Spieltag 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17
18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34
| Zuschauer: | 9 290 | - | 4 645 | pro Spiel | Die letzten Ergebnisse | ||||||||||||
| Tore: | 11 | - | 5,5 | pro Spiel | 02/03 | 01/02 | 00/01 | 99/00 | |||||||||
| 30.05.04 | Vogtländischer FC Plauen | - | Hertha Berliner SC (Amateure) | 2 | : | 4 | ( | 1 | : | 1 | ) | 6 049 | - | - | - | 5:0 | |
| 06.06.04 | Hertha Berliner SC (Amateure) | - | Vogtländischer FC Plauen | 2 | : | 3 | ( | 1 | : | 0 | ) | 3 241 | - | - | - | 2:1 | |
| Im Spiegel der Presse | |
| MDR-Online, 30.5.04: Aufstiegstraum bereits zerplatzt?
Die Fußball-Regionalliga ist für den VFC Plauen in weite Ferne gerückt. Die Vogtländer kassierten im ersten Relegationsspiel eine 2:4-Heimniederlage gegen die Amateure von Hertha BSC. Dabei hatte es so gut begonnen: Gleis zirkelte schon früh einen 22-Meter-Freistoß ins rechte untere Eck. Die Freude währte jedoch nicht lang, denn Rafael staubte zum Ausgleich ab. Keeper Golle hatte zuvor einen Marx-Schuss nicht festhalten können. Wenig später war der Plauener Schlussmann auf dem Posten. Als Dejagah aus zwölf Metern abzog, klärte Golle mit Faustabwehr. Auf der Gegenseite versuchte sich Kellig mit einem Knaller aus zehn Metern, aber auch hier war der Tormann Sieger. Auch in der zweiten Halbzeit legten sich die Plauener gleich wieder mächtig ins Zeug. Der eingewechselte Risch konnte aus Nahdistanz zur neuerlichen Führung einschieben. Semghoun hatte einen Kopfball von Zapyshnyi vor die Füße des Torschützen geboxt. Die Führung des VFC dauerte wieder nur sechs Minuten, denn ein abgefälschter Ludwig-Schuss landete in den Vogtländer Maschen. Die Plauener schienen zunächst unbeeindruckt vom neuerlichen Nackenschlag aus der Hauptstadt. Gleis scheiterte bei Versuchen mit Kopf und Fuß am Keeper. In der Schlussphase drehten die Hertha-Bubis noch einmal auf. Dejagah machte mit seinen Treffern alles klar. Zunächst schloss der Herthaner einen Konter ab, dann drosch er das Leder aus 22 Metern flach ins Tor. Erste Pleite im 28. Spiel Mit der Niederlage gegen die Amateure von Hertha BSC endet für den VFC Plauen eine historische Serie. Die Vogtländer blieben zuvor in 27 Pflichtspielen unbesiegt. Bereits vor der Partie überreichte Staatsminister Rolf Schwanitz den "Ehrenpokal des Bundeskanzlers für besondere sportliche Leistungen" an die Mannschaft des VFC. Die Plauener revanchierten sich mit einem Trikot für Gerhard Schröder. Trainer Tino Vogel wäre ein Sieg zu seinem 35. Geburtstag sicherlich lieber gewesen... Sächsische Zeitung, 1.6.04: Plauener auf dem falschen Gleis Herthas Amateure gewinnen im Vogtland mit 4:2 / Oberliga Süd in der kommenden Saison mit 20 Vereinen? Der Traum vom Regionalliga-Aufstieg ist in Plauen schon nach 90 Spielminuten geplatzt. Im ersten Relegationsspiel unterlag der Süd-Meister VFC zu Hause vor 6 049 Zuschauern mit 2:4 (1:1) gegen die Amateure von Hertha BSC. Dabei hatten die Vogtländer einen Blitzstart erwischt. Alexander Gleis, der den Verein verlassen wird, traf schon nach 180 Sekunden mit einem 22-m-Freistoß. Nur sechs Minuten später war Bundesligaspieler Nando Rafael zur Stelle. Plauens Torhüter Jens Golle hatte zuvor noch einen Schuss von Thorben Marx abgewehrt, aber im Nachsetzen traf der Angolaner zum 1:1. Die Pausenführung der Hauptstädter verhinderte Golle dann noch mit einem tollen Reflex beim Schuss von Ashkan Dejagah (16.). Plauens Trainer Tino Vogel brachte zur zweiten Halbzeit Thomas Risch und sorgte damit für neuen Schwung in den Plauener Reihen. Risch brachte den VFC schließlich erneut in Führung (54.). Doch die Gastgeber konnten sich wieder nur wenige Minuten ihres Vorsprungs erfreuen. Alexander Ludwig glich zum 2:2 aus (61.). Ludwig war es auch, der die Entscheidung zu Gunsten der Berliner einleitete. Seinem Sprint über den Platz konnte kein Plauener folgen – Dejagah traf zum 3:2 (86.). Nur drei Minuten später krönte der gleiche Spieler seinen starken Auftritt mit dem 4:2. Nach zwei gescheiterten Versuchen – 2002 in der Relegation gegen Dynamo Dresden (0:1, 0:0) und im Vorjahr am letzten Spieltag von Schönberg abgefangen –, sollten Herthas Amateure damit den Sprung in die Regionalliga geschafft haben. Für die Plauener geht sicher keine Welt unter. Allerdings kommen nun die Süd-Oberligisten ins Grübeln. Da der FC Sachsen Leipzig aus der dritten Liga absteigt, erhöht sich das Starterfeld auf 19 Vereine. Erwischt es am letzten Regionalliga-Spieltag auch noch den Chemnitzer FC, spielen 20 Vereine dann in der Oberliga Süd. Demzufolge müsste es dann angesichts der neuen Regelung 2004/05 sieben Absteiger geben. Freie Presse, 1.6.04: Aufstiegschance nur noch minimal VFC Plauen verliert erstes Relegationsspiel gegen Hertha BSC/Amateure mit 2:4 (1:1) Plauen. Die Chancen des VFC, nächste Saison in der Regionalliga zu spielen, sind auf ein Minimum gesunken. Die Plauener verloren am Sonntag im Vogtlandstadion das erste Relegationsspiel gegen Hertha BSC/Amateure trotz zweimaliger Führung mit 2:4 (1:1). 6049 Zuschauer – der VFC hatte ursprünglich mit mindestens 8000 Fans gerechnet – erlebten ein sehenswertes, mitreißendes und faires Spiel mit einem für die Plauener enttäuschenden Ausgang. Die Vorzeichen, sich mit einem Sieg eine gute Ausgangsposition für das am 6. Juni in Berlin stattfindende Rückspiel zu schaffen, standen sehr gut. Die VFC-Spieler wollten ihrem Trainer Tino Vogel – er wurde am Sonntag 35 – ein Geburtstaggeschenk machen. VFC-Trainer Tino Vogel resümierte: „Hertha gewann verdient. Gegen solch einen starken Gegner haben wir in dieser Oberligasaison noch nicht gespielt. Unsere Chancen, in Berlin das Blatt noch zu wenden, sind sehr gering. Doch im Fußball kann viel passieren. Unsere Fans unterstützten uns wieder großartig. Sie haben es verdient, dass wir im Rückspiel noch einmal das Letzte aus uns herausholen.“ Hertha-Coach Karsten Heine äußerte sich zur Pressekonferenz in Sachen Aufstieg noch zurückhaltend: „Für uns gibt es keinen Grund zur Euphorie. Es ist erst Halbzeit in der Relegation. Ich weiß, dass sich der VFC noch nicht aufgegeben hat. Uns erwartet in Berlin ein heißer Tanz.“ Zu seinen Jungs sagte er aber wenig später: „Es wäre eine große Dummheit, wenn wir uns noch um den Aufstieg bringen würden. Wir sind jetzt der Favorit und wollen unbedingt nächste Saison in der Regionalliga spielen.“ |
MDR-Online, 6.6.04: Plauener Sieg reicht nicht zum
Aufstieg
