allerdings besaß es einen faden Beigeschmack. Jeder schien das vorausgegangene Wacker-Handspiel gesehen zu haben, nur Schiri Langer nicht. Unger vollendete erneut. In diesem Moment schien für Wacker das möglich zu sein, was niemand vorher vermutet hatte, nämlich ein Sieg beim Tabellenführer. Die zusätzliche Motivation bei diesem Derby schien es möglich zu machen. Aber leichtfertig wurde die Führung wieder aus der Hand gegeben. Als Teubel im Wacker-Strafraum in Ballbesitz kam, sah er sich zwar von Abwehrspielern umringt, doch niemand griff ihn an. So zirkelte er den Ball ins linke untere Toreck. Von nun an ergaben sich auf beiden Seiten gute Möglichkeiten. Die letzten zehn Minuten gehörten den Platzherren, mit Ausnahme der 88. Minute. Da wurden die Schüsse von Schwarz und Schlewitz abgeblockt. Das war die Gelegenheit für Wacker, das Spiel für sich zu entscheiden. Stattdessen staubte auf der anderen Seite Enrico Brust zum 3:2 ab, nachdem Ott einen Distanzschuss von Gemeiner nicht hatte festhalten können. Zu allem Leid der Wackeraner kam dazu noch das Eigentor von Mirko Kind, der das Leder nach energischem Antritt sowie scharfer Flanke von Brust ins eigene Netz lenkte. |
| Im Spiegel der Presse |
| Vogtland-Anzeiger, 20.12.04: Glücklicher Sieg
für den FC Wacker
Der Reichenbacher FC verlor gestern zu Hause im Nachholespiel der Fußball-Bezirksliga gegen den 1. FC Wacker Plauen mit 0:1. Durch die erste Heimniederlage verpasste es die Richter-Elf, bis auf drei Punkte zum Tabellenführer VFC Plauen II aufzuschließen. Wacker Plauen machte indes einen Tabellenplatz gut und liegt nun auf Rang acht. Eigentlich hätte der RFC die gestrige Partie niemals verlieren dürfen. Vor 180 Zuschauern stampften die Platzherren pausenlos durch den knöcheltiefen Schnee in eine Richtung. Schon in der Anfangsphase lag ein RFC-Tor in der Luft, aber Dillner hatte Pech und Rausch schoss in die Wolken. Wie wertvoll eine gewisse Gefährlichkeit bei Standards auf diesem Boden sein kann, zeigte sich in Spielminute zehn. Die erste Ecke im Spiel trat der Plauener S. Dünger, und nach kurzer Kopfball-Verlängerung von Micklisch reagierte R. Unger am schnellsten und grätschte den Flugball zum 0:1 ein. 80 Minuten blieben nun dem Gastgeber, das Blatt zu wenden. Laufstark, bissig und diszipliniert fütterten die Neuberinstädter den eigenen Angriff. Nur im Abschluss haperte es diesmal gewaltig. Das allerdings war weniger das Resultat des Reichenbacher Unvermögens. Vielmehr fehlte dem RFC auf dem unberechenbaren Schneeboden in den meisten Fällen einfach nur das Glück. Allein RFC-Stürmer Dillner hätte sich berühmt schießen können. Doch der auffälligste Reichenbacher strauchelte mal, dann reagierte Wacker-Schlussmann Ott überragend, und in der zweiten Hälfte setzte Dillner die dickste Möglichkeit aus Nahdistanz Millimeter rechts neben den rechten Wacker-Pfosten. Zudem verfehlten Kail per Flugkopfball und Schmelzer mit zwei Volleyschüssen das Plauener Tor. Aus Sicht der Gäste lief das Vogtland-Derby optimal. Nachdem die Spitzenstädter die erste Halbzeit glücklich überstanden hatten, befreiten sie sich nach der Pause häufiger. Die Entlastungsangriffe waren allerdings nur selten gefährlich. Plauens Döhling besaß die beste Chance, doch er legte sich den Ball bei einem Alleingang (47.) zu weit vor. Das war’s für den Rest der Spielzeit. Obwohl in diesem Prestigeduell keinesfalls überhart eingestiegen wurde, beendete der Gast die Partie nur zu zehnt. Der bereits verwarnte Micklisch hatte sich in der 81. Minute mit einer dummen Geste in Richtung Zuschauer für deren beleidigende Zwischenrufe revanchieren wollen. Der Auer Schiedsrichter Wiesner zeigte dem unbeherrschten Wackeraner vollkommen berechtigt die Ampelkarte. Nachteilig wirkte sich das Fehlen von Micklisch jedoch nicht aus. Der Gast mogelte den knappen Vorsprung über die Zeit. |