Spieltag 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17 - 18 - 19
20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34 - 35 - 36 - 37 - 38
| Spiele | S | U | N | Tore | Tordiff. | Punkte | ||||||||||||
| 1. | 1.FC Union Berlin | 36 | 21 | 10 | 5 | 62 | : | 23 | +39 | 73 | Aufstieg in die 2.Bundesliga; DFB-Vereinspokal-Finalist; qualifiziert für den UEFA-Pokal | |||||||
| 2. | SV 03 Babelsberg Potsdam | 36 | 19 | 11 | 6 | 57 | : | 41 | +16 | 68 | Aufstieg in die 2.Bundesliga | |||||||
| 3. | VfB Lübeck | 36 | 18 | 8 | 10 | 69 | : | 43 | +26 | 62 | ||||||||
| 4. | Fortuna Köln | (A) | 36 | 18 | 8 | 10 | 58 | : | 42 | +16 | 62 | |||||||
| 5. | Preußen Münster | 36 | 17 | 10 | 9 | 66 | : | 50 | +16 | 61 | ||||||||
| 6. | SC Verl | 36 | 15 | 10 | 11 | 53 | : | 46 | +7 | 55 | ||||||||
| 7. | Erzgebirge Aue | 36 | 16 | 6 | 14 | 39 | : | 48 | -9 | 54 | ||||||||
| 8. | Eintracht Braunschweig | 36 | 13 | 10 | 13 | 55 | : | 43 | +12 | 49 | ||||||||
| 9. | Dresdner SC | 36 | 13 | 10 | 13 | 38 | : | 41 | -3 | 49 | ||||||||
| 10. | SV Wilhelmshaven | 36 | 12 | 12 | 12 | 55 | : | 55 | +0 | 48 | Lizenzentzug, Abstieg in die Oberliga Niedersachsen/Bremen | |||||||
| 11. | Wattenscheid 09 Bochum | 36 | 12 | 12 | 12 | 65 | : | 66 | -1 | 48 | ||||||||
| 12. | Krefelder FC Uerdingen | 36 | 14 | 6 | 16 | 50 | : | 62 | -12 | 48 | ||||||||
| 13. | Rot-Weiß Essen | 36 | 13 | 8 | 15 | 45 | : | 54 | -9 | 47 | ||||||||
| 14. | Sachsen Leipzig | 36 | 11 | 12 | 13 | 42 | : | 43 | -1 | 45 | Lizenzentzug, Abstieg in die Oberliga Nordost, Staffel Süd | |||||||
| 15. | Werder Bremen II | 36 | 12 | 9 | 15 | 49 | : | 53 | -4 | 45 | ||||||||
| 16. | Fortuna Düsseldorf | 36 | 13 | 3 | 20 | 46 | : | 52 | -6 | 42 | ||||||||
| 17. | Lüneburger SK | 36 | 9 | 6 | 21 | 52 | : | 73 | -21 | 33 | Abstieg in die Oberliga Niedersachsen/Bremen | |||||||
| 18. | Borussia Dortmund II | 36 | 6 | 12 | 18 | 36 | : | 55 | -19 | 30 | Abstieg in die Oberliga Westfalen | |||||||
| 19. | Berliner TC Borussia | (A) | 36 | 6 | 5 | 25 | 33 | : | 80 | -47 | 23 | Abstieg in die Oberliga Nordost, Staffel Nord | ||||||
| Im Spiegel der Presse | |
| Berliner
Zeitung vom 11.6.01: "Die haben mein Geld eimerweise rausgeschmissen"
"Kinowelt"-Chef Michael Kölmel über seine Investments im Fußball und über die Misswirtschaft der Vereine Herr Kölmel, in welchem Fußball-Stadion waren Sie am Sonnabend? In keinem. Ich war im Kino. Wären Sie in Babelsberg gewesen, hätten Sie den Zorn der Düsseldorfer Fans auf Sie spüren können. "Tod und Hass der Kinowelt" war noch eines der harmloseren Plakate. Das ist mir schon klar, dass ich jetzt wieder für alle der Sündenbock bin. Dabei ist Fortuna Düsseldorf doch der Inbegriff der Misswirtschaft. Dass die jetzt mit Fingern auf mich deuten ist dreist. Auch bei Sachsen Leipzig, Rot-Weiß Essen und dem 1. FC Magdeburg nimmt man Ihnen übel, dass Sie beim DFB keine Bankbürgschaft für die Vereine hinterlegen. Das könnte alle die Regionalliga-Lizenz kosten. Ich verbürge mich nur noch für Vereine, die seriös arbeiten. Bei diesen Klubs aber geht es um Überschuldung in großem Stil. Um riesige Beträge, die verpulvert wurden. Mit Bürgschaften würde ich denen einen Blankoscheck für ein Handeln geben, das ich nicht mehr verantworten und tolerieren will. Wie meinen Sie das? Diese Bürgschaften sind eine ganz absurde Geschichte. Wenn ich einem Klub eine Million Mark Darlehen gebe, er zudem drei Millionen Sponsorengelder auftreibt, will der DFB von mir eine Bürgschaft über vier Millionen. Hat dieser Verein auch noch Bankschulden und ein Grundstück mit zwei Millionen beliehen, fordert der DFB von mir sechs Millionen Bürgschaft. Wenn der Verein dieses Grundstück irgendwann nur für eine halbe Million verscherbelt, sind eineinhalb Millionen von mir weg. Wenn er keinen Hauptsponsor findet oder das gar nicht will - denn er hat ja die "Sportwelt" - wird die Bankbürgschaft gezogen und ich verliere alles. Das ist ein Wahnsinn. Sogar die betroffenen Vereine haben beim DFB Widerspruch gegen die Höhe der Bankbürgschaften eingelegt. Ihr Zorn richtet sich auch gegen den Deutschen Fußball-Bund? Schon im letzten Jahr mussten meine Klubs Bürgschaften bringen, andere aber nicht. Da stimmt was nicht, der DFB behandelt nicht alle gleich. Aber diese dritte Liga ist sowieso eine Chaos-Liga mit lauter Sozialfällen. Wenn alles mit rechten Dingen zugeht, wird das am Dienstag, wenn die Lizenzunterlagen abgegeben werden, sehr deutlich. Der DFB misstraut Ihnen als Vermarkter, weil der Kurs der "Kinowelt"-Aktie um über 90 Prozent auf unter vier Euro gefallen ist. Wegen der Zweifel an Ihrer Solvenz fordert der Verband Bankbürgschaften. Das alles hat mit dem Aktienkurs nichts zu tun. Ich habe schon 1998 Aktien verkauft und so Reserven für die "Sportwelt" geschaffen. Was läuft falsch bei den Vereinen, dass der selbst ernannte Wohltäter Michael Kölmel einige seiner 14 Vereine ihrem Schicksal überlässt? Diese Vereine fahren den Karren vor die Wand und hoffen, dass wieder die "Sportwelt" auftaucht und sie aus dem brennenden Wrack rettet. Das Schlimme ist, mit dieser Bürgschaften-Sache deckt der DFB das Missmanagement auch noch. Etwas konkreter, bitte. Alle diese Vereine haben von mir Geld bekommen, das sie bis 2003 einsetzen sollten. Das ganze Geld ist jetzt schon weg. Und sie haben es nicht, wie von mir gefordert, auch in die Infrastruktur gesteckt, sondern in etliche Trainerentlassungen und überteuerte Spieler, deren Verträge auch bei Abstieg noch gelten. Alles ohne Sinn und Verstand. Da hat der 1. FC Magdeburg in der Oberliga eine Mannschaft, die sechs Millionen Mark kostet - ich fasse es nicht. Hat Ihr Finanz-Controlling nicht funktioniert? Wenn ich was tun wollte, hat mich der DFB schnell gebremst und mir Eingriff in die Vereinshoheit vorgeworfen. Die Vereine beklagen die Kurzfristigkeit Ihrer Ankündigung. Wie soll Magdeburg bis Dienstag noch vier Millionen Mark auftreiben? Oder Sachsen Leipzig 5,5 Millionen? Dessen Präsident Thomas Till beklagt, Sie hätten Ihn erst am Sonnabend informiert. Alles Unsinn, die tun jetzt nur so überrascht, weil ihnen die Zeit wegläuft. Herrn Till habe ich schon im November gesagt: Wenn es so weitergeht, höre ich auf. Er hat es wohl nicht verstanden. Alle Vereine haben immer geschwärmt: Der Herr Kölmel ist so nett ... ... ich habe mich nicht verändert, ich sage jetzt nur mal Nein, weil es mir reicht. Der FC Sachsen hat kürzlich Rasenplätze anlegen lassen und behauptet, dafür gäbe es Zuschüsse. Dann gab es die doch nicht, aber die Bauaufträge waren schon vergeben und die Bagger standen auf dem Feld. Wie kann man so handeln? Da geht es um mehrere hunderttausend Mark, bis an die Millionengrenze - und ich soll mal wieder einspringen. Sonst, heißt es, drohe die Insolvenz, das sei ja ein Schaden für das Image der "Sportwelt". Im letzten Jahr habe ich aus solchen Gründen noch Bürgschaften geleistet, aber jetzt lasse ich mich nicht mehr erpressen. Ihre Enttäuschung scheint groß zu sein. Ich bin schon desillusioniert. Ich hatte mir das alles anders vorgestellt, als ich bei den Vereinen eingestiegen bin. Doch jetzt schreibt die "Sportwelt" tiefrote Zahlen. Es heißt, Sie hätten 120 Millionen Mark in die Vereine gesteckt. Zurück kam fast nichts. Über Zahlen spreche ich nicht. Ich bin einfach genervt. Immer neue Löcher tun sich auf, die ich stopfen soll. Nach dem Motto: Hoppla, wir haben mal wieder Geld ausgegeben, das wir gar nicht haben. Kannst du mal eben eine Überweisung fertig machen . Nennen Sie bitte Beispiele. In Magdeburg sind es irgendwelche Lohnsteuerzahlungen, die nicht geleistet wurden. In Leipzig haben sich seit unserem Einstieg die Sponsoreneinnahmen verringert. Die denken, sie haben ja die "Sportwelt" und können sich zurücklehnen. Die machen ihre Hausaufgaben nicht. Deshalb habe ich denen einen Banker zur Seite gestellt - aber die haben den Mann regelrecht gemobbt. Düsseldorfs Vizepräsident Werner Nowak sagt jetzt, der Verein wolle juristisch gegen Sie vorgehen. Ich kündige ja die Verträge mit den Vereinen nicht, die ruhen nur. Da gibt es jetzt eben mal weniger oder gar nichts. Wie gesagt, die haben ihr Geld bis 2003 schon verbraten. Da gibt es für uns keine Verpflichtung mehr. Und laut Vertrag sind wir zu diesen Bürgschaften auch gar nicht verpflichtet. Das verstehen die Fans nicht. Der Retter von einst gilt jetzt als Totengräber. Die Vereine verbreiten Räuberpistolen über die Lokalpresse, setzen mich unter Druck. Aber gerade die Düsseldorfer Zuschauer sollen sich mal beim früheren und jetzigen Präsidenten beschweren. Oder zur Mitgliederversammlung gehen. Da liegen die Zahlen auf dem Tisch: ein Minus von über zwei Millionen Mark allein in dieser Saison. Die haben mein Geld eimerweise rausgeschmissen. Aber warum zeigen Sie erst jetzt die Rote Karte? Wollen Sie die Vereine durch Zwangsabstiege abstrafen? Ich mache es jetzt, weil mir die Vereine jetzt erst ihre Budgets für die neue Saison vorgelegt haben. Das sind zum Teil verantwortungslose Etats. Irgendwann muss ich eine einfache Rechnung aufstellen: Ausgaben in Relation zum Erfolg und den Perspektiven. Und die drohenden Lizenzentzüge schmerzen Sie nicht? Wenn es so weit kommt, bin ich nicht schuld. Aber mal sehen, wie der DFB reagiert. Ich glaube nicht, dass alle keine Lizenz kriegen. Und beim ein oder anderen bin ich auch noch gesprächsbereit. Zum Beispiel? Um den 1. FC Magdeburg wäre es schade. Ich habe im Fernsehen gesehen, wie sich dort 20 000 Fans über den Aufstieg gefreut haben. Der jetzige Präsident Lutz Trümper kann nichts für die Sünden aus der Vergangenheit. Da wurde zum Beispiel hinter meinem Rücken Manager Rüdiger Lamm verpflichtet, was mich am Ende mehrere hunderttausend Mark Abfindung gekostet hat. So ging das zu. Aber mit Herrn Trümper rede ich am Montag auf jeden Fall noch einmal. Aber ansonsten denken Sie nur noch betriebswirtschaftlich? Bei Union Berlin haben Sie problemlos 3,59 Millionen Mark Bankbürgschaft besorgt - da reizt Sie wohl die Rendite aus dem Uefa-Pokal ... ... nicht nur. Union ist mit meinem Geld vernünftig umgegangen. Missmanagement kann und will ich mir nicht mehr leisten. Interview: Matthias Wolf |
