Spieltag 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17
18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34
| Zuschauer: | 16 000 | - | 8 000 | pro Spiel | Die letzten Ergebnisse | ||||||||||||
| Tore: | 5 | - | 2,5 | pro Spiel | 03/04 | 02/03 | 01/02 | 00/01 | |||||||||
| 29.05.05 | Märkischer SV Neuruppin | - | Carl Zeiss Jena | 0 | : | 2 | ( | 0 | : | 2 | ) | 5 850 | - | - | - | - | |
| 04.06.06 | Carl Zeiss Jena | - | Märkischer SV Neuruppin | 2 | : | 1 | ( | 2 | : | 0 | ) | 10 150 | - | - | - | - | |
| Spiele | S | U | N | Tore | Tordiff. | Punkte | ||||||||||||
| 1. | Carl Zeiss Jena | 34 | 28 | 3 | 3 | 108 | : | 23 | + 85 | 87 | Qualifiziert für die Spiele um den Aufstieg in der Regionalliga | |||||||
| 2. | Vogtländischer FC Plauen | 34 | 23 | 6 | 5 | 76 | : | 30 | + 46 | 75 | ||||||||
| 3. | Sachsen Leipzig | (A) | 34 | 18 | 9 | 7 | 52 | : | 31 | + 21 | 63 | |||||||
| 4. | Hallescher FC | 34 | 17 | 9 | 8 | 70 | : | 38 | + 32 | 60 | ||||||||
| 5. | 1.FC Magdeburg | 34 | 18 | 4 | 12 | 59 | : | 33 | + 26 | 58 | ||||||||
| 6. | Zipsendorfer FC Meuselwitz | (N) | 34 | 14 | 14 | 6 | 58 | : | 36 | + 22 | 56 | |||||||
| 7. | VfB Auerbach/V. | 34 | 15 | 4 | 15 | 54 | : | 65 | - 11 | 49 | ||||||||
| 8. | VfB Pößneck | 34 | 12 | 11 | 11 | 41 | : | 56 | - 15 | 47 | ||||||||
| 9. | Germania Halberstadt | 34 | 12 | 10 | 12 | 51 | : | 50 | + 1 | 46 | ||||||||
| 10. | SV 1919 Grimma | 34 | 11 | 10 | 13 | 52 | : | 55 | - 3 | 43 | ||||||||
| 11. | Oberlausitzer FC Neugersdorf | 34 | 12 | 6 | 16 | 49 | : | 58 | - 9 | 42 | ||||||||
| 12. | FC Eilenburg | (N) | 34 | 12 | 5 | 17 | 42 | : | 52 | - 10 | 41 | |||||||
| 13. | FV Dresden-Nord | 34 | 8 | 14 | 12 | 44 | : | 51 | - 7 | 38 | ||||||||
| 14. | FSV Zwickau | 34 | 10 | 8 | 16 | 43 | : | 59 | - 16 | 38 | Abstieg in die Landesliga Sachsen | |||||||
| 15. | SV Dessau 05 | (N) | 34 | 7 | 13 | 14 | 36 | : | 49 | - 13 | 34 | Abstieg in die Verbandsliga Sachsen-Anhalt | ||||||
| 16. | Eintracht Sondershausen | 34 | 8 | 7 | 19 | 43 | : | 91 | - 48 | 31 | Abstieg in die Landesliga Thüringen | |||||||
| 17. | FC Erfurt-Nord | 34 | 4 | 7 | 23 | 20 | : | 77 | - 57 | 19 | Abstieg in die Landesliga Thüringen | |||||||
| 18. | FV Dresden 06 Laubegast | 34 | 4 | 6 | 24 | 34 | : | 78 | - 44 | 18 | Abstieg in die Landesliga Sachsen | |||||||
| Im Spiegel der Presse | ||
| MDR-Online, 22.5.05: Schützenfest in Magdeburg
Der 1. FC Magdeburg hat sich mit einem Kantersieg aus der Oberliga-Saison verabschiedet. Die Heyne-Truppe fertigte den VfB Auerbach mit 6:1 ab. In der bedeutungslosen Partie waren die Gastgeber durch Kallniks Nahdistanzschuss in Führung gegangen. Der Ausgleich gelang Pfoh per Kopf. Bis zur Pause sahen die Zuschauer ein verteiltes Spiel. Die zweite Halbzeit begann der FCM furios: Innerhalb von acht Minuten klingelte es vier Mal im Kasten der Vogtländer. Besonders N'Dombasi lief zur Höchstform auf und vernaschte die VfB-Abwehr mehrfach. MDR-Online, 22.5.05: Sachsen problemlos gegen schwachen FCO Der FC Sachsen Leipzig hat seine Fans zum Saisonabschluss mit einem klaren Sieg beglückt. Die Frank-Elf gewann 3:1 gegen blasse Neugersdorfer. Schon nach zwei Minuten das 1:0: Seifert war nach einem Gerster-Freistoß per Kopf erfolgreich. Die Gäste brachten keinen Fuß in das Spiel und ließen sich von den sehenswerten Spielzügen der Leipziger beeindrucken. Nach einem solchen erhöhte Ferl im Fallen. Direkt nach dem Wiederanpfiff rechtfertigte Schwesinger aus acht Metern seinen Ruf als Torjäger. Die Gäste bewiesen lediglich Effizienz: Kästner verwandelte die einzige Chance zum 1:3. MDR-Online, 22.5.05: Hoffnung, Jubel, Tränen: FSV steigt ab Der FSV Zwickau muss den Weg in die Landesliga antreten. Die Westsachsen gewannen zwar ihr letztes Saisonspiel in Grimma mit 2:1, aber die nötige Schützenhilfe blieb aus. Die Zwickauer griffen nur zögerlich nach dem rettenden Strohhalm und überließen zunächst den Grimmaern die Initiative. Liebich scheiterte jedoch aus Nahdistanz am FSV-Keeper. Erst ein Elfmeter von Hartung ließ die Fans hoffen. Der Referee hatte einen Zupfer Großmanns geahndet. Nach einem Kögl-Foul glich Knoof ebenfalls vom Punkt aus. Der eingewechselte Mydlo machte per Heber das Siegtor. |
MDR-Online, 22.5.05: Jena zeigt Plauen die Grenzen
auf
Staffelsieger Carl Zeiss Jena hat sehr überzeugend einen 5:1-Erfolg beim VFC Plauen errungen. Damit schoss sich die Weber-Elf für die Aufstiegspartien gegen den MSV Neuruppin warm. Jena spielerisch klar besser Die ersatzgeschwächten Vogtländer lagen von Beginn an im Hintertreffen. Bei den beiden Treffern des ersten Spielabschnitts bediente Jenas Kapitän Ziegner seinen kongenialen Partner Endres. Eine Freistoß-Flanke verwandelte der Stürmer nach bekanntem Muster per Kopf. Vor dem zweiten Treffer lief Ziegner Kellig davon und passte am herauseilenden Torwart Golle vorbei klug quer. Damit war der Weg zum Sieg frei. Plauen war vor der Pause nur Popa mit einem Seitfallzieher gefährlich. MDR-Online, 22.5.05: Zipsendorf dreht Spiel Der ZFC Meuselwitz hat am letzten Oberligaspieltag einen versöhnlichen Saisonabschluss gefeiert und Absteiger Laubegast 4:2 besiegt. Laubegast überrascht - ZFC steigert sich Die Partie begann furios: Erst traf Sedlacek per Drehschuss aus zwölf Metern zum 1:0, ehe Eißrich eine kollektive Schaltpause der ZFC-Abwehr zum Ausgleich nutzte. Laubegast spielte auch danach überraschend stark und ging durch Heißes 10-m-Schuss verdient in Front. Nach deutlicher Steigerung in der zweiten Hälfte brachte Graf per Doppelschlag den Gastgeber wieder in Führung. Den Schlusspunkt setzte Sedlacek mit einer Direktabnahme aus elf Metern. |
MDR-Online, 22.5.05: Dresden Nord trotz Nullnummer
gerettet
Der FV Dresden Nord hat sich mit einem wenig sehenswerten 0:0 in Dessau einen Punkt und damit den Verbleib in der Oberliga gesichert. Dresden anfangs mit Schwung Lediglich zu Beginn waren die Gäste die aktivere Mannschaft. Nach einem von Heinisch getretenen Freitoß köpfte Moses das Leder über das Tor, wenig später scheiterte Streiber Mann gegen Mann an Spielau. Auch Jugos 20-Meter-Freistoß parierte der Dessauer Torwart. Für 05 scheiterte Dreyer per Kopf an Moritz und Stefke traf nach einem Steilpass nur den Außenpfosten. Zweite Halbzeit wenig berauschend Nach dem Wechsel verwaltete Dresden das Remis. Lediglich bei Heinischs Doppelchance (70.) wagten die Gäste noch etwas. Nach einem Steilpass war er allein durch, traf aber das Tor nicht und kurz darauf scheiterte er an Spielau. Dresdens Hoffen auf das Remis war riskant. Bei Westphals Freistoß von der Strafraumgrenze, den Nord-Keeper Moritz mit den Fäusten parierte, hätte alles vorbei sein können. Doch in den Schlussminuten ließen beide Mannschaften die Saison ruhig ausklingen. MDR-Online, 22.5.05: Eilenburg siegt und feiert Mit einem sommerlichen Kick und drei Punkten hat Aufsteiger FC Eilenburg den Klassenerhalt perfekt gemacht. FCE siegt durch verwandelten Handelfmeter In einer niveauarmen Partie dauerte es fast eine Stunde, ehe Schaaf per Elfmeter das Tor des Tages markierte. Vorausgegangen war ein unnötiges Handspiel von Thiele im Strafraum. Von den Gästen war trotz des Rückstandes nur wenig zu sehen. Germania beschränkte sich lediglich auf solide Abwehrarbeit. Die Eilenburger hatten weitere Chancen das Resultat zu erhöhen, doch gute Chancen von Hönemann (65.) und Schmidt (80.) konnten nicht genutzt werden. |
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| MDR-Online, 14.5.05: Auerbach bekommt Dreierpack
In einem Spiel, wo es letztendlich nur noch um die Ehre ging, hat sich der VfB Auerbach relativ deutlich mit 0:3 (0:0) dem FC Sachsen Leipzig beugen müssen. Zwei Großchancen in Halbzeit eins Lange Zeit sah es nach einer wenig aufregenden Nullnummer aus. Den müden Frühlingskick bei strömenden Regen besserten in der ersten Halbzeit nur zwei Großchancen auf, die es aber in sich hatten. So brachte Troche für die Hausherren in der 21. Minute elegant einen Freistoß über die Gästeabwehr hinweg, doch der Ball sprang an den rechten Innenpfosten - und zum VfB-Pech wieder raus. Auf der Gegenseite eilte Sachsen-Stürmer Schwesinger kurz vor der Pause aus stark abseitsverdächtiger Position allein auf VfB-Torhüter Fröhlich zu, doch sein Schuss ging knapp an Mann und Kasten vorbei. Den hätte er machen müssen. Hälfte zwei mit "überraschender" Wende Als es für die 590 Zuschauer (darunter etwa 250 Chemie-Fans) anfing langweilig zu werden, kam urplötzlich "Schwese" in Fahrt. Mit einem Doppelpack (61. Abstauber/68. richtige Ecke ausgeschaut) neigte sich das Blatt zu Gunsten der Gäste. Das 0:3 durch Fraunholz (79.) war dann nach üblichem Sprachgebrauch nur noch Ergebniskosmetik. Fazit: Der VfB Auerbach hatte Pech, denn ihm fehlten besonders Stabenow und Wieland, was nicht zu kompensieren war. Die Sachsen aus Leutzsch hatten Glück, denn für sie gab es vorn einen Schwesinger. MDR-Online, 14.5.05: FCO gegen Sonderhausen im Torrausch Der FC Oberlausitz spielt auch im nächsten Jahr in der Oberliga Süd. Mit einem 6:0-Kantersieg gegen Eintracht Sondershausen machte der FCO den Klassenerhalt perfekt und schickte die Eintracht zugleich in die Thüringenliga. Neugersdorf gab von Beginn den Ton an. Havel, der beim FCO auch Geschäftsführer ist, umkurvte Eintracht-Keeper Greschke und schob nach 25 Minuten zum längst fälligen 1:0 ein. Kästner legte nach toller Kubis-Ablage nach. Sondershausen hatte lediglich zwei harmlose Fernschüsse zu bieten. Nach der Pause brach Sondershausen ein. Neugersdorf hatte Chancen im Minutentakt. Allein Kubis ließ zahlreiche Hochkaräter ungenutzt. So schob er u.a. auch aus drei Metern am leeren Tor vorbei. Seinem Ziel - die Torjägerkrone zu gewinnen - kam er dennoch näher. In der 63. und 76. Minute ließ er das Netz zappeln. Erst traf er ins lange Eck, dann unhaltbar per Seitfallzieher. Es waren seine Saisontore 23 und 24. Kein Wunder, dass er auf der Liste zahlreicher Vereine steht. Eine weitere Saison in Neugersdorf scheint deshalb unrealistisch. Für Schlagzeilen sorgte außerdem Gerich. Er wurde erst in der 77. Minute eingewechselt, erzielte mit seiner ersten Ballberührung das 5:0 und traf später sogar noch zum 6:0. Mit dem halben Dutzend waren die in der Abwehr planlosen Gäste noch gut bedient. |
MDR-Online, 14.5.05: Starke Pößnecker blamieren
Plauen
