1.Runde/Ausscheidungsrunde (10.8.2003), 2.Runde/1.Hauptrunde (17.8.2003), 3.Runde/2.Hauptrunde (5.10.2003),
4.Runde/Achtelfinale (2.11.2003), 5.Runde/Viertelfinale (10.4.2004), 6.Runde/Halbfinale (1.5.2004),
7.Runde/Finale (20.6.2004)
| Im Spiegel der Presse |
| Vogtland-Anzeiger, 21.6.04: Oelsnitzer Konterspiel
Schlüssel zum Erfolg
Der Fußball-Bezirkspokalsieger 2004 heißt Merkur Oelsnitz! Der Bezirksklasse-Vertreter schlug am Samstag im Finale mit einer begeisternden Vorstellung den eine Klasse höher spielenden Zschopauer FC verdient mit 2:0. Von einem Klassenunterschied war nie etwas zu spüren. Oelsnitz bot im eigenen Stadion 75 Minuten lang Tempo-Fußball der feinsten Art. Was die Köhler-Truppe da auf den Rasen zauberte, war super anzuschauen. Die Mannschaft setzte die taktische Marschroute von André Köhler perfekt um, stand hinten bis auf die Anfangsviertelstunde sicher und begeisterte mit schnellen Tempogegenstößen. Daraus fielen auch beide Treffer durch Matthias Völz und André David. Bester Oelsnitzer war Innenverteidiger Pierre Lang, der keinen Zweikampf verlor und sich immer wieder ins Angriffsspiel einschaltete. Das genügte höheren Ansprüchen. Für die erste Runde im Sachsenpokal, die am 29. August ausgetragen wird, wünscht sich Köhler einen Kracher: „Lieb wäre mir einer der hiesigen Oberligisten. Plauen, Auerbach oder Zwickau, das wär‘s.“ Die Partie begann der Bezirksligist aus Zschopau überlegen. Der ZFC war tonangebend und drückte Oelsnitz in die eigene Hälfte. Die erste Chance der Partie erspielte sich Sebastian Gillert. Sein Schuss aus zwölf Metern strich knapp vorbei. Minuten später hatte Merkur Glück. Eine zu kurz abgewehrte Ecke kam zu Ingo Klöpping, der hob das Leder aus 16 Metern an die Querlatte. Doch so nach 15 Minuten legte Oelsnitz den Respekt ab. Zum Dreh- und Angelpunkt wurde im Mittelfeld Denny Buschner. Er verteilte die Bälle klug und war nur selten fair vom Leder zu trennen. Buschner junior vertrat seinen verletzt zuschauenden Vater Frank würdig. Er hatte auch die erste Merkur-Möglichkeit. Nach einem Doppelpass mit André David zwang er Dino Puff im ZFC-Tor zu einer Glanzparade. Nur 60 Sekunden darauf köpfte David eine Freistoßflanke von Lang knapp drüber. Oelsnitz gab immer mehr das Tempo vor. Logische Folge war die Führung. Die fiel aber unter gütiger Mithilfe von Marcel Walczak. Völlig unmotiviert wollte er eine weite Flanke zu seinem Keeper zurück köpfen. Matthias Völz roch den Braten, schnappte sich das Leder und vollendete aus elf Metern eiskalt. Zschopau antworte mit wütenden Angriffen, doch nun stand die Abwehr der Vogtländer absolut sicher. Beide lieferten sich bis zur Pause einen offenen, temporeichen Schlagabtausch, ohne sich noch Chancen herauszuspielen. Die zweite Hälfte begann im strömenden Regen mit einem Paukenschlag. Völz erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball, leitete schnell weiter zu Lang. Der machte sich auf der linken Seite auf und davon, spielte einen klugen Rückpass zu David, der nur noch einschieben musste. Ein Konter aus dem Lehrbuch. Nun gab Zschopau Gas und hatte zwei Mal Pech. Einen Freistoß von Klöpping köpfte Steven Bergt aus Nahdistanz drüber, und nach einer Stunde hätte die Partie für Buschner eigentlich zu Ende sein müssen. Nach einer Notbremse an Bergt an der Strafraumgrenze gab es zum einen nur Freistoß statt Elfmeter, und Buschner sah zum anderen nicht mal Gelb. Da hatte Oelsnitz Dusel. Das war es dann aber schon wieder mit dem Offensivdrang der Gäste. Optisch blieb Zschopau überlegen, doch die Merkur-Konter waren brandgefährlich. Nach einer Lang-Flanke nagelte Völz die Kugel volley an den Querbalken. Sekunden später nahm David einen Abschlag von Marco Bernhardt mit, drehte sich und zog ab. Doch Puff hielt klasse. In den letzten Minuten versuchte Zschopau nochmal alles, doch am souveränen Bernhardt kamen die Gäste nicht vorbei. Zwei Mal parierte der Keeper in großer Manier. Zudem pflückte er jede Flanke sicher runter. Bernhardt war der Rückhalt in der Abwehr. Nach dem Abpfiff von Schiri Kreßner brachen im Oelsnitzer Lager alle Dämme, und die Korken knallten. Überschwänglich feierten die Vogtländer ihren Erfolg, mit dem sie wohl insgeheim gerechnet hatten, denn schnell wurden die roten Pokalsieger-Shirts ausgeteilt. Lutz Hauser, Geschäftsführer des Bezirksfachverbandes Chemnitz, überreichte an Frank Buschner den Pokal. „So sehen Sieger aus“, sangen die Oelsnitzer bei der Übergabe. „Das war eine perfekte Leistung meiner Mannschaft. Sie hat genau das beherzigt, was ich ihr gesagt habe. Besser habe ich sie noch nicht spielen sehen. Wir haben völlig verdient gewonnen. Ich bin stolz auf die Jungs“, sagte Köhler nach dem Spiel und wurde prompt mit Bier geduscht. Später bekam der Merkur-Trainer sicher auch eins zu trinken. |
