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NOFV-Oberliga, Staffel Süd  -  Saison 2001/2002

zur Saison 2000/01   -   zur Saison 2002/03


Spiele um den Aufstieg - Spiele gegen den Abstieg - Abschlußtabelle - Saisonzusammenfassung -

Zusammensetzung der NOFV-Oberliga

Spieltag   1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17

18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34


Spiele um den Aufstieg in die Regionalliga
Spiele der beiden Staffelsieger (Staffel Nord und Süd) der NOFV-Oberliga
      Zuschauer: 29 100 - 14 550 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 1 - 0,5 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
02.06. Dynamo Dresden - Hertha Berliner SC (Amateure) 1 : 0 ( 1 : 0 ) 17 100   - 2:3 - -
09.06. Hertha Berliner SC (Amateure) - Dynamo Dresden 0 : 0 ( 0 : 0 ) 12 000   - 1:1 - -

Damit ist Dynamo Dresden Nordostdeutscher Meister und Aufsteiger in die Regionalliga, Staffel Nord. Hertha BSC Berlin verbleibt in der NOFV-Oberliga, Staffel Nord.
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 2.6.02: Dynamo mit glücklichem Sieg 
Im ersten Aufstiegsspiel zur Regionalliga hat Dynamo Dresden gegen Hertha BSC Amateure einen glücklichen 1:0-Erfolg geschafft. 
Die Partie begann mit einer Schrecksekunde. In der vierten Spielminute brach der Herthaner Tchami durch und konnte von Czik nur mit Hilfe eines Fouls gebremst werden. Den berechtigten Elfmeter von Stingl konnte aber Kresic parieren. Auch danach fanden die Sachsen nicht so recht ins Spiel. Immer wieder versuchten sie es mit hohen Bällen in die Spitze. Zum ersten Mal gefährlich kamen die Dynamos in der 15. Minute vor das Hertha-Tor: Einen Petrowski-Schuss aus 20 Metern lenkte Koslov, der allerdings im abseits stand, ins Tor. In der 27. Minute dann die Erlösung: Nach flacher Eingabe von Hähnge konnte Steffen Heidrich aus sieben Metern flach ins untere rechte Eck zur umjubelten Führung einschießen. Die schönste Kombination der ersten Halbzeit konnte Wagefeld nicht vollenden. Nach Zuspiel von Neubert scheiterte er am Berliner Keeper.
Hertha-Bubis drängten auf Ausgleich
Die zweite Halbzeit begann mit stürmischen Berliner Gästen. Marx verstolperte eine hundertprozentige Chance (49.), als er nach schöner Kombination frei im Strafraum von Dynamo Dresden auftauchte. Tchamis (67.) Schuss konnte abgewehrt werden. Die Dresdner brauchten bis zur 65. Minute, um gefährlich vor dem Tor der Gäste aufzutauchen. Heidrichs Durchbruch konnte nur durch ein Foul an der Strafraumgrenze vereitelt werden. Der fällige Freistoß wurde allerdings kläglich vergeben. Doch die Dresdner gestalteten das Spiel jetzt ausgeglichener. Nach einem Steilpass scheiterte Hähnge knapp am herausstürzenden Berliner Torwart. Auch Wagefeld nahm sich ein Herz und drückte aus 25 Metern ab. Sein Aufsetzer wurde eine sichere Beute für Kuszak.
Kresic hält Sieg fest
Die Herthaner blieben weiter gefährlich. Besonders die schnellen Spitzen machten der Dresdener Abwehr gehörig zu schaffen. Der eingewechselte Ludvigsen hatten gleich zwei Mal den Ausgleich auf dem Fuß (80./81.). Zunächst konnte Kresic mit Fußabwehr parieren. Ein 16-Meter-Schuss ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Die letzten Minuten war Dresden stehend K.o. . Dank der Unterstützung der 17.000 Fans und einem stark haltenden Kresic konnte der kostbare Vorsprung über die Zeit gerettet werden. Am kommenden Sonntag (14.30 Uhr) steht im Berliner Jahnsportpark das Rückspiel auf dem Programm.
Sächsische Zeitung, 3.6.02: Kresic in großer Form
Dynamo Dresden gewinnt gegen Amateure von Hertha BSC mit 1:0
Mit dem knappen Vorsprung eines 1:0-Sieges fährt der 1. FC Dynamo Dresden nächsten Sonntag zum Rückspiel nach Berlin. Aber die Amateure von Hertha BSC sind ein starker Konkurrent im Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga. Von wegen Hertha-Bubis. Die zweite Mannschaft des Berliner Bundesliga-Vereins entpuppte sich gestern Nachmittag als sehr spielstarke und clevere Truppe mit Nachwuchsauswahl- sowie Bundes- und Zweitligaspielern. Dass die Dynamos vor der phantastischen Kulisse von mehr als 17 000 Zuschauern dennoch – wenn auch mit etwas Glück – 1:0 (1:0) gewannen, ist aller Anerkennung wert. Die Mannschaft von Trainer Christoph Franke verdiente sich den Sieg vor allem in der ersten Halbzeit. Dabei mussten die Gelb-Schwarzen gleich zwei Schocks wegstecken. Zuerst einen Foulelfmeter (6.), den Csik am durchgebrochenen Kameruner Tchami verursachte. Doch Ignjac Kresic hielt den Schuss von Stingl und lief anschließend zu großer Form auf. Eine Viertelstunde später musste Denis das Feld wegen einer schweren Knieverletzung räumen. Doch Dynamo ließ sich nicht beeindrucken, hatte Hertha im Griff und drei tolle Chancen. Heidrich nutzte seine Möglichkeit zum Tor des Tages, Hähnge und Neubert scheiterten. Das Positive an der zweiten Halbzeit aus Dresdner Sicht ist die Null im Ergebnis. Somit müssen die Berliner zwei Tore mehr schießen als Dynamo, um aufzusteigen. Dass Hertha das Potenzial dazu hat, zeigte sich gestern nach der Pause deutlich. Auch auf der Bank haben die Hauptstädter klare Vorteile. Während Franke für Torjäger Koslov mit Daniel Ziebig einen A-Jugendspieler aufs Feld schickte, konnte Trainerkollege Vogel für den Routinier Kretschmer mit Ludvigsen einen norwegischen U21-Nationalspieler einsetzen.
Dresdner Neueste Nachrichten, 3.6.02: Knapper Sieg sichert Dynamo gute Chancen für das Rückspiel
Heidrich trifft zum 1:0 über die Hertha-Amateure / Kresic hält Elfmeter 
Dresden. "Für uns ist das ein sehr gutes Ergebnis, wenngleich ein 2:0 natürlich noch besser gewesen wäre. Aber wenn wir in Berlin ein Tor schießen, dann müssen die Herthaner schon drei machen, um aufzusteigen", fiel Dynamo-Kapitän Steffen Heidrich ein Stein vom Herzen. Sein sehenswerter Treffer zum spielentscheidenden 1:0 vor 17.100 Zuschauern sicherte den Dresdnern eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Sonntag im Berliner Jahnsportpark.
Maßgeblichen Anteil am knappen Erfolg der Gastgeber über die Hertha-Bubis hatte neben Heidrich auch Torhüter Ignjac Kresic, der bereits in der 4. Minute einen von Levente Csik an Joel Tchami verursachten Foulelfmeter parierte: Stingl schoss nicht besonders platziert in die linke Ecke, die Kresic auf Anraten von Heidrich ausgewählt hatte. ",Heid' ist vorher zu mir gekommen und hat gesagt, er wisse, dass der immer in die Ecke schießt. Und weil der auch schon zwei, drei Mal dahin geguckt hatte, war es leicht, sich richtig zu entscheiden", erzählte Kresic nach dem Abpfiff. Der kroatische Keeper war aber auch so einer der Aktivposten auf Seiten der Schwarz-Gelben, die in Halbzeit eins mit kontrollierter Offensive die Partie bestimmten, sich aber nur wenige gute Tormöglichkeiten erarbeiten konnten (Koslovs Abseitstor [?] 15., Hähnge 23., Neubert 36.). Ein großes Handicap war der Ausfall von Torjäger Denis Koslov, der sich nach 22 Minuten ohne Fremdeinwirkung das Knie verdrehte und heute zur Kernspintomographie muss: "Das Knie ist instabil, vielleicht ist was am Außenband kaputt. Ich habe kein gutes Gefühl", sagte der Pechvogel, der vor einem Jahr mit dem BFC Dynamo in der Relegation am 1. FC Magdeburg gescheitert war. Für ihn kam der 18jährige Daniel Ziebig - Trainer Christoph Franke stellte ihn auf rechts, während Petrowsky für Heidrich in die Mitte rückte. Der jetzt in der Koslov-Rolle spielende Kapitän bewies schon wenig später, dass er eigentlich gelernter Mittelstürmer ist und schoss nach einer Hähnge-Flanke aus der Drehung zum Tor des Tages ein (27.). 
Nach der Pause traten die technisch sehr guten und durch ihre beeindruckende Schnelligkeit stets gefährlichen Herthaner engagierter auf, und der bundesligaerfahrene Marx hatte das 1:1 bereits auf dem Fuß, bevor ihn Csik im Strafraum gerade noch vom Ball trennte (48.). Dynamo verteidigte jetzt mit Mann und Maus, während die Berliner den starken Kresic ein ums andere Mal prüften (Mladenov 76., Ludvigsen 80., Tchami 85.). Mit viel Glück aber brachten die Gastgeber das Spiel über die Runden. Hertha-Trainer Frank Vogel resümierte: "Wir waren die klar bessere Mannschaft und sind enttäuscht, dass wir kein Tor gemacht haben, genügend Chancen waren da." Sein Mitstreiter Andreas Thom hakt den Aufstieg auch noch nicht ab: "Das 1:0 ist sicher korrigierbar." Dynamo-Coach Christoph Franke meinte: "Die Chancen stehen immer noch 50:50."
MDR-Online, 9.6.02: Abwehr hielt Aufstiegschance bis zum Schluss fest
Die Dresdner glänzten diesmal mit einer disziplinierten Abwehr, die Tchami weitgehend ausschaltete und nur wenige Berliner Chancen zuließ. Kamen Herthas Spieler doch mal frei zum Schuss (Tchami/32., Balta/56.), zeigte sich Kresic im Dresdner Kasten als ein zuverlässiger Schlussmann. In den letzten Minuten leistete sich die Dresdner Abwehr trotz Herthas Sturmlauf keinen einzigen Wackler.
Im Angriff lief bei Dynamo dagegen fast gar nichts. Hähnge (83.) und Wagefeld (84.) hätten zum Ende der Begegnung eine Vorentscheidung besorgen können, scheiterten mit ihren Schüssen aber an jeweils an Keeper Kuszak. Nach dem Schlusspfiff stürmten die rund 8000 mitgereisten Dynamo-Fans, die auf den Rängen für viel Stimmung gesorgt hatten, den Rasen. Nur einige hatten sich Entgleisungen nicht verdrücken können und skandierten "Juden-Berlin". Der einzige Wermutstropfen an diesem Tag.
Sächsische Zeitung, 10.6.02: 3. Liga – Dynamo ist dabei
Mehr als 10 000 Fans bejubeln 0:0 bei Herthas Amateuren und Aufstieg
Zum Schluss ging alles in einem riesigen Jubel unter. Das 0:0, das der 1. FC Dynamo Dresden gestern Nachmittag bei den Amateuren von Hertha BSC erkämpfte, wurde mit dem Aufstieg in die Regionalliga belohnt. „Dritte Liga – Dynamo ist dabei!“, so donnerten die Sprechchöre schon fünf Minuten vor dem Schlusspfiff durch das Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion.
Mehr als 10 000 Dynamo-Fans waren in die Hauptstadt gekommen, um mitzuhelfen, den Triumph, an den noch vor einem Jahr nicht zu denken war, perfekt zu machen. Dynamos wichtigstes Erfolgsrezept war der Zusammenhalt der Spieler. „Der Star ist die Mannschaft“ – diese vom einstigen Bundestrainer Berti Vogts geprägte Formulierung trifft auf das Dynamo-Team der Saison 2001/2001 hundertprozentig zu. „Was jeder in dieser Mannschaft geleistet hat, ist unglaublich. So etwas habe ich noch nie erlebt“, sagte Torwart Ignjac Kresic, der eine Klassepartie bot und die wenigen Gelegenheiten der Herthaner zunichte machte.
„Wir können auch drei Tore schießen, wenn es erforderlich sein sollte“, posaunte der Bundesliga-Jungprofi Thorben Marx vorher heraus. Von ihm und seinen Nebenleuten war allerdings kaum etwas zu sehen, als es darauf ankam. Da standen in den Dynamo-Reihen ganz andere Typen. Zum Beispiel Steffen Heidrich. Als er sich im Sommer vorigen Jahresnach seiner Ausmusterung bei Energie Cottbus entschloss, zu Dynamo Dresden zu gehen, wurde ihm von allen Seiten dringend abgeraten. „Bist du verrückt, zu diesem Haufen zu gehen, haben sie mich gefragt. Doch heute hat jeder gesehen, was das für eine tolle Truppe ist. Dynamo Dresden will wieder nach oben, und hier sind unverbrauchte Jungs, die auch in schwierigten Situationen nicht gleich umkippen“, meinte Heidrich.
Um den Routinier baute Trainer Christoph Franke eine erfolgshungrige junge Mannschaft auf. Heidrich stellte sich als Leitwolf an die Spitze, sorgte für Stimmung, Stabilität und Tore. Zum Beispiel Lars Heller. Der Mittelfeldspieler gehörte zu den Reservisten, aber er fühlte sich niemals so. „Der Trainer hat allen das Gefühl gegeben, dass jeder gleichwertig dazugehört. Deshalb ist auch die Mannschaft so gefestigt und stark.“ Da Denis Koslov sich im Hinspiel schwer verletzt hatte, kam Heller im wichtigsten Spiel der Saison von Beginn an zum Einsatz.
Dresdner Neueste Nachrichten, 10.6.02: Nie mehr Vierte Liga
Ein hart erkämpftes 0:0 bei den Hertha-Bubis reicht Dynamo zum Aufstieg
Berlin. Punkt 16.19 Uhr brachen alle Dämme, und der Jahn-Sportpark verwandelte sich in ein Tollhaus: Mehrere Hundertschaften Ordner und Polizei gaben dem Druck von über 10.000 Dynamo-Fans nach und mussten verwundert mitansehen, wie die schwarz-gelben Massen auf den Rasen stürmten, um ihre Lieblinge frenetisch zu bejubeln. Nach zwei bitteren Jahren in der vierten Liga und gar sieben Serien Trostlosigkeit abseits der Bundesliga hatten die Anhänger endlich wieder ihr Erfolgserlebnis und das 0:0 bei den Amateuren von Hertha BSC wurde ausgekostet, als hätte der achtmalige DDR-Meister gerade die Champions League gewonnen. 
Als die Zitterpartie, in der die Herthaner zwar die bessere Mannschaft waren und das Spiel fast durchweg bestimmten, nach drei Minuten Nachspielzeit endlich aus war, ließ Trainer Christoph Franke die in einer schweren Saison voller Höhen und Tiefen angesammelte Anspannung mit einer klassischen "Becker-Faust" raus. Wenig später, als ihn einige eifrige Sicherheitskräfte allzu überschwänglichen Anhängern entrissen hatten, waren stille Freude und Sachlichkeit wieder bei ihm eingekehrt: "Es war eine wunderbare Sache, als wir mit Chemnitz in die Zweite Liga aufgestiegen sind. Doch das hier ist auch wenn es eine Liga tiefer ist mindestens genauso schön", freute sich der bescheidene Fußball-Lehrer mit der himmelblauen Vergangenheit. Doch Schwarz-Gelb ist ihm längst ans Herz gewachsen: "Diese Fans haben den Aufstieg verdient. Ich hoffe auch, dass es Dynamo gelingt, wieder in den bezahlten Fußball zurückzukehren", so Franke. Das ist auch der Wunsch von Kapitän Steffen Heidrich, dessen Tor im Hinspiel letztlich die Relegation entschied: "Das ist ein absolut geiles Gefühl, wie sich die Mannschaft den Erfolg erkämpft hat. Wie sich die Mannschaft von Spiel zu Spiel gesteigert hat, war phänomenal, Dresden kann stolz sein. Dynamo muss aber noch weiter nach oben. Doch in der Regionalliga müssen wir uns erst einmal konsolidieren." Sebastian Hähnge lobte wie "Heid" den außergewöhnlichen Mannschaftsgeist, der in der Truppe herrscht: "Die Geschlossenheit in sich war der Schlüssel zum Erfolg. Der Teamgeist stimmt, wir haben keine Spinner drin." Sein Dank galt aber auch Franke: "Der Trainer hat Großes geleistet, immer den richtigen Ausgleich zwischen Arbeit und Erholung gefunden. Er ist ja schon einmal aufgestiegen, hat uns so bestens eingestellt." Glücklich war auch Meinhard Hemp, der die Mannschaft im Frühjahr an Franke übergeben hatte und an deren Neuaufbau mitwirkte: "Ich bin sehr zufrieden, dass ich das als der letzte alte Dynamo-Spieler im Verein noch miterleben durfte. Ich bewerte den Aufstieg sehr hoch, denn aus der Oberliga raus zu kommen ist schwerer als in die Zweite Liga aufzusteigen." 
Große Erleichterung herrschte auch bei Denis Koslov, der frisch operiert mit Mannschaftsarzt Dr. Sigurd Hegner im Auto nach Berlin gekommen war und auf Krücken ins Stadion gehumpelt war: "Das ist ein tolles Gefühl, endlich einmal aufzusteigen. Es gibt doch irgendwo Gerechtigkeit", freute sich der Russe, der im Vorjahr mit dem BFC in der Relegation gescheitert war. Sein schmerzendes Knie sah er nicht als Behinderung an, die ihm das Feiern im Elbepark verwehren würde: "Ich kann auch auf einem Bein tanzen", flachste der Torjäger. Bestens drauf war auch Torhüter Ignjac Kresic, der mehrmals seine Vorderleute vor einem möglicherweise spielentscheidenden Rückstand bewahrte: "Ich werde jetzt fünf Tage besoffen sein. Das habe ich mir verdient. Es wird jetzt gefeiert bis zum Umfallen", ließ der "Keepers" Kneipier die Fans wissen. Und die intonierten mit Bier geölten Kehlen mit voller Inbrunst etwas schräg: "Vierte Liga, nie mehr, nie mehr!"