Der VFC Plauen hat das "Wunder von Berlin" nicht geschafft. Die Vogtländer gewannen nach der 2:4-Hinspielpleite zwar das Relegations-Rückspiel bei den Amateuren von Hertha BSC mit 3:2 - doch das Ergebnis reichte in der Summe nicht für den Aufstieg in die Regionalliga. Ludwig trifft für Hertha Die Gastgeber begannen druckvoll und gingen durch einen 10-m-Schuss von Ludwig in Führung. Der VFC erholte sich nur allmählich nach dem Gegentreffer ohne jedoch gefährlich vor das Hertha-Gehäuse zu kommen. Harmlose Aktionen, wie ein Distanzschuss von Paulick in den Berliner Himmel, waren spärliche Ausbeute der Plauener in Halbzeit eins. Trotz des verdienten Rückstandes verabschiedeten die etwa 400 mitgereisten VFC-Fans ihr Team lautstark in die Kabine. VFC mit fulminanten Schlussspurt Zum Leidwesen von Keeper Golle erhöhte Marx per sehenswertem 20-m-Heber zum 2:0 für die Berliner. Dennoch steckte die Mannschaft von Trainer Vogel nicht auf und kam durch Schulzes Treffer aus 10 Metern zum Anschluss. In einer turbulenten Schlussphase mit zwei Platzverweisen drehte der VFC das Spiel gegen eine Herthaner Mannschaft, die sich bereits die Aufstiegstrikots angezogen hatte. Erst zirkelte Paulick einen 20-m-Freistoß ins rechte obere Eck, ehe Popa in Abstaubermanier noch die Weichen auf Sieg stellte. Vogtland-Anzeiger, 7.6.04: Aufholjagd des VFC kommt zu spät Der VFC Plauen ist gestern in Berlin im zweiten Relegationsspiel in der Addition beider Partien knapp (5:6) gescheitert. Die Vogtländer wandelten dank starker 20 Schlussminuten einen 0:2-Rückstand noch in einem 3:2-Auswärtssieg um, ein Tor fehlte ihnen jedoch, um wenigstens eine Verlängerung zu erreichen. In einer recht turbulenten und hektischen Schlussphase sahen der Berliner Tretschok (Berlin) und Barich (Plauen) in der 86. Minute nach einer Rangelei die rote Karte. Die junge Amateurmannschaft von Hertha begann stürmisch und druckvoll und bestimmte eine Stunde lang das Geschehen auf dem Rasen. Folgerichtig fiel schon nach elf Minuten die Führung für die Berliner. Plauen war zwar bemüht, kam aber über gute Ansätze nicht hinaus. Viele Bälle wurden leichtfertig verloren. Alle Herthaner wirkten ballsicherer, hatten Schnelligkeitsvorteile und waren auch in der Raumaufteilung und mit den Laufwegen immer einen Tick besser. Berlin sündigte aber bei der Chancenverwertung. Die zweite Halbzeit hatte einen ähnlichen Beginn wie die erste. Die Herthaner drückten auf das 2:0. Das gelang ihnen auch in der 54. Minute. Mit einem weiten Pass aus der eigenen Hälfte war die VFC-Abwehr ausgehebelt, Keeper Golle kam halbherzig aus seinem Kasten und blieb dann stehen, und so konnte Marx aus 25 Metern halbrechter Position den Ball ins leere Tor heben. Nach einer reichlichen Stunde führte ein schwerer Schnitzer von Thomas Pannach vor dem eigenen Strafraum beinahe zum 0:3. Er spielte den Ball dem freistehenden Rafael vor die Füße, dessen Ablage kam zu Dejagah, dessen Schuss in der Abwehr hängen blieb – den Nachschuss von Ludwig holte Dashi von der Linie. Nachdem der eingewechselte Popa einen Schuss aus spitzem Winkel über den Berliner Kasten gejagt hatte, erzielte Schulze in der 72. Minute mit einem Flachschuss das Plauener Anschlusstor. Die Vorarbeit dazu leistete in seinem letzten Pflichtspiel für Plauen der kurz zuvor eingewechselte Barich. Fortan kamen die Vogtländer besser ins Spiel und setzten Hertha unter Druck. In der 79. Minute machte Plauens Torwart Golle seinen Fehler, der zum 0:2 führte, wieder gut. An der Torraumlinie klärte er souverän gegen den allein vor ihm stehenden Salihovic. In der 86. Minute spielte Paulick gegen den Herthaner Abwehrroutinier Tretschok foul, worauf sich der mit einem Würgegriff revanchierte. Dies wiederum verkraftete Plauens Barich nicht und streckte den Berliner zu Boden. Nachdem beide Spieler zu Recht die rote Karte gesehen hatten, führte ein weiterer Freistoß nach einem Foul an Spranger zum Ausgleich. Die Variante schloss Paulick mit einem unhaltbaren Schuss ins lange Eck zum 2:2 ab. Jetzt wollte Plauen mehr und drückte die Berliner in die eigene Hälfte zurück. Doch der Siegtreffer von Popa in der Nachspielzeit, nachdem Schulze mit einem Schuss an der Querlatte gescheitert war, kam zu spät. Tino Vogel (Plauen): „Über 70 Minuten war Hertha die bessere Mannschaft, hat uns aber in der Schlussphase sicherlich unterschätzt. Wir haben das Versprechen wahr gemacht, in Berlin alles zu geben. Wir sind zwar enttäuscht, trotzdem bin ich stolz auf die Mannschaft.“ Sächsische Zeitung, 7.6.04: Hertha im dritten Anlauf VFC Plauen trotz 3:2-Sieg weiter in der Oberliga / Kehrt Kaszuba zum FV Nord zurück? Die Amateure von Hertha BSC Berlin spielen in der kommenden Saison in der Regionalliga Nord. Die Reserve des Bundesligisten verlor gestern zwar das Rückspiel im Jahnstadion gegen den VFC Plauen vor 3 241 Zuschauern mit 2:3 (1:0), hatte aber bei der ersten Partie im Vogtland mit 4:2 die Oberhand behalten. Alexander Ludwig (10.) und Thorben Marx (54.) erzielten die Gastgeber-Tore. René Schulze (71.), Carsten Paulick (87.) und Nicolae Popa trafen in der Nachspielzeit für die Plauener ins Schwarze. „Im dritten Anlauf war der Aufstieg nun wirklich fällig“, atmete Herthas Coach Karsten Heine auf. 2002 waren die Berliner in der Relegation an Dynamo Dresden (0:1, 0:0) gescheitert, ein Jahr später wurden die „Hertha.Bubis“ am letzten Oberliga-Spieltag noch vom FC Schönberg 95 abgefangen. Seit der Einführung der zweigleisigen dritten Liga (2000) gelang damit erstmals dem Oberligameister der Nord-Staffel der Regionalliga-Aufstieg. In den Jahren zuvor hatte sich in den Aufstiegsspielen mit dem 1. FC Magdeburg (2001), dem 1. FC Dynamo Dresden (2002) und dem FC Sachsen Leipzig (2003) jeweils der Süd-Staffelsieger durchgesetzt. Die Partie in Berlin verlief lange Zeit ruhig. Die schon bei den Bundesliga-Profis eingesetzten Ludwig und Marx sorgten frühzeitig für einen klaren Hertha-Vorsprung. Trainer Karsten Heine hatte mit Ludwig, Marx, Malik Fathi und Nando Rafael insgesamt vier Spieler aus dem Erstliga-Kader aufgeboten. Zudem organisierte der langjährige Profi René Tretschok die Abwehr der Hausherren. In den letzten 20 Spielminuten machten die Plauener jedoch noch einmal richtig Druck. Schulze schaffte nach der besten Plauener Kombination den Anschluss. Nach roten Karten für Tretschok und Sebastian Barich (85.) – jeweils wegen Tätlichkeiten –, sorgten Paulick mit einem 20-m-Freistoß und Popa per Abstauber sogar noch für den insgesamt schmeichelhaften Sieg der Vogtländer gegen die in der Schlussphase etwas zu leichtsinnig agierenden Berliner. Trotz des verpassten Aufstiegs feierten die rund 400 mitgereisten Plauener Anhänger ihre Mannschaft nach dem Schlusspfiff. Bereits vor dem Gastspiel in Berlin hatten die Plauener bekannt gegeben, dass Rico Kaszuba den Verein wieder verlässt. Der 26-jährige Offensivspieler war im Sommer 2003 vom FV Dresden-Nord mit einigen „Nebengeräuschen“ zu den Vogtländern gewechselt. Damals pochten die Dresdner auf einen von Kaszuba bereits unterschriebenen Vertrag. Dennoch scheint die Rückkehr von „Katze“ in den „Jägerpark“ nicht ausgeschlossen. „Es gibt schon Kontakt, aber noch keine definitive Entscheidung“, informierte Nord-Geschäftsführer Frank Gaunitz auf SZ-Anfrage. |