| Im Spiegel der Presse |
| Vogtland-Anzeiger, 6.10.03: Ein Doppelpack nach der
Pause
Der Pokal bleibt weiter das Lieblingskind der Reuther. Jetzt steht der Vogtlandcupsieger sogar im Achtelfinale des Bezirkspokals und darf sich am 2.November nach Lage der Dinge (wenn nicht das Los zu Ifa Chemnitz II führt) über ein Heimspiel freuen, behalten die im Kreismaßstab kickenden Vereine doch ihr Platzrecht. Bärenstark Eine vielbeinige Abwehr, eine bärenstarke Kampfleistung und Vollstrecker Matthias Dillner drehten ein packendes Pokalmatch, in dem zunächst keiner einen Pfifferling auf die Gastgeber gab. Die ersten 30 Minuten standen klar im Zeichen der Erzgebirger, die ein höllisches Tempo vorlegten und klar den Rhythmus bestimmten. Sie rissen mit schnellen direkten Kurzpasskombinationen Löcher in die Reuther Hintermannschaft. Doch die Schwarzenberger schafften es nicht, auf dem nassen Rasen aus ihren Feld- und Chancenvorteilen Kapital zu schlagen. Bis zur 25. Minute hielt das Bollwerk der 1880er. Als Zipfel einen Eckball von Fladerer nur abfausten konnte und der Ball durch zwei eigene Leute abgeblockt wurde, schoss Seeliger aus dem Hinterhalt ein. Reuth blieb fortan seiner taktischen Linie treu und versuchte es nach vorn mit Langbällen, die aber zu oft erst im Abseits ihren Abnehmer fanden. Besser machte es Dillner. Er nahm einen Befreiungsschlag von Schmidt an der Mittellinie auf, schüttelte Junghanns ab und schob am herauslaufenden Tormann zum Ausgleich ein. Bis zum Halbzeitpfiff drückte Schwarzenberg weiter und ließ die Einheimischen kaum einmal über die Mittellinie marschieren. ,,Lasst sie weiter kommen, macht nicht hinten auf, unsere Chance kommt noch'', mahnte Trainer Immo Tröger in der Kabine. Ihm gingen kurz nach Wiederbeginn fast die Mundwinkel bis zu den Augen. Nach einem Doppelschlag durch erstklassige abgeschlossene Konter führten seine Schützlinge urplötzlich mit 3:1. Erst bugsierte Unglaub am langen Pfosten stehend eine Dillner-Eingabe über die Linie, ehe der Vorlagengeber sich wieder als erfolgreicher Sprinter betätigte. Mit Mann und Maus zogen sich die Reuther danach zurück, ließen den Blau-Weißen keinen Meter Raum. Die packten die Brechstange aus. Ohne Erfolg. Zu viele Bälle landeten im Seitenaus. Kamen die Schwarzenberger schon einmal in Schussposition, stand meistens noch ein Abwehrbein im Weg oder die Bälle wurden weit über das Tor gedroschen. Selbst eine heikle Situationen eines Rückpassfreistoß überstand der Gastgeber schadlos (62.). Mit zunehmender Dauer wurde das Spiel der Erzgebirger immer zerfahrener, die in der eigenen Rückwärtsbewegung Probleme zeigten. So war es wieder Dillner, der sich einen weiten Schlag von Köpp erkämpfte und in unwiderstehlicher Manier im Alleingang den Sack zuband. In der Schlussminute traf dann auch der derzeitige Kreisliga-Schützenkönig Andreas Dust. Nach einer scharfen Eingabe von Beier landete seine Rettungsaktion im eigenen Tor. Gejubelt hatten dabei wohl aber nur seine Mitspieler, freuten sich doch über dessen Strafe in Form einer Kiste Bier. Auerbach half Das war die letzte Szene in einem Spiel, in dem Reuth kämpferisch über sich hinauswuchs und damit im Pokal wieder einmal Berge versetzte. Reuths Trainer Immo Tröger: ,,Unser Trumpfkarte war der Kampfgeist. Wir ließen uns hinten nicht heraus locken und machten die Räume eng. Ein Klassenunterschied war nur in der Anfangsphase zu spüren. Dann saßen unsere Konter wie Nadelstiche. Die Tipps, die ich vom Auerbacher Trainer Jörg Hörning, der ja am Freitag gegen den gleichen Gegner um Punkte ran musste, erhielt, haben mir sehr geholfen.'' |
Pokal für die 6. (Bezirksliga) und 7. Spielklasse (Bezirksklasse)
sowie für die 11 Kreispokal-Sieger - 75 Starter.
| Bezirksliga (BL) (17 Starter ab der 2.Hauptrunde)
alle Teams der Saison 2003/04.
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Kreispokalsieger 2003 (11 Starter)
Stadt Chemnitz
Handwerk Rabenstein II
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| Bezirksklasse (BK) (47 Starter)
alle Teams der Saison 2002/03 außer Fortuna Langenau (verzichtet) |