Spiele gegen den Abstieg aus der NOFV-Oberliga
Spiele der beiden 14., 15. sowie der beiden 16. der Staffel Nord und Süd der NOFV-Oberliga
      Zuschauer: 1 016 - 203 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 20 - 4,0 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
02.06. Eintracht Schwerin - Eintracht Sondershausen 2 : 2 ( 0 : 1 ) 135   - - - -
02.06. Motor Eberswalde - Stahl Riesa 1 : 9 ( 1 : 4 ) 256   - - - -
02.06. Optik Rathenow - VfB Chemnitz 1 : 2 ( 0 : 1 ) 175   - - - -
08.06. Eintracht Sondershausen - Eintracht Schwerin 1 : 1 ( 1 : 0 ) 350   - - - -
  Stahl Riesa - Motor Eberswalde   :   (   :   ) - Wertung 2:0*   - - - -
08.06. VfB Chemnitz - Optik Rathenow 0 : 1 ( 0 : 0 ) 100   - - - -

*Motor Eberswalde nach Abstimmung mit Stahl Riesa nicht angetreten

Durch die Eröffnung von Insolvenzverfahren gegen Stahl Riesa (Staffel Süd) und den Greifswalder SC (Staffel Nord) nach Beendigung der Punkt-, Aufstiegs- und Abstiegsspiele sind die Entscheidungen der Abstiegsspiele hinfällig.
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 2.6.02: Kantersieg für Stahl Riesa
Stahl Riesa hat das erste Relegationsspiel in Eberswalde mit 9:1 (4:1) gewonnen. Der frühe Doppelschlag von Glaubitz sorgte schnell für klare Fronten. Zunächst hämmerte er das Leder nach Hausmann-Flanke aus 20 m ins rechte obere Eck. Dann nutzte er ein schönes Anspiel des gleichen Spielers.
Zwei Gräfe-Tore nach Kontern, Schilling verkürzte für die Gastgeber, sorgten für die Entscheidung zu Gunsten der Sachsen. Miltzow leistete die Vorarbeit Gleich nach dem Wiederanpfiff nutzte Gräfe einen Abwehrpatzer zum fünften Riesaer Tor. Für unnötige Aufregung sorgte Eberswaldes Beuster, der nach einer Tätlichkeit gegen Gräfe die rote Karte sah. Das halbe Dutzend machte dann Glaubitz voll, als er einen Foulelfmeter sicher verwandelte. Danach überschlugen sich die Ereignisse: Zunächst sah der Eberswalder Beuster nach einer Tätlichkeit an Gräfe die rote Karte. Dann schraubten Miltzow (2x) und Gräfe das Ergebnis auf 9:1. Das Rückspiel am kommenden Sonnabend ist damit nur noch Formsache.
MDR-Online, 2.6.02: Chemnitz siegt durch Krasselt-Doppel
Der VfB Chemnitz hat sein Oberliga-Relegationsspiel bei Optik Rathenow mit 2:1 gewonnen. In den ersten 45 Minuten spielten die sächsischen Gäste um Klassen besser als die Heimelf. Klare Chancen blieben dennoch Mangelware. Bis zur 35. Minute mussten die mitgereisten Fans auf die VfB-Führung warten. Nach einem per Kopf verlängerten Eckball musste Krasselt nur noch einschieben. Nach dem Wechsel zeigten sich die Rathenower verbessert. Tessa sorgte sogar für den zwischenzeitlichen Ausgleich, aber Krasselt traf zum VfB-Sieg. Er schloss ein Solo aus 18 Metern ab.
MDR-Online, 8.6.02: VfB Chemnitz kann weiter hoffen
Der VfB Chemnitz hat den letzten Strohhalm zum Oberliga-Klassenerhalt ergriffen. In der Abstiegsrelegation setzte sich der VfB gegen Rathenow durch. Nach einem 2:1-Sieg vor einer Woche unterlagen die Chemnitzer am Sonnabend vor eigenem Publikum 0:1.
Kein ansehnliches Spiel
Beide Teams boten eine müde Partie, in der Chemnitz die besseren Spielanteile, Rathenow aber die Tormöglichkeiten hatte. Schrancz (22.) und Kruse (43.) jeweils mit 16-Meter-Schüssen sowie Tessa mit einem Seitfallzieher (40.) hätten schon vor der Pause die Führung für Optik erzielen können. Nach der Pause kam Optik dann zum einzigen Tor des Tages: Kienle hatte bei seinem Zwölf-Meter-Schuss Glück, dass der Ball noch von der VfB-Abwehr abgefälscht und dadurch für Keeper Fröhlich unhaltbar wurde. Chemnitz präsentierte sich aber in der zweiten Hälfte stärker, so dass die Sachsen dem Ausgleich näher waren als Rathenow dem zweiten Treffer.
VfB-Trainer Schmidt, der sich wegen Personalmangel kurz vor Ende der Partie selbst einwechseln musste, sagte nach dem Spiel: "Natürlich bin ich froh, dass wir unsere letzte Möglichkeit erhalten haben, doch noch in der Oberliga zu bleiben. Jetzt müssen wir hoffen. Wir haben uns das Leben heute unnötig selbst schwer gemacht. Aber wir sind schließlich auch nur mit einer Notelf angetreten."
Das dritte für den Sonnabend angesetzte Relegationsspiel zwischen Stahl Riesa und Motor Eberswalde war schon am Freitag abgesagt worden. Der Nordostdeutsche Fußball-Verband folgte einem Antrag von Eberswalde mit. Die Motor-Elf wollte sich nach der deutlichen 1:9-Pleite im Hinspiel den Weg nach Riesa sparen. Wie das Sportgericht das Spiel werten wird, ist noch unklar.


Abschlußtabelle

      Spiele   S   U   N   Tore Tordiff.   Punkte    
1. Dynamo Dresden    32   24   6   2   61 : 16  +45   78   Qualifiziert für die Spiele um den Aufstieg in die Regionalliga
2. VFC Plauen    32   23   6   3   69 : 18  +51   75    
3. Carl Zeiss Jena  (A) 32   22   5   5   79 : 24  +55   71    
4. VfB Leipzig    32   20   8   4   55 : 18  +37   68    
5. Sachsen Leipzig  (A) 32   20   5   7   65 : 27  +38   65    
6. FSV Zwickau    32   13   8   11   55 : 46  +9   47    
7. Hallescher FC    32   13   5   14   45 : 29  +16   44    
8. FV Dresden-Nord    32   13   5   14   48 : 50  -2   44    
9. Energie Cottbus (Amateure)   32   11   8   13   44 : 40  +4   41    
10. Wacker Gotha (N) 32   10   9   13   34 : 44  -10   39    
11. FSV Hoyerswerda    32   9   8   15   38 : 52  -14   35   Umbenennung in FC Lausitz Hoyerswerda
12. SV 1919 Grimma    32   9   6   17   38 : 68  -30   33    
13. Eintracht Sondershausen    32   8   8   16   31 : 60  -29   32   Qualifiziert für die Spiele gegen den Abstieg
14. Oberlaus. FC Neugersdorf (N) 32   7   8   17   30 : 60  -30   29    
15. VfB Chemnitz    32   5   10   17   21 : 47  -26   25   Qualifiziert für die Spiele gegen den Abstieg
16. VfB Zittau    32   5   6   21   36 : 73  -37   21   Abstieg in die Landesliga Sachsen
17. SV Braunsbedra (N) 32   2   5   25   17 : 94  -77   11   Abstieg in die Verbandsliga Sachsen-Anhalt
18. Stahl Riesa    0   0   0   0   0 : +0   0   Qualifiziert für die Spiele gegen den Abstieg; nach Saisonende Ausschluß vom Spielbetrieb wegen Insolvenzverfahren; Abstieg in die Landesliga Sachsen
                                     
  Durch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens gegen Stahl Riesa nach Beendigung der Punkt-, Aufstiegs- und Abstiegsspiele wurde die Tabelle neu berechnet.


Saisonzusammenfassung
 
Zuschauer gesamt:   437 169   -  1 429   pro Spiel
Tore gesamt:            843   -   3,09   pro Spiel
 

Hinrunde 2001

Zuschauer gesamt:   228 542   -  1 494   pro Spiel
Tore gesamt:            418   -   2,73   pro Spiel
 

Bei den Zuschauerzahlen handelt es sich nicht um die offiziellen Angaben des NOFV, sondern um eigene Erhebungen anhand der Tages- und Fachpresse.

