1.Runde (28.8.-1.9.2003), 2.Runde (28./29.10.2003), 3.Runde/Achtelfinale (2./3.12.2003),
4.Runde/Viertelfinale (3./4.2.2004),
5.Runde/Halbfinale
(16./17.3.2004), 6.Runde/Finale in Berlin
(29.5.2004)
| Im Spiegel der Presse | |
| Kicker, 1.9.03:
Die SpVgg Greuther Fürth, in der Liga weit hinter den eigenen Erwartungen zurück, hat sich im DFB-Pokal beim Ligakonkurrenten Aue souverän durchgesetzt. Bereits in der 19. Spielminute brachte Neuzugang Marcus Feinbier, erst vor wenigen Tagen aus Ahlen verpflichtet, das Team von Trainer Eugen Hach in Führung. Heiko Westermann (35.) und Petr Ruman (43.) auf Vorarbeit von Feinbier sorgten bereits bis zur Pause für die Entscheidung. Nach dem Seitenwechsel brachten die Franken, die in der 49. Minute durch Olivier Caillas noch eine hochkarätige Chance ungenutzt ließen, den Sieg ohne große Probleme über die Zeit. Kicker, 1.9.03: Takahara schießt den HSV in Runde zwei Bundesligist Hamburger SV hatte in Dresden gegen eine aufopferungsvoll kämpfende Dynamo-Elf mehr Mühe als erwartet, setzte sich am Ende aber auf Grund der vorhandenen Chancen nicht unverdient durch und zieht in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Der Hamburger SV begann konzentriert, hatte aber in der überlegen geführten Anfangsphase Pech. Erst setzte Wicky eine Flanke auf den Querbalken, dann landete ein Volleyschuss von Barbarez am Pfosten. Nach dem guten Start verlor der HSV mehr und mehr den Faden und tat sich gegen die engagiert auftretenden Dresdner äußerst schwer. Der Regionalligist ließ den Hanseaten nun wenig Raum zur Entfaltung, kämpfte um jedem Zentimeter Boden und kam in der Defensive nur selten in Bedrängnis. Die beste Chance ergab sich Dynamo sechs Minuten vor der Pause, als HSV-Keeper Pieckenhagen mit einer tollen Parade einen Schuss von Jovanovic gerade noch über die Querlatte lenken konnte. Im zweiten Durchgang hatte wieder der HSV durch Barbarez die erste Chance, doch der Bosnier schoss von der Strafraumlinie knapp am linken Pfosten vorbei. Auch Wicky brachte in der 52. Minute den Ball nicht im Tor unter, als Kresic im Dynamo-Tor den Ball des Schweizers mit dem Körper noch abblocken konnte. Auch in der 72. Minute fand Wicky in Kresic seinen Meister. Nur zwei Minuten später dann die größte Möglichkeit des Spiels, aber Benjamin knallte nach einer Kopfballverlängerung von Barbarez den Ball aus sieben Metern an die Querlatte des Dynamo-Tores. In der 75. Minute landete ein Maltritz-Kopfball nach einem Eckball am Lattenkreuz. Die Drangphase des Hamburger SV wurde in der 81. Minute belohnt, als sich Takahara nach einem Barbarez-Pass an der Strafraumgrenze gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und Kresic mit seinem Schuss ins linke untere Eck keine Chance ließ. |
Sächsische Zeitung, 2.9.03: Großer Kampf
ohne Lohn
Mit Trainer Franke nimmt Dynamo Dresden den Sachsenpokal ernst und wird mit dem Hamburger SV belohnt Mehrere Jahre wurde der Pokal-Wettbewerb bei Dynamo Dresden als Nebensache angesehen. Das änderte sich mit Christoph Franke, der die Gelb-Schwarzen zum Sachsenpokalsieg führte und ihnen damit das Glückslos gegen den Hamburger SV ermöglichte. Die Partie im DFB-Pokal dauerte gestern Abend bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch an. Fußball-Dresden lechzt nach solchen großen Spielen. 17 280 Zuschauer kamen gestern Abend, um den DFB-Pokal-Hit zwischen Regionalligist Dynamo und Bundesligist Hamburger SV zu sehen. Viel mehr durften aus baupolizeilichen Gründen nicht ins Rudolf-Harbig-Stadion. Natürlich hofften sie insgeheim auf die Sensation. Sie wollten dabei sein, wenn ein neues Kapitel in der Geschichte von David und Goliath geschrieben wird. Der Sachsenpokalsieger forderte den Uefa-Cup-Teilnehmer. Doch wer war eigentlich wer? Es lag nicht an den neuen Trikots, dass viele Dynamo-Fans ihre Mannschaft nicht wiedererkannten. Sie trug das gewohnte Gelb-Schwarz nur in ungewohnten Streifen. Es lag wohl vielmehr an dem, was