| Spiele | S | U | N | Tore | Tordiff. | Punkte | ||||||||||||
| 1. | Vogtländischer FC Plauen | 30 | 21 | 6 | 3 | 66 | : | 24 | + 42 | 69 | Qualifiziert für die Spiele um den Aufstieg in der Regionalliga | |||||||
| 2. | Carl Zeiss Jena | 30 | 20 | 8 | 2 | 67 | : | 18 | + 49 | 68 | ||||||||
| 3. | 1.FC Magdeburg | 30 | 18 | 8 | 4 | 51 | : | 16 | + 35 | 62 | ||||||||
| 4. | Hallescher FC | 30 | 16 | 9 | 5 | 56 | : | 32 | + 24 | 57 | ||||||||
| 5. | FV Dresden-Nord | 30 | 17 | 5 | 8 | 48 | : | 31 | + 17 | 56 | ||||||||
| 6. | Energie Cottbus (Amateure) | 30 | 15 | 3 | 12 | 53 | : | 41 | + 12 | 48 | Wechsel in die NOFV-Oberliga, Staffel Nord | |||||||
| 7. | VfB Pößneck | 30 | 9 | 9 | 12 | 38 | : | 46 | - 8 | 36 | ||||||||
| 8. | FSV Zwickau | 30 | 9 | 9 | 12 | 29 | : | 39 | - 10 | 36 | ||||||||
| 9. | Oberlausitzer FC Neugersdorf | 30 | 9 | 7 | 14 | 44 | : | 48 | - 4 | 34 | ||||||||
| 10. | SV 1919 Grimma | 30 | 8 | 9 | 13 | 34 | : | 48 | - 14 | 33 | ||||||||
| 11. | FV Dresden 06 Laubegast | 30 | 9 | 6 | 15 | 38 | : | 56 | - 18 | 33 | ||||||||
| 12. | Germania Halberstadt | (N) | 30 | 6 | 13 | 11 | 31 | : | 44 | - 13 | 31 | |||||||
| 13. | VfB Auerbach/V. | (N) | 30 | 5 | 11 | 14 | 29 | : | 49 | - 20 | 26 | |||||||
| 14. | Eintracht Sondershausen | 30 | 5 | 11 | 14 | 39 | : | 64 | - 25 | 26 | ||||||||
| 15. | FC Erfurt-Nord | (N) | 30 | 5 | 6 | 19 | 26 | : | 67 | - 41 | 20 | |||||||
| 16. | Dresdner SC | (A) | 30 | 3 | 10 | 17 | 26 | : | 54 | - 28 | 19 | Abstieg in die Landesliga Sachsen | ||||||
| 17. | VfB Leipzig | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | : | 0 | + 0 | 0 | Ausschluß vom Spielbetrieb wegen Insolvenzverfahren; Rückzug vom Spielbetrieb | |||||||
| Anhalt Dessau | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | : | 0 | + 0 | 0 | Ausschluß vom Spielbetrieb wegen Insolvenzverfahren; Abstieg in die Verbandsliga Sachsen-Anhalt | ||||||||
| Anmerkung: Das Spiel Dresdner SC - FC Erfurt-Nord (3:3) wurde nur für den FC Erfurt-Nord als eine 0:2-Niederlage gewertet. | ||||||||||||||||||
| Zuschauer gesamt: 278 632 -
1 013 pro Spiel
Tore gesamt: 784 - 2,85 pro Spiel Hinrunde 2003 Zuschauer gesamt: 167 760 -
1 096 pro Spiel
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Bei den Zuschauerzahlen handelt es sich
nicht um die offiziellen Angaben des NOFV, sondern um eigene Erhebungen
anhand der Tages- und Fachpresse. Diese beinhalten auch die annullierten
Spiele von Anhalt Dessau und des VfB Leipzig.
Rückrunde 2004 Zuschauer gesamt: 110 872 -
916 pro Spiel
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Tabelle der Hinrunde 2003
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Tabelle der Rückrunde 2004
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Tabelle nach Heimspielen
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Tabelle nach Auswärtsspielen
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Zuschauer-Tabelle nach Heimspielen
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Zuschauer-Tabelle nach Auswärtsspielen
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| Die Spiele mit den meisten Zuschauern
(alle Spiele mit 5 000 und mehr Zuschauern)
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Die Spiele mit den wenigsten Zuschauern
(alle Spiele mit 100 und weniger Zuschauern)
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| Ergebnisstatistik
240 gewertete Spiele
(Ergebnis / Häufigkeit)
Gesamt Heim
Auswärts
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65 Unentschieden
106 Heimsiege 69 Auswärtssiege Gesamt Heim
Auswärts
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| Die torreichsten Spiele
(alle Spiele mit 7 und mehr Toren)
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Die Tabellenführer
Carl Zeiss Jena
24 x
Die besten Torschützen Andrej Zapyshnyi (Vogtländischer FC Plauen)
18 Tore
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| Die höchsten Heimsiege
(alle Heimsiege mit 4 und mehr Toren Differenz)
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Die höchsten Auswärtssiege
(alle Auswärtssiege mit 3 und mehr Toren Differenz)
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| Zuschauerübersicht von Spieltag zu Spieltag
(Durchschnittliche Zuschauerzahl der einzelnen Spieltage und durchschnittlicher Saisonbesuch bis zu den jeweiligen Spieltagen) |
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| Im Spiegel der Presse | ||
| MDR-Online, 23.5.04: FCM bleibt ohne Heimniederlage
Der 1. FC Magdeburg bleibt die Heimelf der Saison. Auch beim letzten Auftritt vor eigenem Publikum jubelten die Elbestädter. Dresden-Nord hatte mit 2:3 das Nachsehen. FCM startet furios In der ersten Halbzeit spielte nur das Heyne-Team. Kreibich besorgte mit einem sehenswerten 30-Meter-Freistoß ins Dreiangel die frühe Führung. Wenig später war es Banser, der nach Neumann-Vorarbeit zum 2:0 einschob. Als Banser mit dem Pausenpfiff sein zweites Tor folgen ließ, schien die Partie entschieden. Dem war allerdings nicht so: Treffer von Streiber und F. Gaunitz sorgten für Spannung, aber nicht für Punkte. Nord mit Rückenwind im Aufwind Nach der Pause wehte jedoch ein anderer Wind. Und zwar in den Rücken der Nordlichter! Plötzlich rissen die Sachsen das Spiel an sich und erspielten eigene Torchancen. Nach einem verunglückten Rückpass von Neumann konnte Streiber verkürzen. Der bis dahin beschäftigungslose FCM-Schlussmann Burmeister, stand immer öfter im Brennpunkt. Bei Schüssen von Streiber (67.) und Linkert (69.) blieb der Keeper der Heimelf Sieger. Beim 20-Meter-Knaller von Frank Gaunitz musste er jedoch noch einmal hinter sich greifen. MDR-Online, 23.5.04: Gerechte Punkteteilung in Pößneck Die Partie Pößneck gegen Grimma hat keinen Sieger gefunden. Die Thüringer mussten mit einem 1:1 zufrieden sein. Dabei führte Pößneck früh, als Schimmelpfennig (15.) eine Freistoß-Eingabe von Hempel per Kopf versenkte. In der Folgezeit drückten die Grimmaer auf den Ausgleich, Müller (28./35.) scheiterte gleich doppelt an Keeper Rottstädt. Auch die Thüringer trugen ihren Teil zum abwechslungsreichen Spiel bei - Walter und Reimann verfehlten das Tor. Dramatisch wurde es in der Schlussphase: Zunächst traf Schimmelpfennig (87.) nur den Pfosten, dann verwandelte Grimmas Wohllebe einen Freistoß direkt. |
MDR-Online, 23.5.04: VFC Plauen schafft großen
Coup
