1.Runde/Ausscheidungsrunde (26.-27.8.2000), 2.Runde/Achtelfinale (7.-8.10.2000),
3.Runde/Viertelfinale (28.-31.10.2000), 4.Runde/Halbfinale
(24.-25.3.2001), 5.Runde/Finale (16.5.2001)
| Im Spiegel der Presse |
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vom 16.5.01: Aue erneut Titelträger
Fußball-Regionalligist FC Erzgebirge Aue hat zum zweiten Mal in Folge den sächsischen Pokal gewonnen. Die "Veilchen" behielten beim Oberligisten FSV Zwickau mit 3:1 (3:1) die Oberhand und qualifizierten sich somit für den DFB-Pokal. Der Zwickauer Radisa Radojicic brachte den Gastgeber vor Rekordkulisse bereits in der 10. Minute per Kopfball in Führung. Der Ex- Zwickauer Jörg Kirsten (12.) glich ebenfalls per Kopf aus. Murat Jararevic (26.) köpfte Aue dann auf die Siegerstraße, ehe Petr Grund mit einem 20-Meter-Freistoß auf 3:1 erhöhte. Freie Presse vom 17.5.01: Tore für einen neuen Vertrag? Fußball: Kirsten und Jasarevic treffen an alter Wirkungsstätte - Auer Trainer spart trotz Pokalsieg nicht mit Kritik Zwickau. Die Bilder sprachen Bände. Während in ihrem Rücken Auer Chaoten auf den Zwickauer Block zustürmten, Fahnenstangen und andere Holzteile hin und her flogen, saßen Udo Tautenhahn und Heiko Riedel einträchtig nebeneinander auf dem Geländer am legendären Spielertunnel des Westsachsenstadions. Der Zwickauer Mittelfeldmann erklärte dem Auer Libero seine Sicht auf das sächsische Pokalfinale, welches die Gastgeber klar mit 1:3 verloren hatten. „Wir sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen und nach vorn ging auch nicht viel los“, meinte Riedel kopfschüttelnd. „Taute“ nickte dazu, und während eine Polizeieinheit unweit von ihm zum Glück für Ordnung sorgte, gab er seine Einschätzung zum Besten. „Letztendlich ein verdienter Sieg für uns, doch wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht.“ Beide trafen den berühmten Nagel auf den Kopf. Die Westsachsen kamen überhaupt nicht in die Gänge, trotz des frühen Tores durch Radisa Radojicic, oder gerade deswegen. „Nach dem 1:0 hatten meine Spieler Angst vor der eigenen Courage, sind mit dem Druck, Pokalsieger zu werden, nicht fertig geworden“, analysierte ein enttäuschter FSV-Trainer Konrad Weise. Wer jedoch gedacht hatte, FCE-Kollege Gerd Schädlich würde vor Freude überschäumen, sah sich ebenso enttäuscht: „Wer so dominant aufspielt, kann mit drei Treffern nicht zufrieden sein. In der zweiten Hälfte haben wir den Erfolg leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Da wollte meine Mannschaft im Schongang den Pokal holen. Zum Glück hat Zwickau aus unserer Schwäche nichts gemacht“, kritisierte er. Enttäuschung hin, Kritik her, letztendlich setzte sich der Regionalligist souverän durch, agierte spieltechnisch und taktisch überlegen. Einen nicht geringen Anteil hatten neben dem auffälligen Petr Grund zwei Ex-Zwickauer. Da war zum einem Jörg Kirsten, der beim wichtigen 1:1-Ausgleich seine Schlitzohrigkeit zeigte: „Ich habe ein bisschen spekuliert, dass Radojicic den Ball unterschätzt. Das Tor kam zum richtigen Zeitpunkt, es leitete die Wende ein“, freute sich der Stürmer ˜über seinen Kopfballtreffer - eventuell ein Argument für eine Vertragsverlängerung? „Wir werden sehen, ich bin für alles offen. Aber die Tendenz ist positiv“, meinte Kirsten. Per Kopf war mit Murat Jasarevic ein weiterer Ex-Zwickauer erfolgreich. Auch bei ihm ist die Tendenz, weiter in Aue zu spielen, positiv: „Ich fühle mich wohl. Allerdings bleibe ich nicht zu jeden Bedingungen“, meinte der Verteidiger. Am Donnerstag gab es ein weiteres Gespräch mit dem Verein, „spruchreif“ ist laut Manager Lutz Lindemann jedoch noch nichts. Es ist aber davon auszugehen, dass sich beide Seiten einigen. So wie Udo Tautenhahn und Heiko Riedel, als sie sich zum Abschied auf ein Bier verabredeten. Nur dem Pokalsieger wird es besser schmecken. |
Die Auslosung erfolgte am
10.12.2000 im Rahmen der Fernsehsendung MDR-Sachsenspiegel des Mitteldeutschen
Rundfunks (MDR).