Rückrunde 2002

Zuschauer gesamt:   208 627   -  1 364   pro Spiel
Tore gesamt:            425   -   2,78   pro Spiel
 

Tabelle der Hinrunde 2001
      Spiele   S   U   N   Tore Tordiff.   Punkte
1. VFC Plauen    17   12   4   1   37 : +30   40
2. Dynamo Dresden    17   11   5   1   30 : 10  +20   38
3. Carl Zeiss Jena    17   11   4   2   38 : 10  +28   37
4. VfB Leipzig    17   11   4   2   34 : 12  +22   37
5. Sachsen Leipzig    17   10   3   4   32 : 17  +15   33
6. FSV Zwickau    17   9   3   5   29 : 18  +11   30
7. FV Dresden-Nord    17   9   2   6   27 : 23  +4   29
8. Hallescher FC    17   8   4   5   28 : 12  +16   28
9. Energie Cottbus II    17   6   4   7   21 : 21  +0   22
10. Wacker Gotha   17   5   7   5   16 : 17  -1   22
11. FSV Hoyerswerda    17   3   8   6   20 : 27  -7   17
12. Stahl Riesa    17   3   7   7   11 : 19  -8   16
13. SV 1919 Grimma    17   4   4   9   21 : 38  -17   16
14. VfB Chemnitz    17   2   7   8   13 : 20  -7   13
15. Oberlaus. FC Neugersdorf    17   3   4   10   15 : 34  -19   13
16. Eintracht Sondershausen    17   2   5   10   15 : 32  -17   11
17. VfB Zittau    17   2   5   10   22 : 41  -19   11
18. SV Braunsbedra    17   1   2   14   9 : 60  -51   5
Tabelle der Rückrunde 2002
      Spiele   S   U   N   Tore Tordiff.   Punkte
1. Dynamo Dresden   17   14   2   1   34 : +27   44
2. VFC Plauen    17   13   2   2   37 : 11  +26   41
3. Carl Zeiss Jena    17   13   1   3   46 : 14  +32   40
4. VfB Leipzig    17   11   4   2   27 : 6 +21   37
5. Sachsen Leipzig    17   11   3   3   38 : 11  +27   36
6. FSV Zwickau    17   6   5   6   28 : 28  +0   23
7. Energie Cottbus II    17   6   4   7   25 : 21  +4   22
8. Hallescher FC    17   7   1   9   21 : 17  +4   22
9. FSV Hoyerswerda    17   7   1   9   24 : 27  -3   22
10. Eintracht Sondershausen    17   6   4   7   17 : 30  -13   22
11. Oberlaus. FC Neugersdorf    17   5   5   7   17 : 27  -10   20
12. SV 1919 Grimma    17   6   2   9   19 : 32  -13   20
13. Wacker Gotha    17   5   4   8   19 : 28  -9   19
14. FV Dresden-Nord    17   4   4   9   23 : 30  -7   16
15. VfB Chemnitz    17   4   3   10   13 : 31  -18   15
16. Stahl Riesa    17   4   3   10   13 : 34  -21   15
17. VfB Zittau    17   3   3   11   16 : 34  -18   12
18. SV Braunsbedra    17   1   3   13   8 : 37  -29   6
Tabelle nach Heimspielen
      Spiele   S   U   N   Tore Tordiff.   Punkte
1. VFC Plauen    17   14   1   2   46 : +38   43
2. Carl Zeiss Jena    17   13   2   2   45 : 10  +35   41
3. Sachsen Leipzig    17   13   2   2   40 : +33   41
4. VfB Leipzig    17   12   2   3   34 : +25   38
5. Dynamo Dresden    17   9   6   2   30 : 11  +19   33
6. FSV Zwickau    17   8   7   2   35 : 21  +14   31
7. Hallescher FC    17   8   3   6   26 : 14  +12   27
8. SV 1919 Grimma    17   7   5   5   33 : 29  +4   26
9. FV Dresden-Nord    17   8   1   8   27 : 22  +5   25
10. Wacker Gotha    17   6   7   4   20 : 16  +4   25
11. FSV Hoyerswerda    17   7   4   6   22 : 22  +0   25
12. Eintracht Sondershausen    17   7   2   8   21 : 26  -5   23
13. Energie Cottbus II   17   6   4   7   29 : 19  +10   22
14. Stahl Riesa    17   4   8   5   16 : 24  -8   20
15. Oberlaus. FC Neugersdorf    17   5   5   7   16 : 24  -8   20
16. VfB Chemnitz    17   5   3   9   17 : 21  -4   18
17. VfB Zittau    17   2   3   12   15 : 36  -21   9
18. SV Braunsbedra    17   0   3   14   8 : 44  -36   3
Tabelle nach Auswärtsspielen
      Spiele   S   U   N   Tore Tordiff.   Punkte
1. Dynamo Dresden    17   16   1   0   34 : +28   49
2. VFC Plauen    17   11   5   1   28 : 10  +18   38
3. Carl Zeiss Jena    17   11   3   3   39 : 14  +25   36
4. VfB Leipzig    17   10   6   1   27 : +18   36
5. Sachsen Leipzig    17   8   4   5   30 : 21  +9   28
6. Hallescher FC    17   7   2   8   23 : 15  +8   23
7. FSV Zwickau    17   7   1   9   22 : 25  -3   22
8. Energie Cottbus II    17   6   4   7   17 : 23  -6   22
9. FV Dresden-Nord    17   5   5   7   23 : 31 -8   20
10. Wacker Gotha    17   4   4   9   15 : 29  -14   16
11. FSV Hoyerswerda    17   3   5   9   22 : 32  -10   14
12. VfB Zittau    17   3   5   9   23 : 39  -16   14
13. Oberlaus. FC Neugersdorf    17   3   4   10   16 : 37  -21   13
14. Stahl Riesa    17   3   2   12   8 : 29  -21   11
15. VfB Chemnitz    17   1   7   9   9 : 30  -21   10
16. Eintracht Sondershausen    17   1   7   9   11 : 36  -25   10
17. SV 1919 Grimma    17   3   1   13   7 : 41  -34   10
18. SV Braunsbedra    17   2   2   13   9 : 53  -44   8
Zuschauer-Tabelle nach Heimspielen
    Zuschauer
    insges. pro Spiel
1. Dynamo Dresden 91 279 5 369
2. Carl Zeiss Jena 55 506 3 265
3. Sachsen Leipzig 43 492 2 558
4. VfB Leipzig  39 554 2 327
5. VFC Plauen 39 028 2 296
6. Hallescher FC  26 542 1 561
7. FSV Zwickau  19 028 1 119
8. Eintracht Sondershausen 16 210 954
9. SV Braunsbedra  15 833 931
10. Wacker Gotha  15 050 885
11. Stahl Riesa  12 858 756
12. FSV Hoyerswerda  12 532 737
13. Oberlaus. FC Neugersdorf  11 218 660
14. VfB Zittau 10 218 601
15. SV 1919 Grimma  10 046 591
16. FV Dresden-Nord 8 290 488
17. VfB Chemnitz 6 870 404
18. Energie Cottbus II 3 615 213
Zuschauer-Tabelle nach Auswärtsspielen
    Zuschauer
    insges. pro Spiel
1. Dynamo Dresden 66 404 3 906
2. Carl Zeiss Jena 40 425 2 378
3. VfB Leipzig  39 561 2 327
4. Sachsen Leipzig 35 589 2 093
5. VFC Plauen 25 570 1 504
6. Hallescher FC  23 955 1 409
7. FSV Zwickau  20 791 1 223
8. Stahl Riesa  20 234 1 190
9. Energie Cottbus II 18 436 1 084
10. Wacker Gotha  17 704 1 041
11. VfB Zittau 17 191 1 011
12. Oberlaus. FC Neugersdorf  17 122 1 007
13. SV 1919 Grimma  16 956 997
14. FSV Hoyerswerda  16 076 946
15. FV Dresden-Nord 15 631 919
16. VfB Chemnitz 15 298 900
17. SV Braunsbedra  15 194 894
18. Eintracht Sondershausen 15 032 884
Die Spiele mit den meisten Zuschauern
(alle Spiele mit 5 000 und mehr Zuschauern)
Datum Spieltag Paarung Ergebnis Zuschauer
20.10.01 11. Dynamo Dresden - Carl Zeiss Jena 0 : 0 12 241
12.04.02 28. Carl Zeiss Jena - Dynamo Dresden 0 : 2 12 165
16.02.02 20. Dynamo Dresden - VfB Leipzig  1 : 1 10 900
30.03.02 26. Sachsen Leipzig - VfB Leipzig  0 : 1 8 111
28.03.02 26. VFC Plauen - Dynamo Dresden 0 : 1 7 824
20.04.02 29. Dynamo Dresden - Sachsen Leipzig 1 : 2 7 500
06.10.01 9. VfB Leipzig  - Sachsen Leipzig 1 : 1 7 400
19.05.02 33. Dynamo Dresden - Stahl Riesa  2 : 0 6 820
26.05.02 34. FSV Hoyerswerda - Dynamo Dresden 1 : 3 6 250
18.08.01 3. VfB Leipzig  - Dynamo Dresden 0 : 1 6 100
08.05.02 31. VFC Plauen - Carl Zeiss Jena 1 : 0 5 902
23.09.01 8. Carl Zeiss Jena - VfB Leipzig  3 : 0 5 368
06.10.01 9. Dynamo Dresden - VFC Plauen 0 : 1 5 340
05.04.02 27. Dynamo Dresden - VfB Zittau 3 : 0 5 000
Die Spiele mit den wenigsten Zuschauern
(alle Spiele mit 100 und weniger Zuschauern)
Datum Spieltag Paarung Ergebnis Zuschauer
08.09.01 6. FV Dresden-Nord - Energie Cottbus II 0 : 2 50
19.05.02 33. FV Dresden-Nord - SV Braunsbedra  2 : 3 55
01.09.01 5. Energie Cottbus II - VfB Chemnitz 0 : 0 64
24.11.01 15. Energie Cottbus II - FSV Hoyerswerda  0 : 0 70
20.04.02 29. FV Dresden-Nord - VfB Zittau 4 : 0 72
23.03.02 25. Energie Cottbus II - VfB Zittau 3 : 1 80
24.11.01 15. VfB Chemnitz - SV Braunsbedra  4 : 0 90
09.03.02 23. Energie Cottbus II - FV Dresden-Nord 0 : 1 95
24.11.01 15. FV Dresden-Nord - Wacker Gotha  3 : 0 100
08.12.01 17. Energie Cottbus II - Oberlaus. FC Neugersdorf  5 : 4 100
18.08.01 3. Energie Cottbus II - Eintracht Sondershausen 0 : 0 100
Ergebnisstatistik
306 Spiele
(Ergebnis / Häufigkeit)

  Gesamt        Heim       Auswärts 
 0:0 - 24
 1:1 - 30
 2:2 - 10
 3:3 -  4
 1:0 - 57     1:0 - 25     0:1 - 32
 2:0 - 39     2:0 - 22     0:2 - 17
 3:0 - 33     3:0 - 19     0:3 - 14
 4:0 - 17     4:0 - 12     0:4 -  5
 5:0 - 10     5:0 -  8     0:5 -  2
 6:0 -  1                  0:6 -  1
 8:0 -  1     8:0 -  1
 

 68 Unentschieden
134 Heimsiege
104 Auswärtssiege

  Gesamt        Heim       Auswärts
 2:1 - 25     2:1 - 14     1:2 - 11
 3:1 - 22     3:1 - 10     1:3 - 12
 4:1 - 11     4:1 -  9     1:4 -  2
 5:1 -  4     5:1 -  4
 6:1 -  1                  1:6 -  1
 8:1 -  1     8:1 -  1
 3:2 -  7     3:2 -  5     2:3 -  2
 4:2 -  5     4:2 -  1     2:4 -  4
 5:2 -  1     5:2 -  1
 4:3 -  2     4:3 -  1     3:4 -  1
 5:4 -  1     5:4 -  1
 

Die torreichsten Spiele
(alle Spiele mit 7 und mehr Toren)
Datum Spieltag Paarung Ergebnis Tore
19.05.02 33. Energie Cottbus II - SV 1919 Grimma  8 : 1 9
08.12.01 17. Energie Cottbus II - Oberlaus. FC Neugersdorf  5 : 4 9
08.12.01 17. VFC Plauen - SV Braunsbedra  8 : 0 8
02.09.01 5. FSV Hoyerswerda  - Carl Zeiss Jena 1 : 6 7
05.04.02 27. FSV Zwickau  - FV Dresden-Nord 5 : 2 7
06.10.01 9. Energie Cottbus II - Carl Zeiss Jena 3 : 4 7
21.04.02 29. SV 1919 Grimma  - FSV Hoyerswerda  4 : 3 7
Die Tabellenführer

VfB Leipzig                1 x
Carl Zeiss Jena           22 x
VFC Plauen                 6 x
Dynamo Dresden             5 x
 

Die besten Torschützen

Mike Sadlo (VfB Leipzig)         19 Tore
Sven Kubis (Energie Cottbus II)  17 Tore
Denis Koslov (Dynamo Dresden)    17 Tore
René Behring (FSV Hoyerswerda)   17 Tore
Petr Nemec (Sachsen Leipzig)     17 Tore
Stefan Treitl (Carl Zeiss Jena)  16 Tore
 