DFB-Online
vom 18.6.01: Keine Lizenz für vier Regionalligisten
Vier Vereinen, die sich sportlich für die Regionalliga-Saison 2001/2002 qualifiziert hatten, hat der Lizenzierungs-Beschwerdeausschuss der Regionalverbände die notwendige Lizenz aus wirtschaftlichen Gründen verweigern müssen. Betroffen sind in der Regionalliga Nord der FC Sachsen Leipzig, der SV Wilhelmshaven-Germania 05 und der Aufsteiger SC Göttingen 05. Damit verbleiben die Amateure des SV Werder Bremen (Tabellenplatz 15) und Fortuna Düsseldorf (16) in der Regionalliga Nord, während Holstein Kiel den Aufstiegsplatz des SC Göttingen 05 einnimmt. Der einzige Verein im Bereich der Regionalliga Süd ist der Zweitliga-Absteiger SSV Ulm. Seine Stelle übernimmt nun zur neuen Saison Rot-Weiß Erfurt (Tabellenplatz 15). Alle vier Vereine versäumten es, bis zum 12. Juni 2001 (24.00 Uhr) die Erfüllung von Bedingungen nachzuweisen, die ihnen bereits im April 2001 auferlegt worden waren. Grundsätzlich verlangen die Regionalverbände nach dem Vorbild des DFB-Lizenzierungs-Verfahrens für die Bundesligavereine durch Banken gestützte Sicherheiten, die unter wirtschaftlichen Aspekten den Spielbetrieb für die bevorstehende Saison gewährleisten. Auf diese Bankgarantie sollen die Vereine im Falle finanzieller Engpässe zurückgreifen können. DFB-Schatzmeister Dr. Theo Zwanziger informierte als Vorsitzender des Lizenzierungs-Beschwerdeausschusses Regionalliga-Präsident Engelbert Nelle über den Ausgang des Verfahrens. Eine Berufung ist nicht mehr möglich. Den betroffenen Vereinen bleibt lediglich der mögliche Weg zum ständigen neutralen Schiedsgericht der Regionalliga. MDR-Online vom 18.6.01: Leipzig trauert – Erfurt feiert Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat vier Vereinen die Lizenz für die kommende Regionalliga-Saison verweigert. Somit müssen die Nord-Vertreter Sachsen Leipzig und SV Wilhelmshaven genauso wie der Zweitliga-Absteiger SSV Ulm den Gang in die Viertklassigkeit antreten. Außerdem erhielt Regionalliga-Aufsteiger Göttingen 05 keine Spielberechtigung. Durch die Lizenz-Verweigerung profitieren nun die Amateure von Werder Bremen, Ex-Bundesligist Fortuna Düsseldorf und der frühere Zweitligist Rot-Weiß Erfurt, die sportlich bereits abgestiegen waren. Damit bleibt auch Eintracht Sondershausen in der Oberliga vertreten. Den Platz von Göttingen in der Regionalliga Nord nimmt der in der Relegation gegen Göttingen der unterlegene Oberligist Holstein Kiel ein. FC Sachsen vor Konkursrichter Unterdessen beantragte der FC Sachsen beim Leipziger Amtsgericht ein Insolvenzverfahren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten des Vereins belaufen sich auf rund zwei Millionen Mark. Damit sind die Sachsen nach Zweitliga-Absteiger SSV Ulm der zweite Klub, der wegen des Rückzugs der Sportwelt Konkurs anmeldet. Sollte der Insolvenzantrag mangels Masse abgelehnt werden, müsste der Verein wohl einen Neunanfang in der 5. Liga machen, wo die zweite Mannschaft zuletzt um Meisterschaftspunkte spielte. Die Veranwtortlichen sind jedoch davon überzeugt, dass dem Antrag stattgegeben wird. Damit würde Sachsen den Spielbetrieb in der Oberliga aufnehmen. |
| Zuschauer gesamt: 1 111 983 - 3 251
pro Spiel
Tore gesamt: 970 - 2,84 pro Spiel Hinrunde 2000 Zuschauer gesamt: 552 953 - 3 234
pro Spiel
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Bei den Zuschauerzahlen handelt es sich
nicht um die offiziellen Angaben des DFB, sondern um eigene Erhebungen
anhand der Tages- und Fachpresse.
Rückrunde 2001 Zuschauer gesamt: 559 030 - 3 269
pro Spiel
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Tabelle der Hinrunde 2000
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Tabelle der Rückrunde 2001
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Tabelle nach Heimspielen
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Tabelle nach Auswärtsspielen
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Zuschauer-Tabelle nach Heimspielen
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Zuschauer-Tabelle nach Auswärtsspielen
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| Die Spiele mit den meisten Zuschauern
(alle Spiele mit 10 000 und mehr Zuschauern)
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Die Spiele mit den wenigsten Zuschauern
(alle Spiele mit 400 und weniger Zuschauern)
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| Ergebnisstatistik
342 Spiele
(Ergebnis / Häufigkeit)
Gesamt Heim
Auswärts
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84 Unentschieden
157 Heimsiege 101 Auswärtssiege Gesamt Heim
Auswärts
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| Die torreichsten Spiele
(alle Spiele mit 7 und mehr Toren)
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Die Tabellenführer
Wattenscheid 09 Bochum 1 x
Die besten Torschützen Daniel Teixeira (1.FC Union Berlin /
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| Die höchsten Heimsiege
(alle Heimsiege mit 4 und mehr Toren Differenz)
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Die höchsten Auswärtssiege
(alle Auswärtssiege mit 3 und mehr Toren Differenz)
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| Zuschauerübersicht von Spieltag zu Spieltag
(Durchschnittliche Zuschauerzahl der einzelnen Spieltage und durchschnittlicher Saisonbesuch bis zu den jeweiligen Spieltagen) |
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1.( 1) 1.FC Union Berlin
36 21 10 5 + 39
62-23 73
2.( 2) SV 03 Babelsberg Potsdam 36 19
11 6 + 16 57-41
68
3.( 5) VfB Lübeck
36 18 8 10 + 26
69-43 62
4.( 3) Fortuna Köln
36 18 8 10 + 16
58-42 62
5.( 4) Preußen Münster
36 17 10 9 + 16
66-50 61
6.( 6) SC Verl
36 15 10 11 + 7
53-46 55
7.( 7) Erzgebirge Aue
36 16 6 14 -
9 39-48 54
8.( 8) Eintracht Braunschweig 36
13 10 13 + 12 55-43
49
9.( 9) Dresdner SC
36 13 10 13 - 3
38-41 49
10.(11) SV Wilhelmshaven
36 12 12 12
0 55-55 48
11.(12) Wattenscheid 09 Bochum 36
12 12 12 - 1
65-66 48
12.(10) Krefelder FC Uerdingen 36
14 6 16 - 12
50-62 48
13.(14) Rot-Weiß Essen
36 13 8 15 -
9 45-54 47
14.(13) Sachsen Leipzig
36 11 12 13 - 1
42-43 45
15.(15) Werder Bremen II
36 12 9 15 -
4 49-53 45
16.(15) Fortuna Düsseldorf
36 13 3 20 -
6 46-52 42
17.(17) Lüneburger SK
36 9 6 21 -
21 52-73 33
18.(18) Borussia Dortmund II 36
6 12 18 - 19 36-55
30
19.(19) Berliner TC Borussia 36
6 5 25 - 47
33-80 23
| Sachsen Leipzig - SV Wilhelmshaven im Spiegel der Presse | Erzgebirge Aue - Borussia Dortmund (Amateure) im Spiegel der Presse | Berliner TC Borussia - Dresdner SC im Spiegel der Presse |
| MDR-Online
vom 9.6.01: Sachsen sportlich gerettet
Sportlich hat der FC Sachsen den Klassenerhalt gesichert, doch sorgten andere Nachrichten für Entsetzen im Stadion. Nach Spielende verkündete Präsidium und Verwaltungsausschuss, dass sich die Kinowelt AG nicht in der Lage sieht, die benötigte Bankbürgschaft für den FC Sachsen beim DFB zu hinterlegen. Damit ist der Verbleib der Sachsen in der Regionalliga unsicher. Sportlich gelang es den Leutzschern nicht eine mehrmalige Führung zu behaupten. Die Sachsen übernahmen von Beginn an die Initiative. Bereits in den ersten fünf Minuten gab es mehrere Torchancen, die aber nicht genutzt wurden. Nach Ecke von Poviser verwandelte Höche per Kopf zum 1:0. Ein Abwehrfehler von Poviser nutzte Ivanauskas, der mit einem 16 Meter-Schuss ausgleichen konnte. Ein Pfostenschuss von Härtel läutete die abermalige Führung der Gastgeber ein. Schmidt schob den Abpraller zum 2:1 ein. Nach groben Abwehrfehlern kamen die Gäste wieder ins Spiel zurück. Nach dem 3:3 musste Twardzig mehrfach das Remis retten. Sportlich ist Sachsen Leipzig damit gerettet, wie es finanziell geschafft werden soll, ist noch unklar. Leipziger Volkszeitung vom 11.6.01: FC Sachsen und 1. FC Magdeburg: Alles umsonst? Lizenzprobleme überschatten sportliche Erfolge Leipzig. Dem ostdeutschen Fußball droht ein weiterer großer Rückschlag. Die Sportwelt, Tochter der Kinowelt-AG des Münchner Medien-Unternehmers Michael Kölmel, hat am Wochenende - wie von unserer Zeitung bereits angekündigt - die Zusammenarbeit mit mehreren Vereinen aufgekündigt. Betroffen sind auch der FC Sachsen und der 1. FC Magdeburg. Der FC Sachsen beendete die Regionalliga-Saison nach dem 3:3 gegen Wilhelmshaven zwar auf einem Nichtabstiegsplatz, muss durch den Rückzug der Sportwelt aber bis morgen eine Bankbürgschaft in Höhe von 5,9 Millionen Mark aufbringen, um beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Lizenz für die neue Saison zu erhalten. Der 1.FC Magdeburg hatte am Sonnabend das Relegations-Rückspiel um den Aufstieg in die Regionalliga gegen den BFC Dynamo 5:2 gewonnen. Die Elbestädter feierten bereits den Aufstieg, müssen aber gleichfalls damit rechnen, für die dritte Liga nicht zugelassen zu werden. Ihnen wird durch die Sportwelt eine Bürgschaft über 3,5 Millionen Mark verwehrt. Sollte der 1.FC Magdeburg die Bürgschaft nicht aufbringen und auch der BFC Dynamo die Lizenzbedingungen nicht erfüllen, könnten neue Relegationsspiele zwischen den Zweiten der Oberligen, dem VfB Leipzig und den Hertha-Amateuren, angesetzt werden. Als Gründe für ihr Verhalten gibt die Sportwelt "fehlende wirtschaftliche Zukunft" der Vereine an. "Deshalb werden wir unter den gegebenen Voraussetzungen keine weiteren Mittel investieren und auch nicht die Bürgschaft stellen", erklärte Sportwelt-Geschäftsführer Heinrich Brands. Beim FC Sachsen und im Leipziger Rathaus rief die Nachricht große Betroffenheit hervor. Sachsen-Präsident Thomas Till sprach von einer "Hinrichtung". Holger Tschense, Leipziger Sportbeigordneter, will Michael Kölmel zum Umdenken bewegen. "Der FC Sachsen ist ein Sonderfall", so Tschense, "schließlich will Herr Kölmel das neue Zentralstadion betreiben. Das geht um so besser, je voller es ist." |
