| Die Spiele der Gruppe A
Borussia Mönchengladbach
- 1.FSV Mainz 05 2:1
Hansa Rostock - SpVgg. Greuther
Fürth 1:3
1.FSV Mainz 05 - Hansa Rostock
3:1
SpVgg. Greuther Fürth
- Borussia Mönchengladbach 4:0
Borussia Mönchengladbach
- Hansa Rostock 1:4
1.FSV Mainz 05 -
SpVgg. Greuther Fürth 2:1
|
Die Spiele der Gruppe B
Bayern München - VfL
Bochum 3:4
VfL Bochum - SpVgg. Unterhaching
1:3
Bayern München - SpVgg.
Unterhaching 2:3
|
| Die Abschlußtabelle der Gruppe A
1. SpVgg. Greuther Fürth 3
2 0 1 8: 3 + 5
6
2. 1.FSV Mainz 05
3 2 0 1 6: 4 + 2
6
3. Hansa Rostock
3 1 0 2 6: 7 - 1
3
4. Bor. Mönchengladbach 3
1 0 2 3: 9 - 6
3
|
Die Abschlußtabelle der Gruppe B
1. SpVgg. Unterhaching
2 2 0 0 6: 3 + 3
6
2. VfL Bochum
2 1 0 1 5: 6 - 1
3
3. Bayern München
2 0 0 2 5: 7 - 2
0
|
| Die Spiele der Gruppe C
Werder Bremen - SSV Reutlingen
1:0
SSV Reutlingen - Energie
Cottbus 3:3
Werder Bremen - Energie Cottbus
2:2
|
Die Spiele der Gruppe D
Borussia Dortmund - 1.FC
Köln 1:4
1.FC Köln - FC St. Pauli
4:2
Borussia Dortmund - FC St.
Pauli 3:2 |
| Die Abschlußtabelle der Gruppe C
1. Werder Bremen
2 1 1 0 3: 2 + 1
4
2. Energie Cottbus
2 0 2 0 5: 5 + 0
2
3. SSV Reutlingen
2 0 1 1 3: 4 - 1
1
|
Die Abschlußtabelle der Gruppe D
1. 1.FC Köln
2 2 0 0 8: 3 + 5
6
2. Borussia Dortmund
2 1 0 1 4: 6 - 2
3
3. FC St. Pauli
2 0 0 2 4: 7 - 3
0
|
| Viertelfinale
SpVgg. Greuther Fürth
- VfL Bochum 3:0
SpVgg. Unterhaching
- 1.FSV Mainz 05 2:1
|
Viertelfinale
Werder Bremen - Borussia
Dortmund 4:2
1.FC Köln - Energie
Cottbus 1:1, Neunmeterschießen: 3:4
|
| Halbfinale
SpVgg. Greuther Fürth
- Werder Bremen 0:2
|
Halbfinale
SpVgg. Unterhaching
- Energie Cottbus 5:2
|
| Spiel um Platz 3
SpVgg. Greuther Fürth
- Energie Cottbus 1:1, Neunmeterschießen: 1:2 |
Finale
Werder Bremen - SpVgg.
Unterhaching 1:1, Neunmeterschießen: 4:5 |
| Die Spiele der Gruppe A
Hamburger SV - LR Ahlen
5:3
LR Ahlen - Werder Bremen
2:3
Hamburger SV - Werder Bremen
0:4
|
Die Spiele der Gruppe B
FC Schalke 04 - VfL Osnabrück
0:3
VfL Osnabrück - VfL
Bochum 2:5
FC Schalke 04 - VfL Bochum
1:3
|
| Die Abschlußtabelle der Gruppe A
1. Werder Bremen
2 2 0 0 7: 2 + 5
6
2. Hamburger SV
2 1 0 1 5: 7 - 2
3
3. LR Ahlen
2 0 0 2 5: 8 - 3
0
|
Die Abschlußtabelle der Gruppe B
1. VfL Bochum
2 2 0 0 8: 3 + 5
6
2. VfL Osnabrück
2 1 0 1 5: 5 + 0
3
3. FC Schalke 04
2 0 0 2 1: 6 - 5
0
|
| Die Spiele der Gruppe C
VfL Wolfsburg - Arminia Bielefeld
3:1
Arminia Bielefeld - FC St.