Die höchsten Heimsiege
(alle Heimsiege mit 4 und mehr Toren Differenz)
Datum Spieltag Paarung Ergebnis Tordifferenz
08.12.01 17. VFC Plauen - SV Braunsbedra  8 : 0 8
19.05.02 33. Energie Cottbus II - SV 1919 Grimma  8 : 1 7
12.08.01 2. Carl Zeiss Jena - SV Braunsbedra  5 : 0 5
09.09.01 6. Carl Zeiss Jena - SV 1919 Grimma  5 : 0 5
13.10.01 10. Hallescher FC  - SV 1919 Grimma  5 : 0 5
13.04.02 28. Sachsen Leipzig - Eintracht Sondershausen 5 : 0 5
21.04.02 29. Energie Cottbus II - SV Braunsbedra  5 : 0 5
04.05.02 30. Sachsen Leipzig - VfB Chemnitz 5 : 0 5
19.05.02 33. VFC Plauen - Wacker Gotha  5 : 0 5
26.05.02 34. Hallescher FC  - FV Dresden-Nord 5 : 0 5
10.11.01 13. VFC Plauen - VfB Zittau 5 : 1 4
08.02.02 19. FSV Zwickau  - Energie Cottbus II 5 : 1 4
19.05.02 33. Carl Zeiss Jena - FSV Zwickau  5 : 1 4
04.05.02 30. Carl Zeiss Jena - FV Dresden-Nord 5 : 1 4
04.08.01 1. VfB Leipzig  - Energie Cottbus II 4 : 0 4
01.09.01 5. FSV Zwickau  - SV Braunsbedra  4 : 0 4
22.09.01 8. Sachsen Leipzig - Oberlaus. FC Neugersdorf  4 : 0 4
12.10.01 10. VFC Plauen - VfB Chemnitz 4 : 0 4
24.11.01 15. VfB Chemnitz - SV Braunsbedra  4 : 0 4
17.02.02 20. FV Dresden-Nord - SV 1919 Grimma  4 : 0 4
02.03.02 22. VFC Plauen - Oberlaus. FC Neugersdorf  4 : 0 4
02.03.02 22. Sachsen Leipzig - Stahl Riesa  4 : 0 4
06.04.02 27. FSV Hoyerswerda  - Stahl Riesa  4 : 0 4
20.04.02 29. FV Dresden-Nord - VfB Zittau 4 : 0 4
05.05.02 30. FSV Hoyerswerda  - Oberlaus. FC Neugersdorf  4 : 0 4
08.05.02 31. VfB Leipzig  - FSV Hoyerswerda  4 : 0 4
Die höchsten Auswärtssiege
(alle Auswärtssiege mit 3 und mehr Toren Differenz)
Datum Spieltag Paarung Ergebnis Tordifferenz
19.08.01 3. SV Braunsbedra  - Sachsen Leipzig 0 : 6 6
02.09.01 5. FSV Hoyerswerda  - Carl Zeiss Jena 1 : 6 5
02.12.01 16. SV Braunsbedra  - FV Dresden-Nord 0 : 5 5
07.04.02 27. Eintracht Sondershausen - Carl Zeiss Jena 0 : 5 5
07.10.01 9. FSV Hoyerswerda  - Hallescher FC  0 : 4 4
02.12.01 16. Oberlaus. FC Neugersdorf  - VfB Leipzig  0 : 4 4
09.03.02 23. FSV Zwickau  - Dynamo Dresden 0 : 4 4
16.04.02 21. Stahl Riesa  - Carl Zeiss Jena 0 : 4 4
12.05.02 32. VfB Zittau - Carl Zeiss Jena 0 : 4 4
10.02.02 19. SV Braunsbedra  - Carl Zeiss Jena 1 : 4 3
06.04.02 27. VfB Chemnitz - VFC Plauen 1 : 4 3
09.09.01 6. SV Braunsbedra  - Hallescher FC  0 : 3 3
27.09.01 7. Oberlaus. FC Neugersdorf  - Carl Zeiss Jena 0 : 3 3
30.09.01 5. Eintracht Sondershausen - Dynamo Dresden 0 : 3 3
20.10.01 11. FV Dresden-Nord - VFC Plauen 0 : 3 3
04.11.01 12. SV Braunsbedra  - Energie Cottbus II 0 : 3 3
08.12.01 17. FV Dresden-Nord - Hallescher FC  0 : 3 3
09.02.02 19. Stahl Riesa  - VFC Plauen 0 : 3 3
09.02.02 19. Hallescher FC  - VfB Zittau 0 : 3 3
09.03.02 23. FSV Hoyerswerda  - Sachsen Leipzig 0 : 3 3
17.03.02 24. VfB Zittau - VfB Leipzig  0 : 3 3
23.03.02 25. Stahl Riesa  - Hallescher FC  0 : 3 3
14.04.02 28. SV Braunsbedra  - VfB Leipzig  0 : 3 3
04.05.02 30. Stahl Riesa  - VfB Leipzig  0 : 3 3
05.05.02 30. SV 1919 Grimma  - FSV Zwickau  0 : 3 3
Zuschauerübersicht von Spieltag zu Spieltag
(Durchschnittliche Zuschauerzahl der einzelnen Spieltage und durchschnittlicher Saisonbesuch bis zu den jeweiligen Spieltagen)

34. Spieltag   Zuschauer: 12 499 - 1 389 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 29 - 3,22 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
26.05. FSV Zwickau - VfB Leipzig  0 : 0 ( 0 : 0 ) 772   1:0 0:0 3:2 2:0
26.05. Wacker Gotha  - VfB Zittau 1 : 3 ( 0 : 1 ) 308   - - - -
26.05. SV Braunsbedra  - VFC Plauen 0 : 1 ( 0 : 1 ) 915   - - - -
26.05. Hallescher FC  - FV Dresden-Nord 5 : 0 ( 2 : 0 ) 652   2:1 - - 2:2
26.05. Stahl Riesa  - VfB Chemnitz 4 : 2 ( 1 : 0 ) 608   4:2 - - -
26.05. FSV Hoyerswerda  - Dynamo Dresden 1 : 3 ( 0 : 0 )  * 6 250 1:4 - - -
26.05. SV 1919 Grimma  - Eintracht Sondershausen 4 : 1 ( 2 : 0 ) 303   5:0 - - -
26.05. Oberlaus. FC Neugersdorf  - Energie Cottbus II 0 : 1 ( 0 : 0 ) 450   - - - -
26.05. Sachsen Leipzig - Carl Zeiss Jena 3 : 0 ( 3 : 0 ) 2 241   - 0:1 1:3 -
      Zuschauer gesamt: 437 169 - 1 429 pro Spiel            
      Tore gesamt: 843 - 2,75 pro Spiel            

* Das Spiel wurde aus Sicherheitsgründen in Eisenhüttenstadt ausgetragen.

 1.( 1) Dynamo Dresden            34   25    7    2  +  47    64-17       82
 2.( 2) VFC Plauen                34   25    6    3  +  56    74-18       81
 3.( 3) Carl Zeiss Jena           34   24    5    5  +  60    84-24       77
 4.( 4) VfB Leipzig               34   22    8    4  +  43    61-18       74
 5.( 5) Sachsen Leipzig           34   21    6    7  +  42    70-28       69
 6.( 6) FSV Zwickau               34   15    8   11  +  11    57-46       53
 7.( 7) Hallescher FC             34   15    5   14  +  20    49-29       50
 8.( 8) FV Dresden-Nord           34   13    6   15  -   3    50-53       45
 9.( 9) Energie Cottbus II        34   12    8   14  +   4    46-42       44
10.(10) Wacker Gotha              34   10   11   13  -  10    35-45       41
11.(11) FSV Hoyerswerda           34   10    9   15  -  10    44-54       39
12.(14) SV 1919 Grimma            34   10    6   18  -  30    40-70       36
13.(13) Oberlaus. FC Neugersdorf  34    8    9   17  -  29    32-61       33
14.(12) Eintracht Sondershausen   34    8    9   17  -  30    32-62       33
15.(16) Stahl Riesa               34    7   10   17  -  29    24-53       31
16.(15) VfB Chemnitz              34    6   10   18  -  25    26-51       28
17.(17) VfB Zittau                34    5    8   21  -  37    38-75       23
18.(18) SV Braunsbedra            34    2    5   27  -  80    17-97       11
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 26.5.02: Dynamo holt sich den Staffelsieg
Der 1.FC Dynamo Dresden hat sich den Staffelsieg in der Oberliga Süd erkämpft. Die Franke-Elf gewann nach einem harten Stück Arbeit mit 3:1 gegen den FSV Hoyerswerda. "Ich hätte nicht gedacht, dass uns Hoyerswerda so viel abverlangt und hätte mir das Ganze einfacher vorgestellt. Aber zum Glück hatten wir am Ende mehr Kraft und Konzentration", resümierte Dynamo-Trainer Christoph Franke erleichtert. Die Schwarz-Gelben müssen nun in der Relegation gegen Hertha BSC antreten.
Geschickte Abwehrleistung des FSV ließ Dynamo verzweifeln
Das Duell, das wegen Sicherheitsbedenken nach Eisenhüttenstadt verlegt worden war, wurde erst in den letzten vier Minuten entschieden. Die erste Hälfte endete torlos, da sich die deutlich überlegenen Dynamos immer wieder in der starken FSV-Abwehr festrannten oder am starken Torwart Barta scheiterten. Hoyerswerda machte geschickt die Räume eng und wartete auf Kontermöglichkeiten.
Erst in der 68. Minute gelang Neubert nach einem abgewehrten Freistoß von Barta im Nachschuß für die überfällige Führung. Doch kurz darauf brachte der kurz zuvor eingewechselte Garbe wieder Spannung in den Aufstiegskampf und köpfte das 1:1 ein. Danach wurde die Partie äußerst hektisch. In der Schlussphase kam die FSV-Abwehr gegen die unermüdlich stürmenden Dresdner ins Schwimmen. In der 86. Minute behinderten sich die Hoyerswerdaer Abwehrmannen gegenseitig, was Koslov eiskalt ausnutzte. Kurz darauf sorgte Fiebig für den Endstand.
MDR-Online, 26.5.02: VFC Plauen ohne Mühe, aber unbelohnt
Der VFC Plauen hat seine Pflichtaufgabe in Braunsbedra mit 1:0 erfüllt, die Titelträume gingen jedoch nicht in Erfüllung: Durch späte Tore schnappte Dynamo Dresden dem VFC Plauen den Staffelsieg noch vor der Nase weg.
Nur 20 Minuten druckvolles VFC-Spiel
Während Dynamo in den letzten vier Minuten die entscheidenden Tore machte, schossen die Vogtländer ihr Tor des Tages schon in den ersten 240 Sekunden: Spranger verwertete eine Eingabe von Berger aus Nahdistanz. Weitere 20 starke Minuten folgten aus VFC-Sicht, dann zog sich das Team von Coach Müller zurück und schaute nun in erster Linie auf das Ergebnis der Dynamos in Eisenhüttenstadt. Zapyshnyi, Richter und Pannach vergaben zuvor gute Einschussmöglichkeiten für den Vize-Meister. Weil Plauen sich zurückzog, erreichte der Absteiger aus Braunsbedra nach 30 Minuten sogar Gleichwertigkeit, ohne jedoch selbst zu großen Möglichkeiten zu kommen. Der Tabellenletzte aus Sachsen-Anhalt gab sich über die gesamte Distanz nicht auf und kämpfte im letzten Oberliga-Spiel verbissen um jeden Ball. Doch so wie die Plauener Hoffnungen auf die Tabellenführung blieben auch die Braunsbedraer Anstrengungen um den vierten Heimpunkt der Saison unerfüllt.
MDR-Online, 26.5.02: Carl Zeiss Jena nur Dritter
Der FC Carl Zeiss Jena hat den Kampf um den Afstieg verloren. Nach einer 0:3-Niederlage beim FC Sachsen Leipzig belegen die Thüringer in der Abschlusstabelle lediglich Platz Drei. Der FC Sachsen beendet die Saison als Fünfter.
Bereits nach zwölf Minuten begann für Jena die Katastrophe. Lässig erhielt für eine Tätlichkeit die Rote Karte. Danach ging es Schlag auf Schlag. Dem 1:0 durch Nemec nach einer langen Flanke (15.) folgte das 2:0 durch Kopunovic, der in den Strafraum eindrang, sich gegen Ceesay durchsetzte und aus fünf Metern Jenas Schlussmann Ockrucky überwandt. In der 25. Minute spielte Struck lang Kopunovic an, der bediente von der Grundlinie aus Nemec, der zum 3:0 einköpfte.
Nach der Pause verlor Jena auch Treitl, der nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot sah. Mit neun Mann vermochte Carl Zeiss das traurige Ergebnis nur noch zu halten. Sachsen war drückend überlegen. Die vereinzelten Konter der Jenaer liefen meist über den eingewechselten Krbjuweit. In der 70. Minute ereignete sich noch etwas Aussergewöhnliches. Ceesay foulte Schönberg im Strafraum, worauf der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt wies. Doch der faire Schönberg gab dem Unparteiischen zu verstehen, dass Ceesay nicht gefoult habe. Die Elfmeterentscheidung wurde aufgehoben.
MDR-Online, 26.5.02: Leidenschaftsloses Duell in Zwickau 
Der FSV Zwickau hat es verpasst, sich mit einem Sieg von dem heimischen Fans zu verabschieden. Gegen den VfB Leipzig gab es ein torloses 0:0. Während es für die Leipziger um nichts mehr ging, nutzten die Platzherren die Partie zur Vorbereitung auf das Pokalfinale gegen Erzgebirge Aue. FSV-Trainer Weiß bescheinigte seiner Elf eine deutliche Steigerung gegenüber dem Spiel gegen Jena, war aber dennoch nicht ganz zufrieden. "Wir haben erneut mehrfach unsere Chancen nicht genutzt - das ist unser großes Manko."
Die Partie begann sehr ausgeglichen, beide Mannschaften kamen zu Torgelegenheiten. Für den VfB scheiterten Kanitz (18.) und Großmann (33.) am gut aufgelegten FSV-Torwart Meyer. Die beste Chance für Zwickau vergab Kroche (39.), der am VfB-Keeper Grundmann scheiterte. Nach der Pause kippte das Spiel zugunsten der Gastgeber. Der FSV hatte mehrere riesige Chancen, die jedoch allesamt vergeben wurden. Auf Zwickau wartet nun noch das sächsische Pokalfinale gegen Aue.
MDR-Online, 26.5.02: HFC zum Schluss mit Kantersieg
Der Hallesche FC hat die Saison mit einem überzeugenden 5:0-Heimsieg über den FV Dresden-Nord abgeschlossen. Damit belegt das Team von Dieter Strozniak in der Abschlusstabelle Platz Sieben. Die Gäste aus Dresden erreichten trotz der Niederlage einen beachtenswerten achten Schlussrang.
In der Partie, die für Auf- und Abstieg keinerlei Bedeutung hatte, waren die Gastgeber von Anfang an spielbestimmend. Die Gäste versuchten mit zu spielen und stellten sich nicht hinten rein. In der 23 Minute lief Riediger nach Pass allein auf den herauseeilenden Jovanovic zu und schob überlegt zur Führung ein. Nach einer von Riediger getretenen Ecke von rechts erhöhte Klajnszmit per Kopf (33.). Nach der Pause drangen die Gäste auf den Ausgleich, doch Kricke vollendete einen Konter über Kurzeja zum 3:0. Danach fiel Dresden auseinander. Direkt nach Wiederanpfiff erzielte der eingewechselte Bartel nach erneutem Zuspiel von Kurzeja mit einem Schuss von links in die rechte lange Ecke das 4:0. Den fünften Treffer für die Hallenser erzielte Ersatztorwart Völkner, der ab der 80 Minute als Feldspieler eingesetzt wurde (88.).
MDR-Online, 26.5.02: Chemnitz nach Niederlage fünftklassig 
Der VfB Chemnitz ist der dritte Absteiger in die Landesliga. Im direkten Abstiegsduell bei Stahl Riesa verloren die Chemnitzer mit 2:4. Der VfB folgt damit Braunsbedra und Zittau in die fünfte Liga. Stahl Riesa muss nun in ein vorsorgliches Relegationsspiel mit dem 15. der Oberliga Nord, kann aber noch auf drei Punkte vom NOFV hoffen. Beim positivem Richterspruch des NOFV wären die Stahlwerker dann aller Relegationssorgen ledig.
Nach 2:0-Führung schien alles gelaufen
In einer verbissenen aber sportlich fairen Partie ging Stahl zeitig in Führung: Glaubitz verwandelte eine Musterflanke von Hausmann aus Nahdistanz. Als Hausmann einen abgewehrten Glaubitz-Schuss zum 2:0 einschob, schien die Partie entschieden (60.). Doch Chemnitz gab sich nicht auf und in den letzten zwanzig Minuten überschlugen sich die Ereignisse. Innerhalb von fünf Minuten erzielte der VfB begünstigt durch Fehler in der Stahl-Abwehr den Ausgleich: Zunächst verwandelte König einen zu kurz abgewehrten Ball aus 20 Metern (71.), kurze Zeit später konnte wiederum ein Ball nicht weit genug aus der Gefahrenzone gebracht werden und Dittrich bedankte sich aus 16 Metern (76.).
Elfmeter erst im Nachschuss verwandelt
Sieben Minuten vor Ultimo brachte Hausmann mit seinem zweiten Treffer die Hausherren wieder in Führung. Der Riesaer Stürmer brauchte aber bei einem an Miltzow verwirkten Elfmeter den Nachschuss, um die 600 Fans jubeln zu lassen, seinen ersten Versuch hatte Feist im VfB-Gehäuse noch pariert. Kurz vor Schluss setzten die Chemnitzer alles auf eine Karte und wechselten in Eishockey-Manier den Torwart gegen einen weiteren Feldspieler aus. Eine der Kontermöglichkeiten, die sich nun für Stahl ergaben, nutzte Varga in der Nachspielzeit zum vielumjubelten Endstand.
MDR-Online, 26.5.02: Zittau mit versöhnlichem Abschluss 
Absteiger VfB Zittau hat sich mit einem glücklichen Auswärtssieg aus der Oberliga verabschiedet. Bei Wacker Gotha gelang den Sachsen ein 3:1-Erfolg, der jedoch nicht den Spielanteilen entsprach. Von Beginn an bestimmte die Wacker-Elf die Partie und verlagerte das Spielgeschehen immer wieder in die Gäste-Hälfte.
Iffarth in der zweiten Minute und Münzberg (4., 8.) vergaben jeweils die Chance zur frühzeitigen Führung. Als die Zuschauer inmitten der Gothaer Druckphase immer noch über die Höhe des Sieges diskutierten, brachte ein Konter die Ernüchterung. Dolezal (22.) zog aus zehn Metern ab und ließ Weigel im Gothaer Tor keine Abwehrmöglichkeit.
Nach dem Wiederanpfiff war die Heimmannschaft wohl noch mit den Gedanken in der Kabine, denn Sekunden später zappelte der Ball durch Hovorka zum 2:0 im Netz des Wacker-Tores. Derselbe Mann war es auch, der in der 63. Minute wieder völlig frei zum Schuss kam und die drei Punkte für den Absteiger perfekt machte. Erstaunlich: die Heimelf zeigte sich davon wenig beeindruckt und versuchte das Unmögliche noch möglich zu machen.
Aufholjagd wurde nicht belohnt
In der 70. Minute schlenzte Leopold nach einem Eckball das Leder ins Eck zum 1:3 - die Aufholjagd schien eröffnet. Fünf Minuten später taucht Nowacki frei vor dem Gästetor auf, brachte jedoch den Ball nicht an Trepczyk vorbei. Eine Minute darauf flankte Leopold auf Gensbügel, doch auch er konnte die bestens getimte Vorlage nicht nutzen. Die Gothaer Fans rauften sich die Haare, denn am Ende hatte Zittau mit viel Glück das Ergebnis über die Runden gerettet.
Gotha unmotiviert
Nach der Partie sprach Gothas Trainer Frank Stein dann auch von einem "katastrophalen Spiel". Einerseits machte er der Mannschaft noch ein Kompliment zur gesamten Saison, doch ein Wunsch ging nicht in Erfüllung: "Das letzte Spiel hätte für die Zuschauer einen besseren Ausgang verdient". Dagegen wusste Zittaus Spielertrainer Thomas Nosek genau, warum die Partie so und nicht anders verlaufen war. Er hatte nämlich ausgemacht, dass Gotha überhaupt nicht mehr motiviert war und es sich daher wie von selbst anbot, einfach nur Konterfußball zu spielen.
MDR-Online, 26.5.02: Grimma versöhnt Fans mit schönen Toren 
Grimma hat sich im letzten Saisonspiel den Frust von der Seele geschossen. Eine Woche nach dem 1:8-Debakel von Cott-bus hat der SV einen 4:1-Sieg erzielt. Dabei besiegte sich Gegner Sondershausen fast im Alleingang: Nach dem frühen 1:0 für Grimma konnte die Eintracht das Spiel lange offen halten. Erst zwei Platzverweise gegen Sondershausen brachten Grimma auf die Siegerstraße. Jetzt versöhnten Wohllebe, Müller und Mähne die Zuschauer für die durchwachsene Saison.
Der Tabellen-14. Eintracht Sondershausen kann nach einer Entscheidung des NOFV noch auf Platz 15 abrutschen, muss aber in beiden Fällen eine Relegation spielen.
MDR-Online, 26.5.02: Neugersdorf verliert unglücklich 
Der OFC Neugersdorf hat in einer turbulenten Partie mit 0:1 gegen die Amateure von Energie Cottbus verloren. Für das Tor des Tages sorgte Mattuschka fünf Minuten vor Abpfiff. Damit muss der OFC noch bangen, denn sollte Stahl Riesa mit seinem Protest Erfolg haben und noch drei Punkte bekommen, stünde für Neugersdorf die Abstiegsrelegation an.
Das Spiel begann ausgeglichen - allerdings kam jede Mannschaft in der ersten Halbzeit nur zu einer Großchance. Doch sowohl Keutel als auch da Silva brachten den Ball nicht im Tor unter. In der Pause liefen dann die Cottbusser Fans zu "Höchstform" auf. Mit Rauchbomben verhinderten sie den pünktlichen Wiederanpfiff. Erneute Aufregung dann in der 70. Minute: da Silva köpfte das Leder ins Tor, doch der Schiedsrichter gab Abseits. Der OFC-Protest über die äußerst umstrittene Entscheidung blieb aber erfolglos. Mit Wut im Bauch stürmte Neugersdorf die folgenden Minuten auf das Cottbusser Tor an, bestimmte das Geschehen und hatte deutlich mehr Chancen. Doch jubeln konnte die andere Seite, denn Mattuschka nutzte einen Abwehrfehler zum Energie-Sieg.