MDR-Online
vom 9.6.01: Aue mit Sieg in die Ferien
Mit einem überzeugenden Erfolg haben sich die Erzgebirgler von ihrem eigenem Publikum verabschiedet. Dabei vergaben die Gäste aus Dortmund die erste gute Chance, als Gambo mit einem Kopfball knapp scheiterte. Danach wurde Aue stärker, wobei Kirsten gleich die erste Chance zur Führung der Gastgeber verwandelte. Heidrich flankte und der Stürmer traf aus Nahdistanz. Postwendend hätten die Gäste ausgleichen können, als Bugri frei auf den Torwart der Erzgebirgler zulief. Seinen Heber konnte Kischko aber erreichen. Jetzt wurde der Druck der Gastgeber größer. Kunze (21.) schob, frei vor Dortmunds Torhüter Kuschmann auftauchend, den Ball am Tor vorbei. Eine Minute später machte es Boban besser. Aus 16 Metern zog er ab, das Leder schlug unhaltbar im rechten oberen Eck des Dortmunder Kastens ein. Danach reduzierten sich die Gäste selbst, zunächst sah Gambo (35.) nach Reklamieren die Gelb/Rote Karte, danach durfte Batista (37.) nach grobem Foul an Tautenhahn vorzeitig duschen gehen. Nach der Pause konnte sich Aues Torwart Kischko auszeichnen, als er einen Foulelfmeter von Mehnert hielt. Aue vergab klarste Chancen, so scheiterten Kirsten (80.) und Petrick (74.) freistehend. Freie Presse vom 11.6.01: Aue: Lustloser Auftritt schlägt Fans auf den Magen Fußball-Regionalliga: FC Erzgebirge besiegt Dortmund 2:1 - Kischko hält Elfmeter So rechte Stimmung wollte nach dem 2:1 (2:0)-Erfolg des FC Erzgebirge Aue gegen die Amateure von Borussia Dortmund nicht aufkommen. Bei Freibier und Roster sollte der gute Saisonabschluss - Platz 7 in der Fußball-Regionalliga Nord und der Triumph im Sachsenpokal - gefeiert werden. Doch vor allem die zweiten 45 Minuten hatten wohl mächtig auf den Magen geschlagen. "Da haben wir eindrucksvoll nachgewiesen, dass alle urlaubsreif sind", kommentierte FCE-Trainer Gerd Schädlich den Auftritt seiner Elf in Halbzeit zwei. Lustlos spulte sie ihr Pensum herunter - doch im Gegensatz zur Vorwoche in Bremen blieb der schwache Auftritt unbestraft. Dabei waren die Gastgeber numerisch überlegen. Schiedsrichter Mike Otte (Damme) schickte innerhalb von 100 Sekunden zunächst Baskiru Gambo (36.) wegen Reklamierens und Everaldo Batista (38.), der von hinten in Udo Tautenhahn’s Beine gegrätscht war, vom Rasen. Zu diesem Zeitpunkt führte Aue bereits 2:0. Matthias Heidrich nutzte in der 13. Minute einen Fehler von Bastian Pinske und flankte von rechts vors Dortmunder Tor. Dort stand Jörg Kirsten, der aus Nah- distanz zur Führung einköpfte. 11 Minuten später schnappte sich Tonci Boban den Ball, ließ 3 Spieler aussteigen und sorgte mit einem schönen Linksschuss aus 10 Metern ins rechte Dreiangel für das 2:0. Die 2200 treuen Fans, die sich nun auf ein Schützenfest freuten, wurden enttäuscht. Denn nach der Pause verkörperte der FCE "nur noch Kreisklasse", wie es Boban nach der Partie bezeichnete. Nicht Aue, sondern Dortmund sorgte für Torgefahr. In der 54. Minute blieb Maik Kischko stehen, statt durchzulaufen, und Tautenhahn kam gegen Andreas Gensler einen Schritt zu spät. Die Folge: Rote Karte für den Kapitän des FCE und Foulelfmeter. Doch der Keeper bügelte seinen Lapsus wieder aus und hielt den Schuss von Björn Mehnert ins rechte untere Eck sicher. Auch in der 68. Minute war Kischko auf dem Posten, als er einen Schuss von Francis Bugri mit dem Fuß abwehrte. Gegen den Kopfball von Deniz Sahin war er allerdings ohne Chance (76.). Auf Auer Seite gab es nur 2 nennenswerte Gelegenheiten. In der 75. Minute lief der eingewechselte Michel Petrick allein aufs Gästetor zu, doch sein Pass zu Kirsten landete in der Armen des Torhüters. Und auch der einstige Auer Torschütze vom Dienst stand kurz vor dem Ende allein vor Alex Kusch-mann. Doch statt zu schießen, spielte Kirsten auf Heidler ab - allerdings viel zu ungenau. "Es war eine reine Kopfsache - wie so oft in dieser Saison. Jeder hat sich auf den anderen verlassen. Vielleicht hat der eine oder andere ja auch schon Urlaubscocktails gemischt", meinte Boban nach dem Schlusspfiff. Der Kroate ging am Sonnabend übrigens nicht von einem Wechsel zum SV Babelsberg aus. "Ich habe in Aue noch ein Jahr Vertrag plus Option für ein weiteres Jahr", betonte der 29-Jährige, der in der Nacht mit der Familie in die Heimat fuhr. "Ich muss einige Dinge klären, damit ich vom Armeedienst befreit werde. Sonst kann es passieren, dass ich gar nicht mehr in Deutschland Fußball spiele", wollte am Sonnabend die richtige (Urlaubs-)Stimmung bei Boban nicht aufkommen. Freie Presse vom 11.6.01: Traditionsvereine vor dem Aus Fußball: Nach Sportwelt-Rückzieher große Finanzlöcher in Leipzig und Magdeburg Leipzig. Super-Gau in der Fußball-Regionalliga: Weil Mega-Sponsor Sportwelt keine Bürgschaften in Millionenhöhe leisten kann, droht Traditionsvereinen wie Rot-Weiß Essen und Sachsen Leipzig nach dem sportlichen Klassenerhalt der finanzielle Kollaps. Bayern-Schreck 1. FC Magdeburg kann womöglich sein Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen. Zweitliga-Absteiger SSV Ulm und der sportliche Drittliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf sind ebenfalls von der Insolvenz bedroht. Wer am Ende aus der Drittklassigkeit absteigt, bleibt deshalb nach dem sportlichen Saisonende (noch) völlig offen. Bis Dienstag (24.00 Uhr) müssen alle Lizenzunterlagen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) vorliegen. "Es war eine Hinrichtung", schilderte Sachsen Leipzigs Präsident Thomas Till die Lage, nachdem er die Hiobsbotschaft aus dem Sportwelt-Lager wenige Stunden vor dem letzten Saisonspiel erhalten hatte. Magdeburgs Präsident Lutz Trümper erhielt den Anruf am Abend vor dem Aufstiegs-Endspiel. "Geschäftsführer Brands teilte nur lapidar mit, dass die Sportwelt die geforderte Bürgschaft nicht schultern könne." Schon seit Wochen hatten sich hartnäckig Gerüchte gehalten, wonach sich Sportwelt aufgrund der offenbar prekären finanziellen Situation des Mutter-Unternehmens Kinowelt von den "unrentablen" Drittligisten im Sponsoring-Pool trennen wolle. Zweitliga-Aufsteiger Union Berlin hatte erst in letzter Minute die für die Lizenz fehlende Zusage über 3,6 Millionen Mark erhalten. Magdeburg fehlen nun die bis zum Wochenende sicher geglaubten 4 Millionen Mark, den Leipziger Sachsen gar 5,5 Millionen. Essen, das den sportlichen Klassenerhalt in letzter Minute durch ein 3:2 in Braunschweig geschafft hatte, muss eine Lücke von 3,5 Millionen Mark stopfen. Mit dem Zwangsabstieg hat RWE Erfahrung. Dem Team war bereits 1991 und 1994 jeweils die Zweitliga-Lizenz entzogen worden. Während die leidgeprüften Fans von Essen am Sonnabend genauso feierten, wie die in Leipzig und Magdeburg, begann hinter den Kulissen die verzweifelte Last-Minute-Jagd nach den Millionen. Leipzigs Verantwortliche gaben die bekannte Durchhalte-Parole aus, das Unmögliche möglich machen zu wollen. |
MDR-Online
vom 9.6.01: Dresdner SC glanzlos