Der VfB Pößneck hat sich mit einem überraschenden 4:3-Sieg gegen Plauen vom heimischen Publikum verabschiedet. Wenige Tage nach der Beurlaubung von Trainer Distelmeier zeigten sich die Thüringer wie ausgewechselt. Zimmermann lässt Pößneck jubeln Die Ostthüringer zeigten schon verloren geglaubten Kampfgeist und führten nach Zimmermanns Volleyschuss (22.) verdient. Plauen benötigte eine halbe Stunde, dann stachen T. Pannach und Risch eiskalt zu. Besonders sehenswert das 1:2, als Risch das Leder in den Winkel hämmerte. Mit dem Pausenpfiff schlug der Gastgeber zurück. Aus Nahdistanz konnte Raab vollenden. Auch nach dem Wechsel blieb die Partie hoch dramatisch: Zunächst schaltete erneut Raab nach einer unglücklichen Fußabwehr von VFC-Keeper Golle am schnellsten und brachte Pößneck mit 3:2 in Führung. Plauen antwortete mit wütenden Angriffen. Zunächst landete ein Risch-Hammer am Pfosten, dann glich Zapyshnyi aus. Zehn Minuten vor Schluss schnappte sich der Pößnecker Zimmermann das Leder, umkurvte vier Abwehrspieler und schob überlegt zum umjubelten Siegtreffer ein. MDR-Online, 14.5.05: Dresden Nord mit ganz wichtigem Saisonsieg Dresden Nord atmet auf: Die Elbestädter gewannen den Abstiegsknaller gegen den FC Eilenburg mit 3:1 und haben Zwickau auf einen Abstiegsplatz verdrängt. Im Spiel der Spiele begann Dresden engagiert. Von Nervosität war zumindest beim Gastgeber trotz der prekären Situation keine Spur. Arto hatte schon nach sechs Minuten die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber, weil sich Eilenburgs Libero Knaubel tollkühn in den Schuss warf. In der 13. Minute durfte der Dresdner Anhang jubeln. Nach der Ecke von Heinisch konnte Jugo den Ball sogar noch annehmen und freistehend einschieben. Im Gegenzug prüfte Eilenburgs Moritz seinen Namensvetter im Dresdner Tor, der den Schuss aus 25 m abprallen ließ. Im Nachschuss traf Fischer. 1:1? Denkste! Der Linienrichter hatte die Fahne oben und entschied auf Abseits. Dresden blieb agiler und war immer gefährlich wenn es über die Außen ging. Das 2:0 bahnte sich an und fiel in der 27. Minute. Der schnelle Streiber entwischte nach einem Zuspiel von Frank Gaunitz der FCE-Abwehr und ließ Jessulat mit einem Heber keine Chance. Nach dem 0:2 wurde Eilenburg etwas mobiler, doch Dresden störte den Spielaufbau früh. Mehr als zwei Eingaben, die Schaaf und Fischer verpassten, sprangen nicht heraus. Nach dem Wechsel kam Eilenburg öfter vor das Dresdner Tor. Doch der starke Ackermann stellte die Stürmer stets. Großchancen waren deshalb Mangelware. Als Moses wieder nach einem Eckball zum 3:0 (73.) einköpfte, schien alles klar. Doch Eilenburg gab nicht aus und verkürzte durch Bernhardts Abstauber. Dabei blieb es. |
MDR-Online, 14.5.05: Grimma clever zu Auswärtssieg
Der SV Grimma hat den Klassenerhalt nun auch theoretisch perfekt gemacht. Am vorletzten Spieltag gewannen die Rand-Leipziger in Halberstadt 3:1 (2:0). VfB-Heimelf klar überlegen Halberstadt hatte zwar von Beginn an klar mehr vom Spiel, die Tore machte aber der Gast: Richter nach Konter (13.) und Saalbach mit Abstauber (15.) brachten Grimma in Führung. Danach war bis zur Pause von der Steffens-Elf nichts mehr zu sehen. Halberstadt übernahm das Zepter wieder, ging aber zu fahrlässig mit den zahlreichen Chancen um. So nutzte Grimma den besseren Start nach der Pause zum dritten Tor: VfB-Keeper Kischel vertändelte den Ball außerhalb des Strafraums, Behring musste aus 30 Metern nur einschieben (53.). Von den vielen Chancen verwandelte Halberstadt nur eine: Hartmann (58.) traf per 16-Meter-Schuss. Pfannkuch: "Die Luft ist raus" Halberstadts Trainer Pfannkuch, der bis zuletzt offiziell als Spielertrainer unter Vertrag stand und vor dem Spiel feierlich vom Spieler-Status verabschiedet wurde, sagte zum Spiel: "Seit zwei Spielen passt es bei uns nicht mehr. Ich glaube, die Luft ist raus. Das darf und soll nicht so sein, momentan geht aber nicht mehr." Den letzten Satz wird man vermutlich besonders gern in Eilenburg hören. Die Muldestädter empfangen den VfB und brauchen zum sicheren Klassenerhalt noch Punkte ... MDR-Online, 14.5.05: Zwickau verliert Entscheidungsspiel Der FSV Zwickau muss um den Klassenerhalt zittern. Beim 0:3 gegen Magdeburg ließ das Ferl-Team Federn und findet sich auf einem Abstiegsplatz wieder. Magdeburg nutzt Konterräume In der Anfangsviertelstunde entfachten die Zwickauer einen Sturmlauf. Daraus resultierten zwei gute Gelegenheiten, doch Müller verzog zunächst und verpasste dann eine scharfe Mydlo-Eingabe. Danach verpufften die Angriffe – Magdeburg bekam die Partie immer besser in den Griff. Nicht unverdient der Führungstreffer: Woitha zog unhaltbar aus 22 Metern ab. Nach dem Wechsel versuchten sich die Gastgeber erneut in der Offensive. Bei Müllers Kopfball und Hartungs Distanzschuss fehlte nicht viel. Insgesamt blieb Magdeburg aber das klar dominierende Team und legte nach: Kurbjuweit und Kreibich schlossen mustergültige Konter sehenswert ab. Zwickau brach völlig ein und konnte nicht einmal einen Elfmeter verwandeln. MDR-Online, 14.5.05: Sturmduo schießt Halle zum Sieg Der Hallesche FC hat sich beim Absteiger Dresden 06 keine Blöße gegeben und mit 4:1 (2:0) gewonnen. Das HFC-Sturmduo Koslov und Petrick überzeugte mit jeweils einem Doppelpack. Koslov, der seinen alten Torriecher wiederentdeckte, schob nach einer Eingabe von Fährmann zum 1:0 ein. Auch beim 2:0 durch Petrick bereitete Fährmann mit einer Eingabe vor. Die glücklosen Dresdner trafen durch Kohlschütter nur den Pfosten. Kein Pech, sondern Unvermögen war die vergebene Chance von Scannewin, der nach Johne-Vorarbeit das leere Tor nicht traf. Als Eißrich nach der Pause nach schönem Johne-Anspiel auf 1:2 verkürzte, keimte Hoffnung auf. Dieses zerstörten Koslov und Petrick mit platzierten Schüssen. |
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| MDR-Online, 6.5.05: Zwickau gewinnt Westsachsenderby
Zwickau hat seinen furiosen Schlussspurt um den Oberliga-Klassenerhalt auch in Auerbach fortgesetzt. Der FSV gewann ein sehenswertes Derby beim VfB 2:1 (0:1). Zwickau hat damit 16 Punkte aus den letzten neun Spielen geholt und steht zumindest bis Sonntag auf einem Nichtabstiegsplatz. Auerbach spielerisch besser - Zwickau kampfstark Vor 1780 Zuschauern boten sich beide Teams von Beginn an eine kämpferische Partie mit sehenswerten Aktionen und vielen Großchancen. Die spielerisch bessere Heimelf konnte durch einen schönen Pfoh-Kopfball vorlegen (31.). Doch Zwickau kämpfte sich zum Sieg: Köcher traf nach einem Müller-Freistoß nur Sekunden nach Wiederanpfiff (46.). Zwanzig Minuten später war der beste Spieler im Zwickauer Team dann selbst erfolgreich: Nach einem Konter über Mydlo ließ Müller VfB-Keeper Fröhlich keine Chance (66.). VfB wird Foulelfmeter verweigert Auerbach ließ dagegen reihenweise Hochkaräter aus: Pfoh (13./ 75.), Göschel (50.) oder Gerloff (77.) brachten den Ball nicht im Tor unter. Auerbachs Spielmacher Stabenow, der das ganze Spiel über mit doppelter Zwickauer Manndeckung zu tun hatte, verfehlte mit Freistößen den FSV-Kasten (13./ 75.). In der Schlussminute hatte die Heimelf auch noch den Schiedsrichter gegen sich: Der Unparteiische verweigerte dem VfB nach klarem Foul von FSV-Keeper Rohte an Dittrich einen Elfmeter. MDR-Online, 7.5.05: Oberlausitz erhält Packung in Plauen Der VFC Plauen hat die Pflichtaufgabe gegen den FC Oberlausitz souverän gelöst. Die Vogtländer gewannen ihr Heimspiel klar mit 6:1. Turbulente Schlussviertelstunde - Dreifacher Popa Bereits nach 20 Minuten war die Partie gelaufen, als Reimann und Zapyshnyi vollendeten. Besonders sehenswert war der zweite VFC-Treffer, als Pietsch gleich vier Gegenspieler stehen ließ und den einschussbereiten Zapyshnyi bediente. Nur einmal wurde es vor dem VFC-Tor brenzlig, als Kubis (15.) den linken Pfosten traf. Nach dem Wechsel gab es zunächst wenige Aufreger. Ein Grund-Freistoß (48.) landete an der Querlatte des Gästetores. In der 66. Minute schossen die Gäste erstmals in der zweite Halbzeit auf das Tor: Golle hielt sicher. In der Schlussviertelstunde tauten die Gastgeber noch einmal auf. Popa (doppelt) und Schuch schlossen schöne Angriffe erfolgreich ab. FCO-Stürmer Kubis konnte per Abstauber kurzeitig auf 1:5 verküren, ehe erneut Popa aus Nahdistanz den Endstand herstellte. |
MDR-Online, 7.5.05: FC Sachsen gewinnt in Sondershausen
Für Eintracht Sondershausen wird es nach der bitteren 0:2-Heimniederlage gegen den FC Sachsen Leipzig ganz eng. Sondershausen bietet Paroli Sondershausen spielte gegen den frischgebackenen Sachsenpokalsieger forsch und frech auf. Die mit roten Überziehern agierenden Leipziger – die Wechseltrikots waren vergessen worden – wurden früh gestört und kamen nicht zur Entfaltung. Obwohl sich Schwesinger und Kujat viel bewegten, schienen sie für die Mitspielern unsichtbar. Die hohen Bälle fanden zumindest fast nie die beiden Angreifer. Die beste und einzig gute Sachsen-Chance verbuchte Seifert, der aus acht Meter vorbeischoss (14.). Die gegen den FC Sachsen und das Abstiegsgespenst kämpfenden Sondershäuser kamen zwar auch nur zu zwei, drei gefährlichen Szenen, wirkten dabei aber entschlossener. Klaus verfehlte mit einem 25-m-Hammer nur knapp das Tor. Caspar vergaß wenig später nach einem schönen Solo den Abschluss und blieb in der Sachsen-Abwehr stecken. Schwesinger erlöst die Sachsen Mit einem gefährlichen Wejsfelt-Freistoß begann die zweite Halbzeit. Dann zeigte Wehrmann, dass auch Sondershausen im Training ab und an auf das Tor schießt. Seinen Hammer ließ Burmeister direkt vor die Füße von Caspar abklatschen, der schoss aber drüber (58.). Dann die 67. Minute: Nach einer Gerster-Ecke verlängerte Kujat den Ball auf Sturmpartner Schwesinger, der freistehend einköpfte. "Danach war der Bann gebrochen", meinte Sachsen-Trainer Wolfgang Frank anschließend. Von weiterem Torhunger seiner Kicker war aber nichts zu sehen. Im Gegenteil: Die Gastgeber gaben sich nicht auf und kämpften verzweifelt. Die endgültige Entscheidung besorgte Fraunholz erst in der Schlussminute. MDR-Online, 8.5.05: Eilenburg trotz 5:1 nicht überzeugend Der FC Eilenburg hat gegen Absteiger Erfurt-Nord einen mühelosen 5:1-(3:0)-Pflichtsieg eingefahren. Wirklich überzeugen konnten die gegen den Abstieg spielenden Sachsen aber dennoch nicht. Eilenburg begann nervös, verwandelte aber schon die dritte gute Möglichkeit. Hönemann stürmte allein los, überlupfte den Torwart und schob zum 1:0 ein. Nach zwei vergebenen Großchancen trafen noch Köckeritz per Kopf und Knaubel mit einem Schlenzer gegen die Thüringer, die mit nur elf Feldspielern, ohne Trainer und zu spät angereist waren. Es roch nach einem Schützenfest. Doch nach der Pause war der FCE unerwartet passiv. Es folgten die erste Erfurter Chance (65.) und Klees Elfmetertor zum 3:1. Eilenburg legte mit Toren von Knaubel und Bernhardt zwar nochmal nach, agierte aber längst nicht mehr befriedigend. |
MDR-Online, 8.5.05: Dessau besiegt Absteiger glücklich
Dessau 05 kann weiter auf den Klassenerhalt hoffen. Im Abstiegsduell gegen Dresden 06 gewann der SV 4:2 (1:2). In der Partie gegen die bereits abgestiegenen Laubegast-Elf bot Dessau zu-nächst zwar nur eine nervöse und kampfschwache Partie. Nach Stefke-Führung (26.) gab Dessau das Spiel aus der Hand und musste nach Stefke-Foul dezimiert und mit einem Rückstand in die Kabine. Ein Blitztor nach dem Wechsel weckte aber den Kampfgeist der Dessauer. In der Schlussviertelstunde hatte Dresden nichts mehr zuzusetzen, Westphal konnte die Partie wieder drehen. Die Entscheidung besorgte Dreyer per Elfmeter. MDR-Online, 8.5.05: Nullnummer in biederem Kellerduell Der FV Dresden-Nord steckt weiter tief im Abstiegsstrudel. Die Elbestädter kamen in Grimma lediglich zu einem 0:0. Müder Kick in Halbzeit eins Den spärlich erschienenen Zuschauern wurde eine ereignisarme erste Halbzeit geboten. Erst Minuten vor Genuss des Pausentees besannen sich die Gäste der Wichtigkeit des Spieles und forcierten das Tempo. Heinisch tanzte drei Grimmaer aus, schob aber aus zwölf Metern am Tor vorbei. Aber auch die Grimmaer hatten in den Minuten zuvor nahezu nichts zu Wege gebracht: Einzig in der neunten Minuten wehte ein Hauch von Torgefahr durch den Strafraum der Gäste. Bei einer Freistoß-Eingabe von Knoof war Saalbach einköpfbereit, verpasste jedoch die Eingabe um Millimeter. Zwei Mal Holz nach der Pause In der Folgezeit verbuchte Grimma die klareren Chancen: Als sich Liebich im Strafraum durchgewuselt (59.) hatte und aus spitzem Winkel abzog, war lediglich die Querlatte im Wege. Auch bei einem wütenden 27-Meter-Freistoß von Branski (83.) rettete das Holz den Punkt für die Dresdner. Insgesamt bot keine der beiden Mannschaften eine Leistung, die eine Belohnung mit drei Punkten gerechtfertigt hätte. |
| Im Spiegel der Presse | |||
| MDR-Online, 30.4.05: Der FCS gewinnt im Endspurt