33. Spieltag   Zuschauer: 13 085 - 1 454 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 37 - 4,11 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
19.05. VfB Zittau - Sachsen Leipzig 2 : 4 ( 1 : 2 ) 361   - - - -
19.05. VfB Leipzig  - Oberlaus. FC Neugersdorf  0 : 0 ( 0 : 0 ) 572   - - - -
19.05. Energie Cottbus II - SV 1919 Grimma  8 : 1 ( 5 : 1 ) 243   0:2 0:2 5:2 -
19.05. Eintracht Sondershausen - FSV Hoyerswerda  2 : 1 ( 0 : 0 ) 750   2:2 - - -
19.05. Dynamo Dresden - Stahl Riesa  2 : 0 ( 0 : 0 ) 6 820   2:0 - - -
19.05. VfB Chemnitz - Hallescher FC 1 : 0 ( 0 : 0 ) 300   0:1 - - 1:2
19.05. FV Dresden-Nord - SV Braunsbedra  2 : 3 ( 2 : 2 ) 55   - - - -
19.05. VFC Plauen - Wacker Gotha  5 : 0 ( 2 : 0 ) 1 704   - - - -
19.05. Carl Zeiss Jena - FSV Zwickau  5 : 1 ( 3 : 0 ) 2 280   - 2:1 1:2 2:3
      Zuschauer gesamt: 424 670 - 1 430 pro Spiel            
      Tore gesamt: 814 - 2,74 pro Spiel            