Der Dresdner SC hat beim Tabellenschlusslicht TeBe Berlin eine glanzlose Partie geliefert. Der von den Dresdner im Vorfeld versprochene Siegeswille war nicht im Ansatz zu spüren. Im Gegenteil, die Sachsen wurden von einer verstärkten Jugendmannschaft der Berliner regelrecht vorgeführt. Pech allerdings für TeBe: Durch ein Eigentor verschenkten sie den verdienten Sieg. Nach einem trägen Beginn auf beiden Seiten ging TeBe in der 18. Minute durch Jovanovic in Führung. Der Ex-Dresdner Hauswald hatte dann nach zwei brillianten Solos die höhere Führung auf dem Fuß, scheitere aber immer im Abschluss. Bei den Dresdner gab es in der ersten Hälfte zwei Minichancen. In der 20. Minute semmelte Hoßmang einen Freistoß aufs Tor, Keeper Renno leitete aber den Ball vorbei. Vier Minuten später hatte R. Schmidt die Chance zum Ausgleich, er zeigte aber Schwächen im Abschluß und verzog gnadenlos. Die zweite Hälfte begann ähnlich schwach auf beiden Seiten. In der 56. Minute hätte Dresden per Foulelfmeter den Ausgleich aus eigener Kraft schaffen können. Maglica traf allerdings nur den Pfosten. Der Pechvogel des Tages ist und bleibt aber Kraljevic. Völlig unbedroht köpft er in der 86. Minute den Ball anstatt ins Seitenaus an den Innenpfosten und von dort trudelt dieser unhaltbar ins eigene Tor. Sächsische Zeitung vom 11.6.01: Trainer Kreische stinksauer Elbestädter mit Sommernachtsfußball: 1:1 bei Schlusslicht TeBe / Maglica verschießt Elfmeter Mit einem mageren 1:1 beim Absteiger Tennis Borussia Berlin sicherte sich der Dresdner SC Fußball 98 am letzten Spieltag den angestrebten einstelligen Tabellenplatz in der Regionalliga Nord. Die Geste sprach Bände und sagte alles über die Leistung des DSC aus. Obwohl seine Mannschaft Sekunden vor dem Ende den Rückstand egalisierte, winkte Trainer Hans-Jürgen Kreische nach dem Schlusspfiff ab und ging sichtlich verärgert schnurstracks in die Kabine. "Das war Sommernachtsfußball", wetterte er später, "mit vier, fünf Spielern kann man nicht gewinnen. TeBe hat uns diesen Punkt noch großzügig geschenkt." Kreische spielte damit auf die 89. Minute an, als der Verteidiger der Hausherren Kraljevic den Ball unbedrängt an seinen verdutzten Keeper Renno vorbei ins eigene Tor köpfte. Dass die Dresdner zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch die Möglichkeit auf eine Remis hatten, verdankten sie allein der Tatsache, dass der Tabellenletzte viele seiner gut angelegten Konter nicht zu einer deutlich höheren Führung nutzte. Die einzige Sturmspitze der Berliner Jovanovic und der kleine Mittelfeldspieler Martin Hauswald versetzten die gesamte Defensivabteilung um Libero Hoßmang ein ums andere Mal, scheiterten aber entweder an Groß (30., 62) am Pfosten (50.) oder an mangelnder Schussgenauigkeit ( 40.,54., 81.). Und was hatte der DSC zu bieten? Nicht viel. Vor der Pause liefen sämtliche Angriffsversuche über die linke Seite, wo der emsige Lucic zusammen mit R. Schmidt für einige gute Szenen sorgten. Doch mehr als ein abgefälschter Freistoß von Kapitän Hoßmang, der an den Pfosten landete, sprang nicht heraus (21.). Zu viele Akteure (Maglica, Ratke, Beuchel) spulten mit mäßigen Engagement ihr Pensum herunter, andere waren sogar Totalausfälle (Milde, Ernst). Nach dem Wechsel sorgte Lau für etwas mehr Gefahr im DCS-Sturm. Als Beuchel bei dem Versuch eines Nachschusses (Maglica scheiterte volley aus 15 Meter an Renno) von Benschneider gefoult wurden war, entschied der gute Schiri Schriever auf Strafstoß. Wiederum Maglica konnte die riesige Ausgleichchance nicht nutzten, traf nur den rechten Pfosten (57.). Als dann Hoßmang in der 86. Minute an Rennos Fußabwehr scheiterte und Lucic eine Minute später nach einer Rangelei mit Walle den Platz verlassen musste, schien die Niederlage besiegelt. Das kuriose Eigentor kurz vor dem Abpfiff und die Resultate der direkten Konkurrenten sorgten schließlich doch noch dafür, dass der DSC am Ende den von Trainer Kreische geforderten einstelligen Tabellenplatz erreichte. Verdient hatte er es nach diesen neunzig Minuten nicht. Am Rande der Partie sickerte durch, dass Martin Hauswald (früher FV Dresden-Nord) vom Dresdner SC ein Angebot vorliegen hat. Auch BFC-Angreifer Denis Koslov (29 Treffer in der Oberliga Nord) soll ein Thema sein. Sächsische Zeitung vom 11.6.01: Wer steigt nun ab? Rückzug von Kinowelt Leipzig. Während nach Union Berlin auch der SV Babelsberg am letzten Spieltag der Regionalliga Nord den Aufstieg in die zweite Liga perfekt machte, ist die Abstiegsfrage vorerst ungeklärt. Die Lizenzerteilung bei den sportlich geretteten FC Sachsen Leipzig (3:3 gegen SV Wilhelmshaven) und Rot-Weiß Essen (3:2 in Braunschweig) ist offen. Vermarktungspartner Kinowelt hatte am Freitag verkündet, die vom DFB bis kommenden Dienstag geforderten Bankbürgschaften in Millionenhöhe nicht zu hinterlegen. In diesem Fall würde ihnen keine Spielgenehmigung für die Regionalliga erteilt und der Zwangsabstieg besiegelt. Die sportlich abgestiegenen Amateure von Werder Bremen und der Lüneburger SK wären dann die Nachrücker. Ohne Hoffnung auf Rettung sind hingegen die künftigen Oberligisten Tennis Borussia, Borussia Dortmund/Am. und Fortuna Düsseldorf. |
1.( 1) 1.FC Union Berlin
35 20 10 5 + 35
58-23 70
2.( 2) SV 03 Babelsberg Potsdam 35 18
11 6 + 15 56-41
65
3.( 4) Fortuna Köln
35 18 8 9 +
17 56-39 62
4.( 3) Preußen Münster
36 17 10 9 + 16
66-50 61
5.( 5) VfB Lübeck
35 17 8 10 + 25
68-43 59
6.( 6) SC Verl
35 15 9 11 +
7 51-44 54
7.( 7) Erzgebirge Aue
35 15 6 14 - 10
37-47 51
8.( 8) Eintracht Braunschweig 35
13 10 12 + 13 53-40
49
9.(12) Dresdner SC
35 13 9 13 -
3 37-40 48
10.( 9) Krefelder FC Uerdingen 35
14 6 15 - 8
50-58 48
11.(10) SV Wilhelmshaven
35 12 11 12
0 52-52 47
12.(11) Wattenscheid 09 Bochum 35
12 11 12 - 1
63-64 47
13.(13) Sachsen Leipzig
35 11 11 13 - 1
39-40 44
14.(14) Rot-Weiß Essen
35 12 8 15 - 10
42-52 44
15.(15) Fortuna Düsseldorf
35 13 3 19 -
5 46-51 42
15.(16) Werder Bremen II
35 11 9 15 -
5 46-51 42
17.(17) Lüneburger SK
35 9 6 20 -
20 52-72 33
18.(18) Borussia Dortmund II 35
6 12 17 - 18 35-53
30
19.(19) Berliner TC Borussia 35
6 4 25 - 47
32-79 22
| Borussia Dortmund (Amateure) - Sachsen Leipzig im Spiegel der Presse | Werder Bremen (Amateure) - Erzgebirge Aue im Spiegel der Presse | Dresdner SC - Wattenscheid 09 Bochum im Spiegel der Presse |
| MDR-Online
vom 3.6.01: Sachsen vergiebt wichtigen Sieg
Trotz starker Unterstützung im Rücken hat sich der FC Sachsen Leipzig kaum Luft im Abstiegskampf verschafft. Die Leutzscher brauchten eine Viertelstunde, um ins Spiel zu kommen. Die erste Chance vergab Schmidt per Kopf. Als Georgiev (20.) von der Strafraumgrenze abzog, fehlten nur Zentimeter zur Führung der Sachsen. Die besorgte Klee, der bei einem Schuss aus dem Gewühl von Georgiev dem Ball die entscheidende Wendung gab. In der zweiten Halbzeit ein unerklärlicher Einbruch des FC Sachsen, der zuvor die Partie kontrollierte. Die Amateure des BVB erspielten sich zwar kaum Chancen, dennoch wirkten sie immer gefährlich. Mitten in die Anfeuerung durch zahlreiche FCS-Fans fiel der Ausgleich. Der eingewechselte Gambow nutzte eine unübersichtliche Situation im Sachsen-Strafraum. Unerklärlicher Einbruch in der zweiten Hälfte Völig unerklärlich, dass man so ein Spiel in der zweiten Halbzeit noch aus der Hand gibt, zeigte sich Sachsentrainer Raab von seiner Mannschaft enttäuscht. In der ersten Hälfte sah er ein spielerisches Übergewicht bei den Sachsen, die es leider nicht verstanden, die Führung auszubauen. Positiv ist, dass die Leutzscher mit einem Erfolg am letzten Spieltag den Klassenerhalt selbst perfekt machen können. Leipziger Volkszeitung vom 5.6.01: FC Sachsen zittert nach 1:1 weiter um Klassenerhalt Gute erste, miserable zweite Halbzeit beim Leutzscher Remis in Dortmund Dortmund. Unter dem Eindruck der zweiten Halbzeit im Stadion "Rote Erde" bleibt festzuhalten:Dieser FC Sachsen zittert zu Recht weiter um den Klassenerhalt. "Was wir nach dem Wechsel gezeigt haben, ist mir absolut schleierhaft", ärgert sich Coach Jürgen Raab nach dem 1:1 in Dortmund. "Jetzt müssen wir gegen Wilhelmshaven alles klar machen." Alles klar wäre wohl bei einem Remis. Sollte gelingen, der SVW absolviert in Leutzsch eine Art Alkohol-Verdunstungspartie, fliegt direkt aus Ibiza ein. "Die werden braun gebrannt und gelockert bei uns auflaufen", warnte Profi Andy Schiemann. Gedanken an gebräunte und wie auch immer gelaunte Fußballer hätten sich Schiemann & Co. ersparen können. Düsseldorf lag gegen Köln früh 0:2 zurück, man selbst beim BVB1:0 in Führung, dazu ein Gegner, der null Gefahr ausstrahlte. Die Zeichen standen auf Klassenerhalt. "Alles unter Kontrolle", wertete Raab 45 Minuten, in denen Keeper René Twardzik nur einmal gegen den schnellen Batista eingreifen musste. Mehr und bessere Chancen erarbeiteten sich die Gäste. Beispiele: Schmidt lässt eine Jiri-Poviser-Ecke über den Scheitel gleiten - knapp vorbei (17.). Dann senkt sich ein Volleyschuss von Bobby Georgiev Zentimeter neben den linken Pfosten. Kurios:Piet Schönberg flankt, Mike Lünsmann köpft, der Ball springt von einem Abwehrbein an den Innenpfosten und von dort in hohem Bogen direkt auf Jens Härtels Schädel. Der Libero schraubt sich hoch, jubiliert wohl innerlich, und setzt das Leder ans Außennetz (30.). Lünsmann: "Den muss erst ich machen und dann der Jens." Keiner machte ihn. Über die Verantwortlichkeiten beim 1:0 (32.) gingen die Meinungen auseinander. Einige sahen in Georgiev den Torschützen. Andere in Carsten Klee, der den harmlosen Schuss seines Kollegen abgefälscht hatte. Klee wusste offensichtlich nicht so recht, wie ihm geschah. Jedenfalls sprintete er nach dem "Bauchschuss" in die Fankurve, wo nach ergiebigen Regengüssen aber nur noch zwei Gestalten kauerten. Der Rest der 300 Anhänger befand sich vis a vis unterm Stadiondach ... Was in der Halbzeit passierte, ist nicht überliefert. Wahrscheinlich hat Raab empfohlen, dort anzufangen, wo man aufgehört hatte. Konzentriert, laufstark, einsatzfreudig. Daraus wurde nichts. Der BVB kam auf und durch Batista und Gambo zu glänzenden Möglichkeiten. Sachsen-Boss Thomas Till zog eine Zigarette nach der anderen durch, musste zwischenzeitlich Wasser lassen gehen. Dortmunds Druck ließ nicht nach. Leipzig bettelte ums 1:1 und wurde durch Gambo (74.) erhört. "Da muss René im Tor bleiben", kritisierte Raab. "Den Kullerball stoppt er auf der Linie." Twardzik machte zwei, drei Schritt nach vorne, wollte "die kurze Ecke zumachen". Das alles und das nächtliche (!) Auslaufen der FCS-Profis ging Gerd Achterberg durch die Lappen, der Rückflug aus Miami hatte sich verzögert. Zurück in Leipzig legte der beim Vermarkter in Ungnade gefallene Sachsen-Manager Wert auf diese Feststellung:Eine Sportwelt-Abfindungsofferte "gibt es nicht", ergo werde er seinen Vertrag bis 30. Juni 2003 erfüllen. "Ich soll mir überlegen, zu welchen Konditionen ich gehe. Aber ich will gar nicht gehen." Sportwelt-Chef Dr. Brands: "Wir befinden uns in Gesprächen. Das ist nichts für die Öffentlichkeit." |