Knapp aber gerecht hat der FC Sachsen Leipzig mit 2:1 (0:0) gegen den FSV Zwickau die Oberhand behalten. Es war ein Wetter zum Helden zeugen, aber ein schlechtes Match. Zumindest bis zur 72. Minute. Bis dahin dominierten die Mittelfeldreihen das Spiel. Für Aufregung in der ersten Hälfte sorgten höchstens ein 25-Meter-Schuss vom Zwickauer Mees (17.) und auf der Gegenseite ein Freistoß-Knaller von Gerster (31.), der um Zentimeter am FSV-Tor vorbei strich. Die einen wollten (eigentlich) nicht, die anderen konnten nicht Nach der Pause sah es geraume Zeit so aus, als wollten sich beide Teams gegenseitig "beschenken", und zwar mit einem Pünktchen. Auf einen Nenner gebracht: Der FC Sachsen konnte, wollte aber nicht - die Zwickauer wollten, konnten aber nicht, obwohl sie eigentlich mussten. Zu allem Übel konnte dann auf Zwickauer Seite Nemec verletzungsbedingt wirklich nicht mehr weiter spielen. Der FSV-Stürmer musste vom Platz und wurde kurz darauf ins Krankenhaus gebracht. Nachdem sich die 1940 Fans (darunter ungefähr 300 Zwickauer) damit abgefunden hatten, dass im Zentralstadion kaum noch etwas Weltbewegendes passieren würde, überschlugen sich ab besagter Minute 72 die Ereignisse. Die Führung durch Schwesinger, der mehrere Gegenspieler mit etwas Glück umkurvte und dann unhaltbar abzog, glich C. Müller (77.) per Kopf aus. Den Zwickauer K.o. besiegelte ein Freistoß von Gerster in der 83. Minute, der für Gäste-Keeper Rothe nicht unhaltbar schien. Damit war für die Gäste selbst der eine greifbare Punkt futsch, der im Kampf gegen den Abstieg noch einmal sehr bedeutungsvoll werden könnte. Übrigens, nach dem Abpfiff gab's von Uwe Ferl, seines Zeichens FSV-Trainer, für FCS-Spieler Daniel, seines Zeichens Sohnemann vom Zwickauer Coach, noch einen freundschaftlichen Klaps. Eben sportlich fair, wie man "Ferle" kennt. |
MDR-Online, 30.4.05: Spielbericht Eintracht Sondershausen
- VFC Plauen
Der VFC Plauen hat gegen die abstiegsbedrohte Eintracht aus Sondershausen einen glücklichen Sieg eingefahren. Für die Thüringer ist die Niederlage ein Rückschlag im Abstiegskampf. Plauen kontert und siegt Die zumindest in der ersten Halbzeit spielerisch besseren Vogtländer waren durch Reimanns Schuss aus acht Metern in Führung gegangen. Die Gastgeber bemühten sich zwar redlich, doch vor dem Tor fehlte es an Durchschlagskraft und etwas Glück. Nach der Pause wurde das Engagement der Eintracht mit dem Anschluss durch Caspars 18-Meter-Schuss belohnt. Von Plauens spielerischer Klasse war nun nichts mehr zu sehen. Sondershausen hatte die Vogel-Elf scheinbar niedergerungen. Dennoch gelang Risch nach einem Konter der Siegtreffer für den VFC. MDR-Online, 30.4.05: Meuselwitz mühelos in Neugersdorf Der FC Oberlausitz steht mit dem Rücken zur Wand. Gegen den ZFC Meuselwitz hatte das Team von Trainer Berndt beim 1:3 keine Chance. Meuselwitzer Doppelschlag - harmlose Gastgeber Die Gastgeber konnten mit viel Glück bis zur 34. Minute die Null halten, dann schlug der ZFC doppelt zu. Zunächst hämmerte Kwiatkowski einen Freistoß aus 18 Metern ins lange obere Eck. Dann lief Miltzow seinem Gegenspieler auf und davon und traf aus ganz spitzem Winkel. Zuvor hatten die Gäste mehrfach einen Treffer auf dem Fuß. So verschoss Sedlacek (18./21.) gleich zwei Mal freistehend. Auch Miltzow (24.) fand seinen Meister, diesmal rettete Keeper Barta für seine Vorderleute. Wie aus dem Nichts gelang dem Gastgeber der Anschluss. Ein sehenswerter Hechtflug-Kopfball von Kubis ließ die Oberlausitzer noch einmal hoffen. Doch auch nach dem Wechsel diktierten die Gäste das Geschehen nach Belieben. Graf (73.) scheiterte noch am Pfosten, ehe erneut Miltzow (77.) per Kopf alles klar machte. Die Freistoß-Eingabe kam von Dimter. |
MDR-Online, 30.4.05: Eilenburger Spaziergang in Laubegast
Der FC Eilenburg hat mit einem nie gefährdeten 5:1-Sieg bei Absteiger Dresden Laubegast wichtige Punkte gesammelt. Laubegaster Auflösungserscheinungen Die erste gute Chance hatte Dresdens Kohlschütter (13.), der aber an Jessulat doppelt scheiterte. Dann war es mit der Herrlichkeit der Gastgeber dahin und es spielte nur noch Eilenburg: Auerswald (27.) brachte die Gäste im Nachschuss in Front. Den ersten Schuss hatte Weidner noch abwehren können. Noch vor der Pause sorgte Schaaf vom Elfmeterpunkt für die Vorentscheidung. Tusche ließ Fischer über die Klinge springen. Nach dem Wechsel löste sich die Laubegaster Abwehr auf. Eilenburg nutzte die Räume. Hönemann servierte bei einem mustergültig ausgefahrenem Konter Fischer das Leder. Der Stürmer (50.) musste nur noch den Fuß hinhalten. 120 Sekunden später war Kühnast nach eine Freistoß-Eingabe von Knaubel per Kopf zur Stelle. Auch Hönemann (68.) durfte sich in die Torschützenliste eintragen. Der Ehrentreffer gelang Kreher (77.), als Jessulat einen Schuss prallen ließ. MDR-Online, 30.4.05: Grimma schießt Erfurt aus der Oberliga Der FC Erfurt-Nord steht nach dem FV Dresden 06 als zweiter Absteiger der Oberliga fest. Nach dem erneuten 0:4-Debakel gegen Grimma haben die Thüringer auch keine theoretische Chance mehr auf den Klassenerhalt. Joker Lischke trifft im Doppelpack Der SV Grimma hatte gegen Erfurt keine große Mühe. Nach einem Behring-Kopfball aus sechs Metern klingelte es zum ersten Mal im Nord-Gehäuse. Ein sicher verwandelter Strafstoß von Knoof (zuvor Foul von Vollmann an Saalbach) sorgte bereits vor der Pause für die Vorentscheidung. In der zweiten Hälfte wurden die Gastgeber bissiger. So traf Kiehn aus 16 Metern nur die Querlatte. Zu mehr reichte es aber nicht. Der eingewechselte Lischke sorgte schließlich per 8-Meter-Schuss und Abstaubertor für das standesgemäße Ergebnis. |
MDR-Online, 30.4.05: Dresden-Nord bangt weiter
Der FV Dresden-Nord steckt weiter im Abstiegsstrudel. Die Sachsen unterlagen dem 1.FC Magdeburg auf eigenem Rasen mit 0:2. Schon nach neun Minuten jubelten die Magdeburger: Banser war auf der linken Seite in den Strafraum eingedrungen und hatte mit einem Schuss ins linke Eck vollendet. Auf der Gegenseite hatte Heinisch die Chance zum Ausgleich, aber Keeper Person stoppte dessen Solo. Kallnik setzt den Schlusspunkt In der Folgezeit kämpfte Dresden verbissen, aber die schnellen Spitzen der Gäste gaben den Ausschlag. Drei Minuten vor Abpfiff jagte Kallnik das Leder aus 15 Metern in den rechten Winkel. Als das entscheidende Tor fiel, war Dresden bereits personell dezimiert. Nachdem schon drei Mal gewechselt worden war, verletzte sich Semmer am linken Knie und musste vom Platz. MDR-Online, 2.5.05: Punkteteilung in Halberstadt Germania Halberstadt und VfB Auerbach haben sich in einem bedeutungslosen Spiel verdient 2:2 getrennt. Die erste Hälfte gehörte klar den Vogtländern, die durch Stabenows 16-m-Schuss in Führung gegangen waren. Auch danach überzeugten die Gäste mit konzentriertem Spielaufbau und weiteren Chancen. Die Gäste, die sich vor allem auf ihre Viererkette verließen, hatten die größte Möglichkeit durch Schlittes Pfostentreffer. Germania steigert sich und trifft Nach der Pause wachte Germania auf, gewann nun auch die Zweikämpfe und störte den Auerbacher Spielfluss. Ein verwandelter Elfer des eingewechselten Alexander Kopp und Schlittes Tor aus zehn Metern brachte die Halberstädter sogar in Front. Auerbach kam durch Pfohs Lupfer aus Nahdistanz aber noch zum verdienten Ausgleich. |
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| MDR-Online, 23.4.05: Auerbach besiegt schwache Dresdner
Der FV Dresden Nord hat beim VfB Auerbach eine verdiente 0:1-Niederlage kassiert. Mit 29 Zählern scheint es trotz weiterer Nachholspiele für die Elbestädter ein heißes Oberliga-Finale zu werden. Den Treffer des Tages erzielte Auerbachs Stabenow vom Elfmeterpunkt. Zuvor war Chudzik im Strafraum von Moses gefoult worden. Die Auerbacher begannen konzentriert und hatten Nord über weite Strecken fest im Griff. Die Gäste kamen lediglich kurz vor der Pause zu ihrer besten Chance, als Moses nur den Pfosten traf. Trotz Rückstandes zeigte Nord für ein vom Abstieg bedrohtes Team wenig Engagement. Die Vogtländer dagegen verpassten es, bei ihren zahlreichen Konterchancen für einen höheren Sieg zu sorgen. MDR-Online, 23.4.05: Zwickau punktet gegen den Abstieg Der FSV Zwickau hat einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf eingefahren. Die Westsachsen gewannen gegen Halberstadt nach deutlicher Steigerung in der zweiten Hälfte verdient mit 3:1. Mydlo hatte den FSV kurz vor der Pause per 12-Meter-Schuss überraschend in Führung gebracht. Danach spielte der Abstiegskandidat druckvoller und kam durch Trochockis Kopfball zum 2:0. Erst mit dem Anschluss durch Preuss musste der FSV noch einmal zittern. Während eines Sturmlaufs der Gäste konterten die Zwickauer. Trochocki ließ Keeper Kischel aus 15 Metern keine Chance und sorgte so für die Entscheidung. |
MDR-Online, 23.4.05: HFC setzt Erfolgsserie fort
Der Hallesche FC hat das siebente Mal in Folge nicht verloren. Gegen den FC Oberlausitz kam das Lindemann-Team am Sonnabend zu einem 3:1-(1:1)-Sieg. Während sich der HFC auf den dritten Tabellenplatz verbesserte, trennen Neugersdorf nun nur noch vier Zähler von der Landesliga. Koslov trifft doppelt Nach druckvollem HFC-Beginn und zeitiger Führung von Koslov durch einen 18-Meter-Freistoß (12.) gaben die Hausherren vor 836 Fans noch in der ersten Hälfte das Zepter aus der Hand. Neugersdorf wurde stärker und noch vor dem Halbzeitpfiff fiel der Ausgleich. Israel nutzte aus Nahdistanz Zuordnungsfehler in der HFC-Abwehr (45.). Zuvor zwangen Kubis (20./ 35./ 38.) und Hubeny (29.) HFC-Keeper Küfner vier Mal zu Glanzparaden. Oberlausitz gibt sich nicht auf Nach dem Wechsel steigerte sich die Heimelf und zog das Spiel wieder an sich. Der erst 19-jährige Römer, bester HFC-Spieler auf dem Platz, bereitete die 2:1-Vorentscheidung vor: Seine Vorlage köpfte Miftari aus acht Metern ins lange Eck (61.). Die Entscheidung besorgte Koslov, der eine Friedrich-Vorlage zu seinem 17. Saisontor nutze. Der FCO gab nicht auf, nutzte aber seine Chancen nicht. MDR-Online, 24.4.05: Jena hat Glück gepachtet, der FCE nicht Der FC Carl Zeiss Jena hat in Eilenburg mit einer schwachen Auswärtsleistung und etwas Glück 1:0 gewonnen. Das Tor des Tages erzielte Endres nach nur acht Minuten. Eilenburg hatte kein Glück Gegen die zu Beginn indisponierten Gastgeber sah Jena früh wie der sichere Sieger aus. Nach Hujdurovics Freistoß in die Mauer hob der auch sonst starke Ziegner den Ball zu Endres, der am langen Pfosten frei stand und einköpfte (9.). Kurz danach traf Zimmermann nur den Pfosten. Aber Eilenburg stabilisierte sich und wurde nach und nach stärker. Drei wirklich hochkarätige Chancen wurden gegen die nun etwas "flattrigen" Jenaer vergeben: Schönemann (42.) schob den Ball am Tor vorbei, Fischer (67.) traf aus 20 Metern nur den Innenpfosten, Schmidt setzte den Nachschuss am langen Torpfosten vorbei. |
MDR-Online, 24.4.05: Dresden 06 wie ein Absteiger
