1.Runde (24.-26.8.2001), 2.Runde (27.-28.11.2001), 3.Runde/Achtelfinale (11.-12.12.2001),
4.Runde/Viertelfinale (29./30.01.2002), 5.Runde/Halbfinale
(5.-6.3.2002), 6.Runde/Finale (11.5.2002)
| Im Spiegel der Presse | |
| MDR-Online, 25.8.01:
Aue verpasst Sensation
Der FC Erzgebirge Aue ist gegen den Zweitligisten Mainz 05 in der Verlängerung mit 1:2 gescheitert. Bei hochsommerlichen Temperaturen erwischten die Gäste einen guten Start. Bereits nach zehn Minuten konnte Hock nach einem Pass von Thurk aus fünf Metern unbedrängt die Führung erzielen. Hasse gelang nach einem 25-m-Freistoß ins rechte untere Eck der Ausgleich. Noch vor der Pause musste Christ nach einer Notbremse an Broum vom Platz. In der zweiten Halbzeit hatten beide Mannschaften noch klare Chancen zur Führung. Der eingewechselte Dreyer (61.) hatte nach einem Press-Schlag mit Torwarte Wache Pech, als der Ball an den Pfosten prallte. Für die Gäste traf Bodog (73.) mit einem Kopfball ebenfalls nur Aluminium. In der Verlängerung versäumte es Aue, gegen nur zehn Spieler in Führung zu gehen. So war es dann schließlich der Bundesligist, der kurz vor dem Ende der Verlängerung den Siegtreffer nach einem Abwehrfehler der Schädlich-Truppe markierte. Woronin setzte sich dabei gegen zwei Auer an der Strafraumgrenze durch und schoss aus zehn Meter unhaltbar für Böhme ein. Freie Presse, 27.8.01: DFB-Pokal: Woronin lässt Aues Abwehr alt aussehen DFB-Pokal: FCE Aue verpasst Überraschung - 1:2-Niederlage nach Verlängerung gegen dezimierten FSV Mainz 05 - Nur Tomoski voller Ideen Aue. 113 Minuten lang träumten die 4500 Fußball-Fans des FC Erzgebirge Aue am Sonnabend vom Einzug in die 2. Runde des DFB-Pokals. Doch dann kam der Auftritt von Andrej Woronin. Der 22-jährige Ukrainer, erst mit Beginn der Verlängerung eingewechselt, schnappte sich den Ball, ließ vier Auer Spieler wie Slalomstangen stehen und schoss aus 12 Metern platziert zum 2:1-Siegtreffer für den FSV Mainz 05 ein. Die Enttäuschung bei den Veilchen saß tief. Kämpferisch waren sie bei den tropischen Temperaturen wie schon am Mittwoch in der Regionalliga gegen Magdeburg an ihre Grenzen gegangen. Doch spielerisch blieben viele Wünsche offen. Ein ideenreicher Borislav Tomoski im Mittelfeld war schlichtweg zu wenig, um die sich immer wieder geschickt verschiebenden Viererketten der Gäste auszutricksen. „Wir haben es nicht verstanden, dass gute Defensivverhalten der Mainzer zu knacken und sind kaum einmal bis zur Grundlinie durchgegangen“, bemängelte Trainer Gerd Schädlich. Eine Überraschung und das Erreichen der (finanziell lukrativen) 2. Pokalrunde war greifbar nah. Den frühen Führungstreffer von Christian Hock (10.) konnte Holger Hasse mit einem Freistoßknaller aus 30 Metern egalisieren (29.). Und ab der 41. Minute spielte der Zweitligist nur noch mit 10 Mann (Sven Christ sah nach einer Notbremse gegen Rostislav Broum die Rote Karte). „Wir sind mit dem Überzahlspiel nicht klar gekommen“, räumte Schädlich ein. Dennoch besaß seine Elf gegen die fortan weitesgehend defensiv ausgerichteten Mainzer genug Chancen für einen zweiten Treffer. Tomoski dribbelte sich kurz nach dem Wiederanpfiff in den Strafraum, scheiterte aus halblinker Position aber freistehend am starken FSV-Torhüter Dimo Wache (48.). Bei einem Pressschlag zwischen dem Sekunden