Pauli 3:0
VfL Wolfsburg - FC St. Pauli
3:6
|
Die Spiele der Gruppe D
Hannoverscher SV 96 - Eintracht
Braunschweig 4:1
Eintracht Braunschweig -
Alemannia Aachen 3:3
Hannoverscher SV 96 - Alemannia
Aachen 4:5 |
| Die Abschlußtabelle der Gruppe C
1. Arminia Bielefeld
2 1 0 1 4: 3 + 1
3
2. FC St. Pauli
2 1 0 1 6: 6 + 0
3
3. VfL Wolfsburg
2 1 0 1 6: 7 - 1
3
|
Die Abschlußtabelle der Gruppe D
1. Alemannia Aachen
2 1 1 0 8: 7 + 1
4
2. Hannoverscher SV 96
2 1 0 1 8: 6 + 2
3
3. Eintr. Braunschweig 2
0 1 1 4: 7 - 3
1
|
| Viertelfinale
Werder Bremen - VfL
Osnabrück 4:1
VfL Bochum - Hamburger
SV 4:1
|
Viertelfinale
Arminia Bielefeld
- Hannoverscher SV 96 3:3, Neunmeterschießen: 4:2
Alemannia Aachen - FC
St. Pauli 0:4
|
| Halbfinale
Werder Bremen - Arminia
Bielefeld 6:3
|
Halbfinale
VfL Bochum - FC St. Pauli
1:3
|
| Spiel um Platz 3
Arminia Bielefeld - VfL
Bochum 4:6
Qualifiziert für das
Finalturnier: VfL Bochum |
Finale
Werder Bremen - FC
St. Pauli 1:0
Qualifiziert für das
Finalturnier: Werder Bremen und FC St. Pauli |
| Die Spiele der Gruppe A
Hansa Rostock - Rot-Weiß
Oberhausen 1:1
Tore: 1:0 Oswald, 1:1 Obad
Rot-Weiß Oberhausen
- MSV Duisburg 1:2
Tore: 0:1 Scharpenberg (Eigentor),
1:1 Langeneke, 1:2 Keidel
Hansa Rostock - MSV Duisburg
2:2
Tore: 0:1 Keidel, 1:1 Rydlewicz,
2:1 Oswald, 2:2 Ebbers
|
Die Spiele der Gruppe B
Bayer Leverkusen - Dresdner
SC 1:4
Tore: 0:1 Ratke, 0: 2 Diebitz,
0:3 Hoßmang, 1:3 Babic, 1:4 Hamel
Dresdner
SC - Energie Cottbus 1:3
Tore: 0:1 Micevski, 0:2
Heidrich, 0:3 Thielemann, 1:3 Ratke
Bayer Leverkusen - Energie
Cottbus 4:2
Tore: 1:0 Reeb, 2:0 Berbatow,
3:0 Rink, 4:0 Berbatow, 4:1 Heidrich, 4:2 Heidrich
|
| Die Abschlußtabelle der Gruppe A
1. MSV Duisburg
2 1 1 0 4: 3 + 1
4
2. Hansa Rostock
2 0 2 0 3: 3 + 0
2
3. Rot-Weiß Oberhausen
2 0 1 1 2: 3 - 1
1
|
Die Abschlußtabelle der Gruppe B
1. Dresdner SC
2 1 0 1 5: 4 + 1
3
2. Energie Cottbus
2 1 0 1 5: 5 + 0
3
3. Bayer Leverkusen
2 1 0 1 5: 6 - 1
3
|
| Die Spiele der Gruppe C
Hertha Berliner SC - Sachsen
Leipzig 1:3
Tore: 0:1 Lünsmann,
0:2 Georgiew, 1:2 Schmidt, 1:3 Höche
Sachsen
Leipzig - 1.FC Nürnberg 2:0
Tore: 1:0 Lünsmann,
2:0 Lünsmann
Hertha Berliner SC - 1.FC
Nürnberg 1:3
Tore: 1:0 Reiss, 1:1 Nikl,
1:2 Möckel, 1:3 Nikl
|
Die Spiele der Gruppe D
1.FC Köln - Chemnitzer
FC 3:0
Tore: 1:0 Kurth, 2:0 Dworrak,
3:0 Dziwior
Chemnitzer
FC - Waldhof Mannheim 1:3
Tore: 1:0 Kluge, 1:1 Kies,
1:2 Vukotic, 1:3 Licht
1.FC Köln - Waldhof
Mannheim 1:1
Tore: 1:0 Cullmann, 1:1
Montero
|
| Die Abschlußtabelle der Gruppe C
1. Sachsen Leipzig
2 2 0 0 5: 1 + 4
6
2. 1.FC Nürnberg
2 1 0 1 3: 3 + 0
3
3. Hertha Berliner SC 2
0 0 2 2: 6 - 4
0
|
Die Abschlußtabelle der Gruppe D
1. 1.FC Köln
2 1 1 0 4: 1 + 3
4
2. Waldhof Mannheim