Der abstiegsbedrohte FV Dresden 06 hat Grimma ein 7:2-Schützenfest und etwas Luft im Abstiegskampf beschert. Dresden kann indes wohl schon für die Landesliga planen. Sieben Tore in 13 Minuten Nach der Führung durch Behrings Schuss aus spitzem Winkel leitete Knoof das Debakel der Gäste ein. Im Minutentakt klingelte es im Kasten der Dresdner. Kohlschütters Anschluss war nur ein kurzes Intermezzo zwischen weiteren Treffern der Grimmaer. Nach der Auswechslung des verletzten Glaubitz und dem Platzverweis von Heiße stand 06 gar ohne Abwehr da. In der zweiten Hälfte nahm Grimma das Tempo aus dem Spiel, so dass Dresden zumindest keine weiteren Sturmlauf erleiden musste. So blieben weitere Gegentreffer aus. Beim zweiten Dresdner Tor hatte 06 Glück, dass Keeper Becker eine Kohlschütter-Flanke ins eigene Tor boxte. MDR-Online, 24.4.05: FC Sachsen holt Punkt in Plauen Zehn FC Sachsen-Spieler haben im Topspiel beim VFC Plauen ein 1:1 erkämpft und waren dem Sieg am Ende näher als der VFC. Eigentlich hätten sie sogar gewinnen müssen. Jack traf, Niestroy vergab FCS versagt zu Beginn und am Ende Die Partie begann furios. Als Jack nach nur zwei Minuten von Risch umgestoßen wurde, gab es Elfmeter für die Gäste. Aber Plauens Keeper Golle hielt gegen Kujat. In der 25. Minute verlor Leipzig Wejsfeld mit Gelb-Rot. Spielerisch wirkte sich das jedoch kaum aus. Mit dem in die Abwehr gerückten Baum hielt die FCS-Abwehr dem Plauener Druck stand. 50 Sekunden nach der Pause traf Risch zur so schnell nicht erwarteten VFC-Führung. Aber Leipzig ließ sich nicht hängen. Jack erzielte nach einer Ecke das verdiente 1:1. Noll und Ferl hatten weitere Chancen. Ein Konter in den letzten Sekunden hätte dann sogar zum Sieg führen müssen, aber Niestroj vergab gegen den gut aufgelegten VFC-Keeper Golle auf geradezu unglaubliche Weise. |
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| MDR-Online, 16.4.05: Kühne bewahrt Magdeburg
vor Blamage
Mit späten Toren hat der 1. FC Magdeburg die Pflichtaufgabe beim Vorletzten Dresden 06 gelöst. Der FCM siegte nach 0:1-Rückstand noch mit 3:1. "Wir haben uns in Dresden nicht mit Ruhm bekleckert, aber verdient gewonnen", resümierte Magdeburgs Trainer Dirk Heyne. Kurbjuweit nutzt einzige Chance Heyne sah zunächst stark aufspielende Dresdner, die nach einer schönen Einzelaktion von Eißrich verdient in Führung gingen. Sekunden nach der Führung hatte Scannewin das 2:0 auf dem Kopf. Er verfehlte den Kasten nur knapp. Ganz genau zielte Kurbjuweit. Er spielte zwei Dresdner schwindlig und zog unhaltbar zum 1:1 ab. Es war die erste FCM-Chance. Nach dem Treffer wurde Magdeburg agiler, erarbeitete sich aber keinen weiteren Chancen. Nach dem Wechsel war viel Leerlauf im Spiel. Beide Mannschaften ließen es bei den sommerlichen Temperaturen ganz ruhig angehen. Nur Kühne legte in der Endphase einen Zahn zu. Mit zwei schönen Schüssen schoss er Magdeburg ins späte Glück. MDR-Online, 16.4.05: Dessau nutzt letzte Chance SV Dessau hat sich im Abstiegskampf noch nicht aufgegeben. Beim äußerst schwachen FC Oberlausitz gelang dem Hausdörfer-Team ein verdienter 2:0-Sieg. Dessau dank Dreyer in Front In Neugersdorf benötigten beide Teams 15 Minuten, ehe in den Strafräumen etwas passierte. Die erste Chance ging auf das Konto der Oberlausitzer. Kästner brachte das Leder flach in den Strafraum, doch ein Dessauer Abwehrspieler konnte im letzten Moment vor dem einschussbereiten Kubis klären. Im Gegenzug die Führung für Dessau: Nach einem Freistoß-Pass versenkte Dreyer das Leder aus dem Gewühl ins rechte Eck. In der Folgezeit berannten die Gastgeber zwar das Tor des SV Dessau, ohne ernsthaft für Gefahr zu sorgen. Dagegen erspielten sich die Gäste kurz vor dem Wechsel zwei gute Gelegenheiten. Zunächst verzog Dreyer (40.) freistehend, dann musste FCO-Keeper Barta bei Janaceks Abwehrversuch mit viel Mühe den zweiten Gegentreffer verhindern. FCO planlos - Dessau eiskalt Nach dem Wechsel schafften es beide Teams, das schwache Niveau der Partie weiter zu drücken. Nach einer Stunde erkämpften die Oberlausitzer den ersten Eckball. Dessau beschränkte sich auf wenige Aktionen und bekam tätige FCO-Mithilfe. Dörner spielte den Ball unbedrängt auf Dessaus Stefke (76.), der sich bedankte und zum 0:2 einschob. |
MDR-Online, 16.4.05: Pößneck nutzt Chancen
eiskalt
Der VfB Pößneck hat sich nach dem 2:1-Sieg gegen Tabellennachbar FC Eilenburg Luft im Abstiegskampf verschafft. Zimmermann steht nach Ecke goldrichtig In einer ganz schwachen Oberligapartie war nur die Anfangsphase verheißungsvoll. Eilenburg startete schwungvoll und kam nach einem Freistoß durch Knaubel zur ersten guten Chance. Der Schwung verpuffte aber schnell. Pößnekc kam besser ins Spiel und zu zahlreichen Eckbällen. Im Anschluss an die fünfte Ecke beförderte der am langen Pfosten lauernde Zimmermann den Ball ins Tor. Eilenburg kam danach bei böigen Wind nur zu einer guten Szene: Bernhardts Fernschuss senkte sich gefährlich, landete aber hinter dem Tor. Biederer Fußball auch nach der Pause Die Hoffnung auf eine Leistungssteigerung nach dem Wechsel erfüllten sich nicht. Den knapp 300 Fans auf dem biederen Sportplatz in Pößneck bekamen grausamen Fußball serviert. Fehlabspiele dominierten das Geschehen. Gefahr entstand nur bei ruhenden Bällen. Bloß erreicht mit seinem Freistoß den Kopf von Sonnenberg, der zum 2:0 einköpfte. Erst jetzt wachte der FCE auf. Hönemann zwang Okrucky zu einer Glanztat und Knaubel traf die Latte. Erst in der Schlussminute fand dann auch der FCE den Weg ins Tor. Hönemann war der Absender des Flachschusses. MDR-Online, 16.4.05: Auerbach sündigt mit Chancen Knapper, aber verdienter Sieg für den VfB Auerbach: Beim 2:1-Erfolg gegen den Tabellenletzten Erfurt-Nord hätten die Vogtländer das Spiel früher entscheiden müssen. Schnelle 2:0-Führung für Auerbach "Wir wollen uns mit Anstand verabschieden", hatte Erfurts Trainer Heun vor der Partie gefordert. Als Janke die erste Chance per Schuss vergab, sah es auch einem verheißungsvollen Spiel aus. Doch wenig später waren alle Hoffnungen verflogen. Auerbachs Chudzik brachte sein Team mit einem trockenen 14-m-Schuss ins lange Eck auf die Siegerstraße (5.). Pfoh erhöhte nach einer weiten Freistoß-Flanke, die an Freund und Feind vorbeirauschte. Mit der 2:0-Führung im Rücken spielten die Vogtländer locker auf. Stabenow hatte das 3:0 auf dem Fuß. Bei seinem gewaltigen Freistoß aus 30 Metern fehlte die Präzision. Die geschockten Erfurter wagten sich erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit wieder nach vorn. Klees Schuss aus vollem Lauf ging ebenso knapp vorbei wie Vollmanns Kopfball. Hoffnung nach Elfmetertor Als Klee im Strafraum von Kramer gefoult wurde und Heinrich den Elfmeter auch noch verwandelte, keimte Hoffnung beim Schlusslicht auf. Plötzlich war mehr Bewegung und Engagement im Spiel. Die besseren Torszenen verbuchten aber die Gäste. Otto lief in der 74. Minute allein auf Fienhold zu und blieb nur zweiter Sieger. Drei Minuten später entschärfte Fienhold auch den Schuss von Zschiesche aus Nahdistanz. |
MDR-Online, 16.4.05: Zwickau wieder im Rennen
Der FSV Zwickau kann im Kampf um den Klassenerhalt wieder Hoffnung schöpfen: Im Abstiegsduell bei Dresden Nord gewannen die Westsachsen 2:1 (0:0). Zwickau trennen jetzt nur noch drei Punkte vom rettenden Ufer, während Dresden Nord jetzt wieder zittern muss. Doppelschlag bringt Entscheidung Ein Doppelschlag kurz nach der Pause brachte die Entscheidung: Trochocki per Kopf (48.) und Müller mit Acht-Meter-Schuss (54.) erzielten die Führung für die Gäste aus Zwickau. Der FSV hatte bereits in den letzten zehn Minuten vor dem Pausenpfiff leichte Vorteile und nutzte den Schwung zu den beiden Toren. Gegen die nun stürmisch anrennende Heimelf musste sich die FSV-Defensive nur ein Mal geschlagen geben: Moses köpfte nach einer Ecke an den Innenpfosten und zum Anschluss (56.). Nord das bessere Team Dresden hatte insgesamt zwar mehr vom Spiel, konnte gegen die dicht stehende FSV-Abwehr und einen gut aufgelegten FSV-Keeper Rothe aber nur wenig ausrichten. Vor der Pause hatten Terjek (14.) und Semmer (20./24.) die Nord-Führung auf dem Fuß. Nach der Pause vergaben Terjek (60./71.), Streiber (71.) und Jugo (88.) Ausgleichschancen. Mit laufender Spieldauer gingen der Elf von Trainer Baron aber mehr und mehr die Ideen aus. Das Zwickauer Bollwerk wurde dagegen immer sicherer. MDR-Online, 16.4.05: Sachsen setzen Tiefflug fort Der FC Sachsen Leipzig hat seinen Abwärtstrend eindrucksvoll fortgesetzt und gegen Germania Halberstadt eine 1:2-Heimpleite kassiert. Zwei schnelle Tore für die Gäste FC Sachsen hilft Gästen beim Toreschießen Schon nach zwei Minuten sorgte Maruhn für das erste Highlight, als er eine harmlose Eingabe ins eigene Tor bugsierte. Danach versuchten die Leutzscher ihre Fans etwas zu besänftigen, doch bis auf einen gefährlichen Schuss von Toku (11.) sprang nichts Erwähnenswertes heraus. Nach einer Viertelstunde stachen die Gäste erneut eiskalt zu. Schlitte lief der behäbigen FCS-Abwehr davon und zog aus 20 Metern unhaltbar ab. Das Leder schlug flach im linken Eck ein. Jetzt ging bei den Gastgebern gar nichts mehr. Trainer Frank wechselte Werner und Boltze aus, nur änderte sich nichts. Immer wieder wurden die Bälle hoch und planlos in die Abwehr der Germania geschlagen. In der 45. Minute sorgte Toku dann doch noch einmal für etwas Gefahr. Seinem Flachschuss fehlte aber etwas Dampf, um das Tor von Keeper Kischel in Gefahr zu bringen. Schwesinger trifft - Germania stehend K.o. Zumindest mit mehr Dampf kamen die Sachsen aus der Kabine. Gegen die nun immer destruktiver spielenden Halberstädter ergaben sich nun zahlreiche Einschussmöglichkeiten, doch Kujat (62.) blieb das Pech treu. Sein Hechtflugkopfball landete in den Armen von Kischel. Schwesinger (66.) machte es besser. Aus 20 Metern traf der Einwechsler ins linke untere Eck. In der Folgezeit versemmelten Toku (76.) und Kujat(79.) beste Gelegenheiten für die Gastgeber. |
MDR-Online, 17.4.05: Plauen ideenlos aber siegreich
Der VFC Plauen bleibt Jena auf den Fersen. Beim 1:0 gegen den ZFC Meuselwitz konnten die Vogtländer aber kaum Ambitionen auf den Staffelsieg nachweisen. Popa zur Stelle - viel Leerlauf Die Plauener begannen die Partie erwartungsgemäß mit viel Tempo und hatten durch den schnellen Reimann (9.) eine erste gute Chance. Aus elf Metern nahm der Stürmer Maß, Keeper Eckstein hielt sicher. Meuselwitz, bei denen mit Rada und Großmann zwei Leistungsträger fehlten, kam nach 17 Minuten dennoch fast zur Führung. Zunächst hätte VFC-Abwehrspieler Dashi einen Rückpass beinahe ins eigene Tor befördert. Die anschließende Ecke von Andrusak fand Miltzow, der aber das Leder nicht richtig traf. In der Folgezeit versuchte es Plauen immer wieder einfallslos mit hohen Bällen, ohne die sicher stehende ZFC-Abwehr zu gefährden. Dann klingelte es dennoch: Risch hatte sich aus 20 Metern ein Herz gefasst – Eckstein ließ prallen – Popa drückte den Abpraller ins Netz. Eckstein verletzt - vergebliche Aufholjagd Nach dem Wechsel verletzte sich ZFC-Keeper Eckstein bei einer Rettungstat. Für ihn kam Dix, der sich bei Schüssen von Risch und Reimann (52./74.) auszeichnen konnte. Mehr brachte der VFC nicht zu Stande. Die Gäste wurden dagegen nun mutiger und hatten durch Weiß (71.) die Ausgleichschance. Der Stürmer brachte das Leder aber per Kopf nicht im Tor unter. Doch die großen Möglichkeiten hatten weiter die Gastgeber, die aber immer wieder an Keeper Dix scheiterten. MDR-Online, 17.4.05: Fünf tolle Tore von Jena Der FC Carl Zeiss Jena hat sich beim 5:0-Sieg gegen Grimma den Frust vom Leibe geschossen und eindrucksvoll seine Aufstiegsambitionen unterstrichen. 34 Minuten zittern - Kowalik erlöst Fans Jena begann die Partie mit viel Tempo, aber wenig konstruktiven Aktionen. Das erste Achtungszeichen setzten die frechen Gäste, als Behring (9.) an Keeper Kraus scheiterte. Ab der 15. Minute wurden die Thüringer stärker, wobei Endres, Jovic und Ziegner beste Gelegenheiten ausließen. Aus einem Standard heraus gelang dem Gastgeber dann doch die Führung. Ziegners Freistoß-Eingabe fand den Kopf von Kowalik (34.). Trotz des 1:0 und weiterer guter Offensivaktionen Jenas blieben auch die Gäste gefährlich. So musste Hujdurovic (40.) bei einem Schlenzer von Behring im Verbund mit Keeper Kraus klären. Scheibenschießen nach dem Wechsel Nach dem Wechsel lief es bei den Thüringern wie am Schnürchen. Endres und Görke (52./54.) machten früh den Sack zu. In der Folgezeit kombinierte Jena stark und hatte minütlich Tore auf dem Fuß. Zwei gelangen noch und zwar sehenswert: Thielemann lief auf der rechten Seite zur Grundlinie und passte auf den freistehenden Zimmermann (68.), der sich die Ecke aussuchen konnte. Der letzte Treffer blieb dann Thielemann vorbehalten, der eine Endres-Vorlage verwertete. |