vorher eingewechselten Swen Dreyer und Wache sprang der Ball an den linken Innenpfosten (62.). Und fast schon ein Kunststück im Auslassen von Chancen gelang Broum, dessen Schuss aus 5 Metern der Mainzer Keeper mit einem Klassereflex abwehrte (77.). Danach schwanden auf beiden Seiten zusehends die Kräfte. „Die Spieler haben sich bei diesen unmenschlichen Temperaturen am Ende nur noch gequält“, meinte Gästetrainer Jürgen Klopp, der nun eine Wette einlösen muss: „Ich habe Woronin gesagt, dass ich ihn vom Platz trage, wenn er ein Tor schießt. Das muss ich allerdings noch nachholen“, berichtete der Coach. Während die „Mainzelmännchen“ überglücklich ihren knappen Erfolg feierten, sanken die Auer Spieler enttäuscht auf den Rasen. „Wenn man die Chancenverteilung sieht, hätten wir gewinnen müssen. Echt traurig, aber so ist der Fußball. Nur eine Mannschaft kann gewinnen“, sagte Dreyer. Der Auer Angreifer blickte nach den bitteren Sekunden schnell wieder positiv voraus: „Jetzt können wir uns wenigstens voll auf die Regionalliga konzentrieren. Und wenn wir den Sachsenpokal holen, sind wir im nächsten Jahr wieder im DFB-Pokal dabei.“ |
MDR-Online, 26.8.01:
Chemnitz chancenlos
Die Sachsen begannen furios und führten bereits nach acht Minuten mit 2:0. Fröhlich und Krieg nutzen dabei die Zuordnungsprobleme der Gäste-Abwehr aus. Doch schon im Gegenzug konnte Scherz den Anschlusstreffer erzielen. Erst als Kreuz die Rheinländer in Führung gebrachte hatte, taten sich die Sachsen schwerer. Unmittelbar vor der Pause hatten die Chemnitzer Glück als Alexander Voigt mit einem Elfmeter an CFC-Torwart Holger Hiemann scheiterte. Nach der Pause verflachte die Partie. In der zweiten Hälfte sorgte Scherz mit seinen Kopfball-Treffern in der 66. und 75. Minute für die Vorentscheidung. Die Chemnitzer waren bei hochsommerlichen Temperaturen den Profis vom Rhein physisch unterlegen. Fröhlich hatte in der 82. Minute Pech mit einem Pfostenschuss. Die besten Noten bei den Gastgebern verdienten sich der vom 1. FC Köln gekommene Libero Ralf Hauptmann und Fröhlich. Bei den Kölnern konnte besonders der dreifache Torschütze Scherz überzeugen. Freie Presse, 27.8.01: DFB-Pokal: Scherz versteht keinen Spaß 29-jähriger Stürmer dreifacher Torschütze beim 5:2 (3:2) des 1. FC Köln gegen den Chemnitzer FC Chemnitz. Der Chemnitzer FC hat zwar keine Pokal-Sensation geschafft, sieht aber nach den Querelen der letzten Wochen und der Trainer-Entlassung von Dirk Karkuth wieder Licht am Ende des Tunnels, obwohl in der 1. Hauptrunde gegen den Bundesligisten 1. FC Köln mit 2:5 (2:3) der kürzere gezogen wurde. Der Sieg der Elf von Trainer Ewald Lienen war letztlich auch in dieser Höhe verdient, weil die Gäste die insgesamt reifere Spielanlage besaßen, in puncto Schnelligkeit klar Vorteile aufweisen konnten und auch wesentlich ballsicherer agierten. Dennoch lag zumindest in den ersten 20 Minuten so etwas wie eine Pokal-Überraschung in der Luft, als die Chemnitzer zur Überraschung der Kölner mit 2:0 in Führung gegangen waren. Zunächst setzte Christian Fröhlich (7.) den Ball in die Maschen, dann war Rainer Krieg aus Nahdistanz erfolgreich. „Ich hoffe, die Zuschauer haben in diesen Szenen gesehen, dass wir das Fußballspielen nicht verlernt haben, auch wenn uns später die notwendige Cleverness