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vom 24.3.01: Aue im Finale
Erzgebirge Aue steht im Finale des Sachsenpokals. Der Regionalligist gewann eine dramatische Partie gegen Plauen nach Elfmeterschießen. Zuvor waren in den 120 Minuten keine Tore gefallen. In der ersten Hälfte war Plauen besser, nach dem Wechsel wurden die Auer mobiler. Das 0:0 nach regulärer Spielzeit ging in Ordnung. Da auch in der Verlängerung keine Tore fielen, musste das Elfmeterschießen entscheiden. Der Gegner im Endspiel wird am Sonntag zwischen Grimma und Zwickau ermittelt. Zwickau will unbedingt ins Endspiel. Trainer Konrad Weise sprach von einer "einmaligen Chance". Freie Presse vom 26.3.01: Dirk Böhme avanciert zum Pokalhelden Torhüter ebnet Auer Team beim VFC Plauen den erneuten Einzug ins Finale Plauen. Wie schon beim Sachsenpokalfinale 1999 erlebten die 4164 Zuschauer im Vogtlandstadion - unter ihnen weit über 1000 Anhänger des FC Erzgebirge Aue - einen Fußballkrimi à la Alfred Hitchcock. Und erst nach 135 Minuten wurde in diesem Vierteiler das Geheimnis gelüftet, wer das Finale erreicht. Es war der Regionalligist aus Aue, der das Elfmeterschießen mit 3:2 gewann. Das Ende bewerteten beide Trainer unterschiedlich. Aues Coach Gerd Schädlich vertrat die Auffassung, dass es eine Glückssache sei. Dem widersprach sein Kollege René Müller: „Elfmeterschießen ist keine Glücks-, sondern eine Nervensache. Aue war da beständiger.“ Im ersten Teil spielte der VFC die Hauptrolle. Die offensiv eingestellten Plauener erarbeiteten sich durch Brust, Fahrenholz, Gregor Berger und Krasselt hochkarätige Chancen, brachten aber selbst aus 3 Metern den Ball nicht ins Netz. Es fehlte die Präzision oder die Gäste blockten in letzter Sekunde die Schüsse ab. Zudem hatten die Erzgebirger Glück, dass Referee Schößling nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte, obwohl Curri von Jasarevic nicht ganz sauber attackiert wurde (33.). Aue war zunächst sichtlich beeindruckt über diese Sturm- und Drangphase des VFC . Nur Kunze und Kirsten sorgten für etwas Entlastung, vergaben aber ihre wenigen Chancen. „Wir hatten Glück, dass es zur Pause 0:0 stand. Im Gegensatz zu einigen meiner Spieler war ich nicht überrascht, was uns hier erwartet“, bekannte Gästetrainer Schädlich. Der Regionalligist hätte sich nicht beschweren können, wenn er bis zur Pause ins Hintertreffen geraten wäre. Nach dem Seitenwechsel bestimmten die Gäste stärker die Szenerie. Nun hatte die VFC-Defensivabteilung viele brenzlige Situationen zu bereinigen. Aues Libero Tautenhahn ging häufiger mit nach vorn, versuchte es mit Fernschüssen und leitete zudem gefährliche Angriffe ein. Doch er blieb genau so erfolglos wie seine Vorderleute Jank, Kunze und die eingewechselten Boban und Müller. VFC-Torwart Golle parierte mehrfach hervorragend. Die Plauener kämpften weiterhin aufopferungsvoll, kamen aber nur noch selten zu gefährlichen Aktionen. Die für Curri - er beschäftige häufig zwei Gegenspieler -, Brust und Gematashvili eingewechselten Schulze, Gajsak und Gemeiner waren nur selten in der Lage, etwas für die Offensive zu tun. Der Tatsache, dass Plauen fünf Mann zum Einsatz brachte, die in der vergangenen Saison noch in der Bezirksklasse spielten, zollte auch Schädlich Respekt: „Der VFC bot junge Leute im Offensivbereich auf, die gut spielten.“ Im dritten Teil, der Verlängerung, lag für den Favoriten das 1:0 in der Luft. Doch erneut war es Golle, der einen Rückstand verhinderte, indem er den von Boban aus 25 Metern abgefeuerten Ball über die Querlatte lenkte. So musste der vierte Teil die Entscheidung bringen. Schon vor dem Elfmeterschießen erhielten die VFC-Kicker von ihren Anhängern viel Beifall für ihre couragierte Leistung. Die ersten Schützen bewiesen Nervenstärke. Müller, Grund und Boban trafen für Aue, Färber und Krasselt für den VFC. Dann kam der erste große Auftritt des Auer Keepers Böhme. Er parierte den von Schulze geschossenen Ball. Doch die Entscheidung war noch nicht gefallen, denn Hasse scheiterte an Golle. Da jedoch auch Gajsak in Böhme seinen Meister fand, blieb Aue vorn. Dann hämmerte Tautenhahn das Leder an die Querlatte. Gregor Berger hatte nun die Chance zum 3:3, doch er gabelte den Ball über die Latte. Aue jubelte, doch eigentlich hatte das Spiel keinen Verlierer verdient. Der Gegner des FCE steht noch nicht fest, da die zweite Halbfinal-Begegnung zwischen Grimma und Zwickau dem Wetter zum Opfer fiel. |