2 1 1 0 4: 2 + 2
4
3. Chemnitzer
FC
2 0 0 2 1: 6 - 5
0
|
| Im Spiegel der Presse
Leipziger Volkszeitung
vom 9.1.01: FC Sachsen zeigt Klassespiel gegen Hertha
DFB-Hallenpokal in Riesa:
500 Leutzscher Fans bejubeln 3:1-Erfolg / Bundesligisten mit Schwierigkeiten
Drei Bundesligisten mussten
in den ersten drei Partien beim zweiten Qualifikationsturnier um den DFB-Hallenpokal
in Riesa ran - und keinem der Favoriten gelang es, sich zu Turnierbeginn
durchzusetzen. Rostock gab gegen Oberhausen beim 1:1 einen Punkt ab, Leverkusen
ging sang- und klanglos gegen den Dresdner SC unter (1:4) und Hertha BSC
musste sich beim 1:3 Regionalligist FC Sachsen Leipzig beugen.
Der FC Sachsen zeigte sich
im ersten Gruppenspiel in bester Spiellaune, brachte den Bundesligisten
mehrfach in große Schwierigkeiten. Lünsmann "staubte" in der
5. Minute ab, als Georgiev von rechts abgezogen hatte. Der Bulgare ließ
es eine Minute später selbst krachen, überlistete Hertha-Keeper
Fiedler aus spitzem Winkel.
Nachdem den Berlinern gleich
in der 8. Minute der 1:2-Anschlusstreffer durch Schmidt gelang, regten
sich die Leipziger Fans in der Sachsen-Arena. "Kämpfen, Chemie, kämpfen!",
skandierten die etwa 500 Sachsen-Anhänger. Als hätten es die
Spieler verstanden, steigerten sie sich kämpferisch, ließen
kaum noch eine Einschuss-Möglichkeit des Bundesligisten zu. Mehr noch,
Höche erzielte mit großem Einsatz das 3:1 (18.). Und der alle
überragende Georgiev hatte sogar noch einen Treffer mehr auf dem Fuß,
scheiterte aber etwas leichtfertig am Hertha-Keeper in den Schlussminuten.
"Besser hätten wir nicht beginnen können", freute sich Sachsen-Trainer
Bonev. Stürmer Lünsmann ergänzte trocken: "So schwer war
das doch gar nicht." Dabei musste der FC Sachsen auf die verletzten oder
angeschlagenen Dragusha, Risch, Klee und Schiemann verzichten.
Zu Beginn des Turniers schaffte
es Bundesligist Hansa Rostock nicht, sich gegen Rot-Weiß Oberhausen
zu behaupten. Zwar hatte Oswald die Ostseestädter in Führung
gebracht, Adis jedoch konnte ausgleichen. Erst recht hatte Favorit Bayer
Leverkusen große Mühe gegen den Dresdner SC. Ratke besorgte
den Führungstreffer für den Regionalligisten. "Oldie" Diebitz
legte fünf Minuten später nach (12.). Und als Abwehrchef Hoßmang
zum dritten Mal "einlochte", war die Begeisterung der mitgereisten Dresdner
Fans riesengroß.
Auch der Gegentreffer von
Babic konnte den DSC nicht stoppen, Hamel ließ sich die Chance zum
4:1 nicht entgehen. Welch eine Überraschung, die begeistert vom Publikum
aufgenommen wurde. Und Bayer-Trainer Pierre Littbarski, der seinen Chef
Berti Vogts in Riesa vertrat, verließ mit saurer Miene die Halle.
So hatte er sich den Auftakt der Hallen-Pokal-Qualifikation gewiss nicht
vorgestellt.