fehlte, um das Spiel noch länger offen zu gestalten“, schätzte Christian Fröhlich ein. Damit traf er den Nagel auf den Kopf. Denn Kaltschnäuzigkeit und letztendlich auch die spielerische Klasse fehlten dem Zweitliga-Absteiger, um diesen Zwei-Tore-Vorsprung über einen längeren Zeitraum zu behaupten. So hatten es die Kölner allzu leicht, um bereits bis zur 19. Minute durch Treffer von Matthias Scherz (9.) und Georgi Donkov (19.) den 2:2-Ausgleich zu erzielen. Besonders Marko Franke, der für den verletzten Ulf Mehlhorn in die Abwehr rückte, sah keinen Stich gegenScherz und schien auch in einer Reihe weiterer Situationen überfordert. „Ich weiß, dass Marko schon bessere Spiele gezeigt hat, aber ich hatte niemand anders mehr, den ich auf diese Position stellen konnte, zumal noch seit Sonntagmorgen Robert Ratkowski über Adduktorenprobleme klagte und deshalb nur wenige Minuten eingesetzt werden konnte“, suchte Interims-Trainer Matthias Schulz eine Erklärung. Schulz stellte zwar die Abwehr in der zweiten Halbzeit um und beorderte Torsten Bittermann gegen Scherz, doch auch diese Maßnahme blieb ohne Erfolg. Nach dem Treffer zum 3:2 durch Markus Kreuz (42.) stellte Scherz mit zwei Kopfballtreffern (66./75.) den 5:2-Endstand her. „Die Niederlage war verdient, ist vielleicht aber etwas zu hoch ausgefallen“, konstatierte Libero Ralf Hauptmann und fügte hinzu: „Die Leistung der Anfangsphase sollte uns Selbstvertrauen geben. Wir sehen jetzt wieder einen Silberstreif am Horizont.“ Dieses Selbstvertrauen und eine weitere spielerische Steigerung sind auch bitter notwendig, soll am kommenden Sonnabend im Regionalliga-Punktspiel gegen Preußen Münster endlich der erste Heimsieg eingefahren werden. Denn besonders die Defizite im Mittelfeld sind augenscheinlich. Der CFC hat zwar mit Tchipev, Göhlert und Walther fleißige Arbeiter, aber außer Fröhlich keinen, der das Spiel auch einmal in die Hand nehmen kann. Ein Glück, dass wenigstens mit Holger Hiemann ein exzellenter Mann zwischen den Pfosten steht. Wie er den Foulstrafstoß von Voigt parierte, war Extraklasse. „Mir schmerzt immer noch der Arm, so ein knallharter Schuss war das“, lächelte Hiemann. |
Pokal für die 1.(Bundesliga) und 2.Spielklasse (2.Bundesliga)
sowie für die 4 Absteiger in die 3.Spielklasse (Regionalliga) und
für die 21 Verbands- bzw. Landespokal-Sieger bzw. Finalisten sowie
3 Mannschaften aus den mitgliedstärksten Landesverbänden
- 64 Starter.
| Bundesliga (DFB) - 18 Starter
alle Teams der Saison 2000/2001
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2.Bundesliga (DFB) - 18 Starter
alle Teams der Saison 2000/2001 |
| Nordostdeutscher Fußball-Verband
(NOFV) - 7 Starter
Absteiger 2.Bundesl. Chemnitzer FC
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Norddeutscher Fußball-Verband (NFV)
- 6 Starter
Absteiger 2.Bundesl. VfL Osnabrück
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| Süddeutscher Fußball-Verband (SFV) - 8 Starter
Absteiger 2.Bundesl. Stuttgarter Kickers
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Westdeutscher Fußball-Verband (WFV) - 4 Starter
Niederrhein
Krefelder FC Uerdingen
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| Fußball-Regionalverband Südwest (FVSW) - 3 Starter
Südwest
Eintracht Trier
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