Leipziger
Volkszeitung vom 2.5.01: Grimma scheidet aus - großer Kampf bleibt
unbelohnt
Glücklicher 1:0-Sieg der Gäste aus Zwickau im Halbfinale des Sachsenpokals / Entscheidung erst in der Verlängerung Grimma. Gestern Abend, 19.24 Uhr: Die Grimmaer Fußballer liegen entkräftet und enttäuscht auf dem Rasen des Stadions der Freundschaft, während sich die Zwickauer von rund 300 mitgereisten Schlachtenbummlern feiern lassen. Die Lisiewicz-Schützlinge haben das Halbfinalspiel des Sachsenpokals unglücklich 0:1 nach Verlängerung verloren. Steffen Ziffert, der Kapitän der Gastgeber, der in der Verlängerung fast nur in der Hälfte der Zwickauer zu finden war, schleppte sich vom Platz: "Es war ein Riesenspiel, das wir unglücklich verloren haben. Ich weiß nicht, ob Troche bei seinem Tor im Abseits stand." Manndecker Thomas Massner, einer der Besten im Grimmaer Team, war nur über das Ergebnis enttäuscht: "Wir haben über den Kampf zum Spiel gefunden. Schade, dass Andy Müller mit seinen Schüssen so viel Pech hatte." In dem ausgeglichenen Spiel tat Gäste-Trainer Konrad Weise einen Glücksgriff. Er brachte in der 88. Minute Rene Troche in die hart umkämpfte Partie. Der Stürmer bedankte sich für das Vertrauen seines Trainers mit dem Tor des Tages. Nachdem in der 96. Minute der Grimmaer Sven Braun sich im Mittelfeld einen Abspielfehler leistete, zog der Einwechsler auf und davon und schob die Kugel Torwart Ronny Winkler durch die Beine zum 1:0. Das war die Entscheidung. Die Platzbesitzer kämpften bis zum Umfallen, zogen sogar ein Powerplay auf, aber Zwingendes gelang ihnen nicht. Im Gegenteil, die Gäste ließen nach schnellen Kontern noch zwei hochkarätige Chancen durch Sebastian Arzt ungenutzt. In der regulären Spielzeit hatten sich beide Mannschaften ein von der Taktik geprägtes Treffen geliefert, in dem die Zwickauer die besseren Chancen besaßen. Die beste davon ließ Shubitidze aus, als er freistehend an Winkler scheiterte (22.). Das Pech klebte dem junge Grimmaer Mittelfeldakteur Andy Müller in den ersten 45 Minuten gleich zweimal an den Stiefeln. Erst ging sein herrlicher Seitfallzieher (26.) knapp am Kasten vorbei, dann kratzte Mark Mewes seinen Knaller aus 20 Metern (37.) aus dem Winkel. Die Grimmaer verpassten durch diese Heimniederlage die Chance, am 16. Mai das Endspiel gegen FC Erzgebirge Aue im eigenen Stadion austragen zu können. Zwickau war an diesem herrlichen Frühlingsabend nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft. Freie Presse vom 2.5.01: Joker Troche erlöst FSV Fußball-Sachsenpokal: SV Grimma - Zwickau 0:1 n. V. Grimma. Erst in der Verlängerung stellte der FSV Zwickau das Traumfinale im Fußball-Sachsenpokal sicher: Der eingewechselte René Troche tunnelte in der 96. Minute Grimmas Keeper Winkler und machte damit den 1:0-Auswärtssieg beim SV perfekt. Am 16. Mai empfangen die Westsachsen nun den Erzrivalen Erzgebirge Aue auf der heimischen Halde im Finale. Der FSV musste ohne die gelb-gesperrten Branko Marcetic und Alexander Köcher auskommen. Vor -allem das Fehlen des treffsicheren FSV-Torjägers machte sich negativ bemerkbar. Die leicht feldüberlegenen Zwickauer hätten zu -Beginn in Führung gehen müssen, doch Khvicha Shubitidze brachte das Leder aus 7 Metern nicht an Torwart Winkler vorbei. Auch die Gastgeber besaßen Chancen. Doch vor dem Tor -haperte es genauso, wie der 19-jährige Andy Müller bei seinen zwei -guten Möglichkeiten vor der Pause unter Beweis stellte. In der zweiten Spielhälfte verflachte die Partie bei 26 Grad Celsius noch mehr. Die Elf von Konrad Weise, die in den Punktspielen Grimma zweimal bezwungen hatte, erspielte sich kaum torreife Chancen. Erst in der Verlängerung stach zur Freude der 300 mitgereisten FSV-Fans der für -Düring in der 88. Minute eingewechselte Troche bei einem Schuss aus 12 Metern. |
Die Auslosung erfolgte am
10.10.2000 in der Halbzeitpause der Sachsenpokal-Achtelfinal-Partie Dynamo
Dresden gegen Sachsen Leipzig.