 1.( 1) Dynamo Dresden            33   24    7    2  +  45    61-16       79
 2.( 2) VFC Plauen                33   24    6    3  +  55    73-18       78
 3.( 3) Carl Zeiss Jena           33   24    5    4  +  63    84-21       77
 4.( 4) VfB Leipzig               33   22    7    4  +  43    61-18       73
 5.( 5) Sachsen Leipzig           33   20    6    7  +  39    67-28       66
 6.( 6) FSV Zwickau               33   15    7   11  +  11    57-46       52
 7.( 7) Hallescher FC             33   14    5   14  +  15    44-29       47
 8.( 8) FV Dresden-Nord           33   13    6   14  +   2    50-48       45
 9.(11) Energie Cottbus II        33   11    8   14  +   3    45-42       41
10.( 9) Wacker Gotha              33   10   11   12  -   8    34-42       41
11.(10) FSV Hoyerswerda           33   10    9   14  -   8    43-51       39
12.(14) Eintracht Sondershausen   33    8    9   16  -  27    31-58       33
13.(13) Oberlaus. FC Neugersdorf  33    8    9   16  -  28    32-60       33
14.(12) SV 1919 Grimma            33    9    6   18  -  33    36-69       33
15.(16) VfB Chemnitz              33    6   10   17  -  23    24-47       28
16.(15) Stahl Riesa               33    6   10   17  -  31    20-51       28
17.(17) VfB Zittau                33    4    8   21  - 39    35-74       20
18.(18) SV Braunsbedra            33    2    5   26  -  79    17-96       11
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 19.5.02: Dynamo bleibt auf Meisterkurs
Das Duell der Auf- und Abstiegskandidaten aus Dresden und Riesa hat Dynamo mit 2:0 die Oberhand behalten. Nach dem Sieg kann Dynamo auch finanziell optimistisch in die Zukunft blicken: Aufsichtsratchef Küchenmeister sagte in der Pressekonferenz, dass dem Verein nur noch 40.000 Euro fehlen, die über Spenden eingebracht werden sollen. Daher schaue er zuversichtlich auf die Regionalliga-Lizenzvergabe am Dienstag.
Franke: "Sieg der Moral"
Dynamo wollte den Sieg zeitig klar machen, musste aber 50 Minuten auf den erlösenden ersten Treffer warten: Neubert verwandelte eine Wagefeld-Eingabe aus Nahdistanz. Zuvor verhinderte die Dresdner Abschlussschwäche die Führung für den Tabellenführer. Die beste Chance vergab Wagefeld nach 33 Minuten, als er allein auf Riesa-Keeper Kühne zulief, den Ball aber aus zehn Metern nicht am herauslaufenden Tormann vorbeibrachte. Weitere Möglichkeiten konnten erneut Wagefeld mit einem Freistoß (7.), Koslov mit einem Kopfball (12.) und Paulus aus zwölf Metern (15.) nicht im Tor unterbringen. Dynamo-Coach Franke sagte dazu nach der Partie: "Uns ist der Sieg schwer gefallen. Vor allem dieses Gewinnen-Müssen hat uns die Beine schwer gemacht. Letztlich hat die Summe der Chancen den Ausschlag gegeben und den Erfolg auch gerechtfertigt. Das war heute ein Sieg der Moral."
Nach dem Führungstor zog sich Dynamo etwas zurück und Riesa kam besser ins Spiel. Gegen die dicht gestaffelte Dresdner Abwehr fehlte den Stahl-Kickern aber das Rezept. Die wenigen Möglichkeiten wurden vergeben: so scheiterte Glaubitz kurz nach dem 1:0 an seinen Nerven, als er allein auf Torhüter Kresic zulief und den Ball nur neben das Tor schoss (52.). Stattdessen traf Hähnge nach einem Alleingang zur Entscheidung (83.). Am Verdienst des Sieges für die Dynamos, die insgesamt das Spiel im Griff hatten, zweifelte auch Stahl-Trainer Rau nicht: "Dynamo hat verdient gewonnen. Die Abwehr hat kaum Chancen von uns zugelassen und vorne waren die Dresdner selbst sehr torgefährlich."
Für Riesa wird es ganz eng
Dennoch machte Rau seinen Spieler nach dem Spiel Komplimente: "Die Jungs haben ihre Sache trotz Niederlage gut gemacht. Wenn man unten steht, fällt es eben doppelt schwer, Tore zu machen. Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn wir zum Ausgleich getroffen hätten." Für Riesa geht es nun am letzten Spieltag um Alles oder Nichts: Die insolvenzbedrohten Sachsen empfangen zum Abstiegs-Endspiel den VfB Chemnitz und müssen gegen den punktgleichen VfB gewinnen, da die Chemnitzer das bessere Torverhältnis haben.
MDR-Online, 19.5.02: Plauen bleibt Dynamo auf den Fersen
Plauen hat seine Pflichtaufgabe gegen Gotha gemeistert. Nach dem 5:0-Erfolg spielt Plauen weiter um den Staffelsieg.
Plauen war drückend überlegen und erarbeitete sich Chancen im Minutentakt, dennoch hieß es zur Pause "nur" 2:0. Doppel-Torschütze Spranger profitierte von seinem Torriecher und der Vorarbeit seiner Kollegen. Beide Tore bereiteten Curri und Zapyshnyi glänzend vor. Gotha kam in Hälfte eins nur zu zwei Konterchancen durch Leopold. Nach der Pause bedankte sich Popa für seine Einwechslung mit zwei Toren. Nach einem Angriff über Gemeiner schon der Stürmer unhaltbar aus Nahdistanz ein. Sieben Minute vor dem Ende traf Popa nach einem Doppelpass mit Pannach. In die Torschützenliste durfte sich auch Kapitän Krasselt eintragen. Er köpfte nach einer Ecke von Curri ein. Anschließend hob er sein Trikot und widmete seinem schwer verletzten Teamkollegen Veiko Berger beste Genesungswünsche.
MDR-Online, 19.5.02: Jena feiert Schützenfest 
Bevor das Spiel angepfiffen werden konnte, war in den anderen Stadien bereits Schluss. Der Zwickauer Mannschaftsbus hatte auf der Autobahn im Stau gestanden. Ob es an den Reisestrapazen oder der starken Gastmannschaft lag ist ungewiss. Als am Sonntag im Ernst-Abbe-Stadion um 17.30 Uhr abgepfiffen wurde, hatte sich Carl Zeiss Jena mit einem 5:1 Sieg über den FSV Zwickau die Minimalchance auf Platz eins erhalten.
Jena legt Blitzstart hin
Jena startete furios in die Partie. Nach einer Flanke von Hauser traf Lässig bereits nach zwei Minuten mit einem Volley-Schuss ins Gästetor. Die Gastgeber blieben weiter am Drücker. Nowotny legte im Strafraum auf Hobsch ab. Der ehemalige Bundesligaspieler schoss den Ball mühelos ins linke Eck. Zu diesem Zeitpunkt waren gerade mal zehn Minuten gespielt. Noch vor der Pause fiel das 3:0. Wie schon beim ersten Treffer hatte Hause von der linken Seite in die Mitte geflankt. In Holetschek fand er einen dankbaren Abnehmer. Gegen dessen scharfen Schuss ins linke Eck war der Zwickauer Keeper Mewes machtlos.
In der zweiten Halbzeit sorgte Jena weiter für Unterhaltung. Zuerst traf Sanchez (58.) nach einem Querpass von Holetschek. Anschließend schoss dieser sein zweites Tor an diesem Tag. Diesmal aber ins eigene. Eine Flanke vom Zwickauer Roche wollte Holetschek vor dem Tor annehmen, doch der Ball rutschte ihm über den Spann ins eigene Gehäuse. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie aber längst entschieden. Den Schlusspunkt setzte schließlich Hempel (84.). Schulz hatte zwei Zwickauer Abwehrspieler ausgespielt und dem Torschützen präzise in den Lauf gepasst.
MDR-Online, 19.5.02: Neugersdorf erkämpft sich einen Punkt 
Der OFC Neugersdorf hat seine beiden Ziele im Spiel gegen den VfB Leipzig erfüllt. Punkt eins, so Trainer Peter Berndt, war ein besserer Auftritt als bei der 0:4-Heimniederlage. Zum zweiten forderte der Trainer von seiner Mannschaft, so lange wie möglich kein Gegentor zu kassieren. Beide Punkte wurden beim 0:0 erfüllt. Und das Beste: Durch die anderen Ergebnisse ist der OFC dank dieses Pünktchen gerettet.
VfB Leipzig trifft das Tor nicht
Verdient war der Punkt nicht, denn Leipzig war bei dem über weite Strecken müden Kick das klar dominierende Team. Allerdings traf die Dörner-Elf das Tor nicht. Krznaric sorgte nach 26 Minuten für den ersten Höhepunkt: Er traf die Querlatte. Danach scheiterte der auffällige Embingou an OFC-Keeper Branis. Der Mittelfeld-Mann erntete für seine engagierte Leistung auch Lob vom Trainer. "Das Mittelfeld konnte sich nicht durchsetzen. Mit einer Ausnahme: Rock Embingou", so Dixie Dörner. Nach der Pause hatte Gunkel das längst fällige 1:0 gleich drei Mal auf dem Fuß. Doch er vergab am Ende schon kläglich. Die Gäste beschränkten sich auf die Abwehr und starteten nur selten Angriffe. Die beste vergab da Silva. Er traf die Latte (43.). In den letzten Minuten ließ der VfB den unbedingten Siegeswillen vermissen und übertraf sich im Auslassen von Chancen. Dies sah auch Dörner: "Bei uns ist die Luft raus." Übrigens stellte Dörner sein Team um. Görke, der den VfB Richtung Aue verlässt, musste auf der Bank schmoren. Dies begründete der Trainer mit mangelnden Leistungen beim Training.
MDR-Online, 19.5.02: Braunsbedra tanzt vor Freude
Mit viel Leidenschaft und Kampfgeist hat Absteiger Braunsbedra im letzten Auswärtsspiel seinen zweiten Sieg gefeiert. Dresden-Nord wurde 3:2 besiegt. Und Nord-Trainer Baron war danach so sauer das er nichts sagen wollte. Er wurde vom Co-Trainer Peter Schön vertreten: "Hier ist dicke Luft. So eine Leistung lassen wir uns nicht gefallen. Es war schön Braunsbedra beim Fußball spielen zu zuschauen. Die waren mit Herz dabei. Unsere Mannschaft glaubte die Punkte schon vor dem Spiel sicher zu haben."
Dabei erwischte Dresden einen Start nach Maß: Wecker wurde 25 m vor dem Tor gefoult und trat selbst zum Freistoß an. Mit einem Sonntagsschuss zirkelte er den Ball ins Eck. Braunsbedra versteckte sich nicht und kam durch Linzert zum 1:1. Hauswald brachte die Gastgeber nach einem schönen Spielzug wieder in Führung. Mit dem Pausenpfiff traf Stier erst den Pfosten und verwandelte dann den Abpraller zum Ausgleich. In der 67. Minute fiel das entscheidende Tor: Hein überlistete den Torwart mit einem Heber. Anschließend rannte Dresden-Nord planlos an. Dank der kämpferischen Leistung ging der Sieg für Braunsbedra in Ordnung.
MDR-Online, 19.5.02: Chemnitz kann auf Klassenerhalt hoffen
Der VfB Chemnitz hat sich mit einem 1:0-Erfolg gegen den HFC die Chancen auf ein weiteres Oberliga-Jahr erhalten. In einem direkten Abstiegsduell muss der VfB nun als Oberliga-15. am letzten Spieltag zum Tabellennachbar Riesa. Dem VfB reicht dabei gegen die punktgleichen Stahl-Kicker ein Remis, um die Klasse zu halten, denn die Chemnitzer haben das bessere Torverhältnis.
Eine Chance reicht zum Sieg
In der zerfahrenen Partie mussten die Zuschauer lange auf die erste Tormöglichkeit warten. Nach 42 Minuten zog HFC-Stürmer Lesch aus 30 Metern ab, fand in Feist aber seinem Meister. Die einzig gute VfB-Chance nutzte Pafel zum Tor des Tages: Nach einem Musterpass von Gjinali traf er aus vier Metern (52.). Später versuchte sich Krasselt noch mit einem Torschuss, der Ball ging aber aus zwölf Metern klar über das Gehäuse (57.). Dennoch machte VFB-Trainer Schmitt seinen Spielern nach der insgesamt wenig ansehnlichen Partie ein Kompliment: "Wir haben jetzt alles in der Hand. Spielerisch waren wir heute nicht überragend, aber wir haben kompakt gestanden und damit viel erreicht. Jetzt kommt es auf das Spiel in Riesa an."
FSV zu Neunt besser
Nach dem Treffer sorgten nur noch die HFC-Spieler Georg und Freund für Aufregung: Beide mussten nach Meckern und Notbremse zeitiger vom Platz. Dass Hoywoy nach den beiden Platzverweisen mehr vom Spiel hatte und mit etwas mehr Glück noch zum Ausgleich hätte kommen können, führt Schmitt auf die Situation im Abstiegskampf zurück: "Wir wollten nicht verlieren und da sind wir gegen Neun Hoyerswerdaer eben verkrampft. Wichtig ist, dass wir den Vorsprung gehalten haben." HFC-Trainer Strotzniak sagte: "Es nützt nichts, wenn wir die bessere Mannschaft sind und am Ende wieder kein Tor erzielen. Wir wollten uns hier Selbstvertrauen für das Landespokalfinale am 31. Mai gegen Wolfen holen. Vielleicht gelingt uns das ja in der nächsten Woche gegen Dresden-Nord."
MDR-Online, 19.5.02: Die Eintracht bleibt in der Oberliga 
Sondershausen kann Aufatmen: Durch zwei Tore in der Schlussphase gegen Hoyerswerda hat die Eintracht den Oberliga-Klassenerhalt geschafft.
Eintracht ließ Vielzahl von Chancen aus
Beim 2:1-Erfolg spielte die Sondershäuser Heimelf von Beginn an auf Sieg, konnte aber eine Vielzahl von Chancen nicht nutzen. Trautmann nach einem Alleingang (14.) und mit Aufsetzer (25.) sowie Knaebe (44.) mit einer so genannten 100-prozentigen aus 10 Metern scheiterten vor der Pause. Nach dem Wechsel setzten Baumann (47.), dessen Schuss von Ringel auf der Linie gerettet wurde, Gerschewski (66.), dessen Schuss das Gehäuse verfehlte und Knaebe (70.), der aus Nahdistanz nicht verwandeln konnte, die Serie der Sondershäuser Auslasser fort. Entsprechend überraschend kam die Führung für Hoywoy: Rettig verwertete eine der wenigen FSV-Chancen nach einer Flanke aus Nahdistanz. Wie durch den Treffer geweckt, traf jetzt auch Sondershausen. Allerdings ließen sich Rasch mit einem unhaltbaren 25-Meter-Knaller und Duft mit der Hacke bis kurz vor Schluss Zeit für ihre vielumjubelten Treffer zum Sieg.
"Jetzt Kaffeefahrt nach Grimma"
FSV-Trainer Weidner beglückwünschte die Eintracht nach dem Spiel: "Natürlich bin ich enttäuscht über das Auftreten meiner Elf. Glückwunsch an Sonderhausen, die heute klar besser waren und verdient gewonnen haben. Nun freuen wir uns auf das Meisterschaftsfinale am kommenden Wochenende gegen Dynamo Dresden." Eintracht-Coach Vendt war erleichtert: "Ich bin stolz auf die Jungs, die heute Moral bewiesen haben und dadurch das Spiel noch drehen konnten. Das wunderschöne Tor von Rasch zum 1:1 hat noch mal Kraft gegeben, sodass wir mit viel Kampfeswillen noch ein Tor nachlegen konnten. Jetzt freue ich mich auf die Kaffeefahrt nach Grimma."
MDR-Online, 19.5.02: Grimma kommt unter die Räder 
Der SV Grimma musste am Sonntag eine deutliche 8:1-Schlappe gegen die Amateure von Energie Cottbus hinnehmen. Cottbus machte von Beginn an deutlich, dass man sich im letzten Heimspiel mit einem Sieg vom Publikum verabschieden wollte. Energie legte zwei schnelle Tore vor, mit denen sie offenbar den Gästen die Lust auf Fußball nahmen. Wendlandt (9.) traf nach einer Flanke von Nuhs aus acht Metern zur Führung. Die baute Wollermann zwei Minuten später aus. Bei einem Strafraumgewühl behielt er die Übersicht.
Hattrick von Kubis
Als Grimma die Gegenwehr endgültig einstellte, hatte Energie-Angreifer Kubis seinen seinen großen Auftritt. Innerhalb von nur zehn Minuten gelang ihm ein lupenreiner Hattrick. Zuerst traf er nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Woltmann (29.). Anschließend überlief Kubis zweimal nach Pässen von Matuscha die Gästeabwehr und verwandelte sicher (35./39.).
Nachdem Zaulich (42.) kurz vor der Pause mit einem Kopfballtor den Ehrentreffer für die desolaten Gäste besorgt hatte, war wieder Kubis an der Reihe. Nach einem Eckball hielt er den Fuß im rechten Moment hin (49.), seinen fünften Treffer erzielte er per Foulelfmeter (56.). Den Schlusspunkt setzte Trehkopf, dessen Schuss Grimma-Keeper Kluge durch die Hände rutschen ließ.
MDR-Online, 19.5.02: Zittau unterliegt zu Hause 
Der VfB Zittau musste am Sonntag trotz engagiertem Spiel gegen den FC Sachsen Leipzig eine 2:4 Heimniederlage hinnehmen. Zu Beginn hatte es noch gut für den Absteiger ausgesehen. Hovorka traf schon in der ersten Minute mit einem 20-Meter-Aufsetzer. Die Vorlage hatte Meißner gegeben. Der FC Sachsen ließ es sehr gemächlich angehen. Die Gastgeber durften anfangs das Spiel machen, ehe die Messestädter nach einer halben Stunde ins Spiel kamen. Die verbleibende Viertelstunde bis zur Pause nutzten die Gäste, um das Spiel zu kippen. Zuerst erzielte Cramer (34.) mit einem Schuss aus zehn Metern den Ausgleich, dann brachte Kittler (43.) Leipzig in Führung. Der Sachsen-Angreifer hatte den Ball an der Mittellinie bekommen. Als er keine Anspielstation sah starterte er ein Solo, dass in bis in den Zittauer Strafraum führte. Von dort aus krönte er seine Aktion mit einem plazierten Torschuss.
Gleiches Bild in der zweiten Halbzeit
In der zweiten Hälfte wieder das gleiche Bild. Der FC Sachsen ließ die Gäste lange Zeit gewähren. Zittau bedankte sich für das Entgegegenkommen mit dem Ausgleich. Simek schoss aufs Tor, Sachsen-Keeper Eckstein wehrte zunächst ab, war aber beim Nachschuss von Dolezel machtlos. Als bei den Gastgebern wieder Hoffnung auf einen Punkt aufkeimte, erlief der Leipziger Hänsel einen verunglückten Rückpass von Jeseta zum Torwart und brachte die Gäste erneut in Führung. Mit dem Schlusspfiff machte Cramer seinen zweiten Treffer. Schönberg hatte bei seiner Flanke von der rechten Seite Übersicht gezeigt.