MDR-Online
vom 3.6.01: Aue enttäuscht ersatzgeschwächt
Mit einer enttäuschenden Auswärtsniederlage hat Erzgebirge Aue keine Schützenhilfe für die abstiegsbedrohten Sachsen leisten können. In der ersten Halbzeit sahen die wenigen Besucher ein verteiltes Spiel. Bremer Pech bei einem Schuss von Nouri (20.), den Grund auf der Linie rettete. Nach dem Wechsel bemühten sich die Erzgebirgler und hatten mit einem Fallrückzieher durch Kirsten (63.) die spektakulärste Chance. Nach der Bremer Führung durch Rolfes, der aus fünf Metern traf, konnte Schröer einen Lattenabpraller zum Endstand verwandeln. |
MDR-Online
vom 3.6.01: DSC hat es geschafft
Mit einem Pflichtsieg hat sich der Dresdner SC den Klassenerhalt gesichert. Ein abgefälschter Distanzschuss aus 25 Metern sorgte für die Spielentscheidung. Beide Mannschaften begannen gefällig, wobei man den starken Dresdnern die Bedeutung des Spieles anmerkte. Braunschweig, schon gerettet, spielte mit, ohne sich zu verausgaben. In der zweiten Hälft das gleiche Bild, Dresden drückend überlegen vergab gleich fünf hundertprozentige Chancen. Milde schaffte gar das Kunststück, den Ball am leeren Tor vorbeizuschießen. Sächsische Zeitung vom 5.6.01: Die Klasse gehalten Kreische-Elf gewinnt 1:0 gegen Braunschweig / Gerüchte um Torsten Gütschow Der Dresdner SC Fußball 98 bleibt, zumindest aus sportlicher Sicht, drittklassig. Am vorletzten Spieltag realisierte die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Kreische das Saison-Minimalziel. Eintracht Braunschweig wurde im letzten Heimspiel mit 1:0 bezwungen. "Meine Mannschaft hat Moral bewiesen. Es ging um viel, da war es klar, dass es eine Zitterpartie wird", atmete "Hansi" Kreische tief durch. Der DSC-Trainer rückte vor allem durch die katastrophale Chancenverwertung seiner Schützlinge an den Rand des Herzinfarkts. Allein Rocco Milde vergab im zweiten Abschnitt drei "Riesen". Nachdem er sich glänzend durchgesetzt hatte, schoss er Braunschweigs Abwehrspieler Grzeskowiak an (54.). Vier Minuten später jagte er die Lederkugel über das leere Eintracht-Gehäuse und schließlich köpfte er das Leder Braunschweigs Torhüter Zimmermann in die Arme (76.). "Es wäre Quatsch, auf Rocco herumzureiten. Wir gewinnen und verlieren zusammen. Die Abwehr stand diesmal sicher, da reichte das eine Tor für uns", zog Kapitän Thomas Hoßmang ein zufriedenes Fazit. So zitterten sich die zeitweise klar überlegenen Dresdner bis zum Schlusspfiff. Kurz bevor der ertönte, tauchte Braunschweigs Kapitän Eigner vor dem DSC-Tor auf, köpfte aber unbedrängt knapp vorbei. Eigner war ohne Zweifel der "tragische Held" im Steyer-Stadion. In der 20. Minute hatte er eine scharfe Eingabe (oder sollte es ein Schuss werden?) von Ronny Ernst ins eigene Tor abgefälscht. "Mir ist es egal, wie die drei Punkte zustande kamen, Hauptsache wir haben sie", sagte Manager Chris Waschke. Und nicht nur er wirkte kurz nach dem Abpfiff der nervenaufreibenden Partie um einige Jahre gealtert. Nicht wenige der knapp 1 500 Zuschauer vermissten in dieser Saison einen richtigen Torjäger in den Reihen der Dresdner. Dabei haben die DSC-Kicker das beste Beispiel leibhaftig jeden Trainingstag vor sich: Hans-Jürgen Kreische. Der ehemalige Auswahlspieler und vierfache DDR-Oberliga-Torschützenkönig weiß, dass er mit Hendryk Lau eigentlich einen Mann mit Torriecher im Aufgebot hat. "Wir werden diese Saison auswerten. Mit diesem Kader müssen wir weiter oben mitspielen", brachte es Hoßmang auf den Punkt. Gerüchte, wonach der bereits 38-jährige Torsten Gütschow in der kommenden Saison für den DSC auf Torejagd gehen soll, wollte kein Offizieller des Vereins bestätigen. Zumindest Hans-Jürgen Kreische konnte sich erinnern: "Der Name fiel schon mal." Mehr wollte oder konnte er zu dieser Personalie nicht sagen. |
1.( 1) 1.FC Union Berlin
34 20 10 4 + 36
57-21 70
2.( 2) SV 03 Babelsberg Potsdam 34 17
11 6 + 14 53-39
62
3.( 3) Preußen Münster
35 17 10 8 + 17
64-47 61
4.( 5) VfB Lübeck
35 17 8 10 + 25
68-43 59
5.( 4) Fortuna Köln
34 17 8 9 +
16 54-38 59
6.( 7) SC Verl
34 14 9 11 +
6 49-43 51
7.( 8) Erzgebirge Aue
34 15 6 13 -
8 37-45 51
8.( 6) Eintracht Braunschweig 34
13 10 11 + 14 53-39
49
9.( 9) Krefelder FC Uerdingen 34
14 5 15 - 8
49-57 47
10.(12) SV Wilhelmshaven
34 12 10 12
0 50-50 46
11.(11) Wattenscheid 09 Bochum 34
12 10 12 - 1
62-63 46
12.(10) Dresdner SC
34 12 9 13 -
4 36-40 45
13.(15) Sachsen Leipzig
34 11 10 13 - 1
38-39 43
14.(13) Rot-Weiß Essen
34 12 7 15 - 10
41-51 43
15.(14) Fortuna Düsseldorf
34 13 3 18 -
4 45-49 42
16.(16) Werder Bremen II
34 10 9 15 -
7 44-51 39
17.(17) Lüneburger SK
34 9 5 20 -
20 51-71 32
18.(18) Borussia Dortmund II 34
6 11 17 - 18 34-52
29
19.(19) Berliner TC Borussia 34
6 3 25 - 47
30-77 21
| Sachsen Leipzig - Werder Bremen (Amateure) im Spiegel der Presse | Erzgebirge Aue - Fortuna Düsseldorf im Spiegel der Presse | Wattenscheid 09 Bochum - Dresdner SC im Spiegel der Presse |
| MDR-Online
vom 26.5.01: Befreiungsschlag: FC Sachsen gewinnt Sechs-Punkte-Spiel
Mit einem am Ende verdienten 1:0-Erfolg gegen die Werder-Amateure hat sich der FC Sachsen alle Chancen auf den Regionalligaverbleib erhalten. Zunächst zeigten die Leutzscher zwar das engagiertere Spiel, doch vor dem Werder-Tor lief kaum was zusammen. Der FCS spielte ideenlos und unpräzise, die wenigen Chancen wurden unkonzentriert vergeben. Nach dem Wechsel hatten die Sachsen dann viel Glück; erst bügelte Twardzik gegen Spasskov einen Schmidt-Patzer aus, dann holte Goshew einen Rolfes-Kopfball von der Linie. Werder war in dieser Phase mindestens gleichwertig. Doch die Sachsen steckten nicht auf und erhöhten in den letzten 20 Minuten nochmal den Druck. Das "goldene Tor" entsprang dann jedoch eher einem Zufall - eine Flanke des unter Bonew ausgemusterten Schönberg segelte über Freund und Feind hinweg ins Bremer Tor. Schiemann hatte dann in der 87. noch eine Einschusschance, die Gäste setzten kurz vor Abpfiff noch einen Ball auf die Latte - dann war Schluss und Leutzsch jubelte. Leipziger Volkszeitung vom 28.5.01: 1:0 - Dieses Abstiegsspiel war nichts für schwache Nerven Leipzig. Monatelang fristete Piet Schönberg sein Fußballer-Dasein im Lazarett, danach in der Landesliga-Elf des FCSachsen. Seit dem Spiel gegen die Amateure von Werder Bremen ist er drauf und dran, sich in den Annalen wichtiger Ereignisse dieser Saison zu verewigen. Denn Schönberg schaffte es, mit seiner Eingabe die Leipziger auf Regionalliga-Kurs zu halten. Zehn Minuten vor Schluss fasste er sich ein Herz und flankte aus 20 Metern auf den im Strafraum lauernden Klee. Der duckte reaktionsschnell ab, so dass der Ball ins entlegene Toreck trudeln konnte. Das quälende Warten auf den Torschrei war vorbei, mehr als 6000 Fans gerieten aus dem Häuschen und umjubelten den Mann mit der hohen Stirn. "Er hat ordentlich trainiert, also habe ich ihn gebracht", entschuldigte sich Trainer Jürgen Raab fast, dass er dem Ex-Erfurter eine Chance gab. Die kam nämlich, als bei Borislav Georgiev die Trainingsverletzung (Bänderzerrung) vom Freitag wieder aufbrach, er noch vor der Pause raus musste (43.). Bis dahin zweifelten nur wenige am Heimerfolg. Aber die Gäste konnten immer stärker werden, spielten ihre Schnelligkeit wiederholt aus und ließen so manchen aus den Reihen der Gastgeber ziemlich alt aussehen. Die Abwehr - ansonsten eine feste Größe - hatte große Mühe, sich der Konterattacken zu erwehren. Und wenn der dribbelstarke Senegalese Blaise Mamoum (56., 73., 78.) besser gezielt hätte ... Doch da gab es ja den Klassemann zwischen den Leipziger Pfosten: René Twardzik flog, fing und beseitigte alles, was nach Gefahr aussah. "Er war mit am Gegentor in Düsseldorf beteiligt, heute machte er das wieder wett", stimmte Trainer Raab in das Lob für seinen Keeper ein. "Twardzik hat uns in der zweiten Hälfte im Spiel gelassen." Raab stellte Mehmet Dragusha neben Klee und Mike Lünsmann in den Angriff. Das schien sich anfangs bezahlt zu machen, da Klee öfters auf die Flügel auswich und flanken konnte. Aber Dragusha (11.) und Lünsmann (33./jeweils per Kopf) machten zu wenig daraus. Auffällig auch, dass die Gastgeber aus vier Freistößen (jeweils 20 Meter vor dem Tor) überhaupt nichts zu Stande brachten. Bremens Torkonto hätten Tim Borowski (15., 64.), Alexej Spasskov (22., 47.,) oder Alexander Nouri (81., Querlatte) aufbessern können. So aber stehen die Amateure des Bundesligisten mit leeren Händen da. Sie bleiben auf einem Abstiegsrang, der FC Sachsen entfernte sich aus dieser Region. Auch dank der Auer Schützenhilfe (2:0-Sieg gegen Düsseldorf). Aber der Abstand ist sehr knapp - und noch sind zwei Spieltage zu absolvieren. Nichts für schwache Nerven, wie auch dieses vorletzte Heimspiel der Saison. "Die glücklichere Mannschaft hat gewonnen, nicht die bessere", gestand danach ein erleichterter Jürgen Raab. |