| Im Spiegel der Presse | ||
| Sächsische
Zeitung vom 1.11.00: Elfmeter-Jubel in Zwickau
FSV eleminiert FC Sachsen / VFC Plauen mit Mühe weiter Alle Viertelfinal-Spiele um den sächsischen Fußball-Landespokal gingen gestern in die Verlängerung. Nach 120 Minuten gewann Pokalverteidiger Erzgebirge Aue beim Landesligisten OFC Neugersdorf mit 2:0. Oberligist SV 1919 Grimma feierte beim Fünftligisten Pirna-Copitz einen 1:0-Erfolg, während sich der VFC Plauen mit 2:1 bei der zweiten Mannschaft des VfB Leipzig behauptete. Dramatisch wurde es in Zwickau, wo der gastgebende Oberligist den Drittligisten FC Sachsen Leipzig mit 4:3 im Elfmeterschießen aus dem Rennen warf. Vor 1 512 Zuschauern hielt Zwickaus Torhüter Mewes zwei Elfmeter. Den entscheidenden Elfmeter schoss Leipzigs sechster Schütze Virag über die Querlatte. Für Zwickau verwandelten Shubitidse, Krauß und Ex-Nordlicht Troche, während Richter und der ehemalige DSC-Stürmer Marcetic verschossen. Den entscheidenden vierten "Elfer" für die Westsachsen verwandelte FSV-Kapitän Kramer. Im Spiel hatten die Messestädter ein leichtes Chancen-Übergewicht erreicht. So traf Krauß nach 51 Minuten nur die Umrahmung des Zwickauer Gehäuses. Die zweite Mannschaft des VfB Leipzig ging gegen den VFC Plauen vor 195 Zuschauern durch Gunkel sogar in Führung (50.). Matchwinner für die Vogtländer war dann aber Curri, der mit seinen Toren (71., 112.) den Einzug in die Runde der letzten vier sicherte. Das Halbfinale wird am 24. März ausgespielt. Der Auslosungs-Termin wird vom Sächsischen Fußball-Verband noch festgelegt. |
Sächsische
Zeitung vom 1.11.00: Sechs Minuten fehlen
Pokalverteidiger Erzgebirge Aue gewinnt in Neugersdorf 2:0 nach Verlängerung Pokalverteidiger FC Erzgebirge Aue steht im laufenden Wettbewerb als einziger sächsischer Regionalligist im Halbfinale. Allerdings hing das Weiterkommen am seidenen Faden. Bis zur 114. Spielminute hielt Landesliga-Tabellenführer OFC Neugersdorf ein torloses Unentschieden. Vor 1 500 Zuschauern wurde bereits das Warmlaufen der Spieler zu einem Erlebnis. Aues Torhüter Kischko verletzte sich bei den Trainings-Einheiten kurz vor dem Anpfiff und musste passen. Ersatz-Keeper Böhme bekam dann einiges zu tun. Galbavys Freistöße bereiteten dem Auer Schlussmann viel Mühe. Die "Veilchen" kamen nur schwer ins Spiel, bestimmten aber zwischen der 35. und 60. Minute deutlich das Geschehen. Jank, Müller Grund und Tomoski verzogen knapp oder scheiterten am überragenden OFC-Torhüter Branis. Offensichtlich war Aues Trainer Gerd Schädlich mit seiner Elf völlig unzufrieden. Mit Pagels und Kunze (ab 46. Minute dabei) kam mehr Schwung in die Aktionen der Erzgebirgler. Janks Knaller an die Latten-Unterkante (52.) brachte aber die überlegt agierenden Neugersdorfer nicht aus der Ruhe. Im Gegenteil, Thomas (58.) und Mikenda (65.) hatten sogar das 1:0 auf dem Fuß bzw. Kopf. Nach 65 Minuten brachte Schädlich auch Kirsten, den der Auer Trainer eigentlich schonen wollte. Ein Glückgriff, denn Kirsten war nach einer Kunze-Flanke in der Verlängerung (114). mit dem Kopf zur Stelle. Pagels traf nach einem Konter noch zum 2:0. |
Sächsische
Zeitung vom 1.11.00: Unglücksrabe Atamaniuk