sich darunter verbarg: Mit breiter Brust und Herz boten sie den Kampf an, der den Pokal so reizvoll macht. Am Ende reichte es nicht ganz. Schon in der 3. Minute deutete Daniel Ziebig mit einem Schuss an, dass die Dresdner wissen, wo das Hamburger Tor steht und sich keinesfalls am eigenen Strafraum verschanzen wollten. Christoph Franke hatte auch nicht etwa Beton angerührt, sondern sich mutig für eine offensive Aufstellung entschieden. Der schnelle Linksaußen Ranisav Jovanovic rückte auf die rechte Außenbahn, Ziebig beackerte die linke Seite, Thomas Neubert lauerte in der Sturmspitze auf die Konterchance. Als Schaltstation im Mittelfeld wirbelte Christian Fröhlich, dass es den HSV-Profis um Stefan Beinlich manchmal schwindlig werden musste. Nur ein Tick fehlte Jovanovic nach einem von Fröhlich eingefädelten Klasse-Konter über die rechte Seite, so dass Raphael Wicky ihn am Torschuss hindern konnte (29.). Zehn Minuten später vereitelte HSV-Schlussmann Martin Pieckenhagen die Dynamo-Führung, als er einen Volleyschuss von Torsten Bittermann mit unglaublichem Reflex parierte. Die Dresdner gewannen nicht nur mehr Zweikämpfe, sie spielten auch munter drauflos, während beim HSV nach dem Fehlstart in der Bundesliga Sand im Getriebe knirschte. Den erstklassigen Hamburgern unterliefen jedenfalls mehr Fehlpässe als den vermeintlich drittklassigen Dresdnern. Von wegen Klassenunterschied. Pech hatten die Gäste bei einem Pfostenknaller von Sergej Barbarez (12.), als die Dynamo-Abwehr einmal den Überblick verlor. Aber das kam in den ersten 45 Minuten selten vor. Ein stürmischer Beifall umrahmte den Kabinengang. In dem Klatschen hallte die gestiegene Hoffnung auf mehr. Doch die wäre beinahe wie eine Seifenblase geplatzt, als Barbarez direkt nach Wiederanpfiff aus 14 Metern zum Schuss kam – knapp vorbei. Dynamo-Torwart Ignjac Kresic kaufte Wicky den Schneid ab, als dieser auf ihn zustürmte (52.). HSV-Coach Kurt Jara hatte seinen Schützlingen in der Kabine wohl den Marsch geblasen, so dass sie zumindest versuchten, eine Schippe draufzulegen. Aber richtig kam der Motor nicht auf Touren, und die Dresdner ackerten weiter, um die Hamburger Offensive zu bremsen. Weil sie selbst den Zug zum Tor vermissen ließen, lief das Spiel nicht immer rund, aber so lange die Null stand, waren die Dynamo-Fans allemal zufrieden. Und sie stand selbst noch, nachdem Collin Benjamin aus acht Metern Maß nehmen durfte und die Latte traf (72.), genauso wie kurz darauf Thomas Ujfalusi mit einem Kopfball. Es wurde enger für die Gelb-Schwarzen. Aber bevor der Japaner Naohiro Takahara tatsächlich den Siegtreffer für den Favoriten erzielte, fehlte Neubert nur das berühmte Quäntchen Glück zur Dynamo-Führung. Sein Schuss wurde noch zur Ecke abgefälscht. Der große Kampf blieb unbelohnt. |
Pokal für die 1.(Bundesliga) und 2.Spielklasse (2.Bundesliga)
sowie für die 4 Absteiger in die 3.Spielklasse (Regionalliga) und
für die 21 Verbands- bzw. Landespokal-Sieger bzw. Finalisten sowie
3 Mannschaften aus den mitgliedstärksten Landesverbänden
- 64 Starter.
| Bundesliga (DFB) - 18 Starter
alle Teams der Saison 2003/2004
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2.Bundesliga (DFB) - 18 Starter
alle Teams der Saison 2003/2004 |
| Nordostdeutscher Fußball-Verband
(NOFV) - 6 Starter
Berlin
Reinickendorfer Füchse Berlin
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Norddeutscher Fußball-Verband (NFV)
- 7 Starter
Absteiger 2.Bundesl. Eintracht Braunschweig
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| Süddeutscher Fußball-Verband (SFV) - 8 Starter
Absteiger 2.Bundesl. SSV Reutlingen
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Westdeutscher Fußball-Verband (WFV) - 4 Starter
Niederrhein
Bayer Leverkusen (Amateure)
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| Fußball-Regionalverband Südwest (FVSW) - 3 Starter
Südwest
Eintracht Glas/Chemie Wirges
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