Der VFC Plauen hat den Staffelsieg in der Oberliga Süd perfekt gemacht. Die Vogtländer lösten ihre Pflichtaufgabe in Dresden Laubegast mit 3:0. Hammer von Risch - Lattenkracher von Gleis Vor dem Spiel entlud sich in Dresden ein kräftiges Gewitter mit teilweise Hagelschauern. Dennoch entwickelte sich ein gutes Oberligaspiel. Risch (16.) brachte den entfesselt stürmenden VFC mit einem Flachschuss aus 18 Metern in Front. Kurz zuvor hätte aber auch Dresden in Führung gehen können, als Kohlschütter an Golle scheiterte und Herra den Abpraller nicht im Tor unterbringen konnte. In der 22. Minute landete ein Kracher von Plauens Gleis an der Latte. Da hätte die Partie bereits vorentschieden sein können. Zwei weitere Tore & Plauener Jubel Erst nach dem Wechsel machte es der gleiche Spieler besser, als er die gesamte Abwehr und Keeper Grundmann austanzte und aus 16 Metern ins leere Tor einschob. Damit war die Partie entschieden. Die gastgeber ließen sich aber nicht hängen und versuchten den Anschluss zu erzielen. Das Tor fiel aber wieder auf der Gegenseite. Paulick schloss unter dem Jubel der 1500 Plauener Schlachtenbummler noch einen mustergültigen Konter zum Endstand ab. MDR-Online, 23.5.04: Hallescher FC nutzt Chancen eiskalt Der HFC hat sich mit einem glanzlosen 3:1-Sieg in Zwickau verabschiedet. In der niveauarmen Partie nutzten die Andreev-Schützlinge ihre Chancen clever. Nach einer Viertelstunde landete ein Kurzeja-Freistoß aus 22 m in den Maschen des FSV-Gehäuses. Fährmann konnte in der 35. Minute nachlegen, als er den Ball aus sechs Metern einschob. Zwickau hatte in der 58. Minute die erste Chance des Spieles, verfehlte aber das Tor. So fiel der Anschluss etwas überraschend, als Chudzik (73.) nach Embingou-Flanke einköpfte. Doch Krauß stellte den alten Abstand wider her: Sein Freistoß ging durch die Mauer ins Tor. |
MDR-Online, 23.5.04: Der DSC ist abgestiegen
Trauerstimmung beim Dresdner SC: Trotz eines 2:0-Erfolgs beim VfB Auerbach ist die Krämer-Elf abgestiegen. Gekämpft, und doch verloren Die Dresdner starteten nervös in die Partie und hatten Glück, dass die Gastgeber zwei Riesenchancen nicht nutzten. Schmidt scheiterte nach fünf Minuten freistehend an DSC-Keeper Huster, Pfoh verpasste das Tor nur um Zentimeter. Nach einer halben Stunde kam Dresden besser ins Spiel. So hatte Fritzsche eine gute Möglichkeit von der Strafraumgrenze, doch Auerbachs Schlussmann Berger reagierte glänzend. Wenig später sah er allerdings gar nicht gut aus: Kurz vor dem Pausenpfiff spielte Steglich auf Schmuck, der umkurvte Berger und schob zur Führung ein. In der zweiten Hälfte schenkten sich beide Mannschaften nichts. Während Auerbach aber erneut seine Chancen nicht nutzte (Pfoh scheiterte zwei Mal an Huster), machte es der DSC besser. Nach Zuspiel von Benken sorgte Fleck zwei Minuten vor Abpfiff für den Endstand. |
| Im Spiegel der Presse | ||
| MDR-Online, 16.5.04: DSC holt ersten Heimsieg
Der Dresdner SC hat gegen den VfB Pößneck 2:1 (2:0) gewonnen und damit weiter eine kleine Chance auf den Klassenerhalt. Allerdings wurde der erste Heimsieg mit viel Glück erkämpft und erzittert. Zwei verschiedene Halbzeiten Dresden spielte wie so oft eine Halbzeit lang sehr gut und schien nach 45 Minuten klar auf der Siegerstraße zu sein. Vor allem nach Pafels 1:0 (schöner Angriff über König und Fleck) bestimmten die Sachsen klar das Geschehen. Entsprechend verdient fiel auch das 2:0 durch Schmuck. Bei Pößneck sorgte nur Heynig für etwas Gefahr. Nach der Pause kam dann der DSC-Einbruch. Pößneck spielte dagegen nun aggressiver. Dresden wurde hektisch, was sich auch nach der Roten für VfB-Keeper Ockrucky nicht änderte. Vor dem Feldverweis hatte Daum den Anschlusstreffer erzielt. In Überzahl musste der DSC bis in die dritte Nachspielminute um den Sieg zittern. MDR-Online, 16.5.04: Grimma locker gegen harmlose Zwickauer Der SC Grimma hat sich mit einem verdienten Heimsieg von seinem Publikum verabschiedet. Im letzten Heimspiel der Saison besiegte Grimma eine harmlose Elf aus Zwickau 2:0 (0:0) und kletterte in der Süd-Staffel vom zwölften auf den elften Rang. Birnbaum verschießt Elfmeter Nach einer langweiligen ersten Halbzeit, in der nur der verschossene Foulefmeter des Grimmaers Birnbaum (41.) für Aufregung sorgte, brachte Liebig die Heimelf kurz nach dem Wechsel auf die Siegerstraße. Nach Wohllebe-Pass beendete der Grimmaer Stürmer seine eigene seit November anhaltende Torflaute mit einem Treffer aus 10 Metern (47.). Danach war die Partie eigentlich gelaufen: Zwickau präsentierte sich ganz schwach und überließ Grimma das Zepter. Außerdem dezimierten sich Gäste selbst: Weißenberger musste nach grobem Foul mit Rot vom Platz. Von den sich nun bietenden Grimmaer Chancen nutzte Massner die beste zum 2:0, er traf nach Rienaß-Pass aus sieben Metern. |
MDR-Online, 16.5.04: HFC bestraft Mut der Dresdner
Die offensive Taktik des FV Dresden 06 ist beim Halleschen FC überhaupt nicht aufgegangen. Die Dresdner unterlagen klar und deutlich mit 0:4. Nach Rot folgte der Untergang In einem zunächst verteilten Spiel nutzte der HFC konsequenter seine Chancen. Bezeichnend dafür das erste Tor der Partei: Eberhardt kam nach einem Freistoß von Hartung zum Schuss, Keeper Weidner ließ abprallen und Eberhardt setzte nochmal nach - mit Erfolg. Danach zeigte sich Dresden mit einem Standard. Mauksch zog aus 25 m ab, doch HFC-Schlussmann Bölke rettete zur Ecke. Ein schönes Solo von Ofodile war Ausgangspunkt des nächsten Treffers, den Veit per Kopf erzielte. Danach schwächte sich Dresden selbst: Glaubitz zog gegen Kurzeja die Notbremse und musste vom Rasen (42.). In Unterzahl gingen die Gäste unter. Es spielte nur noch der HFC, doch trotz Chancen en masse trafen nur noch Ofodile (Solo) und Weimann. Freund, Hartung, Kövari, Ofodile und Veit hätten erhöhen können/müssen. Am Rande der Partie gab es übrigens noch eine Ehrung: Christian Fährmann wurde zum "HFC-Spieler des Jahres" gewählt. MDR-Online, 16.5.04: Dresden gewinnt gutes Oberligaspiel In einem gutklassigen Oberliga-Spiel hat sich Dresden Nord beim 2:0-Sieg gegen Oberlausitz schadlos gehalten. Sichere Elfmeterschützen fehlten Bartos brachte die Gastgeber nach einer Viertelstunde in Front. Nach Genschur- Eingabe zirkelte er das Leder ins lange Eck. Das mögliche 2:0 verhinderte Barta, der einen Elfmeter von Linkert parierte. Zuvor war Heinig von Libero Maglica gelegt worden. Arto machte mit Flachschuss bereits in der 57. Minute alles klar. Doch die Gäste blieben gefährlich. In der 82. Minute foulte Moses Krause im Strafraum. Doch den fälligen Strafstoß konnte Goalgetter Kubis nicht an Keeper Groß vorbei bringen. So blieb es beim verdienten Heimsieg der Dresdner. |
MDR-Online, 16.5.04: Plauen dank Zapyshnyi wieder
Spitze