Oberligist Grimma siegt bei Copitz mit 1:0 Landesligist VfL Pirna-Copitz verabschiedete sich gestern mit einer sehr ordentlichen Leistung aus dem Sachsenpokal. Die Schützlinge des ehemaligen DDR-Auswahlspielers Matthias Müller zwangen Oberligist SV 1919 Grimma in die Verlängerung. Zaulich entschied mit seinem Kopfball-Treffer nach 102 Minuten die fast über die gesamte Spielzeit offene Begegnung. Die Gäste hatten lediglich in der Anfangsphase deutliche Vorteile, auch weil der Respekt der Copitzer wohl etwas zu groß war. "Aber die Mannschaft hat sich vor allem im spielerischen Bereich enorm gesteigert und dem Viertligisten Paroli geboten. Mit dieser Leistung können wir zuversichtlich in die weiteren Punktspiele gehen", sparte Präsident Ralf Thiele trotz des unglücklichen Ausscheidens nicht mit Lob. Der 34-Jährige hatte in der 88. Spielminute wohl auch schon von einem attraktiven Halbfinal-Gegner geträumt. Da nämlich kam Atamaniuk völlig freistehend an das Leder, vergab aber die Riesenchance kläglich. Nach dem 0:1-Rückstand setzten die Hausherren alles auf eine Karte und veranstalteten ein Powerplay. Zimmermann (116.) verpasste die letzte Gelegenheit, um noch ein Elfmeterschießen für den VfL zu erzwingen. |
Die Auslosung erfolgte am
2.9.2000 in der Halbzeitpause der Oberliga-Partie FV Dresden-Nord gegen
FC Stahl Riesa.
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| Leipziger
Volkszeitung vom 11.10.00: Vier Tore in vier Minuten und Twardzik als
Pokalheld
FC Sachsen Leipzig gewinnt Elfmeterkrimi bei Dynamo Dresden 7:6 Dresden. Schlimmer geht«s nimmer, dachten die Leutzscher Fans nach dem 1:2 in Berlin. Ein Irrtum, gestern Abend trat der FC Sachsen Leipzig im altehrwürdigen Rudolf-Harbig-Stadion 45 Minuten lang den Beweis an: Es geht doch noch schlechter. Doch plötzlich steuerte der Regionalligist das Seine zum zusehends unterhaltsamer werdenden Pokalspiel gegen Viertligist Dynamo Dresden bei, egalisierte einen zweimaligen Rückstand zum 2:2 und behielt im Elfmeterschießen die Nerven. Nach dem 7:6 (0:0, 2:2)-Sieg treten glückliche Sachsen im Viertelfinale beim FSV Zwickau an. Schnell nach vorne wollten sie spielen, den Ball zirkulieren und den Gegner laufen lassen. Hörte sich gut an, war aber leider zunächst kaum zu sehen. Stattdessen reihten die FCS-Abwehrstrategen Jens Härtel, Bela Virag und Hagen Schmidt Querpässe aneinander, worunter Mittelfeld- und Sturmspiel litten. Wie schon in den Spielen zuvor verhinderte René Twardzik den frühen Knockout. Diesmal entschied der Keeper, dessen auslaufender Vertrag demnächst verlängert wird, ein Privatduell mit Notstürmer Vladimir Manislavic für sich (20., 22., 45.). Durchgang zwei schleppte sich beiderseits ereignislos dahin. Bis zur 72. Minute... Dann läuft Lars Jungnickel dem alt aussehenden Bela Virag davon, schiebt zum Dresdner 1:0 ein. 73.: Der eingewechselte Andy Schiemann nutzt die erste wirkliche Leutzscher Chance, der Ausgleich. 75.: Der FCS freut sich lange und pennt, Manislavic macht das 2:1. 76.: Jetzt liegen sich die Dynamos noch in den Armen, Mike Lünsmann köpft eine Georgiev-Flanke zum 2:2 ein!! Vier Tore in vier Minuten - Fußballherz, was willst du mehr? Verlängerung, Elferschießen! Nachdem Lünsmann, Rietschel, Poviser und Härtel treffen und Georgiev verschießt, hält Twardzik den Elfer von Dietrich. Das bedeutet den Sieg und die Hoffung auf bessere Zeiten. Die hat auch Hristo Bonev. "Elfmeterschießen ist immer Roulette", sagte der Sachsen-Coach. "Aber wir haben nicht unverdient gewonnen." Das meinte auch Präsident Thomas Till. "Das war ein wahrer Krimi. Der Sieg spricht für die gute Moral der Mannschaft." |
Sächsische
Zeitung vom 4.10.00: Pokalverteidiger weiter