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vom 26.5.01: Aue verdienter Sieger gegen Düsseldorf
Obwohl es für die Auer gegen Düsseldorf um nichts mehr ging, lieferten sie eine ordentliche Leistung ab. Die besten Möglichkeiten in der ersten Hälfte hatte für die Gastgeber Pagels, der in der 30. Minute nach Vorarbeit von Müller knapp verzog und kurz darauf aus 18 Metern nur die Querlatte traf. Müller gelang kurz vor der Pause die verdiente Führung. Fortuna war nur bei wenigen Standards gefährlich. Nach dem Wechsel verteiltes Spiel, kein Team riss Bäume aus. In der Schlussphase kam dann jedoch Hektik auf: Fortunas Weidemann musste nach einer Notbremse vom Platz, dann traf Tomoski nach schönem Solo zum Endstand. Freie Presse vom 28.5.01: Auer leisten sächsische Schützenhilfe FC Erzgebirge feiert verdientes 2:0 über Fortuna Düsseldorf - Pagels mit starker Leistung - Rot für Weidemann Aue. Auf den FC Erzgebirge ist Verlass. Mit dem 2:0 (1:0)-Erfolg über Fortuna Düsseldorf kletterten die Auer in der Tabelle der Regionalliga Nord nicht nur weiter nach oben, sondern leisteten auch sächsische Schützenhilfe. Denn Leipzig bezwang die Amateure von Werder Bremen zum gleichen Zeitpunkt mit 1:0 (0:0) und rutschte damit wieder auf einen Nichtabstiegsplatz vor. „So viele Hände musste ich lange nicht schütteln. Dieses Mal lief es so, wie ich mir das wünsche“, strahlte Marian Pagels nach dem Schlusspfiff im Erzgebirgsstadion. Der 24-Jährige, der nahezu während der gesamten Saison seiner Form hinterher gelaufen war, wusste am Sonnabend vor allem in Halbzeit eins zu überzeugen. „Ich hätte ,Marianne‘ ein Tor gegönnt“, erklärte Trainer Gerd Schädlich. In der 29. Minute trickste Roman Müller mit der Hacke die Düsseldorfer Hintermannschaft aus, Pagels stand halblinks völlig frei und zog den Ball am langen Pfosten vorbei. „Sonst haue ich immer drauf. Aber das wurde vom Trainer kritisiert. Dieses Mal habe ich den Kopf hoch genommen und erst geschaut - aber es klappte trotzdem nicht“, schilderte der Angreifer die Situation. 12 Minuten später war es erneut Pagels, der ein lautes Raunen durch das mit 3000 Zuschauern eher spärlich gefüllte Stadionrund gehen ließ. Mit einem trockenen Direktschuss aus 18 Metern traf er die Querlatte. Doch kurz darauf klappte es besser. Allerdings glänzte Pagels dieses Mal als Vorbereiter. Seine Flanke unterlief Rudolf Zedi und Müller konnte völlig unbedrängt zur verdienten Führung einköpfen (42.). „Wir haben in der ersten Halbzeit mit sehr hohem Aufwand gespielt. Das war bei diesen Temperaturen nicht zu halten. Die zweiten 45 Minuten brachte mein Team taktisch klug über die Runden“, schätzte Schädlich ein. Allerdings kam das harmlose Spiel der Rot-Weißen, die vorher viermal in Folge gewonnen hatten, seiner Elf entgegen. Lange Zeit vermisste man jegliches Aufbäumen in der akut abstiegsbedrohten Fortuna-Mannschaft. Erst als der Spielstand aus Leipzig bekannt wurde, machte Düsseldorf Druck. Die größte Chance besaß Zedi, dessen Kopfball Keeper Maik Kischko aber sicher parierte (81.). In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse: Maik Kunze scheiterte freistehend an Gäste-Torhüter Mirko Bitzer (84.) und wurde dabei am Knöchel verletzt. In der Nachspielzeit zog Schiedsrichter Thomas Frank (Hannover) die Rote Karte gegen Uwe Weidemann, der den durchlaufenden Borislav Tomoski als letzter Mann von den Beinen geholt hatte. Für den endgültigen K.-o. der Düsseldorfer sorgte der Mazedonier dann in der 94. Minute, als er ein schönes Solo mit dem 2:0 abschloss. „Ein Kompliment an meine Mannschaft, die sich sehr gut gestrafft hat, obwohl es für sie um nichts mehr ging“, lobte Schädlich die vorbildliche Moral seiner Elf. Kommt Torhüter Axel Keller? Im Anschluss an die Partie unterschrieb Murat Jasarevic einen Zwei-Jahres-Vertrag. Auch Petr Grund soll für weitere zwei Jahre bleiben. Am Freitag hatte Manager Lutz Lindemann bei einem Fantreffen in Oberwiesenthal Einblick in die Personalplanung gegeben. Demnach rechnen die Auer mit Keeper Axel Keller - der einst in Chemnitz und Jena spielte und zuletzt bei 1860 München/A. unter Vertrag stand - als Kischko-Nachfolger. Die Veilchen wollen zudem zwei Stürmer und einen offensiven Mittelfeldspieler „möglichst mit Zweitligaerfahrung“ verpflichten. Als heiße Kandidaten werden Jovic, Hempel und Mason aus Jena gehandelt. |
MDR-Online
vom 26.5.01: Dresdner SC noch nicht gerettet
Der Dresdner SC hat beim Abstiegs-Konkurrenten Wattenscheid 09 0:1 verloren und steckt wieder tief im Schlamassel. Die Elbestädter erwischten den besseren Start und kamen schon nach acht Minuten durch R. Schmidt zu einer guten Chance. Doch dann zog sich der DSC zurück und die Partie plätscherte im Mittelfeld. Ein Milde-Schuss in der 43.Minute war die letzte DSC-Chance des Tages. Nach der Pause baute Dresden stark ab und konnte den jetzt leidenschaftlich spielenden Wattenscheidern nichts ent-gegensetzen. Das Tor des Tages erzielte Lintjen per Kopf nach einer Ecke (61.). Sächsische Zeitung vom 18.5.01: Kreische bleibt Optimist DSC-Trainer nach 0:1 in Wattenscheid: Wir holen die nötigen Punkte / Sturm nur laues Lüftchen Erschüttert und stumm lagen die Spieler des Regionalligisten Dresdner SC Fußball 98 auf dem Rasen. Die unnötige 0:1-Niederlage bei der SG Wattenscheid 09 bringt den DSC in akute Abstiegsgefahr. Die Sachsen mussten in der Defensive einige Umstellungen vornehmen, weil fünf Abwehrkräfte ausfielen. Es war vor allem dem souveränen Libero Thomas Hoßmang zu verdanken, dass das Handicap lange Zeit kompensiert werden konnte und die Wattenscheider Offensivbemühungen zunächst erfolglos blieben. Halil Altintop hatte vor der Pause noch die besten Gelegenheiten für die Gastgeber. Beide Male stand in Hoßmang und Thomas Schmidt ein Dresdner goldrichtig auf der Linie. Der DSC hatte sich in puncto Offensive eine vornehme Zurückhaltung auferlegt - mit einem Zähler wären die Gäste wohl zufrieden gewesen. Ronald Schmidt und Rocco Milde sorgten in Ansätzen für so etwas wie Gefahr vor dem Wattenscheider Kasten, ließen aber die nötige Kaltschnäuzigkeit im Abschluss vermissen. In der Wattenscheider Kabine muss Trainer Hannes Bongartz deutliche Worte für seine Schützlinge gefunden haben, denn die Elf aus dem Bochumer Stadtteil kam wesentlich engagierter auf den Rasen zurück. Ärgerlich für die Dresdner, dass ausgerechnet eine Standartsituation zur Schlüsselszene der Partie wurde. Sven Lintjens zirkelte eine Ecke auf das Haupt von Werner Kempkens, der zum Tor des Tages einnicken konnte. Warum der Schütze so unbedrängt in Aktion treten durfte, wusste hinterher niemand. "Da hat einfach die Zuordnung gefehlt", meinte Thomas Hoßmang. Schließlich waren die Elbestädter gezwungen, ihr Defensivkonzept über Bord zu werfen und sich ein wenig öfter zum gegnerischen Strafraum zu orientieren. Das Unterfangen misslang indes vollends, weil aus dem Mittelfeld kaum Impulse kamen. Ronald Schmidt und Ronald Hamel rieben sich in ihren Defensivaufgaben auf, von Boris Lucic, der angeschlagen raus musste, Tino Wächtler und Nikica Maglica war wenig zu sehen. Die beiden Spitzen Milde und Hendryk Lau hatten zudem gegen die Wattenscheider Verteidiger Andreas Köster und Frank Bläker einen äußerst schweren Stand und konnten den Ball am Strafraum kaum einmal behaupten. Kein Wunder, dass Milde die einzige Chance für seine Farben nach dem Wechsel hatte. Der Mittelstürmer rutschte an einer Hereingabe von Hamel knapp vorbei. Als auch Hoßmang seinen Freistoß aus zwanzig Metern in die Wolken getreten hatte, war die DSC-Niederlage besiegelt. Trainer Hans-Jürgen Kreische gratulierte dem Gegner zum fast erreichten Klassenerhalt und beklagte, dass seine Spieler nicht an die ordentliche erste Halbzeit hatten anknüpfen können. An einen möglichen Abstieg verschwendete der Fußballlehrer indes keinen Gedanken: "Ich bin sicher, dass wir die nötigen Punkte noch holen werden". Die Aufgaben gegen Braunschweig und bei Tennis Borussia Berlin scheinen wenigstens lösbar. |
1.( 1) 1.FC Union Berlin
33 19 10 4 + 35
56-21 67
2.( 2) SV 03 Babelsberg Potsdam 34 17
11 6 + 14 53-39
62
3.( 4) Preußen Münster
34 17 9 8 +
17 63-46 60
4.( 3) Fortuna Köln
33 17 7 9 +
16 53-37 58
5.( 5) VfB Lübeck
34 16 8 10 + 21
63-42 56
6.( 6) Eintracht Braunschweig 33
13 10 10 + 17 52-35
49
7.( 9) SC Verl
33 13 9 11 +
5 45-40 48
8.( 7) Erzgebirge Aue
33 14 6 13 - 10
35-45 48
9.( 8) Krefelder FC Uerdingen 33
14 5 14 - 4
48-52 47
10.(10) Dresdner SC
33 12 9 12 -
3 36-39 45
11.(11) Wattenscheid 09 Bochum 33
11 10 12 - 2
61-63 43
12.(12) SV Wilhelmshaven
33 11 10 12 - 3
46-49 43
13.(13) Rot-Weiß Essen
33 12 7 14 -
9 41-50 43
14.(15) Fortuna Düsseldorf
33 13 3 17 -
2 45-47 42
15.(14) Sachsen Leipzig
33 10 10 13 - 2
37-39 40
16.(16) Werder Bremen II
33 10 9 14 -
6 44-50 39
17.(17) Lüneburger SK
33 9 5 19 -
19 48-67 32
18.(18) Borussia Dortmund II 33
5 11 17 - 21 30-51
26
19.(19) Berliner TC Borussia 33
6 3 24 - 44
29-73 21
| Fortuna Düsseldorf - Sachsen Leipzig im Spiegel der Presse | Preußen Münster - Erzgebirge Aue im Spiegel der Presse | Dresdner SC - 1.FC Union Berlin im Spiegel der Presse |