Der VFC Plauen marschiert weiter zielstrebig Richtung Staffelsieg der Oberliga Süd. Im Spitzenspiel des vorletzten Spieltages bezwangen die Vogtländer den 1. FC Magdeburg mit 1:0. Nun haben es die Plauener am kommenden Wochenende in Dresden Laubegast selbst in der Hand. Wenig Höhepunkte vor der Pause Beide Teams konnten eine stolze Erfolgsserie vorweisen: Plauen war seit 16 Spielen, Magdeburg gar seit 24 Partien ungeschlagen. Eine wirkliche Spitzenpartie entwickelte sich im Vogtlandstadion allerdings zunächst nicht, dafür stand auch zu viel auf dem Spiel. In Halbzeit eins vermeldeten die Statistiker drei echte Chancen, allesamt für den VFC. Nach 15 Minuten klärte FCM-Keeper Beer bei einem strammen Schulze-Schuss zur Ecke. Kurz vor der Pause scheiterte Popa aus 18 Metern erneut an Beer. Zehn Minuten zuvor hatte Goalgetter Zapyshnyi die Fans jubeln lassen. Nach Zuspiel von T. Pannach erzielte der Stürmer mit einem strammen 14-Meter-Schuss seinen 18. Saisontreffer. Elfmeter verschossen - Zittern bis zum Schluss Mit viel Dampf kamen die Gastgeber aus der Kabine. Hölzel (46.) versuchte es mit Gefühl. Sein Freistoß von der Strafraumgrenze strich um Zentimeter über das Magdeburger Gehäuse. Die Gäste benötigten 60 Minuten, ehe Kühne die erste nennenswerte Gelegenheit hatte. Nach einer Eingabe von rechts verzog der FCM-Spieler aus sechs Metern. Jetzt wurde die Partie besser. Zunächst fand der eingewechselte Kellig in Magdeburgs Keeper Beer seinen Meister. Dann hatte FCM-Goalgetter Banser gleich doppelt die Ausgleichschance (68./70.). In der 85. Minute sorgte ein Magdeburger Rollstuhlfahrer für Erheiterung. Da er sicher nicht mit der Leistung des Schiedsrichters einverstanden war, fuhr er auf den Platz. Nach kurzer Unterbrechung ging es aber weiter. In der Schlussminute beinahe das 2:0 – Kellig verfehlte aus 40 Metern knapp das leere Magdeburger Tor. |
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| MDR-Online, 7.5.04: Das wars wohl - Dresden geht in
Zwickau leer aus
Der Abstieg des Dresdner SC nimmt immer konkretere Formen an. Die Elbestädter verloren beim FSV Zwickau mit 0:2 und sind praktisch nicht mehr zu retten. FSV köpft DSC nieder In einer schwachen ersten Halbzeit wurde den Zuschauern nur fußballerische Magerkost geboten. Trotz Feldüberlegenheit des FSV waren klare Chancen Mangelware. Lediglich Haprich (5.) und Köcher (13.)versprühten vor dem gegnerischen Gehäuse einen Hauch von Gefahr. Doch auch die Dresdner blieben bis auf einen Freistoß von König blass. Nach der Pause legten die Gastgeber einen Gang zu. Die Bemühungen der Zwickauer wurden schließlich mit einem Kopfballtreffer von Haprich belohnt. Zuvor hatte Embingou per Freistoß mustergültig bedient. In einer Phase als der DSC offensiver wurde und eine Großchance durch Fleck zu verzeichnen hatte, fiel das zweite Tor für die Platzherren. Dabei erzielte Köcher per Kopf nach erneutem Freistoß von Embingou den Treffer zum verdienten Endstand. Wer als DSC-Fan auf ein Aufbäumen seiner Mannschaft in den Schlussminuten gehofft hatte, sah sich leider getäuscht. |
MDR-Online, 8.5.04: Auerbach vergibt Heimsieg
Der VfB Auerbach ist trotz zahlenmäßiger Überlegenheit gegen den Tabellennachbarn Eintracht Sondershausen nicht über ein karges 0:0 hinaus gekommen. Ereignisarme erste Hälfte Das Spiel begann verheißungsvoll. Auerbachs Pfoh und Kloth bei den Gästen kamen bereits in den Anfangsminuten zu ersten Chancen. Doch der Elan verflog und das Spiel verlagerte sich ins Mittelfeld. Der Gastgeber konnte sich kaum Vorteile erspielen. Nach einer Ecke konterte der VfB über Pfoh, aber Menzel war auf dem Posten (37.). Auf der Gegenseite scheiterte Caspar aus Nahdistanz am Auerbacher Schlussmann Berger. Kurzes Druckphase der Platzherren Kurz nach der Pause traf Holger Schmidt nach einer Ecke den Pfosten und Stabenows Schuss wurde von der Linie gekratzt. Wenige Minuten später traf Pfoh die Querlatte. Danach erlahmte das Auerbacher Angriffsspiel. Trotz des Platzverweises von Kloth (59.) ließ die Gäste-Abwehr kaum noch Chancen zu. Pfoh vergab nach einer Ecke mit einem Flugkopfball die letzte Chance der Gastgeber. MDR-Online, 9.5.04: Tore satt in Laubegast Der FV Dresden 06 ist im Heimspiel gegen den SV Grimma zu einem ungefährdeten 6:2-Sieg gekommen. Dresden sofort tonangebend Von Beginn an waren die Gastgeber feldüberlegen. Mit einem Doppelschlag nach 20 Minuten begann der Torreigen. Maucksch per Freistoß und Hamel aus 8 Metern waren erfolgreich. Den Pausenstand stellte Eißrich nach einer Notbremse von Pörschmann (Rot Karte) per Foulelfmeter her. Ein halbes Dutzend Kurz nach der Pause kam Grimma auf 1:3 heran, aber postwendend stellte Eißrich den alten Abstand wieder her. Bis auf 6:1 zogen die Platzherren davon, bevor Knoof das zweite Grimmaer Tor erzielte. |
MDR-Online, 9.5.04: Plauen gibt Punkte in Neugersdorf
ab
Der VFC Plauen ist beim FC Oberlausitz trotz zahlenmäßiger Überlegenheit nicht über ein 1:1 hinaus gekommen. Damit liegen die Vogtländer in der Tabelle bei einem Spiel weniger zwei Punkte hinter dem führenden FC Carl Zeiss Jena. Ausgeglichene erste halbe Stunde Bereits nach zehn Minuten geriet der Aufstiegsaspirant in Rückstand. Kubis verwertete einen Steilpass mit einem flachen Schuss ins lange Eck. Plauen drückte auf den Ausgleich, der FCO war bei Standards gefährlich. Zapyshnyi kam nach einer Ecke aus der Drehung zum Schuss, aber er traf aus drei Metern nur den Torwart. Auf der Gegenseite verpasste Miltzow einen mit viel Effet getretenen Freistoß von Haasler nur knapp. Nach dem Platzverweis von Winkler (Reklamieren & Foulspiel) wurden die Gastgeber stärker in die Defensive gedrängt. Plauen spielte nicht wie eine Aufsteiger Plauen war nervös und konnte im Angriff nicht überzeugen. Die Vogtländer versuchten immer wieder, mit hohen Bällen zum Erfolg zu kommen, aber FCO-Keeper Barta fischte die meisten Bälle vom Himmel. Trotz Überzahl gelang den Gästen erst nach 75 Minuten der Ausgleich. Matthias Pannach nahm den Ball mit der Brust an und traf aus 11 Metern platziert ins Eck. In der Schlussphase hielten die kampfstarken Neugersdorfer gegen wenig durchschlagskräftige Plauener den verdienten Punkt fest. |
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| MDR-Online, 1.5.04: Jena bleibt im Aufstiegsrennen
Der FC Carl Zeiss Jena bleibt weiter im Aufstiegsrennen. Im Spitzenspiel bezwangen die Thüringer Dresden Nord mit 2:0 und eroberten vorübergehend wieder den ersten Platz. Mit Schwesinger kam das Glück Nach 25 Minuten Anlauf boten beide Teams ein munteres Spiel, wobei die Gastgeber Chancenvorteile besaßen. So verpassten die Stürmer gleich zwei gefährliche Eingaben von Petrowsky (26./30.). In der 34. Minute strich ein Kopfball von Klee knapp am Winkel des Dresdner Gehäuses vorbei. Die Sachsen versteckten sich aber keineswegs. So musste Jenas Schlussmann Berbig gegen Genschur (38.) mit letztem Einsatz retten. Das Führungstor fiel mit dem Pausenpfiff. Der Sekunden zuvor eingewechselte Schwesinger, Klee musste verletzt runter, zog aus 18 Metern ab und traf. Böhme stand goldrichtig Auch nach dem Wechsel blieb es ein Spiel mit viel Unterhaltungswert. Zunächst stand Schwesinger die Lattenunterkante im Weg (50.). Dann scheiterte der erstmals in der ersten Mannschaft spielende Keil (54.) an Keeper Groß. Die Dresdner versuchten es mit Pressing und Standards. Bei Scholzes Freistoß (65.) musste Berbig prallen lassen. Ein Kopfballtreffer brachte die Entscheidung: Nach einer Werner-Flanke stand Böhme (71.) goldrichtig. |