Oberligist FV Dresden-Nord unterliegt beim FC Erzgebirge Aue deutlich mit 0:5 Regionalliga-Tabellenführer Erzgebirge Aue steht als erste Mannschaft im Vietelfinale um den sächsischen Fußball-Landespokal. Der Pokalverteidiger bezwang Oberligist FV Dresden-Nord mit 5:0 (1:0). Vor 1 100 Zuschauern erzielten Udo Tautenhahn (20.), Thomas Nowacki (58.), Marcel Salomo (63.), Borislav Tomoski (76.) und Petr Grund (88. Foulstr.) die Tore für die Erzgebirgler. "Wir wurden deutlich unter Wert geschlagen, haben allerdings auch fünf klare Torchancen ungenutzt verstreichen lassen", ärgerte sich Nord-Manager Christian Minks. Die Dresdner hatten das ihnen zugeloste Heimrecht an Aue abgegeben. "Aus ökonomischen Gründen", wie Christian Minks nochmals bestätigte. Immerhin werden die Zuschauer-Einnahmen geteilt - zumindest ein kleines Trostpflaster für den Dresdner Viertligisten. Nord stellte sich gegenüber den letzten Oberliga-Punktspielen personell anders vor. Im Angriff erhielt der Ex-Suhler Krügel eine Bewährungschance, die er aber nur teilweise nutzen konnte. Allein drei vergebene Chancen kamen auf sein Konto. Mit Hauswald, Scholze und Kühne fehlten drei Leistungsträger, dafür spielte erstmals wieder Kapitän Symank mit. Co-Trainer Peter Schöne sah die 90 Minuten so: "Wir haben ordentlich mitgespielt, aber nach dem 0:2 ging hinten die Ordnung verloren. So kamen wir noch unter die Räder." Aues Coach Gerd Schädlich war mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden: "Wir haben konzentriert gearbeitet, aber schließlich wollen wir ja auch den Pokal verteidigen. Wie in diesem Jahr könnte uns dann wieder ein großer Gegner im DFB-Pokal zugelost werden." Aue hatte als Landes-Pokalsieger im laufenden DFB-Pokal-Wettbewerb den Hamburger SV empfangen (0:3). Im Sachsenspokal stehen am Wochenende sechs Pokal-Partien auf dem Programm, ehe mit der Partie zwischen Dynamo Dresden und Sachsen Leipzig (10. Oktober) das Achtelfinale abgeschlossen wird. Sächsische Zeitung
vom 11.10.00: Dynamo fehlt Glück
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Freie
Presse vom 4.10.00: FC Erzgebirge Aue - Trotz Sieg nicht überzeugt
FC Erzgebirge Aue - Dresden Nord 5:0 (1:0) Aue. Nach zwei deftigen Niederlagen haben die Fußballer des FC Erzgebirge Aue am Dienstag mit einem 5:0-Pokalsieg gegen den FV Dresden Nord wieder etwas Selbstvertrauen getankt. Spielerisch blieben die Regionalligisten allerdings vieles schuldig. Die Verunsicherung war den Gastgebern auch gegen den unterklassigen Kontrahenten anzumerken. "Wir haben gesehen, dass wir im Defensiv-Bereich nicht so stabil sind wie zu Beginn der Meisterschaft", äußerte sich Trainer Gerd Schädlich noch relativ verhalten. Präsident Uwe Leonhardt wurde da schon deutlicher: "Es kann nicht sein, dass hier in der ersten Halbzeit nur Tautenhahn und Pagels Fußball spielen." Einen schwarzen Tag hatte erneut Manndecker Radek Sionko erwischt, der sich mehrfach vernaschen ließ. So kamen auch die Gäste, meist durch Björn Krügel, zu einigen Chancen, die sie aber alle vergaben. Die Tore für den FCE erzielten Libero Udo Tautenhahn (19./Freistoß), Marek Nowacki (58.), Marcel Salomo (63.), Borislav Tomoski (78.) und Petr Grund (90./Elfmeter). Für das nächste Punktspiel gegen TeBe Berlin, das am Sonnabend bereits 13 Uhr angepfiffen wird, müssen sich die Veilchen jedenfalls deutlich steigern. Freie Presse vom 9.10.00:
Plauen
und Zwickau eine Runde weiter