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vom 18.5.01: FC Sachsen „vor Riesenkulisse umgefallen“
Sachsen Leipzig hat sich mit einer schlechten Auswärtsleistung wieder in Schwierigkeiten gebracht. Vor 14.000 Zuschauern spielten die Leipziger seit der 37. Minute nur gegen zehn Düsseldorfer. Allerdings war der zahlenmäßige Vorteil bereits nach 61. Minuten eigentlich wieder dahin. Der eingewechselte Dragusha „glänzte“ mit vielen Fehlpässen und hatte an der insgesamt verdienten FCS-Niederlage durchaus seine Anteile. Das Tor des Tages fiel nach einer Serie von Eckbällen, von denen Zedi eine per Kopf nutzte. Nach dem Tor zogen sich die Gastgeber völlig zurück und standen in der Abwehr absolut sicher. Die Leipziger dagegen drückten erst in den letzten zehn Minuten richtig. Dabei war das Mittelfeld ein Totalausfall. In der 83. Minute schafften es nach einem Freistoß vier Sachsen nicht, den Ball über die Torlinie zu drücken. Sachsen-Trainer Raab sah die Riesenkulisse als spielentscheidend an. Vor der seien viele seiner Spiele umgefallen. Sie seien es offenbar nicht gewohnt, von derart vielen Fans ausgepfiffen zu werden. Jörg Berger, der das Spiel seines Ex-Assistenten Raab beobachtet hatte bilanzierte: „Sachsen Leipzig hat nach der Herausstellung des Düsseldorfers viel zu wenig riskiert“... Leipziger Volkszeitung vom 21.5.01: FC Sachsen bleibt blass und steckt voll im Schlamassel Nach 0:1 im Abstiegskampf sind Leutzscher auf Hilfe anderer angewiesen Düsseldorf/Leipzig. Es bedurfte nicht erst des Wutausbruchs einiger Fans am Mannschaftsbus vor dem Düsseldorfer Rheinstadion, um den Aktiven den Ernst der Lage klar zu machen: Noch drei Spieltage haben die Sachsen-Kicker Gelegenheit, die schwache Vorstellung vom Freitag Abend vergessen zu lassen. "Ich bin enttäuscht, dass die Mannschaft so viel Nerven gezeigt hat. Hier zeigte sich deutlich auf wen man bauen kann, wenn es in der neuen Saison gilt, höhere Ziele anzugehen", meinte ein geknickter Trainer Jürgen Raab. Das 0:1 tat Sachsen-Trainer Raab auch deshalb so weh, weil es seine Mannschaft in keiner Phase verstand, den Riesen-Vorteil für sich zu nutzen. Der bestand darin, dass die Leipziger fast eine Stunde lang nach Gelb/Rot gegen Miletic gegen zehn Düsseldorfer spielen konnten - gebracht hat es nichts. In keiner Phase war zu merken, dass dem Gegner ein Aktiver fehlte. Auch wenn der FC Sachsen minutenlang die Gastgeber einschnürte, es fehlte in der zweiten Hälfte einfach an Ideen und überraschenden Aktionen gegen die dichte Abwehr. Fortuna Düsseldorf - finanziell in Nöten - hatte mit tagelangen Appellen und vielen Freikarten dafür gesorgt, dass 14 000 Fans ihre Mannschaft nach vorn trieben. Minutenlang gellten Pfeifkonzerte durchs Stadion, als die Leipziger im Ballbesitz waren und so wenig zu Stande brachten. Drei Gelegenheiten durch Schmidt, Georgiev und Filipovic waren ziemlich dürftig in solch wichtiger Partie. Bereits nach wenigen Minuten fragten sich die mitgereisten Fans, weshalb die Fortunen fast jedes Kopfball-Duell für sich entschieden. Schwerstarbeit vor allem für die Abwehr, Libero Härtel war hier noch der Beste. "Ich muss mich bei den Fans entschuldigen. Wir waren einfach nicht in der Lage, Chancen zu erarbeiten", meinte er. Gegen den Siegtreffer durch Zedi war auch Härtel machtlos. Der Torschütze kam eher als der heraus geeilte Torwart Twardzik an den Ball, so dass er einköpfen konnte. "Die Leipziger hätten mehr machen müssen", kritisierte auch Trainer Jörg Berger auf der Tribüne und Ex-Sachsen-Coach Volkan Uluc verstand nicht, dass nach dem Ausscheiden des schwachen Regisseurs Goshev keiner mehr Übersicht im Spiel nach vorn bewies. Aus eigener Kraft kann es der FCSachsen nicht mehr schaffen, den Absturz in die Oberliga zu vermeiden. Die Leipziger sind auf Schützenhilfe anderer angewiesen. So auf Aue, das am kommenden Spieltag gegen Düsseldorf antritt. Das Restprogramm spricht für den FCSachsen, denn es gibt noch Duelle gegen Nachbarn aus der Abstiegszone (Bremen und Dortmund). Einer fehlt der Mannschaft im schweren Abstiegskampf: Bela Virag erhielt fünf Spieltage Sperre wegen Tätlichkeit in Babelsberg. |
MDR-Online
vom 20.5.01: Aue verliert in Münster
Erzgebirge Aue hat sein Auswärtsspiel bei Preußen Münster mit 0:2 verloren. In der ersten Halbzeit war Aue die klar spielbestimmende Mannschaft. Kirsten erzielte bereits in der fünften Minute ein Tor. Der Schiri gab aber Abseits. Münster kam nach einem Fehler von Pagels zur unverdienten Führung. Der Auer Spieler vertendelte nach einer Ecke den Ball, so dass Preußen mit einem Konter über drei Stationen den Ball ins Tor beförderte. Die zweite Hälfte verlief ohne große Höhepunkte. Pagels verfehlte mit einem 12-m-Schuss das Gehäuse nur knapp. Kurz vor Schluss konnte Castilla aus acht Metern ungehindert zum 2:0-Endstand einschiessen. Freie Presse vom 21.5.01: Auer Mut zur Offensive bleibt ohne Lohn Fußball-Regionalliga: FC Erzgebirge verliert beim SC Preußen Münster 0:2 (0:1) Münster. Der FC Erzgebirge Aue konnte gestern beim SC Preußen Münster seine kleine Serie nicht halten. Nach vier Siegen und einem Unentschieden kassierten die Veilchen in der Fußball-Regionalliga eine Niederlage. Die Gastgeber haben dagegen nach dem 2:0-Erfolg den Aufstieg weiter selbst in der Hand. "Wir wollten die Flucht nach vorn antreten", erklärte FCE-Trainer Gerd Schädlich, der neben Kunze und Kirsten mit Pagels von Beginn an einen dritten Stürmer auflaufen ließ. Die Gäste begannen auch wesentlich gefährlicher als der Tabellenvierte, konnten sich aber keine klaren Chancen erspielen. Im Gegenteil. Der erste Konter in der 18. Minute führte gleich zum 0:1 aus Sicht der Veilchen. Nach einer Ecke der Auer schnappte sich Lesniak den Ball, lief aus der eigenen Hälfte vor den gegnerischen Strafraum und flankte auf Hozjak, der das runde Leder vorbei an Kischko in die Maschen donnerte. Dieser Treffer kam den taktisch disziplinierten Gastgebern entgegen. Die Erzgebirger, bei denen vor dieser Partie auch noch die verletzten Tautenhahn, Popovic und Kurth ausfielen, blieben weiter gefährlich. Ein Freistoß von Grund konnte Stuckmann im letzten Moment zur Ecke lenken (29.). Auch in der 2. Halbzeit wirkten die Gäste optisch überlegen. Pagels zielte knapp am Pfosten vorbei (55.). Als die Schädlich-Elf in der Schlussphase ihre Angriffsbemühungen verstärkte, fing sie sich einen weiteren Treffer ein. Castilla setzte sich nach einem Konter im Strafraum durch und tauchte frei vor Kischko auf. Der Torhüter hatte gegen den Flachschuss keine Chance. "Unser Mut ist nicht belohnt wurden. Mit unserer Angriffsleistung bin ich nicht zufrieden", ärgerte sich Schädlich. Der couragierte Auftritt seines Teams blieb unbelohnt. |
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vom 17.5.01: Nullnummer in Dresden
Durch ein 0:0 gegen Zweitliga-Aufsteiger Union Berlin ist der Klassenerhalt für den Dresdner SC näher gerückt. Schon in der zweiten Minute setzten die Dresdner mit einem Lattentreffer von Tino Wächtler ein deutliches Signal. Doch konnten die Sachsen aus ihren Feldvorteilen kein Kapital schlagen. Die vorsichtig agierenden Unioner taten nicht mehr als nötig, um einen Rückstand zu vermeiden. Durch Kapitän Steffen Menze hätte der DFB-Pokalfinalist sogar das 1:0 erzielen können. Doch sein Freistoß aus 22 Metern landete in der 39. Minute nur am Pfosten. Nach der Pause setzten beide Teams ihren Nichtangriffspakt fort. Die einzige Chance konnte Union verbuchen, Zechner vertändelte aber aus fünf Metern (73.). Der DSC kam nicht übers Mittelfeld. Im Vorfeld des Spiels wurde bekannt, dass sich Union mit seinem ehemaligen Manager Kosche außergerichtlich geeinigt haben soll. Das berichteten mehrere Berliner Zeitungen. Nach Präsident Heiner Bertram sollte Kosche zunächst im Nachwuchsbereich des Vereins tätig werden und somit weitere Erfahrungen sammeln. Sächsische Zeitung vom 18.5.01: Null-Diät gegen Aufsteiger Kreische-Schützlinge verlässt nach der Pause der Mut Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach. Dieses Sprichwort traf gestern Abend auf Regionalligist Dresdner SC Fußball 98 zu. Vor 2 388 Zuschauern erreichten die Schützlinge von Hans Kreische gegen Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Union Berlin ein torloses Unentschieden. Von dem "unbedingten Siegeswillen", den der Trainer angekündigt hatte, war aber nach der Pause nichts mehr zu sehen. Die Angst vor einer Niederlage wog doch schwerer, und so zogen sich die Rot-Schwarzen ehrfürchtig zurück. Zwei missglückte Schussversuche von Lau (60.) und R. Schmidt (70.) blieben in der zweiten Halbzeit die einzigen Offensiv-Bemühungen. Den etwa 600 Union-Fans war's egal. Sie brachten Party-Stimmung mit ins Harbig-Stadion. Nachdem die Berliner die zweite Liga sicher erreicht haben, fiebern sie dem DFB-Pokalfinale gegen Schalke 04 entgegen. Trainer Georgi Wassilew probte schon die etwas defensiver ausgerichtete taktische Formation und bot mit Torjäger Teixeira (von Michael abgemeldet) und Durkovic nur zwei Spitzen auf. Tredup rückte ins Mittelfeld. Seine Spieler schienen jedoch nicht allzu heiß auf eine echte Generalprobe, sondern gingen den Zweikämpfen lieber aus dem Weg. Anders zunächst die Dresdner. Vor allem über Ratke als ideenreichen Antreiber bestimmten sie das Spiel. Schon in der zweiten Minute setzte Wächtler mit einem Heber auf die Latte das erste Achtungszeichen. Die Gäste ließen es erst nach 39 Minuten krachen: ein Menze-Freistoß aus 22 Metern an die Latte. In der zweiten Halbzeit waren sie aber dem Siegtreffer näher als die Platzherren. Zechner vergab die Riesenchance nach einem Fehler von DSC-Libero Hoßmang (73.). Trotz des Punktgewinns müssen die Dresdner weiter um den Klassenerhalt fürchten. |