MDR-Online, 1.5.04: DSC gibt 2:0-Vorsprung aus der
Hand
Der Dresdner SC kann wohl für die Landesliga planen. Im Dresdner Derby gab es gegen Laubegast eine 2:3-Niederlage. Der DSC begann dabei wie die Feuerwehr und führte nach 16 Minuten bereits mit 2:0: Bernhardt (5.) traf mit einem Schlenzer - Troche mit trockenem Flachschuss aus zehn Metern. Laubegast erwachte spät. Kohlschütters Versuch war nach 32. Minuten die beste Aktion. Der Anschluss fiel zufällig. Ein harmloser Glaubitz-Freistoß (47.) rutschte Keeper Huster durch die Hände. Der DSC nun völlig verunsichert - Laubegast legte nach: Terjek und Ehrlich (59./ 60.) drehten die Partie zum 2:3. Pafel (77.) hatte noch den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber mit einem Foulelfmeter an Keeper Grundmann. MDR-Online, 1.5.04: Auerbach in Cottbus am Ende ohne Chance Die Amateure von Energie Cottbus haben gegen den VfB Auerbach einen 3:1-Sieg eingefahren. Das erste Tor fiel kurz nach Anpfiff, als Holger Schmidt bei einem Rettungsversuch den Ball ins eigene Tor bugsierte. Dem "Pechvogel" gelang jedoch kurz danach per Kopf der Ausgleich. Zuvor hatten die Gäste jedoch Glück, als Keeper Berger einen fälligen Elfer von Weller parierte. Nach der Pause tat sich Energie lange Zeit gegen die Auerbacher schwer. Zu ideenlos war das Spiel der Lausitzer. Den Gastgebern gelang es trotz zahlreicher freier Räume nicht, die Vogtländer ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Erst nach der umstrittenen gelb-roten Karte für Müller (wegen Meckerns) war der Bann gebrochen. Dieses Mal traf Weller per sehenswertem Schlenzer ins lange Eck. Der eingewechselte Meinhardt erhöhte kurz vor Abpfiff nach einem Konter zum Endstand. |
MDR-Online, 2.5.04: Nullnummer in Grimma
Der FC Magdeburg hat seine Erfolgsserie auch beim SV Grimma fortgesetzt. Dennoch ereichte die Mannschaft von Trainer Heyne nur ein 0:0. Damit sind die Magdeburger seit 26 Oberligaspielen ungeschlagen. Die letzte Pleite gab es am 27. August gegen Zwickau (0:1). Die Gäste begannen zwar engagiert, doch die erste Chance hatte Grimma durch Großmanns 12-m-Schuss. Mit zunehmender Spieldauer verflachte die Partie. Vor allem Nicklichkeiten und zahlreiche Unterbrechungen verhinderten ein ansehnliches Spiel. Nach der Pause wurde der FCM stärker und hatte durch N'Dombasis Kopfball die Chance zur Führung. Nach einer Tätlichkeit von Kreibich an Lochasz spielte der FCM nur noch in Unterzahl. Dennoch erarbeitete sich die Heyne-Elf weitere Chancen, die vor allem Banser nicht nutzte. MDR-Online, 2.5.04: Halle ringt starke Oberlausitzer nieder Die Fußballer des Tabellenfünften Hallescher FC haben ihr Heimspiel gegen starke Oberlausitzer mit 4:2 gewonnen. Die erste "Duftmarke" vor dem gegnerischen Kasten setzten die Gäste mit einem 10-m-Schuss von Kubis. Die Führung für Halle markierte Dariusz Kurzeja per Flachschuss aus 13 Metern. Den Ausgleich besorgte Kubis, der 30 Meter vor dem HFC-Gehäuse aus abseitsverdächtigen Position gestartet war und den Ball überlegt an Keeper Bölke vorbeizirkelte. Zwei Minuten später verlor Eberhardt einen Zweikampf gegen Haasler, der aus 12 Metern abzog und vom Innepfosten ins Tor traf. Ein Handspiel im Strafraum von Thomas nach Eingabe von Veit brachte den Gastgebern einen Strafstoß ein, den Krauß sicher ins rechte Eck einschob. Halle kontert im eigenen Stadion Nach der Pause beschränkte sich Halle aufs Konterspiel. Dabei war Fährmann bei einem Abpraller zur Stelle und traf aus 16 Metern per Direktabnahme ins lange Eck. Ein weiteres Tor von Kubis (59.) gab der Schiri nicht, da der Oberlausitzer zuvor Torwart Bölke behindert haben soll. Den Schlusspunkt setzte Mariusz Kurzeja mit einem Schuss aus Nahdistanz. |
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| MDR-Online, 24.4.04: Stabenow besiegt Erfurt-Nord
Der VfB Auerbach hat sein Heimspiel gegen Erfurt-Nord mit 3:2 gewonnen. Stabenow traf drei Mal für den VfB. Schon nach 13 Minuten jubelte Stabenow erstmals: Der VfB-Kicker hatte per Freistoß von der Strafraumgrenze die Führung markiert. Aber noch in der selben Minute glich Huck nach einem Alleingang aus. Wenig später ließ Stabenow seinen zweiten Streich folgen. Der Goalgetter erlief einen Steilpass und schob ein. Doch auch diesmal wurde den Gästen die Chance zum Ausgleich gegeben: Oehl säbelte Huck im Strafraum um, aber Heinrich verschoss den fälligen Elfmeter. Berger parierte den Penalty. Erfurt bemüht, aber ideenlos Als sich Serientäter Stabenow die Kugel zum Freistoß zurecht legte, schwante den Erfurtern bereits Schlimmes. Ihre grausame Vorahnung sollte sich bestätigen: Die von der rechten Strafraumgrenze getretene Kugel schlug unhaltbar im Tor ein. In der Folgezeit bemühte sich Erfurt zwar, scheiterte aber an der eigenen Ideenlosigkeit. Kushevs Anschlusstreffer in der Schlussminute blieb Ergebniskosmetik. MDR-Online, 24.4.04: Plauen bleibt an der Spitze Jubel bei den mitgereisten VFC-Fans Der VFC Plauen hat seine Tabellenführung im Spitzenspiel überzeugend verteidigt. Die Vogtländer siegten bei Dresden-Nord mit 3:0. In einem verbissen umkämpften Spiel sorgten zunächst ausschließlich Standardsituationen für Gefahr. Bei einem Jugo-Freistoß aus 25 Metern hielt Plauens Keeper Golle die Kugel erst im zweiten Griff fest. Auf der Gegenseite sorgte Zapyshnyie einige Male für Aufregung, aber der Schlussmann der Dresdner war immer im Bilde. Zapyshnyi eröffnet die Torejagd Nach dem Wechsel wurde die Heimelf kalt erwischt: Goalgetter Zapyshnyi schob aus Nahdistanz zur Führung ein. Plauen bestimmte nun das Geschehen. Die wütenden Angriffe der Dresdner prallten an der kompakten VFC-Abwehr ab. Dann war es Paulick, der eine Weigel-Eingabe direkt abnahm und damit das zweite Tor für den Tabellenführer markierte. Beim 0:3 machte es der Vorbereiter selbst: Weigel schnappte sich das Leder, startete zum Solo und schob schließlich ein. |
MDR-Online, 24.4.04: Zwickau erkämpft Heimsieg
Der FSV Zwickau hat nach zweimaligem Rückstand einen verdienten 3:2-Heimsieg über Eintracht Sondershausen erzielt. Damit stoßen die Westsachsen auf Platz sieben der Tabelle vor. Tore zur Pause Der gastgebende FSV übernahm die Initiative und kam zu ersten Chancen. Doch auch Sondershausen war, insbesondere durch Caspar, gefährlich. Kurz vor der Pause vertändelte Embingou im Mittelfeld den Ball, der überraschte Zwickauer Keeper wurde überflankt und Krug köpfte die Gäste-Führung. Noch vor dem Wechsel glich Trochocki per indirektem Freistoß aus. Verletzung ließ Zwickau straucheln Beim Tor verletzte sich Böckel. Nach einem Ellenbogencheck verlor er vorübergehend das Bewusstsein und wurde in der Pause ins Krankenhaus abtransportiert. Das brachte den FSV aus der Fassung und somit erneut in Rückstand. Caspar nutzte die Unordnung der Abwehr. In der Schlussphase rissen sich die Zwickauer wieder zusammen. Köcher (flach aus 12 Metern) und Weißenberger (im Nachschuss) drehten das Spiel noch. |