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| MDR-Online, 9.4.05: Meuselwitz schlägt Zwei Mal
zurück
Der ZFC Meuselwitz hat in seinem Heimspiel gegen den FC Sachsen Leipzig einen Punkt erkämpft. Bei dem 2:2 lief die Halata-Elf zwei Mal einem Rückstand nach. Nach 15 Minuten übernahmen die Gäste das Kommando: Zählbares sprang jedoch zunächst nicht heraus. Erst ein Standard brachte die Führung: Kittler köpfte nach einer Niestroj-Ecke locker ein. Der ZFC schlug noch vor der Pause zurück. Graf wuchtete den Ball aus sieben Metern mit dem Schädel in die Maschen. Kittler zum Zweiten, Ausgleich zum Zweiten Die Sachsen, deren Stürmer an diesem Tage wieder kaum zu sehen waren, gingen nach der Pause jedoch erneut in Führung. Wiederum war es Kittler, der sich in die Torschützenliste eintragen lassen konnte. Der Abwehrmann der Leutzscher hämmerte einen 17-Meter-Freistoß im zweiten Nachschuss in die Maschen. Die Heimelf steckte jedoch nie auf und kam wiederum zum verdienten Ausgleich. Sehenswert, wie Großmann mot einer Körpertäuschung zwei Leipziger aussteigen ließ und das Leder aus 17 Metern volley ins Dreiangel platzierte. MDR-Online, 9.4.05: HFC erkämpft in Unterzahl einen Punkt Der VFC Plauen hat gegen zehn Hallenser nur ein 1:1 erreicht. Dadurch gingen wertvolle Punkte im Zweikampf mit Carl Zeiss Jena verloren. Der HFC begann gut, wurde aber bald jäh gestoppt. Erst erzielte Grund mit einem Freistoß aus 20 Metern und um die Mauer herum das überraschende 1:0 für Plauen. Acht Minuten später sah Halles Fährmann nach einem Ellenbogencheck gegen Matthias Pannach die rote Karte. Fortan lief bei den Gastgebern nichts mehr. Torwart Küfner verhinderte mit einer Parade auf der Linie (Kopfball vom zuvor gefoulten Pannach) Schlimmeres. Die Moralpredigt von Halles Trainer zeigte in der zweiten Halbzeit Wirkung. Die Gastgeber stabilisierten sich zeigten Kämpferherz. Gemazashvili gelang aus 15 m sogar der Ausgleich. Plauen war zwar weiter überlegen, agierte aber vorn - wie schon zuletzt gegen Dessau nicht zwingend genug. So kann Tabellenführer Jena nicht mehr abgefangen werden. |
MDR-Online, 9.4.05: Auerbach mit wenig Mühe
Der VfB Auerbach sich gegen Dresden-Laubegast nicht all zu sehr anstrengen müssen. Die Vogtländer gewannen im eigenen Stadion mit 2:0. Die Gäste aus der Landeshauptstadt zeigten in der ersten Hälfte eigentlich gar nichts. Nur Torwart Weidner war in Form. Bei einem schönen VfB-Angriff über die linke Seite und Stabenow, der gleich zwei Gegener aussteigen ließ, hatte er keine Chance. Korb musste den Ball nach der schönen Vorarbeit nur noch über die Linie drücken. Nach dem Treffer hatte Pfoh das 2:0 auf dem Kopf, aber Heiße rettete auf der Linie. Nach der Pause zog sich Auerbach erstaunlich weit zurück und konzentrierte sich auf die Defensivarbeit. Zeitweise übernahm Dresden die Initiative, blieb aber dabei relativ ungefährlich. Ein von Troche gestarteter und auch beendeter Konter brachte dann die Entscheidung zu Gunsten der Auerbacher, die auch verdient gewannen. |
MDR-Online, 10.4.05: Punkteteilung in Halberstadt
Germania Halberstadt und das abstiegsbedrohte Team von Dresden Nord haben sich 1:1 getrennt. Nord macht das Spiel und Germania das Tor Die Dresdner begannen sehr offensiv ohne jedoch zu zwingenden Möglichkeiten zu kommen. Indes erzielte Schlitte aus acht Metern die überraschende Germania-Führung. Nach der Pause kämpfte Nord, das mit verstärkt auf Distanzschüsse setzte, weiter um den Ausgleich. Doch die Viererkette der Gäste sowie Keeper Kischel machten den Dresdnern das Leben schwer. Ein Strafraumfoul Kischels an Streiber und der anschließend verwandelte fällige Elfer durch Jugo sorgte für den hoch verdienten Ausgleich. MDR-Online, 10.4.05: Zwickau siegt und klettert auf Rang 14 Der FSV Zwickau schöpft nach dem klaren 5:0 im Kellerduell gegen Erfurt-Nord wieder Hoffnung auf den Klassenerhalt. Es ist der höchste Sieg der Sachsen in dieser Saison. Eine gute Startphase reichte den Gastgebern, um das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Fahrenholz und Haprich trafen jeweils nach einem Freistoß, Mees beendete einen schnellen Angriff aus der Abwehr heraus mit dem 3:0. An den Toren beteiligt war auch die unsichere Erfurter Abwehr, bei der ungewöhnlicherweise Klee Libero spielte. Erfurt baute in der Pause um. Keller rückte ins letzte Glied und Klee ging in den Sturm. Zumindest defensiv war das eine Verbesserung. Zwickau hatte es nun schwerer, spielte aber auch nicht mehr so konzentriert. Für weitere Tore (eins per Konter und eins nach einer Ecke) reichte es trotzdem. Für Erfurt hat sich zumindest nach Trainer Heun das Thema Oberliga erledigt. |
MDR-Online, 10.4.05: Grimma verpasst möglichen
Heimsieg
Der SV Grimma ist gegen den VfB Pößneck trotz guter Chancen und eines Elfmeters nicht über ein 1:1 hinaus gekommen. Beide Mannschaften bleiben damit Tabellennachbarn im "ungesicherten" Mittelfeld. Schnelle Gästeführung Pößneck war bereits nach vier Minuten in Führung gegangen. Bloß ließ sich die Elfmeter-Chance nicht entgehen, nachdem Grossmann sich nach Meinung des Schiedsrichters unfair gegen Sonnenberg einsetzte. Grimma übernahm darauf die Initiative und kam durch Branski verdient zum Ausgleich (12.). Liebich ließ nach einem an ihm begangenen Foul einen Strafstoß ungenutzt. Den schwachen Schuss parierte Okrucky. Auch Behring fand vor der Pause aus 12 Metern im Gäste-Torwart seinen Meister. Okrucky sichert Auswärtspunkt Auch nach dem Wechsel konnte sich der Pößneck Keeper auszeichnen. Branski wurde von Liebich geschickt, zögerte aber zu lange. Nach einem Absatzkick von Richter verzog Liebich aus zehn Metern. Auch bei Grossmanns 20-Meter-Hammer war Okrucky auf dem Posten. Der VfB blieb passiv, sicherte die Abwehr und lauerte vergebens auf Konter. MDR-Online, 10.4.05: Neugersdorfer viel zu harmlos Der FC Eilenburg hat sich mit einem verdienten 2:0-Sieg gegen den FC Oberlausitz etwas Luft im Kampf gegen den Abstieg verschafft. Wer von den 380 Zuschauern zu spät im Ileburg-Stadion ankam, hatte nichts verpasst. Über eine halbe Stunde lang gab es waschechten Schlafwagen-Fußball. Erst nach Hönemanns Knaller unter die Latte zum 1:0 wurde es besser. Zumindest bei Eilenburg. Nun machte das Zusehen auch Spaß. Die Gastgeber brauchten gegen den absolut harmlosen FCO aber recht lange, um mit dem 2:0 alles klar zu machen. Das Tor machte Schmidt nach einem Freistoß. Gequält hat sich trotz des Sieges Eilenburgs Trainer Polten. Er lag krank im Bett und konnte die Partie nur per Live-Ticker im Videotext verfolgen. |
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| MDR-Online, 6.4.05: Gerechte Punkteteilung im Kellerduell
Der FV Dresden 06 und der FSV Zwickau haben sich nach einem über weite Strecken ereignisarmen Spiel 1:1 getrennt. Beiden Mannschaften nutzt das Ergebnis im Abstiegskampf aber wenig. Die Gäste aus Westsachsen waren zunächst mit mehr Engagement in die Partie gestartet. Torgefahr entwickelten vor der Pause aber lediglich die 06er: Heiße drosch den Ball aus 14 Metern über das Gästetor, Bernhardt scheiterte aus 16 Metern an Zwickaus Schlussmann Rothe. Kurze Führung der Platzherren Auch nach dem Wechsel spielten die Zwickauer zunächst engagierter. Strobel verpasste einen Freistoß von Hartung und damit die FSV-Führung. Stattdessen war Dresdens Kohlschütter per Fallrückzieher erfolgreich (60.). Den verdienten Ausgleich erzielte wenig später Hartung mit einem 23-Meter-Schuss (71.). In den Schlussminuten hatten beide Mannschaften Chancen auf den Siegtreffer. Auf Zwickauer Seite scheiterte Schmidt mit einem Heber an die Latte und später nach einem Konter. Dresdens Kohlschütter trat in aussichtsreicher Position über den Ball, einen 38-Meter-Freistoß von Glaubitz parierte Rothe. MDR-Online, 6.4.05: Sachsen nutzen die Chancen konsequent Mit einem standesgemäßen 4:1 gegen den FV Dresden Nord hat der FC Sachsen Leipzig seinen Fans einen erfreulichen Mittwochabend beschert. Anders als üblich nutzten die Sachsen-Spieler diesmal ihre Chancen konsequenter. Bereits zur Halbzeit hatte die Heimelf mit einer 3:0-Führung die Fronten geklärt. Schon in der achten Minute zappelte der Ball im Netz des Gästetores, als Schwesinger eine gelungene Kombination zwischen Niestroj und Gerster als "lachender Dritter" abschloss. Sehenswert das 2:0. Dresdens Keeper Moritz bekam einen Eckball nicht unter Kontrolle - den Abpraller nahm Kittler auf und vollendete mit einem fulminanten Fallrückzieher aus sieben Metern. In der 23. Minute waren durch das Tor von Schwesinger alle Messen für die Gäste gesungen, dachte man jedenfalls, denn von den Dresdnern war bis dato so gut wie nichts zu sehen. In der Kabine muss der Gäste-Trainer seinen Spielern wohl den Kopf gewaschen haben, denn nun stand die Abwehr sicherer und nach vorn gab es zaghafte Angriffsversuche. Das Ergebnis: Anschlusstreffer durch Jugo. Doch Undank ist der Welten Lohn, denn mit der ersten Chance in der zweiten Halbzeit gelang den Gastgebern durch Toku das letztendlich doch verdiente 4:1. |
MDR-Online, 6.4.05: Grimma nutzt seine Möglichkeiten
Der SV Grimma hat im Auswärtsspiel in Neugersdorf als besseres von zwei schwachen Teams einen 2:0-Sieg erreicht. Damit konnte sich das Team von Achim Steffens mehr Luft zu den Abstiegsrängen verschaffen. Moral frühzeitig angeknackst Die Gastgeber zeigten sich nur in der Anfangsphase engagiert. Das überraschende Führungstor der Grimmaer durch Knoof von der Strafraumgrenze nahm dem FCO den Schwung. Behring verpasste aus ähnlicher Distanz um Haaresbreite den zweiten Gästetreffer (35.). Liebich setzte sich im Strafraum durch, konnte aber am Torschuss gehindert werden. Drei Chancen genügten Nach dem Wechsel gelang den Platzherren der einzige gelungene Spielzug der Partie. Hubeny spielte Israel frei, der scheiterte aber an SVG-Torwart Becker. Der FCO erspielte sich Feldvorteile, Grimma konterte. Behring hatte nach einem schnellen Gegenzug aus 15 Metern erneut kein Schussglück. Der frisch eingewechselte Hoffmann profitierte von einem Ballverlust im Mittelfeld und sorgte für die Entscheidung (77.). MDR-Online, 6.4.05: Jena lässt nichts anbrennen Der FC Carl Zeiss Jena hat den VfB Auerbach am Mittwoch völlig verdient mit 4:1 bezwungen. Dass auch das Rückspiel torreich wird - in Auerbach gab es im Oktober ein 3:6 - war bereits nach einer Viertelstunde klar. Jena führte da nach Treffern von Holetschek aus zwölf Metern und von Endres. Letzterer hatte davon profitiert, dass VfB-Keeper Fröhlich nach einer Flanke den Ball nicht festhalten konnte. Auch danach bestimmte der Favorit das Spiel. Auerbachs Entlastungsangriffe blieben harmlos. Nach dem 3:0 durch Jovic in der zweiten Halbzeit dämmerten die Thüringer etwas weg. Auerbachs Pfoh nutzte das und verwertete die zweite von letztendlich nur drei echten Chancen der Vogtländer zum 1:3. Sein Treffer weckte die Jenaer allerdings wieder auf. So kam Hähnge noch zu einem Treffer. Der Top-Torjäger der Oberliga machte damit sein 22. Saisontor. Am Ende hatte VfB-Spieler Gorschinek die Möglichkeit zur Ergebniskosmetik, aber seinen straffen 25-m-Schuss lenkte Keeper Kraus noch über die Latte. |
MDR-Online, 6.4.05: Risch schießt Plauen zum
Sieg