1.( 1) 1.FC Union Berlin
32 19 9 4 +
35 56-21 66
2.( 2) SV 03 Babelsberg Potsdam 33 17
10 6 + 14 53-39
61
3.( 4) Fortuna Köln
32 17 6 9 +
16 53-37 57
4.( 3) Preußen Münster
33 16 9 8 +
15 61-46 57
5.( 5) VfB Lübeck
33 16 8 9 +
23 63-40 56
6.( 6) Eintracht Braunschweig 32
13 10 9 + 18
51-33 49
7.( 7) Erzgebirge Aue
32 14 6 12 -
8 35-43 48
8.(10) Krefelder FC Uerdingen 33
14 5 14 - 4
48-52 47
9.( 8) SC Verl
32 12 9 11 +
3 43-40 45
10.( 9) Dresdner SC
32 12 8 12 -
3 36-39 44
11.(13) Wattenscheid 09 Bochum 32
11 9 12 - 2
59-61 42
12.(11) SV Wilhelmshaven
32 11 9 12 -
3 44-47 42
13.(12) Rot-Weiß Essen
32 12 6 14 -
9 40-49 42
14.(14) Sachsen Leipzig
32 10 10 12 - 1
37-38 40
15.(15) Fortuna Düsseldorf
32 12 3 17 -
3 44-47 39
16.(16) Werder Bremen II
32 9 9 14 -
7 42-49 36
17.(17) Lüneburger SK
32 9 4 19 -
19 47-66 31
18.(18) Borussia Dortmund II 32
4 11 17 - 22 28-50
23
19.(19) Berliner TC Borussia 32
6 3 23 - 43
28-71 21
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vom 12.5.01: Sachsen spielt Münster an die Wand
Mit einer spielerisch, wie kämpferisch überzeugenden Leistung hat sich der FC Sachsen Luft im Abstiegskampf gemacht. In der 1. Halbzeit sahen die Zuschauer ein Spiel auf ein Tor. Sachsen Leipzig überzeugte auf der ganzen Linie. Doch trotz sieben klaren Torchancen für die Leutzscher wollte das erlösende Führungstor nicht fallen. Allerding parierte Gästetorwart Stuckmann bei Schüssen von Härtel (7./11.), Rachwal und Lünsamnn glänzend. Die überfälligen Tore fielen spät. Zunächst verwandelte Schiemann einen Foulelfmeter, dann sorgte Putz (90.) unfreiwillig für die Entscheidung. Leipziger Volkszeitung vom 14.5.01: "Fußballgott" Schiemann erlöst Leutzsch Starke Sachsen landen existenziell wichtigen 2:0-Heimsieg gegen Münster Sie rannten sich einen Wolf, spielten den Gästen Wendeltreppen in den Hals, hätten nach einer Stunde 3:0 führen müssen, 4:0, 5:0 oder auch 6:0 führen können. Weil es zwischen grandiosen Sachsen und matten Preußen aber torlos stand und die Leutzscher Beine schwerer wurden, mussten frische Kräfte her. Andy Schiemann und Alex Grebenoshko kamen - und mit ihnen Minute 83 ... In der wird Grebenoshko von Küsters gelegt, Elfmeter. Bei Energie Cottbus musste jüngst Keeper Piplica ran, die Kollegen hatten die Hosen voll. Ausgang bekannt. Im Kunze-Park war das anders. Schiemann schnappte sich den Ball, zog nochmal die Stutzen über die mächtigen Waden und lief an. Entschlossenheit pur. "Und dann", erzählte Coach Jürgen Raab, "hat der Andreas den Ball eben reingemacht". Was für ein Untertreibung! Der Andreas, seines Zeichens "Fußballgott", hat den Ball reingezimmert, reingejagt, reingedroschen. Vollspann, in den rechten oberen Giebel. "Ick schieß die Dinger immer so", berichtete Schiemann nach seinem 7. Saisontor. "Ich glaub', der war unhaltbar", witzelte Torhüter Thorsten Stuckmann, der froh sein durfte, diesen Böller nicht an den Schädel oder sonstwohin bekommen zu haben. Glück hatte der lange Schlaks auch, als ihn ein 10 Zentimeter langes Eisenrohr nur knapp verfehlte. Stuckmann brachte das aus dem Leutzscher Fanblock geschleuderte Corpus Delicti dem Linienrichter. Keine Reaktion. Stuckmanns Gruß an den Werfer: "Asozial!" Zurück zum Spiel. Nach dem 2:0 durch ein kurioses Eigentor - Putz hatte einen Rückpass auf das vom Keeper verlassene Tor gespielt - lag sich ganz Leutzsch in den Armen. Die beste Saisonleistung war zurecht belohnt worden. "Wir haben gefightet von der ersten bis zur letzten Minute", freute sich Jürgen Raab, "das war stark." Gästetrainer Stefan Grädler sprach von einem "hochverdienten Sieg", hatte allerdings einen Knick in der Optik des Schiedsrichters ausgemacht. "Uns wurde ein klarer Handelfmeter verweigert." Richtig beobachtet. "Das war ein Elfer", räumte Sünder Chris Höche seinen Aussetzer aus der 71. Minute ein. "Ich weiß auch nicht, warum ihn der Schiri nicht gegeben hat." Pech, Unvermögen und Herr Stuckmann stellten die Sachsen-Fans auf eine harte Probe, Raabs Mannen produzierten und vergaben Chancen en masse. Kostproben: Jens Härtel mit links, Stuckmann fliegt (10.). Bobby Georgiev flankt, Mike Lünsmann und Carsten Klee grätschen vorbei (11.). Lünsmann scheitert frei am Torhüter (34.), Goshev am Referee, der die Vorteilsregel zu Ungunsten des FCS auslegt (55.). In diesem Stil ging es weiter - dann verursachte der Fußballgott irdische Glücksgefühle. Empfehlung von Stadionsprecher Uwe Loll: "Heute sollten wir alle einen trinken." |
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vom 12.5.01: Punkteteilung nach gutem Spiel
Durch ein schönes Kirsten-Tor hat Erzgebirge Aue dem Tabellen-Zweiten ein Unentschieden abgerungen. Die Gäste begannen wie die Feuerwehr. Aues Torwart Kischko musste bei einem Direktschuss von Röver (4.) sein ganzes Können zeigen. Ab der 20. Minute wurde Aue stärker und hatte bei zwei Kunze-Kopfbällen Pech. Als Boban aus 25 Metern abzog, hatten die Zuschauer den Torschrei auf den Lippen. Doch das Tor fiel auf der anderen Seite durch Küntzel. Völlig überrascht wurde Gästetorwart Kunze von einem Drehschuss aus 10 Metern durch den eingewechselten Kirsten. Freie Presse vom 14.5.01: Balsam für Kirsten’s Seele Fußball-Regionalliga: FC Erzgebirge Aue trennt sich von SV Babelsberg 1:1 (0:1) Aue. Er kam, sah und siegte: Jörg „Jockel“ Kirsten. Als im weiten Rund des Erzgebirgsstadions kaum noch einer an den Ausgleich glaubte, tauchte der 33-Jährige im Babelsberger Strafraum auf und knallte nach einer Flanke von Matthias Heidrich das Leder unhaltbar in die Maschen. „Dieser Treffer ist Balsam für die Seele und Lohn für meine guten Trainingsleistungen. Es tut weh, wenn man auf der Bank sitzen muss“, gestand der einstige Auer Torjäger. Mit dem leistungsgerechten 1:1 (0:1) konnte der FCE am Ende ebenso gut leben wie die Gäste. Die Veilchen blieben in der Fußball-Regionalliga zum fünften Mal in Folge unbesiegt. Babelsberg hat im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga dank der 0:2-Niederlage von Preußen Münster in Leipzig nach wie vor alle Trümpfe selbst in der Hand. Am Samstag allerdings bekleckerten sich die Gäste – zumindest in der Offensive – nicht mit Ruhm. Zwei Chancen, ein Tor reichten dennoch zum Punktgewinn. „Das zeichnet eine Klassemannschaft eben aus“, lobte auch FCE-Trainer Gerd Schädlich die effektive Spielweise des Tabellenzweiten. Dieser hätte in der 3. Minute bereits in Führung gehen können. Roman Müller schlug im Zweikampf gegen Mentor Miftari über den Ball, der Ex-Auer passte maßgerecht auf Enrico Röver, dessen Schuss Maik Kischko mit einer Glanzparade über die Latte lenkte. Fünf Minuten später lag den 3100 Zuschauern der Torschrei auf den Lippen, als Maik Kunze völlig frei zum Kopfball kam, das runde Leder aus 6 Metern aber am rechten Pfosten vorbei zirkelte. In der 26. Minute war es erneut Kunze mit einem Kopfball, der für Gefahr sorgte. Doch dieses Mal rettete der Namensvetter im SVB-Tor ebenso wie bei einem Grund-Freistoß acht Minuten später. „Wir waren in der Offensive nicht so gut, hatten vor allem im zentralen Bereich zu viele Ballverluste“, bemängelte Gäste-Coach Herman Andreev. Einzige Ausnahme: die 39. Minute. Marco Küntzel ließ seinen Gegenspieler Murat Jasarevic aussteigen, umspielte Kischko und schob zum 1:0 für Babelsberg ein. In der zweiten Halbzeit stürmte nur noch Aue. Kunze besaß eine weitere Großchance. Doch dessen Schuss hielt Kunze sicher (56.). In der 72. Minute rettete Björn Laars in letzter Sekunde gegen den frei durchgelaufenen Marian Pagels. Sechs Minuten später erzielte der eingewechselte Kirsten den verdienten Ausgleich. Kurz vor dem Ende musste der SVB-Keeper erneut sein ganzes Können aufbieten. Nach einem Schuss von Kunze rettete er mit einer Fußabwehr das 1:1. Kunze konnte Kunze an diesem Tag einfach nicht bezwingen. „Ich bin froh, dass wir den unverdienten Rückstand noch korrigieren konnten. Wir können mit dem 1:1 zufrieden sein. Das Ergebnis passt auch ganz gut in unsere Überlegungen für das Sachsenpokalfinale“, dachte Schädlich unmittelbar nach der Partie bereits an den kommenden Mittwochabend in Zwickau. |
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vom 12.5.01: Dresden geht in Lüneburg unter
Mit einer katastrophalen Abwehrleistung präsentierte sich der Dresdner SC in Lüneburg und unterlag verdient. Das Tore schießen begann bereits in der 13. Minute, als Baich einen groben Stockfehler von Hoßmang nutzte. In der Folge entwickelte sich eine interessante Begegnung mit Vorteilen für die Gastgeber. In Halbzeit zwei erhöhten die Norddeutschen durch Scharping (2x) und wieder Baich auf 4:0. Dabei profitierten sie erneut von einer sorglosen Abwehr der Sachsen. Der Ehrentreffer gelang Ratke kurz vor dem Spielende durch einen Fernschuss. |
| 33. | Spieltag | Zuschauer: | ||||