15.05. FV Dresden-Nord - Sachsen Leipzig  -  Nachholespiel vom 31.Spieltag
15.05. Hallescher FC - FSV Zwickau  -  Nachholespiel vom 24.Spieltag
32. Spieltag   Zuschauer: 7 393 - 821 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 26 - 2,89 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
11.05. SV 1919 Grimma  - VfB Leipzig  1 : 1 ( 0 : 1 ) 800   0:1 - - -
11.05. FSV Zwickau  - Oberlaus. FC Neugersdorf  3 : 3 ( 2 : 3 ) 387   - - - -
12.05. Sachsen Leipzig - VFC Plauen 1 : 1 ( 0 : 0 ) 2 193   - 2:1 0:2 4:1
12.05. Wacker Gotha  - FV Dresden-Nord 3 : 2 ( 0 : 2 ) 236   - - - -
12.05. SV Braunsbedra  - VfB Chemnitz 0 : 0 ( 0 : 0 ) 196   - - - -
11.05. Hallescher FC  - Dynamo Dresden 1 : 2 ( 1 : 2 ) 2 742   0:0 - - -
11.05. Stahl Riesa  - Eintracht Sondershausen 1 : 1 ( 1 : 1 ) 298   2:2 - - -
11.05. FSV Hoyerswerda  - Energie Cottbus II 2 : 0 ( 1 : 0 ) 211   2:1 0:0 4:0 -
12.05. VfB Zittau - Carl Zeiss Jena 0 : 4 ( 0 : 3 ) 330   - - - -
      Zuschauer gesamt: 411 585 - 1 429 pro Spiel            
      Tore gesamt: 777 - 2,7 pro Spiel            

 1.( 2) Dynamo Dresden            32   23    7    2  +  43    59-16       76
 2.( 1) VFC Plauen                32   23    6    3  +  50    68-18       75
 3.( 3) Carl Zeiss Jena           32   23    5    4  +  59    79-20       74
 4.( 4) VfB Leipzig               32   22    6    4  +  43    61-18       72
 5.( 5) Sachsen Leipzig           32   19    6    7  +  37    63-26       63
 6.( 6) FSV Zwickau               32   15    7   10  +  15    56-41       52
 7.( 7) Hallescher FC             32   14    5   13  +  16    44-28       47
 8.( 8) FV Dresden-Nord           32   13    6   13  +   3    48-45       45
 9.(10) Wacker Gotha              32   10   11   11  -   3    34-37       41
10.(11) FSV Hoyerswerda          32   10    9   13  -   7    42-49       39
11.( 9) Energie Cottbus II        32   10    8   14  -   4    37-41       38
12.(12) SV 1919 Grimma            32    9    6   17  -  26    35-61       33
13.(13) Oberlaus. FC Neugersdorf  32    8    8   16  -  28    32-60       32
14.(14) Eintracht Sondershausen   32    7    9   16  -  28    29-57       30
15.(15) Stahl Riesa               32    6   10   16  -  29    20-49       28
16.(16) VfB Chemnitz              32    5   10   17  -  24    23-47       25
17.(17) VfB Zittau                32    4    8   20  -  37    33-70       20
18.(18) SV Braunsbedra            32    1    5   26  -  80    14-94        8
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 11.5.02: Grimma - VfB Leipzig
Der VfB Leipzig hat offenbar keine Lust aufzusteigen. Bei dem 1:1 in Grimma, bei dem sich die Leipziger in der zweiten Hälfte unmotiviert und mit einer indiskutablen Leistung zeigten, war sogar eine Niederlage möglich. Zumal der Schiri einen Grimmaer Treffer aus unerfindlichen Gründen nicht anerkannte und einen Elfmeter-Pfiff versagte.
In der ersten Halbzeit übernahm der Favorit erwartungsgemäß das Heft des Handelns. Zwei Einwürfe von Görke sorgten für Gefahr. Nach dem ersten (21.) und dem darauf folgenden Schuss von Räbsch musste Grimmas Torhüter Winkler den Ball über die Latte boxen. Nach dem zweiten (22.) kam Sadlo an an das Leder und setzte sich gegen die nervös agierende Abwehr der Gastgeber per Kopf zum 1:0 durch. Ferl verpasste es (41.), die Führung auszubauen. Er köpfte nach einer Kanitz-Flanke aus fünf Metern frei am Tor vorbei.
Zweite Halbzeit: Grimma besser
Nach der Pause war Grimma wesentlich druckvoller. Bei der ersten Chance zog Wohllebe volley (48.) am langen Eck vorbei. Besser machte es nach einem Freistoß Mähne, dessen Nachschuss unhaltbar abgefälscht wurde. Während der VfB versuchte, das Spiel wieder in den Griff zu bekommen, verlegte sich der SV Grimma auf Konter und überzeugte mit aufopferungsvollem Kampf. Den möglichen Grimmaer Sieg vergab zuerst Großmann (87.) bzw. verhinderte VfB-Keeper Grundmann (90./).
MDR-Online, 11.5.02: Zwickau verschenkt zwei Punkte
Der FSV Zwickau hat beim 3:3 gegen Neu-gersdorf zwei Punkte verloren. Die Heimelf vergab mehrere klare Chancen. Den Zuschauern wurde eine flotte erste Spielhälfte geboten. Köcher köpfte den Ball zur Zwickauer Führung ins Tor. Gumprecht hatte per Freistoß vorgelegt. Havel glich aber mit einem abgefälschten 15-Meter-Schuss aus. Die Heimelf vergab mehrere Chancen, die Gäste nicht. Fröhlich und Thomas trafen für den OFC. Mit dem Halbzeitpfiff köpfte Vogel zum Anschlusstreffer ein. Nach dem Wechsel spielte nur noch der FSV. Wagner erzielte erst in der 88. den Ausgleich mit einem Kopfball.
MDR-Online, 11.5.02: Dynamo macht das Spiel und siegt
Dynamo Dresden beim HFC mit 2:1 gewonnen und sich so seine Chance auf den Aufstieg erhalten. Allerdings hatten die sich auf Konter konzentrierenden Gastgeber die ersten Großchancen. Kricke (2.) traf nur den Pfosten, Riedigers Schuss (4.) aus elf Metern hielt Dynamo-Keeper Krwic.
Ganz anders die Dresdner. Bei denen nutzte Neubert die erste Dynamo-Chance aus fünf Metern zur Führung. Kurz danach stand es aber schon wieder unentschieden. Nachdem Wagefeld im Strafraum Klajnszmit gefoult hatte, traf Kricke vom Elfmeterpunkt. Wiederum kurze Zeit später stand Dresdens Koslov am langen Pfosten goldrichtig und verwertete Petrowskys Eingabe von rechts per Kopf. Danach verflachte die Partie.
HFC verpasst Ausgleich
Schwer nachvollziehbar ist, warum Dynamo auch nach der Pause nur noch das Nötigste tat. Denn so sicher war der Sieg nicht. Keiner der Elbestädter wollte die vielen Unsicherheiten in der Halleschen Abwehr ausnutzen. Stattdessen fiel beinahe das 2:2. Freunds harten Kopfball (74.) kratzte Krwic von der Torlinie. In der 89. Minute Scheiterte nochmal Freund. Kurz vor dem Schlusspfiff wurde ein Dynamo-Tor wegen Abseits nicht anerkannt.
MDR-Online, 11.5.02: Hoyerswerda bleibt in Oberliga
Der FSV Hoyerswerda hat durch ein 2:0 über die Amateure von Cottbus den Klassenerhalt geschafft. Die Hoyerswerdaer gingen durch ein Tor von Mathiszik nach Penicka-Freistoß in Führung. Der Torschütze war zuvor für den verletzten Weckwerth eingewechselt worden. Danach beschränkten sich die Cottbusser auf Konter, die aber keine klaren Chancen ergaben. 
Nach der Pause wurde Cottbus besser, blieb aber weiterhin vor dem FSV-Tor harmlos. Ab der 75. Minute setzten die Gastgeber wieder mehr Akzente und erarbeiteten sich mehrere Chancen. Ein herrlicher Direktschuss von Zimmer aus 13 Metern nach Flanke von Behring sorgte schließlich zum verdienten Endstand.
MDR-Online, 11.5.02: Sondershausen punktet in Riesa
Eintracht Sondershausen hat bei Stahl Riesa einen wichtigen Punkt erkämpft. 1:1-Unentschieden hieß es am Ende. Die krisengeschüttelte Heimelf erwischte einen Start nach Maß. Nach einem Foul an Glaubitz, drosch ebendieser den fälligen Freistoß aus 20 Metern in den Winkel. Aber die Riesaer versäumten es den Vorsprung auszubauen. Die Eintracht spielte nun forsch auf und kam zu mehreren Chancen. Baumann köpfte die Kugel zum verdienten Ausgleich ins Riesaer Tor. Szafer hatte zuvor geflankt. Nach dem Wechsel bestimmten die Gäste die Partie. Die Riesaer schockierten mit zahlreichen Fehlpässen.
MDR-Online, 12.5.02: Gotha mit starker Halbzeit zum Sieg
Die Gothaer Kicker haben ihr Heimspiel gegen Dresden-Nord mit 3:2 gewonnen. Dank einer starken zweiten Halbzeit sicherten sich die Thüringer drei Punkte.
Die Sachsen erwischten den besseren Beginn. Nach einem Konter konnte Hauswald unbedrängt einschieben. Becker ehöhte durch einen Freistoß aus 30 Metern zum 2:0. Nach der Pause spielte nur noch Gotha. Koch erzielte nach einer Münzberg-Flanke den Anschlusstreffer per Kopf. Dann war es Leopold, der eine Tanz-Ecke aus drei Metern über die Linie drückte. Ein sehenswerter 16-Meter Schuss von Tanz bedeutete den Gothaer Sieg.
MDR-Online, 12.5.02: Klägliche Nullnummer in Braunsbedra
Der VfB Chemnitz ist beim Schlusslicht Braunsbedra nicht über ein torloses Unentschieden hinaus gekommen. Von Beginn an wurden die Zuschauer mit langweiligen Mittelfeldplänkeleien gefoltert.
Lediglich zwei Schüsse wurden auf die Tore abgegeben. Das Eckenverhältnis von 2:1 zu Gunsten der Heimelf dokumentiert die gähnende Langeweile im Kellerduell. Nach der Pause besserte sich die Partie kaum. Lediglich Fouls und vom Schiedsrichter gezeigte Karten sorgten für Abwechslung. Nach einer Notbremse gegen Stier wurde Fröhlich zum Duschen geschickt. Schipke sah wegen mehrmaligen Foulspiels die Ampelkarte. Das Schlusslicht vermochte es nicht, aus der zahlenmäßigen Überlegenheit Kapital zu schlagen.
MDR-Online, 12.5.02: FC Sachsen Leipzig - VFC Plauen
Der VFC Plauen hat den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Beim FC Sachsen Leipzig kam die Müller-Elf nicht über ein 1:1 hinaus und musste somit Dynamo Dresden den "Platz an der Sonne" überlassen. "Ich bin dennoch felsenfest davon überzeugt, dass wir aufsteigen. Wir fahren erhobenen Hauptes aus Leutzsch nach Hause, denn wir haben nicht zwei Punkte verloren, sondern einen Punkt gewonnen", sagte VFC-Trainer Renè Müller nach der Partie.
Schock für Plauen: Berger bricht sich Sprunggelenk
Die Leutzscher begannen überaus selbstbewusst und erarbeiteten sich schnell spielerische Vorteile. Plauen hingegen musste kurz nach Anpfiff einen schweren Ausfall verkraften, denn Abwehrspieler Veiko Berger schied in der neunten Minute ohne gegnerische Einwirkung mit einem gebrochenen Sprunggelenk aus. Die Folge: Der VFC musste taktisch umstellen und konzentrierte sich erstmal ganz auf die Stabilisierung der Abwehr. Die erste große Torchance hatten die Plauener daher erst in der 30. Minute als Spranger per Kopf nur knapp verpasste. Bei den Sachsen vergab Struck die Führung: Der Stürmer schoss aus acht Metern freistehend neben das Gehäuse (15.).
Nach der Pause weckte Kopunoviv (65.) die Plauener auf. Nach einem Pfostenschuss von Cramer staubte er zum 1:0 für die Leutzscher ab. Danach spielte nur noch der VFC, der in einer starken Schlussoffensive alles auf eine Karte setzte. Mehr als der Ausgleich durch Popa aus zwölf Metern (72.) war jedoch nicht drin. "Es war ein rassiges Spiel und Werbung für den Fußball. Ich bin daher mit dem Remis völlig zufrieden. Plauen gilt mein Respekt, denn sie haben die schwere Verletzung von Berger erstaunlich gut weggesteckt", resümierte Sachsen-Coach Jürgen Raab.
MDR-Online, 12.5.02: Jena mit leichtem Spiel in Zittau
Aufstiegskandidat Carl Zeiss Jena hat beim VfB Zittau einen souveränen 4:0-Pflichtsieg geholt. Während die Jenaer sich damit weiterhin alle Chancen auf den Aufstieg bewahrten, kann Zittau für die fünfte Liga planen. Der Abstand des VfB zu einem Nichtabstiegsplatz beträgt bereits acht Punkte.
Die Zeiss-Elf entschied innerhalb von 15 Minuten die Partie
In der einseitigen Partie waren die Gäste aus Jena von Beginn an deutlich überlegen. Treitl sorgte in der 20. Minute nach Vorarbeit von Kurbjuweit per Kopf für die überfällige Führung. Kurz darauf wurde Kurbjuweit selbst aktiv und erhöhte erst auf 2:0 (25.) und wenig später mit einem sehenswerten Fallrückzieher auf das vorentscheidende 3:0 (35.). Zittau agierte daraufhin äußerst unglücklich und brachte sich mit vielen Fehlabspielen selbst in Verlegenheit. Nach der Pause schaltete das Eulberg-Team erwartungsgemäß zwei Gänge zurück. Dennoch konnten die schwachen Gastgeber nichts ausrichten, sondern kassierten per Foulelfmeter noch das 0:4.