Der VFC Plauen hat gegen Dessau zwar verdient, letztendlich aber auch mit etwas Glück 2:0 gewonnen. Plauen bestimmte die Partie 75 Minuten lang, ohne allerdings wirklich zu überzeugen. Vor allem die Plauener Spitzen waren diesmal stumpf. Das 1:0 erzielte Risch, der von Hölzel mit einem Steilpass in Richtung SV-Tor geschickt worden war. Alle anderen Chancen vergaben u.a. Popa, Paulick und Zapyshnyi. Dessau kam erst in der Schlussviertelstunde zu Möglichkeiten, aber VFC-Torwart Golle rettete vor Dreyer und Hüller schoss vorbei. Den Schlusspunkt setzte Risch mit einem Heber zum 2:0. MDR-Online, 4.5.05: Sondershausen punktet gegen den Abstieg Eintracht Sondershausen hat drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg eingefahren. Die Thüringer besiegten Eilenburg mit 3:2. Eintracht war durch Dufts überlegtem Nahdistanzschuss in Führung gegangen. Im Anschluss hatte Caspar weitere Chancen gegen die spielstarken Gäste vergeben. Nach der Pause wurde der seit der 10.Minute in Unterzahl spielende FCE stärker und glich durch Knaubels Treffer aus 16m aus. Überraschend dann Caspars Tor ins lange Eck. Der kurz darauf direkt verwandelte Freistoß von Duft sorgte für die Vorentscheidung. |
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| MDR-Online, 2.4.05: Unterlegener HFC holt Punkt im
Derby
Der FC Sachsen Leipzig hat einen Derbysieg beim Halleschen FC verschenkt. Die überlegene Frank-Elf kassierte erst kurz vor dem Schlusspfiff das 1:1. Den Zuschauern wurde eine abwechslungsreiche erste Halbzeit geboten. Beide Mannschaften gingen offensiv zu Werke und schenkten sich nichts. In der 15. Minute musste Burmeister einen Petrick-Schuss entschärfen. Auf der Gegenseite drosch Ferl aus wenigen Metern drüber. Fährmann rettet einen Punkt Nach der Pause spielten nur die Gäste. Chance auf Chance wurde erarbeitet. In der 54. Minute war es Toku, der aus 15 Metern knapp rechts vorbei schoss. Zwei Minuten später setzte Kujat einen Kopfball neben das Gehäuse, dann prallte der Ball von Kittlers Stirn an die Querlatte. Aber die Kugel sollte doch noch den Weg ins Tor finden: Der überragende Toku traf zur Führung, nachdem Küfner einen Kittler-Lupfer zu kurz faustete. Wer glaubte, die Sachsen würden jetzt einem sicheren Auswärtssieg entgegensteuern, sah sich getäuscht. Zwei Minuten vor dem Abpfiff knallte Fährmann das Leder aus 16 Metern ins Tor. Linkert hatte die Vorarbeit zu dem überraschendem Ausgleich geleistet. MDR-Online, 2.4.05: Grimma mit klarem Sieg gegen Eintracht Der Grimmaer SV hat weitere wichtige Punkte im Abstiegskampf gesammelt. Das Steffens-Team siegte gegen schwache Sonderhausener klar mit 4:0. Zunächst wurden die Zuschauer mit Gestocher der übelsten Sorte gequält. Grimma besann sich dann auf den Grund des sonnabendlichen Zusammenkommens und begann Fußball zu spielen. Die erste Chance brachte die Führung: Kunert traf nach Behring-Vorlage aus Nahdistanz. Dann bäumten sich die biederen Gäste kurz auf, wurden aber durch einen Doppelpack von Behring jeder Hoffnungen beraubt. Der Grimmaer schob zwei Mal nach Soli ein. Branski setzte den Schlusspunkt. |
MDR-Online, 2.4.05: FV Dresden Nord - FC Erfurt-Nord
Dresden Nord hat sich mit einem hoch verdienten 2:0-Heimsieg gegen Erfurt-Nord Luft im Abstiegskampf verschafft. Dresden in allen Belangen überlegen Die Sachsen bestimmten von Beginn an klar die Partie. Streiber, Heinisch und Jugo hatten die Führung auf dem Fuß. In der 19. Minute landete Ackermanns Volleyschuss am Pfosten. Die überfällige Führung gelang Streiber (26.), der mit Direktschuss Keeper Fienhold überwand. Elf Minuten später bereits die Vorentscheidung: Semmer zog in den Strafraum und vollendete überlegt zum 2:0. Auch nach dem Wechsel blieben die Gastgeber das klar bessere Team, ohne nun das letzte Risiko zu gehen. Eine unnötige gelb-rote Karte kassierte Dresdens Terjek acht Minuten vor Schluss. MDR-Online, 2.4.05: Auerbach siegt wieder auf eigenem Platz Nach zwei Heimniederlagen in Folge hat der VfB Auerbach endlich wieder einen Dreier auf eigenem Platz eingefahren. Die Vogtländer bezwangen erschreckend schwache Pößnecker verdient mit 2:0. Korb macht alles klar Nach anfänglichen Startschwierigkeiten kontrollierte die Kramer-Truppe ab der 20. Minute das Spiel. Die Bemühungen der zuletzt glücklosen Vogtländer wurden prompt mit zwei Treffern von Michael Korb belohnt. Erst staubte der Stürmer per Kopfball ab, ehe er nach Flanke von Wieland auf 2:0 erhöhte. Wer mit einem Aufbäumen der Thüringer gerechnet hatte, sah sich getäuscht. Vor allem im Angriffsspiel offenbarte Pößneck deutliche Schwächen. Okrucky verhindert höhere Neiderlage Auch in der zweiten Hälfte waren die Gastgeber das dominierende Team. Immer wieder erarbeitete sich Auerbach gute Chancen. Die größte Möglichkeit setzte Dittrich per 22-m-Schuss an den linken Pfosten. Pößneck konnte sich vor allem bei Keeper Okrucky bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausgefallen war. Unnötig hektisch wurde die faire Partie nach zwei umstrittenen Gelb-Rot-Entscheidungen des Schiedsrichters. |
MDR-Online, 3.4.05: Plauen bleibt im Aufstiegsrennen
Der VFC Plauen bleibt Spitzenreiter Jena auf den Fersen. In Eilenburg gewannen die Vogtländer durch ein frühes Tor von Reimann mit 1:0. Reimann lässt Plauen jubeln Die Abwehr der Gastgeber offenbarte in der ersten Halbzeit große Löcher. Der gesperrte Libero Knaupel fehlte an allen Ecken und Enden. Bereits nach elf Sekunden stand Plauens Zapyshniy frei vor Keeper Zsigry, der glänzend reagierte. Der wieselflinke Reimann brachte die Gäste nach zwölf Minuten in Führung. Nachdem er zwei Gegenspieler vernaschte, traf der Stürmer unhaltbar ins lange Eck. Auch in der Folgezeit hatten die Vogtländer deutlich mehr vom Spiel und Pech, als Reimanns Kracher (32.) an der Querlatte landete. Eilenburg kam eher zufällig zur Ausgleichschance: Plauens Keeper Golle schoss Hönemann (24.) an, der Ball kullerte aber am Pfosten vorbei. Eilenburg mit Mut und ohne Glück Wie verwandelt kamen die Gastgeber aus der Kabine. Schmidt hatte gegen immer unsicherer werdende Plauener nach 49 Minuten den Ausgleich auf dem Fuß. Sein Schuss konnte aber noch von T. Pannach auf der Linie geklärt werden. In der heißen Schlussphase fehlte dann dem eingewechselten Bergfeld das Glück. MDR-Online, 3.4.05: Glückliche drei Punkte für Germania Germania Halberstadt hat gegen Schlusslicht Dresden Laubegast einen schmeichelhaften 2:0-Heimsieg gefeiert. Zehn gute Germania-Minuten Die Partie in Halberstadt stand auf bescheidenem Niveau. Einer der wenigen Höhepunkte fand aber bereits in der dritten Minute statt, als Andre Kopp die Gastgeber nach schöner Eingab von Döring in Front brachte. Gerlach (10.) hätte frühzeitig die Partie entscheiden können, schoss einen Foulelfmeter aber in die Arme des Gästekeepers Weidner. Danach folgte verfrühter Sommerfußball auf beiden Seiten. Aufregung herrschte erst wieder in der 35. Minute, als Dresdens Bernhardt den Ball im eigenen Strafraum an die Hand bekam. Der Assistent zeigte auf den Punkt, doch nach langer Diskussion mit dem Schiri revidierte wurde die Entscheidung revidiert. Kurz vor der Pause gelang Glaubitz fast der Ausgleich, doch Keeper Kischel kratzte den 18-m-Schuss aus dem Winkel. Dresden drückt - Döring trifft Nach dem Wechsel bemerkten auch die Gäste, dass hier mehr zu holen war. Eißrich (63.) und Johne (75.) scheiterten jedoch am stark haltenden Keeper Kischel. Wie aus dem Nichts fiel die Entscheidung. Döring hielt aus 18 Metern drauf. |
MDR-Online, 3.4.05: Jena souverän - Hähnge
torhungrig
Spitzenreiter Carl Zeiss Jena hat sich auch vom FSV Zwickau nicht überraschen lassen. Die Thüringer gewannen ihr Auswärtsspiel auch mit gezügelter Leidenschaft locker mit 2:0. Jena glänzte nicht, machte aber immer das Spiel. Die Zwickauer Abwehr blieb jedoch lange im Bilde. Erst kurz vor dem Pausenpfiff besorgte Hähnge die Führung. Der Goalgetter staubte ab, nachdem Rothe eine scharfe Hujdurovic-Eingabe prallen ließ. Hähnge punktet für die Torjägerkanone Hähnge ließ nach der Pause auch noch sein 21. Saisontor folgen. Als Ziegner einen Freistoß in den Strafraum brachte, köpfte Hähnge aus acht Metern ein. Die Jenaer hätten sogar noch höher gewinnen können, aber der starke Rothe im FSV-Tor verhinderte Schlimmeres. Sehenswert, seine Glanztat in der 87. Minute: Ziegner hatte einen 23-Meter-Freistoß gefühlvoll aufs Tor gezirkelt, aber der Keeper war auf dem Posten und kratzte den Ball mit katzenhaften Reflex aus dem Winkel. Die Zwickauer konnten zu keiner Phase der zweiten Halbzeit an ihr beherztes Auftreten in den ersten 45 Minuten anknüpfen, ließen sich jedoch nicht abschlachten. MDR-Online, 3.4.05: FCM versiebt Chancen für drei Spiele Der 1. FC Magdeburg hat sein Heimspiel gegen Neugersdorf mit 2:1 gewonnen. Der Sieg nach drei Niederlagen in Folge hätte höher ausfallen müssen. Ausgeglichene erste Hälfte Den starken Beginn der Magdeburger mit der Führung durch Kurbjuweits Kopfball beantwortete der FCO postwendend mit dem Ausgleich (17.). Nach Zuspiel von Havel lupfte Kubis den Ball über FCM-Keeper Person hinweg ins Tor. Die Gäste hatten sogar die Chance auf einen zweiten Treffer. Nach einem langen Einwurf scheiterte Kubis freistehend an Person. Für den FCM traf N'Dombasi aus vier Metern Entfernung den Pfosten, bevor Grundmann eine Hereingabe abgeklärt zur erneuten Führung verwertete (42.). Nur noch der FCM Nach der Pause übernahm Magdeburg gänzlich das Zepter. Kurbjuweit umkurvte Barta, traf allerdings ebenfalls nur den Pfosten. Kurz darauf scheiterte Neumann aus sieben Metern am Torrahmen. Bis zum Schlusspfiff brachte der FCM die Fans im Germerstadion zur Verzweiflung. Teilweise erschienen die Magdeburger zu zweit vor dem FCO-Kasten. Gäste-Keeper Barta hielt großartig. |
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| MDR-Online, 24.3.05: Laubegast verpasst Sieg im Stadtderby
Der FV Dresden 06 ist im Derby gegen Dresden Nord trotz Chancenübergewichts nicht über ein 1:1 hinaus gekommen. Damit verbleiben die Laubegaster auf dem letzten Tabellenplatz. Schnelle Gästeführung Bereits nach acht Minuten gingen die Gäste in Führung. Ein Freistoß fiel von der Mauer Heinisch vor die Füße, der ungedeckt einschoss. Darauf zog sich Nord zurück und wartete auf Konter. Jugos Freistoß lenkte 06-Torwart Strambace an die Querlatte. Auf Laubegaster Seite scheiterten Eißrich nach einem Solo und Kohlschütter per Kopf nach einer Ecke. Drei gingen vorzeitig Laubegasts Bemühungen wurden belohnt, als Kohlschütter nach einer Eingabe am langen Pfosten richtig stand (57.). Kurz darauf überlief Eißrich Nord-Keeper Moritz und passte nach innen, aber Kohlschütter verzog. Glaubitz scheiterte später an Moritz. Die Schlussphase wurde einem Stadtderby vollends gerecht. Georgi sah wegen wiederholten Foulspiels gelb-rot (68.), zehn Minuten später wurden Hoffmann und der eingewechselte Hecht nach einer Rangelei einfarbig vom Platz gestellt und Laubegasts Trainer Fröhlich wurde auf die Tribüne verwiesen. Am Spielstand änderte all das nichts mehr. MDR-Online, 24.3.05: Zwickau holt zweiten Sieg in Folge Der FSV Zwickau hat dem Heimsieg gegen Neugersdorf einen 2:0-Auswärtserfolg beim VfB Pößneck folgen lassen. Die Westsachsen konnten damit den Anschluss nach oben herstellen. Zwickau konsequenter In der von beiden Seiten offensiv begonnenen Partie hatte Pößneck anfänglich die besseren Chancen. Zimmermann scheiterte an der Querlatte und wie später auch Tews an FSV-Keeper Rothe. Dessen Gegenüber parierte gegen Nemec. Die zweite Zwickauer Möglichkeit brachte die Führung: Schönbergs Flanke nickte Strobel ein (26.). Pößneck suchte den Ausgleich, der FSV Konterchancen. Doch auf beiden Seiten fehlte der Abschluss. Fatales Ende für Pößneck Nach dem Wechsel erhöhte Pößneck den Druck, aber auch Zwickau blieb gefährlich. Nachdem Bloß in Rothe seinen Meister fand, konnte sich Okrucky zwei Mal gegen Mydlo auszeichnen. Ein verwandelter Foulelfmeter von Köcher brachte die Entscheidung für den FSV. Schimmelpfennig fand den Strafstoß unberechtigt und flog für seine Kritik vom Platz. Die Pößnecker waren nun auch personell geschwächt und spätestens nach der schweren Verletzung von Daum (Unterschenkelbruch) verließen sie Kraft und Mut. |