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| Im Spiegel der Presse | ||
| Leipziger
Volkszeitung vom 28.8.00: SV Grimma macht sich Mut
Fußball-Landespokal: Lisiewicz-Elf in nächster Runde Leipzig. Zu den böse überraschten Mannschaften der Landespokal-Ausscheidungsrunde gehörte auch der VfB Leipzig. Landesligist TSV Pulsnitz erwies sich im Elfmeterschießen als nervenstärker, da spielte es keine Rolle, dass die Leipziger zuvor meist drückend überlegen waren. Die Reserve der Probstheidaer machte es besser, sie ersparte sich beim Ex-Landesligisten Erzgebirge Aue II aber den Elfmeter-Nervenkrieg ebenso wenig. Torhüter Enrico Gehrke entschärfte drei Schüsse der Gastgeber vom ominösen Punkt, das genügte schließlich. Der FC Sachsen ließ sich in Rodewisch nicht die Butter vom Brot nehmen, bereits zur Pause waren für die Vogtländer alle Messen gesungen. Beim SV Grimma stand erstmals in einem Pflichtspiel der aus Borna gekommene Ronny Kluge zwischen den Pfosten. Er machte seine Sache ausgezeichnet. Da spielte es auch keine Rolle, dass die Gäste aus Hoyerswerda schon in der dritten Minute in Führung gingen. Thomas Brumme drehte mit seinen zwei Treffern den Spieß um, Thomas Mähne sorgte für den endgültigen Knockout der Gäste. Beim Stand von 1:1 hatte der FSV allerdings einen Elfmeter verschossen. Und die Gäste waren außerdem kurz vor der Pause dezimiert worden, als Torwart Zeiß wegen Handspiels außerhalb des Strafraums Rot gesehen hatte. "Dieser 3:1-Erfolg gegen ein starkes Team ist eine Art Mutmacher für die nächsten schweren Punktspiele, wir treffen ja am kommenden Sonntag schon wieder auf den FSV", blickte Trainer Rainer Lisiewicz nach dem Abpfiff voraus. Der Döbelner SC konnte sich auch im Pokalwettbewerb noch nicht das erste Erfolgserlebnis der neuen Saison verschaffen. Gegen Oberligist FV Dresden-Nord war das ohnehin nicht zu erwarten, beim knappen 0:1 schlugen sich die Jungs von Trainer Gerd Hentzschel jedoch achtbar. Was allerdings beim DSC erneut auffiel, war seine Angriffsschwäche. Einen unerwartet hohen Heimsieg feierte der SSVMarkranstädt im reinen Landesliga-Duell gegen den FC Eilenburg. Vornehmlich im zweiten Spielabschnitt spielten die Markranstädter wie aus einem Guss, und die Eilenburger ließen das lustige SSV-Treiben erstaunlich wohlwollend zu. Ziemlich chancenlos war der Bornaer SV, der bei Dynamo Dresden II ebenfalls zu einem Match zweier Landesligisten angetreten war. Das 2:0 für Dynamo war hochverdient. Der FC Bad Lausick verlor beim 0:3 gegen Zwickau zwar das Spiel, nicht aber sein Gesicht. |
Freie
Presse vom 28.8.00: FSV Zwickau auch im Pokal souverän
Fußball-Landespokal: Oberliga-Spitzenreiter gewinnt in Bad Lausick 3:0 - Umkämpftes Vogtlandderby Chemnitz: Ohne große Sensationen verlief die Ausscheidungsrunde um den Fußball-Landespokal, sieht man einmal von den Niederlagen des VfB Leipzig in Pulsnitz und des Dresdner SC in Riesa ab. Die Mannschaften aus der Region kämpften dabei mit unterschiedlichem Erfolg. Während der Oberliga-Tabellenführer FSV Zwickau beim Bezirksligisten Bad Lausick keine Probleme hatte, musste der VFC Plauen im Vogtlandderby am Freitagabend beim Landesligisten VfB Auerbach zittern und kam nach einer turbulenten Partie schließlich zum glücklichen Sieg nach Verlängerung. Der VfB Chemnitz, der in Pirna einigen Reservespielern eine Chance gab, nutzte vor allem in der ersten Halbzeit mehrere hundertprozentige Chancen nicht und zog so noch in der Verlängerung mit 0:1 den Kürzeren. |