31. Spieltag   Zuschauer: 11 495 - 1 277 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 21 - 2,33 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
15.05. FV Dresden-Nord - Sachsen Leipzig 0 : 1 ( 0 : 1 ) 215   - - - -
08.05. FSV Zwickau  - VfB Zittau 3 : 2 ( 1 : 1 ) 342   0:1 - - -
08.05. Oberlaus. FC Neugersdorf  - SV 1919 Grimma  1 : 0 ( 1 : 0 ) 325   - - - -
08.05. VfB Leipzig  - FSV Hoyerswerda  4 : 0 ( 1 : 0 ) 841   3:1 - - -
08.05. Energie Cottbus II - Stahl Riesa  2 : 1 ( 2 : 1 ) 140   1:0 - - -
08.05. Eintracht Sondershausen - Hallescher FC  1 : 0 ( 0 : 0 ) 700   1:1 - - -
27.04. Dynamo Dresden - SV Braunsbedra  3 : 0 ( 2 : 0 ) 2 900   - - - -
08.05. VfB Chemnitz - Wacker Gotha  2 : 0 ( 1 : 0 ) 130   - - - -
08.05. VFC Plauen - Carl Zeiss Jena 1 : 0 ( 0 : 0 ) 5 902   - 1:1 1:1 -
      Zuschauer gesamt: 404 192 - 1 449 pro Spiel            
      Tore gesamt: 751 - 2,69 pro Spiel            

 1.( 2) VFC Plauen                31   23    5    3  +  50    67-17       74
 2.( 3) Dynamo Dresden            31   22    7    2  +  42    57-15       73
 3.( 1) Carl Zeiss Jena           31   22    5    4  +  55    75-20       71
 4.( 4) VfB Leipzig               31   22    5    4  +  43    60-17       71
 5.( 5) Sachsen Leipzig           31   19    5    7  +  37    62-25       62
 6.( 6) FSV Zwickau               31   15    6   10  +  15    53-38       51
 7.( 7) Hallescher FC             31   14    5   12  +  17    43-26       47
 8.( 8) FV Dresden-Nord           31   13    6   12  +   4    46-42       45
 9.(11) Energie Cottbus II        31   10    8   13  -   2    37-39       38
10.( 9) Wacker Gotha              31    9   11   11  -   4    31-35       38
11.(10) FSV Hoyerswerda           31    9    9   13  -   9    40-49       36
12.(12) SV 1919 Grimma            31    9    5   17  - 26    34-60       32
13.(13) Oberlaus. FC Neugersdorf  31    8   7   16  -  28    29-57       31
14.(15) Eintracht Sondershausen   31    7    8   16  -  28    28-56       29
15.(14) Stahl Riesa               31    6    9   16  -  29    19-48       27
16.(16) VfB Chemnitz              31    5    9   17  -  24    23-47       24
17.(17) VfB Zittau                31    4    8   19  -  33    33-66       20
18.(18) SV Braunsbedra            31    1    4   26  -  80    14-94        7
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 27.4.02: Dynamo bleibt dran
Dynamo Dresden kann weiterhin vom Aufstieg träumen. Im Nachholspiel besiegten die Elbestädter den Tabellenletzten Braunsbedra klar mit 3:0. Die Dresdner begannen druckvoll und erarbeiteten sich zahlreiche Möglichkeiten. Wagefeld gelang schließlich nach einer Ecke von Petrowsky mit einem Schuss von der Strafraumgrenze die Dynamo-Führung. Neun Minuten später erhöhte Heidrich per Handelfer zum 2:0. Zuvor war Schmidt der Ball an die Hand gesprungen. Nach der Pause traf Heidrich nach Ablage von Petrowsky erneut aus Nahdistanz gegen die harmlosen Gäste.
MDR-Online, 8.5.02: VFC verdienter Tabellenführer
Der VFC Plauen hat durch ein 1:0 über Carl Zeiss Jena die Tabellenführung übernommen. Beide Teams zeigten in der ersten Hälfte ein ausgeglichenes Spiel. Die Vogtländer taktierten jedoch besser als die Gäste. Die größte Chance hatte der VFC durch einen Querlatten-Schuss durch Curri (41.). Auf der Gegenseite verpasste Schön (44.) per Kopf für die Thüringer.
Nach der Pause hatte Jena durch Sugzda und Kurbjuweit Möglichkeiten zur Führung. Hobsch (60.) vergab ebenfalls aus aussichtsreicher Position. Der VFC blieb jedoch immer gefährlich und erzielte durch den eingewechselten Popa nach Freistoß von Gemeiner das entscheidende Tor für die Vogtländer. Jena konnte danach nichts mehr entgegensetzen.
MDR-Online, 8.5.02: Starke Chemnitzer mit Heimsieg
Der VfB Chemnitz hat sein Heimspiel gegen Wacker Gotha mit 2:0 gewonnen. Mit dem Erfolg wahrten sich die Sachsen die Minimalchance auf den Klassenerhalt.
Nach müden Beginn erhöhte die Heimelf den Druck. In der 27. Minute vergab Laudeley die Chance zur Führung. Sein 7-Meter-Schuss konnte pariert werden. Bessers Kopfball brachte noch vor der Pause das 1:0 für die Chemnitzer. Nach einer Dittrich-Ecke köpfte er aus drei Metern ein. Gotha blieb durch Konter gefährlich.
Nach dem Wechsel blieb die Heimelf am Drücker. Gläser setzte mit seinem Kopfballtor den Schluspunkt.
MDR-Online, 8.5.02: VfB Leipzig ohne Mühe zum Pflichsieg
Der VfB Leipzig hat sich mit einem 4:0-Pflichtsieg gegen Hoyerswerda die Chancen auf den Staffelsieg erhalten.
VfB ließ keine FSV-Chance zu
Die Gastgeber dominierten das ganze Spiel und ließen dem FSV keine ernsthafte Torchance. Doch beim VfB zahlte sich die Überlegenheit erst nach dem Wechsel aus. In den ersten 45 Minuten mussten sich die Leipziger mit einem Räbsch-Treffer, der eine Flanke mit dem Kopf verwandelte, zufrieden geben (15.). Weitere sehenswerte Kombinationen durch Sadlo (26.), Kanitz (38.) und Ferl (40.)blieben ungenutzt. Die Hoyerswerdaer Angreifer Zimmer und Behrend waren dagegen bei dein Leipziger Manndeckern Großmann und Jülich gut aufgehoben. Ganze drei Schüsse durch Behrend über das Grundmann-Gehäuse waren die FSV-Ausbeute aus 90 Minuten.
Für einen letztlich standesgemäßen Sieg sorgten nach dem Wechsel Sadlo, Kanitz und erneut Räbsch. Sadlo, der jetzt wieder Torschützenkönig der Oberliga ist, verwertete eine Ferl-Flanke aus acht Metern unhaltbar (57.), Kanitz ließ FSV-Keeper Barta aus 14 Metern keine Chance und Räbsch traf nach Kanitz-Flanke mit dem Kopf (75.).
Weidner: "Tabellenunterschied auf dem Platz zu sehen"
VfB-Trainer Dörner zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: "Wir haben von Beginn an Druck gemacht und waren klar überlegen. Meine Mannschaft hat mir läuferisch und spielerisch gut gefallen, in der zweiten Halbzeit hat sich auch unsere konditionelle Überlegenheit ausgezahlt. Schade, dass wir in der ersten Halbzeit unsere Möglichkeiten nicht so klar genutzt haben." Auch FSV-Trainer Weidner erkannte die Überlegenheit der Leipziger an: "Der Tabellenunterschied hat sich heute auch auf dem Spielfeld widergespiegelt. Wir haben in der ersten Hälfte versucht, kein Gegentor zu bekommen. Das ist uns auch fast gelungen. Später mussten wir uns dem VfB-Druck beugen. Insgesamt möchte ich aber sagen: Lieber ein Mal 4:0 verlieren als vier Mal 1:0."
MDR-Online, 8.5.02: Zwickau mit Arbeitssieg
Der ersatzgeschwächte FSV Zwickau hat gegen den VfB Zittau einen 3:2-Sieg erkämpft. Damit haben die Lausitzer kaum noch Chancen auf den Klassenerhalt. Zwickau ging durch einen Flachschuss aus zwölf Metern durch Shubitidze in Führung. Nach einem Torwart-Fehler von Mewes gelang Hovorka noch vor der Pause der Ausgleich.
In der zweiten Hälfte lagen die Gäste durch einen Ovecka-Schuss aus 14 Metern sogar in Front, ehe Vogel nach Zuspiel von Köcher aus Nahdistanz zum 2:2 einschießen konnte. Zuvor hatte Krauß mit einem 30-m-Freistoß den starken VfB-Keeper Pöschmann geprüft. Vogel war es erneut, der den FSV nach Zuspiel des überragenden Schmidt auf die Siegerstraße brachte. Neben Schmidt konnten auf Zwickauer Seite besonders Shubitidze und der zweifache Torschütze Vogel überzeugen. Die Zittauer konnten sich bei ihrem Torwart bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausgefallen war.
MDR-Online, 8.5.02: Neugersdorf mit wichtigem Sieg
Neugersdorf hat gegen Tabellennachbar Grimma einen 1:0-Sieg und damit wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg eingefahren. Der OFC ging durch ein kurioses Tor in Führung: Nach einem Press-Schlag zwischen Schmitt und dem Grimmaer Schober ruhte das Leder für mehrere Sekunden im Strafraum - weder Keeper noch der Libero konnten sich einigen, als Fröhlich den Ball aus fünf Metern ins Gehäuse spitzelte. Zuvor hatte Grimmas Wohllebe (17.) das OFC-Tor nur knapp verfehlt. Nach der Pause setzte Grimma alles auf eine Karte, erarbeitete sich alelrdings nur wenige klare Chancen. Ziffert hatte zwei Minuten vor Ende Pech, als er nur die Latte traf.
MDR-Online, 8.5.02: Thoms hält Punkte in Cottbus
Die Amateure von Energie Cottbus haben ihr Heimspiel gegen die krisengeschüt-telten Riesaer mit 2:1 gewonnen.
Die Zuschauer erlebten tolle Anfangsminuten. Keutel köpfte für die Heimelf zur Führung ein. Wollermann hatte maßgenau geflankt. Gräfe glich nur fünf Minuten später aus. Er überraschte mit einem 20-Meter-Schuss Abwehr und Tormann der Lausitzer. Doch Wollermann konnte die Energie-Elf erneut in Führung bringen. Er drosch den Ball unter die Querlatte.
Nach dem Wechsel drückten die Riesaer. Miltzow und Hausmann scheiterten mehrfach am starken Thoms im Energie-Tor.
MDR-Online, 15.5.02: Struck bringt frühe Entscheidung
Der FC Sachsen Leipzig hat sein Spiel beim FV Dresden-Nord mit 1:0 gewonnen. Die Gäste agierten von Beginn an energischer als die Heimelf. Folgerichtig bejubelte die Raab-Elf schon früh die Führung. Struck nahm eine Cramer-Eingabe mit der Brust an und schob aus Nahdistanz ins Dresdner Tor. In der 20. Minute traf Kujat mit einem Heber lediglich die Querlatte, kopunovic hatte die Vorarbeit geleistet. Dresden spielte nun besser mit und verhinderte weitere Sachsen-Großchancen. Nach einem Abpraller in der 26. Minute rettete der Sachsen-Keeper in letzter Sekunde.
Schlussoffensive kommt zu spät
Nach dem Wechsel blieben Großchancen vorerst Mangelware. Das Spiel bewegte sich zwischen den Strafräumen. Die Leipziger beschränkten sich auf das Nötigste und beschränkten sich auf Abwehrarbeit. In der 83. Minute wurde Struck für seine wiederholten Fouls mit der Ampelkarte bestraft. Die nun zahlenmäßig überlegene Heimelf bließ zur späten Aufholjagd. In der 89. Minute schieterte Georgie nur um Haaresbreite. Sein Schuss streifte die Querlatte des Leipziger Gehäuses. Sachsen rettete die Partie clever über die Zeit. "Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie gewillt ist oben mitzuspielen. Wir sind nur noch etwas grün", resümierte Dresdens Trainer Thomas Baron.

30. Spieltag   Zuschauer: 7 861 - 873 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 31 - 3,44 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
04.05. Stahl Riesa  - VfB Leipzig  0 : 3 ( 0 : 3 ) 594   0:0 - - -
05.05. FSV Hoyerswerda  - Oberlaus. FC Neugersdorf  4 : 0 ( 1 : 0 ) 267   - - - -
05.05. VfB Zittau - VFC Plauen 0 : 2 ( 0 : 1 ) 253   1:0 - - -
04.05. Carl Zeiss Jena - FV Dresden-Nord 5 : 1 ( 3 : 0 ) 1 820   - - - -
04.05. Sachsen Leipzig - VfB Chemnitz 5 : 0 ( 2 : 0 ) 739   - - - -
05.05. Wacker Gotha  - Dynamo Dresden 1 : 2 ( 1 : 0 ) 2 116   - - - -
05.05. SV Braunsbedra  - Eintracht Sondershausen 2 : 2 ( 0 : 1 ) 384   - -