MDR-Online, 24.3.05: Auerbach kontert Neugersdorf
aus
Der FC Oberlausitz hat im ersten Heimspiel des Jahres eine Niederlage einstecken müssen. Gegen den VfB Auerbach verloren die Neugersdorfer mit 2:3 (1:0). Nach Führung kam kalte Dusche Die erste Hälfte verlief ausgeglichen, wenngleich sich die Gastgeber mehr Chancen erarbeiteten. So scheiterte Kästner in der 15. Minute aus aussichtsreicher Position am Auerbacher Torwart Fröhlich. In der 31. Minute folgten zwei weitere gute Möglichkeiten: Erst köpfte Havel an den Pfosten, direkt darauf kratzte der VfB den Kopfball von Dörner mit letzter Kraft von der Linie. Doch vor der Pause gelang dann trotzdem noch der Treffer als Hubeny nach Flanke von Havel mit dem Kopf zur Stelle war (42.). Einzige nennenswerte Chance der Gäste war die Aktion von Stürmer Pfoh, der allein vorm Tor verzog (26.). Obwohl das spielerische Niveau schwach war, wurde es nach Wiederanpfiff richtig spannend. Auerbach drehte auf und mit zwei schnellen Toren durch Stabenow (48.) und Pfoh (53.) die Partie. Die bis dahin ideenlos wirkenden Neugersdorfer warfen danach alles nach vorn. Die bittere Konsequenz: Auerbachs Pfoh erhöhte mit einem klassischen Konter (80.). Das 1:3 klang nach Vorentscheidung, aber Gerloff nährte mit seinem Eigentor direkt danach (81.) wieder die Hoffnung auf Neugersdorfer Seite. Doch den Platzherren lief die Zeit davon, Auerbach entführte drei Punkte. MDR-Online, 24.3.05: FC Sachsen liefert grausame Vorstellung Trotz einer enttäuschenden Leistung hat der FC Sachsen Leipzig drei Punkte eingefahren. Gegen den Tabellen-Vorletzten Erfurt-Nord siegte die Frank-Elf äußerst glücklich mit 1:0. Der Nachwuchs als Retter Den nach so einem schwachen Spiel fast schon unverdienten Treffer erzielte der eingewechselte Fraunholz vier Minuten vor Abpfiff. Der überwiegend in der zweiten Mannschaft agierende Youngster verwandelte eine Flanke von rechts per Kopf. Bis dahin waren Torszenen des eigentlichen Favoriten Mangelware. Der FC Sachsen spielte zu einfallslos und unpräzise um die tief stehenden Erfurter in Bedrängnis zu bringen. Die wenigen Möglichkeiten, die sich boten versiebten Gerster (4., 40.), Schwesinger (15.) und Kittler (81.). Erfurt-Nord kam im gesamten Spiel gerade mal zu einer Chance, doch Kiehns Schuss aus der zweiten Reihe parierte Sachsen-Torwart Burmeister. |
MDR-Online, 26.3.05: Plauener Spitzen stechen
Der VFC Plauen bleibt weiter der ärgste Verfolger von Spitzenreiter Jena. Die Vogtländer gewannen ihr Heimspiel gegen Grimma locker mit 4:0. Der VFC bestimmte von Beginn an das Geschehen, ließ aber einige Chancen aus. Erst in der 40. Minute die Führung: Nach einem Popa-Schuss konnte Zapyshnyi abstauben. Grimma war bis dahin nur mit einem Liebich-Freistoßknaller aus 35 Metern gefährlich gewesen. Zehntes Saisontor für Zapyshnyi Auch nach der Pause ließ Plauen nichts anbrennen. Als Hoffmann Kellig von den Beinen holte, traf Zapyshnyi vom Punkt - sein 10. Saisontor. Für die dezimierten Grimmaer kam es nun ganz dick: Nach einer Eingabe war es Popa, der aus elf Metern erhöhte. Keine Chance für Keeper Becker den halbhohen Schuss wegzufischen. Den Schlusspunkt setzte Dashi mit einem Kopfball aus einem Metern. Eine von verlängerte Plaulick-Ecke ging voraus. MDR-Online, 27.3.05: Eilenburg besiegt Auswärtsfluch Der FC Eilenburg hat sich im Abstiegskampf etwas Luft verschafft. In Meuselwitz siegte die auswärts bisher glücklose Elf von Trainer Polten mit 1:0. Halbes Dutzend Chancen reichte nicht In der zunächst müden Partie waren es auch die Gäste, die die erste Riesenchance erarbeiteten. Nach Eingabe von Schaaf köpfte Hönemann freistehend aus Nahdistanz an den Pfosten. Meuselwitz erwachte erst am Ende der ersten Hälfte, doch Kwiatkowski und Heim konnten beste Möglichkeiten nicht verwerten. Nach der Pause war es erneut der starke Kwiatkowski, der für Gefahr im Eilenburger Strafraum sorgte. Seinen knallharten 14-m-Schuss entschärfte jedoch Schlussmann Zsigry mit einer grandiosen Parade. Kurz darauf setzte sich Kwiatkowski erneut durch, ließ die Eilenburger Abwehr stehen, peilt den spitzen Winkel an - trifft aber nur den Pfosten. Im Gegenzug glänzte Bernhardt mit schönem Solo, scheiterte aber ebenfalls am Pfosten. Das Spiel nahm deutlich an Fahrt auf - ein Tor war nur eine Frage der Zeit. In der 74. Minute war es soweit: Nach Ecke von Schaaf ließ Polten mit einem Aufsetzer-Kopfball Eckstein kein Chance. Meuselwitz antwortete mit einem Sturmlauf, doch Kwiatkowski und zwei Mal Müller versagten freistehend aus besten Positionen. |
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| MDR-Online, 19.3.05: Erfurt mit Big Point im Abstiegskampf
Erfurt-Nord hat das Sechs-Punkte-Spiel gegen Tabellennachbar Dresden 06 mit 1:0 gewonnen. Damit setzt sich auch die traurige Null-Punkte-Bilanz von Dresden auf fremden Plätzen fort. Frank - der Held von Erfurt Als sich alle auf ein torloses Remis eingestellt hatten, schlug die Sekunde von Alexander Frank. Der Erfurter Mittelfeldspieler beförderte das Leder in der 86. Minute nach einer Keller-Flanke aus 16 Metern ins Eck. Der Treffer fiel in der Sturm- und Drangphase der Gäste. Dresden war mobiler aus der Kabine zurückgekehrt und hatte nicht nur mehr vom Spiel, sondern auch die besseren Chancen. Bei den Schüssen von Kreher und Kohlschütter musste Erfurts Torwart Fienhold noch nicht eingreifen. In der 76. Minute flog er dann wunderschön durch seinen Kasten und kratzte den 20-m-Freistoß von Glaubitz aus dem Winkel. In der 76. Minute wäre er aber auch chancenlos gewesen. Kohlschütter tauchte frei vor ihm auf, lupfte das Leder aber nicht nur über den Torhüter, sondern auch am Tor vorbei. Während Dresden die zweite Halbzeit bestimmte, war Erfurt in den ersten 45 Minuten die bessere Mannschaft. Dabei hatten M. Janke und Lux in der Anfangsphase nur knapp die Führung verpasst. Geldsorgen in Erfurt Die finanziellen Probleme von Erfurt-Nord scheinen die Spieler des Oberligisten nicht zu berühen. Seit drei Monaten warten sie auf Geld. Dem Verein fehlen 21.000 Euro, da Sponsoren ihre Zusagen nicht einhalten konnten. Präsident Matthias Pohlmann: "Unter diesen Vorraussetzungen ist Oberliga-Fußball kaum möglich." MDR-Online, 19.3.05: Zwickau gibt rote Laterne ab Der FSV Zwickau schöpft im Kampf gegen den Abstieg neue Hoffnung. Die Westsachsen besiegten den FC Oberlausitz knapp, aber nicht unverdient mit 1:0. Damit reicht der FSV die rote Laterne an Eintracht Sondershausen weiter. Erster Sieg unter Ferls Regie Schütze des goldenen Tores war Köcher in der 73. Minute. Bezeichnend für das Spiel: Der Treffer fiel per Elfmeter. Strafstoß gab es, weil Nemec von Michael gefoult wurde. Zuvor hatte Zwickau dominiert, aber keinen Weg gefunden, um die massive FCO-Abwehr auszuhebeln. "Die erste Halbzeit hatte nicht viel mit Fußball zu tun", wetterte deshalb auch FSV-Coach Uwe Ferl. Klare Chancen sahen die 550 Zuschauer im Ausweichstadion in Eckersbach erst nach dem 1:0. Plötzlich versuchte auch Neugersdorf ein Tor zu erzielen. Der völlig untergetauchte Torjäger Kubis zwang Rothe mit einem 14-m-Schuss zu einer Glanztat. Auf der Gegenseite vergab Nemec die dicke Chance, um alles klar zu machen. |
MDR-Online, 19.3.05: Jena auch bei Dresden-Nord souverän
Tabellenführer Carl Zeiss Jena hat sich auch von Dresden-Nord nicht überraschen lassen. Die Thüringer gewannen ihr Auswärtsspiel mit 3:1. Dabei waren es zunächst die Sachsen gewesen, die die Akzente setzten. Gästekeeper Kraus war jedoch auf dem Posten und rettete im Herauslaufen gegen den heranstürmenden Heinisch. Das Tor fiel dann für die Jenaer: Endres drosch das Leder bei der ersten Gelegenheit aus 16 Metern in die Maschen. Nun spielte der Staffelprimus aus Thüringen munter auf. Jena weiter am Drücker Nach der Pause war Nord bemüht, perlte aber an der Gästeabwehr ab. Jena setzte gezielte Stiche. Joker Hähnge spitzelte nach einem Ziegner-Freistoß den Ball ins Tor. Dann war es Endres, der eine Flanke mit der Brust herunterpflückte und einschoss. Die Thüringer konnten es sich sogar erlauben, einige Chancen auszulassen. Endres semmelte mehrfach aus Nahdistanz über die Querlatte. Streibers 1:3 blieb sehenswerte Ergebniskosmetik: Der Nord-Kicker jagte den Ball aus 25 Metern ins rechte Dreiangel des Jenaer Tores. Insgesamt ein unterhaltsames Spiel mit einem verdienten Sieger. MDR-Online, 20.3.05: Plauen siegt glanzlos und glücklich Der VFC Plauen hat die Auswärtshürde in Magdeburg mit einem knappen und letztendlich glücklichen 1:0-Sieg genommen. Goldenes Tor nach 14 Minuten Nur die erste Hälfte gehörte klar den Gästen. Die Vorteile der Anfangsphase schlugen sich nach 14 Minuten im Ergebnis nieder. Grund setzte einen Freistoß aus 17 Metern unter die Latte. Der VFC kontrollierte daraufhin das Spiel, der FCM blieb bis zur Pause enttäuschend blass. Nach schönem Kombinationsspiel von Popa und Reimann konnte der herauseilende FCM-Keeper Person klären. Offensivere Aufstellung Trainer Heyne reagierte und brachte mit Banser einen dritten Stürmer. Das Spiel verlagerte sich in Richtung VFC-Tor, Chancen blieben aber Mangelware. Erst in der Schlussviertelstunde geriet Plauen wirklich unter Druck. Kreibich tankte sich durch den Strafraum, traf aber nur den Pfosten. Seinen Freistoß in der letzten Minute lenkte Golle über die Querlatte. |
MDR-Online, 20.3.05: Sondershausen überrascht
in Auerbach
Tabellenschlusslicht Eintracht Sondershausen hat beim VfB Auerbach einen hochverdienten 4:3-Sieg eingefahren. Desolate Vfb-Abwehr - Eintracht kontert erfolgeich Die Vogtländer zeigten in der ersten Hälfte eine ganz schwache Leistung. Besonders das Auftreten der Defensivabteilung erinnerte eher an Arbeitsverweigerung. So hatte Doppeltorschütze Jager bei seinen Kontertoren leichtes Spiel. Auch nach Pfohs Anschlusstreffer vor der Pause wurde das Auerbacher Spiel nicht besser. Zwar bemühte sich die Kramer-Truppe nun mehr, konnte aber in spielerischer Hinsicht keine Akzente setzen. Indes erhöhte Caspar nach sehenswerten Kontern im Doppelpack. Nach knapp einer Stunde wurde bei den Vogtländern mit Stabenow die vermeintlich letzte Auerbacher Hoffnung auf den Rasen geschickt. Der angeschlagene VfB-Akteur (Muskelprobleme im Oberschenkel) bescherte dem planlos agierenden VfB zumindest zwei weitere Tore zur Schadensbegrenzung. MDR-Online, 20.3.05: Dessau kontert FC Sachsen aus Der SV Dessau 05 hat ausgerechnet gegen den FC Sachsen Leipzig mit einem 2:1-Sieg eine Serie von sechs Unentschieden beendet. Allerdings nutzt der dreifache Punktgewinn nicht viel, da auch die Konkurrenten im Abstiegskampf siegreich waren. Gäste gingen früh in Führung Lange Zeit sah es so aus, als wenn der Aufsteiger auch im siebten Spiel in Folge "nur" einen Punkt einfahren würde. Der frühen Gästeführung durch Watzka (2.) nach Zuspiel von Ferl ließ Stefke nach einer halben Stunde den Ausgleich folgen. Nach einem langen Pass aus der eigenen Hälfte lief er auf und davon und verwandelte eiskalt. Naturgemäß sorgte der Ausgleich bei den Platzherren für neuen Schwung. Dessau fasste Mut und gewann mehr Spielanteile. Aber auch der FC Sachsen blieb gefährlich. Bei Niestrojs Schuss war 05-Keeper Spielau auf dem Posten. Auf der Gegenseite waren erneut Stefke und später Stutz allein auf dem Weg zum Tor, aber Kittler und Burmeister waren zur Stelle. Für die Entscheidung sorgte der eingewechselte Hüller (73.), der sich energisch durchsetzte. In der Folge drängte Leipzig auf den Ausgleich, aber fehlende Konzentration und Kondition ließen nur noch wenig Gefahr aufkommen. |