Sächsische
Zeitung vom 28.8.00: Görlitz und OFC weiter
Auerbach zwingt VFC Plauen in die Verlängerung / Markranstädt mit Kantersieg Auch die Landesligisten Gelb-Weiß Görlitz und OFC Neugersdorf werden am 7. Oktober im Achtelfinale dabei sein. Der Aufsteiger aus Görlitz demonstrierte gegen die Amateure des Chemnitzer FC 45 Minuten lang seine spielerische Klasse und führte nach 25 Minuten bereits mit 2:0. Erst als die Gastgeber im zweiten Abschnitt die Zügel schleifen ließen, kamen die CFC-Talente auf 1:2 heran und hielten das Geschehen bis zum Abpfiff offen. Nach Beranek und Wonneberger traf Schaumkessel (90.). Neugersdorf war beim Altchemnitzer BSC die klar bessere Mannschaft (4:2). Die Ex-Zittauer Galbavy und Mikenda trugen sich in die Torschützenliste ein, Havel traf doppelt. Denkbar knapp verpasste dagegen der VfB Auerbach eine Sensation. Gegen Ex-Regionalligist VFC Plauen machte der Sachsenligist vor 1 100 Zuschauern einen 0:2-Rückstand wett und zwang die Mannschaft von Trainer René Müller in die Verlängerung. Dort entschied Ex-DSC-Spieler Krasselt das Vogtland-Derby zu Gunsten der Plauener. Sachsen Leipzig und FSV Zwickau ohne Mühe In Rodewisch agierte Drittligist Sachsen Leipzig nach dem Trainerwechsel (Ferl für Uluc) im ersten Durchgang sehr konzentriert und ging mit 4:0 in Führung. Erst nachdem die Leutzscher zwei Gänge zurückschalteten, kam der Landesligist zum Ehrentor. Überraschend deutlich entschied der SSV Markranstädt das Fünftliga-Duell gegen Eilenburg für sich (5:1). Nur bis zur Pause durften die Gäste auf ein Weiterkommen hoffen. In Aue avancierte Leipzigs Torhüter Gehrke zum Mann des Tages. Im fälligen Elfmeterschießen hielt der VfB-Keeper die Schüsse von Leonhardt, Mannsfeld und Hahnel. Nach 120 Minuten stand die ausgeglichene Partie 2:2. "Unglücksrabe" Leonhardt erzielte die beiden Auer Tore, für die Leipziger waren Dobisch und Kühnast erfolgreich. Der FSV Zwickau behauptete sich beim Leipziger Bezirks-Pokalsieger Bad Lausick mit 3:0. Shubitidze und zwei Mal Kramer trafen für die Westsachsen ins Schwarze. Oberligist VfB Zittau hatte vom Sächsischen Fußball-Verband (SFV) keine Start-Erlaubnis erhalten, weil das Schiedsrichter-Soll vom Verein nicht erfüllt worden war. Am Mittwoch beschließt Pokal-Verteidiger FC Erzgebirge Aue mit dem Gastspiel beim ATSV Wurzen die erste Pokal-Runde. Pot-Schützlinge
erfüllen Pflichtaufgabe
Junge Kerle sind hungrig
Oberligist Chemnitz
verliert mit 0:1
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Pokal für die sächsischen Vereine der 3.(Regionalliga)
und 4. Spielklasse (NOFV-Oberliga Süd) sowie für die Vereine
der 5.Spielklasse (Landesliga Sachsen) der letzten Saison, sowie für
die 3 sächsischen Bezirkspokal-Sieger - 34 Starter
| Regionalliga Nord (DFB, sächsische Teams) - 3 Starter
Erzgebirge Aue
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NOFV-Oberliga Süd (NOFV, sächsische Teams) - 11 Starter
Dynamo Dresden
VfB Zittau - Ausschluß vom Pokalwettbewerb wegen
Nichterfüllung des Schiedsrichter-Kontingentes
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| Landesliga Sachsen (SFV) - 17 Starter
alle Teams der Saison 1999/2000, außer Tanne Thalheim (auf Teilnamhe verzichtet), sowie die Absteiger aus der NOFV-Oberliga VfB Leipzig II und Bornaer SV 91 |
Bezirkspokalsieger 2000 - 3 Starter
Bezirk Leipzig FC Bad Lausick
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