zur
Saison 2002/03 - zur
Saison 2004/05
Spieltag 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17
18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34
| Spiele | S | U | N | Tore | Tordiff. | Punkte | ||||||||||||
| 1. | SV 1894 Vielau | 32 | 22 | 6 | 4 | 62 | : | 31 | + 31 | 72 | Aufstieg in die Landesliga Sachsen | |||||||
| 2. | Fortuna Furth/Glösa | 32 | 18 | 7 | 7 | 76 | : | 32 | + 44 | 61 | ||||||||
| 3. | FSV Krumhermersdorf | 32 | 18 | 6 | 8 | 79 | : | 50 | + 29 | 60 | ||||||||
| 4. | Bergstädtischer SC Freiberg | 32 | 15 | 9 | 8 | 63 | : | 46 | + 17 | 54 | ||||||||
| 5. | Vogtländischer FC Plauen II | 32 | 16 | 5 | 11 | 82 | : | 58 | + 24 | 53 | ||||||||
| 6. | Zschopauer FC | 32 | 15 | 8 | 9 | 59 | : | 45 | + 14 | 53 | ||||||||
| 7. | Eiche Reichenbrand | 32 | 13 | 7 | 12 | 60 | : | 66 | - 6 | 46 | ||||||||
| 8. | TSV IFA Chemnitz | 32 | 13 | 6 | 13 | 54 | : | 47 | + 7 | 45 | ||||||||
| 9. | Reichenbacher FC | 32 | 10 | 12 | 10 | 47 | : | 50 | - 3 | 42 | ||||||||
| 10. | Rapid Chemnitz | (A) | 32 | 11 | 8 | 13 | 50 | : | 51 | - 1 | 41 | |||||||
| 11. | Wacker Plauen | (N) | 32 | 10 | 8 | 14 | 57 | : | 52 | + 5 | 38 | |||||||
| 12. | FC 1910 Lößnitz | (N) | 32 | 10 | 8 | 14 | 49 | : | 61 | - 12 | 38 | |||||||
| 13. | VfL Reinsdorf | 32 | 10 | 8 | 14 | 44 | : | 67 | - 23 | 38 | ||||||||
| 14. | Barkas Frankenberg | 32 | 10 | 7 | 15 | 44 | : | 61 | - 17 | 37 | Abstieg in die Bezirksklasse | |||||||
| 15. | SV Olbernhau | 32 | 9 | 7 | 16 | 44 | : | 62 | - 18 | 34 | Abstieg in die Bezirksklasse | |||||||
| 16. | SSV Brand-Erbisdorf | (N) | 32 | 6 | 6 | 20 | 48 | : | 85 | - 37 | 24 | Abstieg in die Bezirksklasse | ||||||
| 17. | Blau-Weiß Chemnitz | 32 | 3 | 8 | 21 | 32 | : | 86 | - 54 | 17 | Abstieg in die Bezirksklasse |
| Im Spiegel der Presse | |
| Vogtland-Anzeiger, 7.6.04: Tolle RFC-Serie
Wie schon in der Vorserie dreht der RFC am Ende des Spieljahres noch einmal auf. Das 2:1 gegen IFA war schon das neunte Spiel in Folge ohne Niederlage. Die Hausherren begannen gegen IFA konzentriert, suchten mit schnellen Kurzpassstafetten den Weg zum gegnerischen Tor. Allerdings verpufften auf diese Weise die Bemühungen schon vor dem Chemnitzer Strafraum. Wie es besser geht, nämlich mit hohen Eingaben, bewies der sich rechts gut in Szene setzende Hörning. Dessen Ball konnte zwar von einem IFA-Kicker aus der Gefahrenzone herausgeköpft werden, landete aber vor den Füßen von Rausch. Aus 20 Metern schlug sein Flachschuss ins rechte untere Eck ein. IFA kam erst nach einer halben Stunden stärker auf. Mit einer tollen Faustparade verhinderte Groß den Ausgleich, als er Jungs Volleyknaller aus dem Dreiangel boxte. Im Stadion wurde diesmal nicht nur Freibier an die Zuschauer ausgeschenkt, sondern auch die beiden Mannschaften zeigten sich nach dem Wechsel jeweils ein Mal sehr spendabel. Zunächst schlüpfte der RFC in die Geberrolle, was Neumann zum 1:1 nutzte. Und in der Endphase stieg der Chemnitzer Rahause nach einem weiten und hohen Winkler-Heber in den Gästestrafraum am höchsten, doch schlug seine Kopfballabwehr gegen den verdutzt dreinschauenden Büschel im eigenen Kasten ein. Der RFC schaukelte den kostbaren Vorsprung sicher über die Zeit. |
Vogtland-Anzeiger, 7.6.04: FC Wacker aus eigener Kraft
zum Klassenerhalt
Mit einem beeindruckenden Heimsieg gegen Blau-Weiß Chemnitz konnte sich Wacker in seinem letzten Saison-Punktspiel den Verbleib in der Bezirksliga sichern. In den anderen maßgeblichen Bezirksliga-Spielen lief ebenfalls alles für die Ostvorstädter, da es sowohl für Reinsdorf als auch für Frankenberg jeweils nur zum Unentschieden reichte. Der Anpfiff des Spiels erfolgte mit 15-minütiger Verspätung, da die Chemnitzer unterwegs in einem Stau aufgehalten wurden. Zudem machten sich bei den Gästen Auflösungserscheinungen bemerkbar, denn der erst 2002 aus Turbine und Union fusionierte Verein reiste mit nur zwölf Spielern an, von denen etliche die Saison in der zweiten Mannschaft begannen. Wacker bestimmte von Beginn an das Geschehen und sorgte nach dem Flankenlauf von Döhling in der 3. Minute zum ersten Mal für Torgefahr. Hier konnte Keeper Horn noch vor Schlewitz abfangen. Als Endesfelder in der 17. Minute nach einer Ecke nur Zentimeter am Dreiangel vorbeiköpfte, zog Wacker das Tempo weiter an. Da wurde konsequent auf Torwartfehler spekuliert, nach Ballverlusten nachgesetzt