MDR-Online, 20.3.05: Bärenstarke Eilenburger
überraschen
Der FC Eilenburg schöpft nach dem hoch verdienten 2:0-Heimsieg gegen den Halleschen FC wieder Mut im Abstiegskampf. HFC ganz schwach - FCE-Powerplay Während die favorisierten Gäste in der ersten Hälfte nahezu alles schuldig blieben, zeigte Eilenburg eine engagierte Leistung. Fast jeder Zweikampf wurde von den Gastgebern gewonnen, die HFC-Abwehr stand unter Dauerdruck. Einzig dem letzten Pass fehlte meist die Genauigkeit. Wenn es brenzlig wurde, vergaben Schmidt und Hönemann ihre Chancen leichtfertig. Von der Offensivabteilung des HFC war dagegen überhaupt nichts zu sehen. Fischer erlöst die Muldestädter Das änderte sich nach der Pause. Doch zunächst hatte Eilenburgs Schmidt die Führung auf dem Fuß, verzog aber aus spitzem Winkel. Dann hätte Koslov (52.) die Partie auf den Kopf stellen können. Doch der Stürmer schoss das Leder aus fünf Metern in die Wolken. Als sich die Fans schon auf die Nullnummer eingestellt hatten, fiel doch noch das Tor: Nach verunglücktem Abschlag von HFC-Keeper Küfner schickte Hönemann Fischer. Der FCE-Stürmer (74.) verwandelte aus 16 Metern ins lange Eck. Danch folgten wütende Angriff der Gäste, wobei sich FCE-Keeper Kischko mehrfach auszeichnen konnte. In der Schlussminute machte der kurz zuvor eingewechselte Auerswald alles klar. MDR-Online, 20.3.05: Grimma verschenkt wichtige Punkte Der SV Grimma bleibt tief im Abstiegsstrudel. Trotz guter erster Halbzeit reichte es gegen einen schwachen ZFC Meuselwitz nur zu einem 1:1. Biltztor durch Liebig - Miltzow gleicht aus Dabei brachte Liebig die Gastgeber bereits nach 72 Sekunden in Front, als er aus zehn Metern flach und unhaltbar abzog. Auch danach spielte nur Grimma und hatte Pech, als ein Freistoß-Kracher von Wohllebe (32.) an die Latte klatschte. Der ZFC verbuchte lediglich eine Möglichkeit, als Rada nach einer Ecke von Andrusak das Leder knapp verfehlte. Nach dem Wechsel bemühten sich die Gäste etwas mehr und kamen durch den sonst blassen Miltzow (60.) noch zum Ausgleich. Nach einer Ecke tunnelte der Mittelfeldspieler Keeper Becker. Grimma blieb nun vieles schuldig, hatte aber noch die Siegchance. Nach einer Ecke verstolperte Richter (78.) allerdings aus vier Metern. |
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| MDR-Online, 12.3.05: Dessau zum sechsten Mal Remis
Diese Punkteteilung hilft keinem weiter. In einem dürftigen Kellerduell haben sich Dessau 05 und der FC Eilenburg 2:2 getrennt. Eine gerechte Punkteteilung, befanden beide Trainer nach der Partie. Eilenburg nach Gegentor geschockt Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern. Dessau machte Druck, bestimmte das Spiel und hatte die erste dicke Chance. Nach Bebber-Kopfball schießt Stefke freistehend aus 5 m am Tor vorbei. Vier Minuten nach der Chance jubeln – zu diesem Zeitpunkt noch überraschend – die Gäste. Nach einem Abwehrschnitzer von Westphal ist Hönemann frei durch, umspielt noch Torwart Spielau und schob cool ein. Auf dem Weg zum 2:0 war Christian Fischer. Er wurde im Strafraum von den Beinen geholt, doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm. Mit einem direkt verwandelten Freistoß sorgte Stefke in der 33. Minute für den Ausgleich. Der Treffer beflügelte die Gastgeber, die durch Freund (41.) noch zu einer guten Schusschance kamen. Kopfballtreffer in der Endphase In einer hektischen zweiten Hälfte nahm das Niveau immer mehr ab. Beide Mannschaften produzierten viele Fehler. Auf die erste gute Torszene mussten die Fans bis zur 73. Minute warten. Da war es Fischer, der allein auf Spielau zulief, aber im letzten Moment von Arnoldi gestoppt wurde. Die Schlussphase war nichts für schwache Nerven. Erst köpfte Geidel zum 2:1 für Dessau ein. Im Gegenzug war es Trainersohn Polten, der ebenfalls per Kopfball, den Ausgleich besorgte. |
MDR-Online, 12.3.05: Serientäter FC Sachsen schlägt
wieder zu
Der FC Sachsen Leipzig bleibt auch im 13. Spiel in Folge ohne Niederlage. Die Frank-Elf siegte 3:0 gegen Dresden 06. Zunächst wurde nur wenig Ansehnliches geboten: Die Sachsen prallten immer wieder an der Abwehr der Gäste ab. Die Varianten, in denen man sich dem gegnerischen Tor näherte, entbehrten allerdings auch jeglicher Phantasie: Die Bälle wurden nahezu ausschließlich lang nach vorn geschlagen. Zudem offenbarte der neu formierte Leipziger Sturm einige Abstimmungsprobleme. Erst als Niestroj nach einem Werner-Zuspiel allein aufs Tor zuging und einschob, nahm die Partie Fahrt auf. Bei einem Toku-Kracher kurz vor dem Pausenpfiff war nur die Querlatte im Wege. Sachsen baut Führung locker aus Nach Wiederanpfiff drehte Dresden etwas auf, konnte das Tempo aber nicht halten. Die Leipziger übernahmen wieder das Kommando, rissen jedoch keine Bäume aus. Zum Ausbau der Führung genügte jedoch auch gebremster Schaum: Nach einer Boltze-Eingabe war es zunächst Ferl, der aus elf Metern volley ins Gästetor spitzelte. Der eingewechselte Andreas Schwesinger setzte mit einem trockenen Schuss aus spitzem Winkel den 3:0-Schlusspunkt. Ferl hatte mit einem Doppelpass assistiert. MDR-Online, 13.3.05: Plauen dreht Vogtland-Derby Mit etwas Glück hat der VFC Plauen das Vogtland-Derby gegen den VfB Auerbach 2:1 gewonnen und bleibt Spitzenreiter Jena damit auf den Fersen. Der Abstand zu den Thüringern beträgt weiter fünf Punkte. Zwei Elfer - nur ein Tor Die Partie auf dem schneebedeckten Spielfeld war sehr tempo- und chancenreich. Das erste Tor sahen die 1911 Zuschauer bereits nach vier Minuten: Nach einem Foul von Hölzel an Pfoh im Strafraum traf Auerbachs Stabenow vom Elfmeterpunkt. Ganz im Gegensatz zu Matthias Pannach, der bei seinem Elfer (30.) an VfB-Keeper Fröhlich scheiterte. Weitere, zeitweise im Fünf-Minuten-Takt zu sehende Großchancen vergaben unter anderem Reimann, Thomas Pannach, Zapyshnyi und Dashi (Plauen) sowie Stabenow (Auerbach). Nach dem Wechsel verstärkte Plauen noch mal den Druck und kam zum verdienten Ausgleich. Einwechsler Kellig köpfte nach einer Flanke vom agilen Zapyshnyi aus drei Metern ein. Doch die Gastgeber wollten mehr - und VfB-Keeper Fröhlich musste mehrmals retten. Auerbach allerdings hätte dem 3:1-Heimsieg vor sechs Monaten durchaus einen Auswärtssieg folgen lassen können. Die entsprechende Chance dafür hatte Pfoh. Doch er traf in der 82. Minute freistehend nur den Pfosten. Die Strafe folgte kurz vor Schluss: Nach einer VFC-Ecke markierte Paulick mit dem Hinterkopf das 2:1 in dem trotz sieben gelber Karten fairen Spiel. |
MDR-Online, 13.3.05: Forsche Grimmaer brechen in Halle
ein
Der Hallesche FC hat seinen sechsten Heimsieg eingefahren. Die abstiegsbedrohten Grimmaer wurden mit 5:1 (2:1) besiegt. Das Ergebnis fiel allerdings einige Tore zu deutlich aus. Souverän war der HFC erst nach dem 3:1. Grimma versteckt sich nicht 36 Minuten langweilten sich die Zuschauer im Kurt-Wabbel-Stadion. Sie sahen willige Grimmaer, die sich beim Favoriten in Halle nicht versteckten, aber in der Offensive wirkungslos blieben. Und sie sahen bemühte HFC-Kicker, die kein Mittel fanden, um die SVG-Abwehr auszuhebeln. Verlegenheitsschüsse von Fährmann (17./20) durften als beste Chancen registriert werden. Torjäger Koslov beendete die Langeweile. Mit seinem Tor nach schöner Kamalla-Vorarbeit leitete er eine torreiche Schlussphase ein. Nur vier Minuten später köpfte Grimmas Richter nach einer Liebig-Ecke zum Ausgleich ein. Ein Handspiel von SVG-Verteidiger Saalbach bescherte den dürftig aufspielenden Gastgebern Sekunden vorm Pausenpfiff einen Elfmeter. Libero Gleis nutzte die Chance zum 2:1. Koslov mit brillanten Pässen Druckvoll und stürmisch kam Grimma aus der Kabine zurück. Richter versemmelte die dicke Chance zum 2:2. Aus drei Metern scheiterte er gegen den glänzend reagierenden HFC-Schlussmann Küfner. Die abstiegsbedrohten Gäste witterten Morgenluft und schnürten Halle förmlich ein. Der Ausgleich fiel aber nicht. Vielmehr mussten die tapferen SVG-Spieler das 3:1 hinnehmen. Nach schöner Koslov-Ablage war Fährmann zur Stelle. Die Moral der Steffens-Schützlinge war gebrochen. Fortan spielte nur noch der HFC. Gemaszvili traf mit einem 18-m-Freistoß nur den Pfosten. Breitkopf zielte brillantem Zuspiel von Koslov genauer und traf aus 12 m zum 4:1. Den Schlusspunkt setzte Gemaszvili. |
MDR-Online, 27.3.05: Hubeny schießt FCO zum
Sieg
Der FC Oberlausitz hat nach zwei Pleiten zurück in die Erfolgsspur gefunden. Die Neugersdorfer gewannen ihr Heimspiel gegen Halberstadt 2:1. Der FCO begann sofort druckvoll und machte sich um die Spielführung verdient. Als Havel aus 20 Metern abzog, konnte Kischel den Ball nur mit Mühe aus dem Eck kratzen (22.). Auf der Gegenseite traf Kullat nach einem Konter den Pfosten - eine der sehr raren Torgelegenheiten Halberstadts. Dörings Ausgleich brachte nichts Unmittelbar nach der Pause das 1:0: Hubeny wurde mit einer Flanke bedient und vollendete mit einem humorlosen Schuss aus zwölf Metern. Vom Gegentreffer geweckt, verstärkten die Gäste ihr Bemühen und kamen folgerichtig zum Ausgleich. Döring wurde an der Strafraumgrenze angespielt, entledigte sich mit einer schnellen Drehung seiner Bewachung und schloss mit einem Flachschuss ins linke Eck ab. In der Folgezeit war beiden Mannschaften der Siegtreffer zuzutrauen, aber nur Neugersdorf hatte einen Hubeny. Der Mittelfeldmann traf in der 83. Minute aus elf Metern zum Sieg. Kubis hatte mit seiner Eingabe vorbereitet. MDR-Online, 20.4.05: Sondershausen stellt den Anschluss her Eintracht Sondershausen hat im Duell gegen den direkten Abstiegskonkurrenten Zwickau einen 2:1-Heimsieg erzielt. Die Thüringer rückten bis auf zwei Punkte an einen Nichtabstiegsplatz heran. Zwei Standards genutzt Die Gäste aus Westsachsen hatten mit Chancen von Fahrenholz und Müller stark begonnen, mussten aber nach einem tollen direkten Freistoß von Klaus das 0:1 hinnehmen. Zwickaus Hartung scheiterte mit einem Freistoß-Knaller an Gerschke. Stattdessen legte die Eintracht nach. Bei Krugs Kopfballtor nach einer Ecke zeigte Rothe keine Regung. Anschlusstreffer kam zu spät Der FSV lief dem Anschlusstreffer hinterher, die Eintracht versuchte zu kontern. Klaus verpasste die Entscheidung, als Rothe nachfassen musste. Gegenüber setzte Hartung einen Freistoß an den Pfosten. Kögel nahm einen langen Ball auf und drang in den Strafraum ein, scheiterte aber an Gerschke. Fahrenholz schaffte nach 88 Minuten den Anschluss, aber zum Ausgleich reichte es trotz sechs (!) Nachspielminuten nicht mehr. MDR-Online, 4.5.05: Dresden Nord verliert in Pößneck Der FV Dresden Nord geht schweren Zeiten entgegen. Die abstiegsbedrohten Sachsen verloren beim VfB Pößneck 2:1. Die Thüringer waren bei strömenden Regen das engagiertere Team. Die beste Chance in der ersten Hälfte hatte Bloß, der aus 30m nur den Pfosten traf. Die Pößnecker Führung besorgte Zimmermann nach schönem Solo. Danach drängte Nord auf den Ausgleich. So scheiterte Heinisch aus 20m an Ockrucky. Jubeln konnten aber wieder die Thüringer nach Zimmermanns Treffer aus 16m. Nord gelang kurz vor Ende nur noch der Anschluss, als Düring in einer unübersichtlichen Situation im 16er abzog. |