MDR-Online, 25.4.04: Magdeburg mit starker zweiter
Halbzeit
Der 1. FC Magdeburg bleibt die Mannschaft der Stunde: Die Heyne-Schützlinge bezwangen den Dresdner SC 2:0. Zudem ist Torwart Beer seit nunmehr 1089 Minuten ohne Gegentreffer. N'Dombasi weckte die Gastgeber In der ersten Halbzeit gab es nur einen Aufreger. Nachdem Grundmann (24.) im DSC-Strafraum gelegt wurde, schoss Kallnik den fälligen Elfmeter an den Innenpfosten. Der DSC verteidigte. Besser wurde es nach dem Wechsel auch durch den neuen FCM-Mann N'Dombasi. Nach einem Müller-Freistoß (51.) traf er aus Nahdistanz. Nach einer schönen Eingabe von N'Domasi erhöhte Banser (69.) per Kopf. Jetzt brach der DSC auseinander: Kreibich (76.) zirkelte einen Freistoß aus 20 Metern in die Maschen. Nur zwei Minuten später lag das Leder erneut im Tor der Dresdner, als Banser einen Konter abschloss. Den Schlusspunkt markierte erneut Kreibich mit einem trockenen 18-Meter-Schuss. MDR-Online, 25.4.04: Neugersdorf nur nach der Pause stark Dem FC Oberlausitz haben 45 starke Minuten zum Sieg gereicht. Die Neugersdorfer gewannen ihr Heimspiel gegen Grimma mit 4:1. In der ersten Halbzeit gelang insgesamt wenig. Die Grimmaer wenigstens mit einigen lichten Momenten: Nach einem langen Freistoß konnte Müller aus spitzem Winkel einschieben. Bei einem Fallrückzieher von Schober (16.) war Keeper Branis auf dem Posten. Auf der Gegenseite traf Haasler aus 20m die Latte (40.). Der FCO mit Vollgas Nach der Pause spielte das Heimteam groß auf: Ein Uhlig-Heber brachte kurz nach der Pause den Ausgleich. Dann war es Miltzow, der Kubis mit seinen Vorlagen zwei Tore bescherte. Beim 2:1 spielte der Vorbereiter nach einem Flankenlauf nach innen, wo der Torschütze mühelos einschieben konnte. Beim vierten Tor der Heimelf drosch Miltzow das Leder an die Latte und Kubis konnte den zurückspringenden Ball verwandeln. Unglücksrabe Birnbaum hatte vorher die Kugel ins eigene Tor geköpft. Der Grimmaer wollte eigentlich eine Flanke aus der Gefahrenzone befördern. |
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| MDR-Online, 17.4.04: Böckel lässt Zwickau
jubeln
Der FSV Zwickau hat seinen ersten Auswärtssieg der Saison eingefahren. Die Sachsen gewannen bei den Amateuren von Energie Cottbus verdient mit 2:0. Die Cottbusser diktierten zwar von Beginn an das Spiel. Die erste Großchance hatte jedoch der FSV: Nach Flanke von Embingou köpfte Böckel aus acht Metern den Ball über das Energie-Gehäuse. Auf der Gegenseite traf der völlig freistehende Hujdurovic per Kopf nur die Latte. Nach der Pause forcierte der FSV seine Offensivbemühungen. Dabei traf Böckel nur den linken Pfosten. Sekunden später überlistete der Zwickauer die Cottbusser Abseitsfalle und traf ins linke Eck. Auch danach blieben die cleveren Sachsen weiter gefährlich. Schließlich war es erneut Böckel, der ungedeckt aus halbrechter Position zum Abschluss kam und den Ball wieder im linken Eck versenkte. Danach hatten die Cottbusser noch beste Möglichkeiten zum Anschlusstreffer - doch Hujdurovic zeigte mehrfach Nerven. MDR-Online, 17.4.04: DSC verliert an Boden Der Dresdner SC steckt im Abstiegssumpf fest. Nach dem 1:1 gegen den OFC Neugersdorf wuchs der Rückstand zum rettenden Ufer auf fünf Zähler an. OFC tat nicht mehr als nötig Die Gäste gingen per Elfmeter früh in Führung. Nachdem DSC-Keeper Huster Havel im Strafraum umrannte, verwandelte Haasler sicher. Danach zog sich der OFC zurück - der DSC machte das Spiel. Doch erneut mangelte es in der Chancenverwertung. Bernhardt (22./35.)und Schiwon (29.) konnten überaus gute Möglichkeiten nicht nutzen. Nach der Pause schienen sich die Dresdner aufzugeben. "Wir wollen Euch kämpfen sehen", forderten die enttäuschten Fans - und wurden erhört. Schiwon glich mit einem schönen Fallrückzieher aus und sorgte für Hoffnung (85.). Doch Fritzsche vergab in der Nachspielzeit die Riesenchance auf den Sieg, als er alleinstehend am OFC-Keeper Branis scheiterte. |
MDR-Online, 17.4.04: Sondershausen siegt verdient
Die Eintracht aus Sondershausen hat sich gegen den FV Dresden 06 mit 2:1 durchgesetzt. Die Sachsen wirkten erschreckend schwach und zeigten keine Gegenwehr. "Das war Sommerfußball" Vielleicht lag es an der einstündigen Verspätung, mit der die Dresdner in Thüringen landeten, denn 06 verschlief die gesamte erste Hälfte. Doch auch Sondershausen schien nicht sonderlich motiviert, so dass es den ersten Torschuss der Partie erst in der 42. Minute gab. Rasch schoss nach Ecke von Klaus übers Tor. Nach der Pause wurde das Duell lebendiger. Nach einem frühen Tor (46.) durch Casper stürmte Sondershausen unaufhaltsam nach vorn und folgerichtig erhöhte Svejdik. Es folgte viel Hektik im Mittelfeld, wonach Terjek und auch Springer per gelb-rote Karte vom Platz mussten. Dresden kam dank eines Elfmeters noch zum Anschluss, doch letztlich blieb es beim verdienten Sieg für die Eintracht. MDR-Online, 18.4.04: Ofodile erster und letzter Torschütze Dresden-Nord hat beim HFC 2:3 verloren und so den Anschluss an das Führungsduo der Oberliga Süd verloren. Die Partie wogte über weite Strecken hin und her. In der ausgeglichenen ersten halben Stunde trafen beide Teams. Ofodile brachte den HFC in Führung, Streiber glich nach einem Fehler von Krauß aus. Dann aber ließen die Hallenser stark nach und überließen Dresden das Kommando. Streiber nutzte das und machte bei einer Flanke am langen Pfosten stehend per Kopf sein zweites Tor. Erst kurz vor der Pause besannen sich die Gastgeber und machten auch nach dem Wechsel mehr Druck. Mit Erfolg - Fährmann traf zum Ausgleich. Die Partie blieb spannend und ausgeglichen. Erst nach einem Feldverweis für Dresdens Kostadinov erspielte sich der HFC Vorteile und in der Schlussphase vielen gute Chancen. Quasi in allerletzter Sekunde schaffte Ofodile dann mit viel Durchsetzungsvermögen auch das letztendlich verdiente Siegtor für die Hallenser. |
MDR-Online, 18.4.04: "Joker" Kellig lässt VFC
jubeln