und früh an der Mittellinie gestört. Schaller erkämpfte sich so in der 19. Minute den Ball am Mittelkreis und stürmte allein auf das Chemnitzer Tor zu. Im Strafraum wurde er von Fröhlich gelegt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Thomas Wolfrum sicher. Wacker zog sich nach der Führung zwar keineswegs zurück, doch die Abschlüsse misslangen etwas. Dann aber spielte sich Döhling auf links einmal mehr durch, und dessen Eingabe jagte Schlewitz volley und unhaltbar in die Maschen. Nach dem Seitenwechsel sah es so aus, als wenn Blau-Weiß das Spiel noch wenden wollte. Die Chemnitzer waren oft in Richtung Wacker-Tor unterwegs, wo sie sich allerdings meist in der gut postierten Wacker-Abwehr festrannten. Den Gastgebern öffneten sich indes Räume zum Kontern. Das war natürlich das Spiel von Michael Döhling. Er bekam den Ball an der Mittellinie, ging unwiderstehlich von links in den Strafraum, ließ noch einen Abwehrspieler stehen und schob den Ball am Keeper vorbei ins lange Eck. Mit dem bissigen Einsatz von Mirko Kind, der zunächst den Chemnitzer Angriff abfing und im Nachsetzen den Ball erkämpfte, wurde das vierte Wacker-Tor eingeleitet. Das Zuspiel kam auf Döhling, der sich wiederum durchsetzen konnte und zum 4:0 einschoss. Auf Grund des verspäteten Spielbeginns in der Ostvorstadt trafen zu dieser Zeit die Ergebnisse von Reinsdorf und Frankenberg ein. Schnell war klar, dass der Klassenerhalt gesichert war. Durch diese Erkenntnis und die drei erfolgten Wechsel riss zum Ende hin der Spielfaden. Ihren Erfolg konnten die Wackeraner anschließend in der Kabine lautstark feiern. |
| Im Spiegel der Presse |
| Vogtland-Anzeiger, 17.5.04: Schiri völlig von
der Rolle
Wenn ein Schiedsrichter Amok läuft, dann sieht das so aus, wie in der Ostvorstadt gestern Nachmittag. Leidtragende Mannschaft war Wacker, das wegen der einseitigen Regelauslegung des Unparteiischen (mag man ihn fast gar nicht mehr nennen) zwei Spieler auf Grund von Verletzungen sowie drei mit roter und gelb-roter Karte verlor. Dabei begann das Spiel unspektakulär und mit guten Chancen für Wacker. Lößnitz machte einen eher hilflosen Eindruck und versuchte mit hohen Flanken, für Druck zu sorgen. Doch Wacker stand kopfballstark in der Abwehr, durchweg ohne Ausnahme. So blieb Plauen in der ersten Hälfte die spielbestimmende Elf. Zehn Minuten vor der Pause prallten Oschmann und sein Gegenspieler im Kopfballduell zusammen. Der Wackeraner wurde behandelt und wenig später ziemlich benommen ausgewechselt. Mit der ersten umstrittenen, letztlich auch spielentscheidenden Aktion verlor Schiedsrichter Urlaß seine Linie. Passiert war in der 50. Minute Folgendes: Krejcik wurde an der Mittellinie gefoult, Britsche nahm das Leder auf und erzielte das 0:1. Das Protestieren Krejciks ahndete Urlaß mit Gelb, das letzte Wort des Tschechen mit Gelb-rot. Wacker drückte in Unterzahl auf das Tor der weiterhin harmlosen Gäste. Pacholskis Schuss fand abgefälscht den Weg ins Tor zum mehr als verdienten Ausgleich. In der 64. Minute gab’s Elfmeter, als Dietrich gegen den herauseilenden Ott zu Fall kam. Den Strafstoß verwandelte Mühle etwas glücklich, denn Ott war mit dem Fuß noch am Ball. Mit der nächsten Fehlentscheidung des Schiris entglitt ihm das Spiel vollends. Als Schlewitz allein auf Weiß zulief , und außerhalb des 5-Meter-Raumes, von der Faust des Torwarts getroffen, zu Boden ging, gab Urlaß Freistoß für Lößnitz. Wütende Proteste der Wacker-Fans und auch die Rücksprache mit dem Linienrichter konnten seine Meinung nicht ändern. Trainer Frank Dünger, der auf das Spielfeld stürmte, wurde hinter die Barriere verwiesen. Unmittelbar danach fiel das dritte Tor für die Gäste. Minuten vor Ende bekam Schaller die gelb-rote Karte für ein Foul. Das war insofern bitter, weil Schaller die erste Gelbe für ein Foul sah, das er nicht begangen hatte. In diesem Durcheinander zeigte Urlaß plötzlich Rockmann die Rote Karte und begründete dies damit, dass der zu ihm gesagt hätte: „Du kommst heute nicht mehr nach Hause.“ Urlaß kann sich bei Wacker-Präsident Wolfgang Dörschel bedanken, dass er heil in seine Kabine kam. Dörschel hatte ihn zwar während des Spiels von der Seitenlinie aus beschimpft, war dann aber Sportsmann genug, Urlaß durch die aufgebrachte Menge zu geleiten. |
| 12. | Spieltag | Zuschauer: | 1 280 | - | 160 | pro Spiel | ||||||
| Tore: | ||||||||||||