1.Runde/Ausscheidungsrunde (4.8.2002), 2.Runde/1.Hauptrunde (10./11.8.2002), 3.Runde/2.Hauptrunde (3.10.2002),
4.Runde/Achtelfinale (31.10.2002), 5.Runde/Viertelfinale (14.12.2002), 6.Runde/Halbfinale (1.5.2003),
7.Runde/Finale (14.6.2003)
| Presseschau |
| Vogtland-Anzeiger, 16.6.03:
Großer Kampf bleibt unbelohnt
FUSSBALL-BEZIRKSPOKALFINALE Wacker unterliegt Freiberg 1:2 / Eigentor besiegelt Niederlage / Gäste lassen nach starkem Beginn nach Der FC Wacker Plauen verlor ein tolles Finale um den Fußball- Bezirkspokal gegen den hohen Favoriten BSC Freiberg nach großem Kampf höchst unglücklich durch ein Eigentor von Frank Rockmann. Mit Ausnahme der ersten 25 Minuten waren die gastgebenden Spitzenstädter vor 485 zahlenden, insgesamt aber wohl über 600 Zuschauern dem Dritten der Bezirksliga ebenbürtig, ja zeitweise sogar überlegen. Nach dem offiziellen Auftakt mit Meisterschaftsehrung für Wacker durch Vertreter des Bezirksverbnandes, dem Auftritt der Cheerleader-Gruppe Evil Angels und der Verabschiedung von Jens Ludewig (Wacker) sowie Mario Jurk, Jan Bierbaum und Renè Creutz (alle Freiberg) begann das Finalspiel, das zunächst eindeutig von Freiberg dominiert wurde. Die Gäste waren zweikampfstärker, cleverer, schneller, kombinmationssicherer - sprich in allen Belangen überlegen. Wacker blieb kaum mehr als eine Statistenrolle und war sichtlich überrascht, solchermaßen überrannt zu werden. Doch sie hatten einen Michael Ott im Kasten stehen, der einen seiner besten Tage erwischt hatte und die Freiberger zur Verzweiflung trieb. Einen Drehschuss von Stephan Timmel (10. Minute) entschärfte er ebenso, wie er - unter anderem - gegen Renè Gläsner rettete (17.) und Mario Jurks tückischen Aufsetzer (19.) hielt. Plauen hatte bis zur Mitte der ersten Halbzeit nichts zu melden. Die hoch nach vorn geschlagenen Bälle kamen postwendend zurück. Erst nach über 20 Minuten war so etwas wie ein geordneter Spielaufbau zu erkennen, wie sich das Team überhaupt mehr und mehr steigerte. Plauen legte den Respekt ab und nahm endlich den Kampf an. Prompt erreichte der Gastgeber annähernd Gleichwertigkeit, ohne dass er zu zwingenden Chancen kam. Stattdessen fiel ausgerechnet in dieser Phase und noch dazu kurz vor der Pause der letztlich überfällige Freiberger Führungstreffer. Bei einem Gegenstoß der Gäste kamen die Plauener nicht schnell genug zurück, die nummerische Überlegenheit nutzte Freiberg mit schnellem Direktspiel schonungslos aus, so dass Tilo Kiontke schließlich alleine vor Ott stand und überlegt einschob. Nach der Pause präsentierte sich Wacker wie verwandelt und nahm von der ersten Sekunde an das Heft in die Hand. Freiberg fühlte sich wohl ob der klaren Überlegenheit zu Spielbeginn zu sicher und war, ähnlich wie Wacker damals, nun seinerseits überrascht über die Wucht des Plauener Angriffsdrucks. Mehr und mehr wurde erkennbar, dass da keine Übermannschaft den Gastgebern gegenüberstand. Die BSC-Abwehr wackelte, und das machte Plauen noch mehr Mut. Wacker hatte nun Chancen en masse. Ein Freistoß von Thomas Wolfrum von Linksaußen segelte halbhoch einen Meter vor dem Tor an Freund und Feind vorbei (50.), Michael Döhlings Kopfball (54.) verfehlte knapp sein Ziel, Marko Faßmanns Schuss (68.) ebenso. Kurz darauf brachte Wacker-Trainer Stefan Häußler mit Ronny Hempel eine dritte Spitze. Ott war lange fast beschäftigungslos geblieben, zeigte sich dann aber gegen den alleine auf ihn zulaufenden Jurk auf dem Posten (75.). Ansonsten wehrte sich der BSC zwar vehement, brachte nach vorne aber kaum noch etwas zu Stande. Drei Minuten später war es endlich soweit. Plauen erkämpfte sich im Mittelefld, wieder einmal, den Ball, Daniel Strobel ging auf Rechtsaußen durch, seine Maßflanke erreichte Pascal Micklisch, der im Torraum reichlich frei stehend mustergültig hochstieg und einköpfte. Nun straffte sich Freiberg wieder. Es wurde nun vollends ein offener Schlagabtausch, da keine Mannschaft bei schwülem Wetter auf eine Verlängerung erpicht war. Ott rettete gegen den plötzlich vor ihm auftauchenden Gläsner erneut in großer Manier (81.). Vier Minuten später aber war er machtlos. Eine Flanke von links erreichte das Pärchen Rockmann/Gläsner. Der Plauener wollte per Kopf zur Ecke klären und touchierte das Leder so unglücklich, dass es fast genau ins Dreiangel flog. Mit wütenden, aber zu ungeordneten Attacken antwortete der Hausherr - und hätte fast noch durch Timmel ein Kontertor kassiert (90.). Sekunden danach pfiff Schiri Schönherr ab. Letzter hinterließ einen zwiespältigen Eindruck. Von seinem Versehen abgesehen, als er Gläsner Gelb zeigen wollte, aber Rot zückte, traf er einerseits einige seltsame Entscheidungen, bewies andererseits aber Fingerspitzengefühl, als er es zwei Mal bei bereits verwarnten Plauenern nach Foulspiel bei eindringlichen Ermahnungen beließ. Gläsners Fußtritt gegen den am Boden liegenden Andrè Schaller hätte er allerdings auf jeden Fall mit Rot bestrafen müssen. |
Pokal für die 6. (Bezirksliga) und 7. Spielklasse (Bezirksklasse)
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| Bezirksliga (BL) (17 Starter)
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Stadt Chemnitz
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| Bezirksklasse (BK) (48 Starter)
alle Teams der Saison 2001/02 |