Der VFC Plauen ist dank eines 1:0-Sieges bei Carl Zeiss Jena neuer Tabellenführer der Oberliga Süd. Das Spitzenspiel verlief in der ersten Hälfte ausgeglichen. Plauen hatte dennoch die größeren Chancen. Vor allem Gleis zwang Zeiss-Keeper Berbig mehrfach zu Glanzparaden. Im zweiten Abschnitt forcierte Jena seine Angriffsbemühungen. So scheiterte Manai mit einm Gewalt-Schuss aus 25 Metern am glänzend parierenden Golle. Doch die Vogtländer hielten dagegen und sorgten selbst für gefährliche Aktionen. Schließlich war der eingewechselte Kellig nach einer abgewehrten Zapyshnyi-Eingabe zur Stelle und traf aus 10m ins linke Eck. Vorausgegangen waren jedoch mehrere Schnitzer der Jenaer Abwehr. Die Thüringer versuchten bis zum Abpfiff mit einem Schlussspurt den Ausgleich zu erzielen, doch die Vogtländer brachten den knappen aber verdienten Vorsprung über die Zeit. MDR-Online, 18.4.04: Schützenfest in Halberstadt Gleich acht Tore bekamen die Fußballfans in Halberstadt zu sehen, wo sich die Gastgeber gegen Auerbach mit 5:3 (1:1) durchsetzten. Die über die gesamte Zeit sehr agilen, spielerisch und vor allem im Mittelfeld starken Auerbacher gingen nach einem Torwartfehler in Führung. Neumann hatte den Ball bei einer missglückten Faustabwehr zu Kevin Schmidt gespielt, der die Einladung dankbar annahm. Halberstadt rappelte sich recht spät auf - aber nicht zu spät. Ein Tor vor und drei Tore nach der Pause drehten die Partie. Aber auch danach kämpften die Gäste aus Auerbach wacker. Rose gelang mit einer Kopfball-Bogenlampe noch das 2:4, doch als Reitzig sei erstes Oberliga-Tor für Halberstadt zum 5:2 erzielte, war die Entscheidung endgültig gefallen. Über den unberechtigten Foulelfer am Ende - sogar der Gefoulte Hirschligau war dieser Meinung - regte sich kaum noch jemand ernsthaft auf. |
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| MDR-Online, 3.4.04: Effektive Erfurter siegen in Zwickau
Der FC Erfurt-Nord hat dank eines 3:1-Auswärtssieges beim FSV Zwickau den Tabellenkeller verlassen. Die Zwickauer begannen zwar stürmisch - doch in Führung gingen die Gäste durch Kiehns 8-m-Flachschuss. Trotz des Rückstandes blieb der FSV weiter das aktivere Team. Dennoch jubelten wieder die Erfurter, als Janke nach Pass von Stefan Huck traf. Vor der Pause gelang Böckel per Kopf noch der Anschluss. In der zweiten Hälfte offenbarte sich die FSV-Abwehr erneut wie ein löchriger Käse. So hatte Huck keine Mühe von der Strafraumgrenze wieder den alten Abstand herzustellen. MDR-Online, 3.4.04: Cottbus besiegt schwache Dresdner Die Amateure von Energie Cottbus haben beim FV Dresden 06 einen ungefährdeten 3:1-Auswärtssieg gefeiert. Die Lausitzer waren von Beginn an das bessere Team. Dresden gelang im Spielaufbau so gut wie nichts. Folglich traf Rohde per Kopf nach einer Ecke zur verdienten Energie-Führung. Mattuschka erhöhte per Doppelpack noch vor dem Pausenpfiff. Nach einem Strafraumfoul von Janke an Heiße verwandelte Glaubitz den fälligen Elfer sicher. Danach bemühte sich 06 vergeblich um eine weitere Ergebniskorrektur. Auf der Gegenseite traf Mattuschka (87.) nur noch den Pfosten. |
MDR-Online, 4.4.04: Nord bleibt in Lauerstellung
Der FV Dresden-Nord kann nach einem 2:1-Erfolg über den SV Grimma weiter auf den Staffelsieg hoffen. Zwei Strafstöße in Dresden Die Teams begannen verhalten. Beide Abwehrreihen standen meist sicher. Lediglich bei Standards wurde es gefährlicher. Mit zunehmender Spieldauer forcierte Nord seine Angriffsbemühungen und wurde durch Petzolds unhaltbaren Nahdistanzschuss noch vor der Pause belohnt. Nach Wiederanpfiff drängte Nord auf den zweiten Treffer. Vor allem Streiber erarbeitete sich einige gute Chancen gegen die engagierten Grimmaer. Nach einem Strafraumfoul von Winkler an Nebes, versenkte Jugo den fälligen Elfer ins linke Eck. Doch der SVG steckte nicht auf und kam durch Birnbaums umstrittenen Strafstoß noch zum verdienten Ehrentreffer. Gaunitz soll Liebich zu Fall gebracht haben. MDR-Online, 4.4.04: Plauen nimmt den HFC auseinander Der VFC Plauen hat sich die Tabellenspitze in der Oberliga Süd zurückerobert. Im Spitzenspiel des 27. Spieltages besiegte die Vogel-Elf den HFC 4:0 (1:0). Nach 13 Spielen in Folge ohne Niederlage liegt Plauen nun drei Punkte vor Carl-Zeiss Jena, das allerdings ein Spiel weniger auf dem Konto hat. Plauen stört zeitig - HFC verunsichert Die Vogtländer holten sich den hochverdienten Sieg mit einer konzentrierten Leistung von Beginn an. Der HFC konnte sein Spiel nie entfalten, Plauen störte die Hallenser zeitig. Die VFC-Taktik ging schon früh auf: Gleis erzielte das 1:0 bereits schon 240 Sekunden. Plauen blieb dran, der HFC agierte verunsichert und mit vielen kleinen Fouls. Besonders Gleis, der beim 1:0 seinen zwölften Saisontreffer erzielte, hatte mit Schädlich einen bissigen Gegenspieler. Nach 30 Minuten stoppte der Schiedsrichter die Hallenser Serie von Frustfouls, als er HFC-Routinier Fährmann mit gelb-rot vom Platz schickte. Hölzel-Knaller aus 30 Metern Auch nach dem Wechsel blieb Plauen spielbestimmend. Zapyshnyi traf nach Popa-Zuspiel nach 63 Minuten zur Vorentscheidung. Nun wurde der HFC vor 1838 Zuschauern förmlich auseinander genommen. Neben zwei Pfostenschüssen belohnten Popa und Hölzel ihre überzeugende Leistung mit zwei Toren zum 4:0-Endstand. Besonders bemerkenswert der Hölzel-Treffer: Der Mittelfeldmotor zog aus 30 Metern ab und hämmerte den Ball direkt unter die Latte (89.). |
MDR-Online, 14.4.04: Jena erkämpft Tabellenspitze
Der FC Carl Zeiss Jena hat die Tabellenspitze in der Oberliga Süd erobert. Die Thüringer gewannen beim VfB Auerbach mit 3:2. Für das erste Highlight des Spieles sorgte das Schiedsrichter-Gespann aus Berlin bereits vor dem Anpfiff. Die Herren in Schwarz reisten irrtümlich ins erzgebirgische Auerbach und nicht ins Vogtland. Mit fünfminütiger Verspätung waren dann alle vollzählig auf dem Spielfeld des VfB-Stadions und die Partie konnte beginnen. Chancen auf beiden Seiten Es entwickelte sich eine muntere Partie, wobei die ersatzgeschwächten Auerbacher – sieben Spieler fehlten – toll dagegen hielten. Die erste Chance hatten die Platzbesitzer: Rose (14.) zog aus 14 Metern ab und zwang Jenas Keeper Berbig zu einer Glanztat. Drei Minuten später raufte sich Gästetrainer Vogel die Haare, als Werner das Leder aus fünf Metern in den Abendhimmel schoss. Das Spiel blieb sehenswert. Ein Tor lag mehrfach in der Luft. Zunächst scheiterten Manai und Treitl (34.) im Anschluss an einen Freistoß freistehend an VfB-Keeper Fröhlich. Dann musste auf der anderen Seite Berbig bei K. Schmidts Kopfball (36.) Kopf und Kragen riskieren. Auerbach schläft & kämpft sicher wieder ran Die zweite Hälfte begann und im Auerbacher Kasten schlug es ein. Nach einer Flanke von Manai stieg Klee (52.) am höchsten und köpfte unhaltbar ein. Damit kassierten die Vogtländer zum achten Mal in dieser Saison kurz nach dem Wechsel ein Gegentor. Sieben Minuten später zeigte sich erneut die Kopfball-Schwäche der Gastgeber: Diesmal köpfte Maul zum 0:2 ein. Nun schien die Partie entschieden, bis Müller (75.) einen Abwehrfehler nutzte und zum Anschluss einschieben konnte. Jetzt zeigte Jena, dass es eine Spitzenmannschaft ist: Manai zirkelte punktgenau auf Werner (76.), der das dritte Kopfballtor für Jena erzielte. Doch die tapferen Gastgeber gaben nicht auf: Nach glänzender Kombination schob Müller den Ball an Keeper Berbig vorbei und Zschiesche (85.) traf zum 2:3 ins leere Tor. In der Schlussminute zischte ein Freistoß von Siegemund um Zentimeter am Jenaer Kasten vorbei. |