Erst in der vierten Partie
"stimmte" das Ergebnis: Bundesligist 1. FC Köln hatte beim 3:0-Erfolg
über Zweitligist Chemnitzer FC keine Probleme.
|
Im Spiegel der Presse
Dresdner Neueste Nachrichten
vom 9.1.01: Gute Hoffnung in Rot-Schwarz
Dresdner SC schlägt
Leverkusen mit 4:1 und unterliegt Energie Cottbus 1:3
Riesa. Der Dresdner SC erreichte
gestern nach einem überraschenden 4:1-Sieg über Bayer 04 Leverkusen
und trotz einer zu verschmerzenden Niederlage gegen Energie Cottbus (1:3)
das heutige Viertelfinale beim Qualifikationsturnier für den DFB-Hallen-Pokal
2001. Damit wahrte der Nord-Regionalligist seine Chance auf die Reise in
die Westfalenhalle nach Dortmund am kommenden Wochenende.
Die Rot-Schwarzen mussten
in ihrer Gruppe B gleich im zweiten Spiel des Abends gegen das von Pierre
Littbarski betreute Bayer-Team ran, das allerdings ohne seine Top-Stars
in die Elbestadt gekommen war. Ohne jeden Respekt vor dem favorisierten
Bundesligisten dominierten die 98er von Anbeginn die Partie vor ausverkauftem
Haus. Andreas Diebitz prüfte kurz nach dem Anpfiff von Schiedsrichter
Bernd Heynemann Ex-Dynamo Tom Starke zwischen den Pfosten des gegnerischen
Gehäuses. Mit einem Flachschuss markierte Sven Ratke in der 7. Minute
die Führung der 98er. Diebitz erhöhte in der 12.; Anel Dzaka
fälschte die Kugel noch ab. Danach ging es Schlag auf Schlag. Thomas
Hoßmang traf zum 3:0 (13.), ehe Marko Babic verkürzte (14.).
Auf Vorlage von Nikica Maglica besorgte Ronald Hamel drei Minuten vor dem
Schlusszeichen den 4:1-Endstand.
Energie-Coach Eduard Geyer
hatte die Begegnung mit Argusaugen verfolgt und offensichtlich doch einige
Schwachstellen bei den Dresdnern entdeckt. In der über die fast kompletten
zweimal zehn Minuten reichlich zerfahrenen Auseinandersetzung agierten
die Cottbusser klar überlegen. Toni Micevski eröffnete den Reigen
in der 2. Minute. Steffen Heidrich (8.) mit einem Heber über Roger
Schöne sowie Ronny Thielemann kurz darauf schraubten den Stand auf
3:0 noch vor der Pause. Mit einer der schönsten Aktionen des Abends
gelang Ratke, der in der 14. einen Slalomlauf durch die Reihen des Bundesligisten
veranstaltete, der Ehrentreffer. Zwischenzeitlich hatten Tino Wächtler
und Hoßmang das Ziel knapp verfehlt. Nicht besser erging es Antun
Labak kurz vor ultimo auf der Gegenseite, während DSC-Keeper Schöne
den Aufsetzer von Sebastian Helbig und eine Rakete von Thielemann entschärfte.
DSC-Geschäftsführer
Michael Krämer hatte zwar noch vor ein paar Tagen frohlockt: "Cottbus
fährt ja am Mittwoch ins Trainingslager nach Dubai. Da werden sie
wohl die Beine hochnehmen."
|
| Viertelfinale
MSV Duisburg - Energie
Cottbus 3:3, Neunmeterschießen: 5:6
Tore: 1:0 Kovacevic, 2:0
Sarpei, 3:0 Ebbers, 3:1 Helbig, 3:2 Labak, 3:3 Labak
Dresdner
SC - Hansa Rostock 3:3, Neunmeterschießen:
1:3
Tore: 0:1 Fuchs, 1:1 Ratke,
2:1 Lucic, 2:2 Hansen
|
Viertelfinale
Sachsen
Leipzig - Waldhof Mannheim 1:1, Neunmeterschießen:
5:6
Tore: 1:0 Filipovic, 1:1
Vukotic
1.FC Köln - 1.FC
Nürnberg 3:1
Tore: 1:0 Dworrak, 2:0 Kurth,
3:0 Dworrak, 3:1 Möckel
|
| Halbfinale
Energie Cottbus -
Waldhof Mannheim 4:2
Tore: 1:0 Scherbe, 2:0 Montero
(Eigentor), 2:1 Balitsch, 3:1 Thielemann, 3:2 Teber, 4:2 Helbig
|
Halbfinale
Hansa Rostock - 1.FC
Köln 6:3
Tore: 0:1 Pivaljevic, 1:1
Vorbeck, 1:2 Dworrak, 2:2 Arvidsson, 3:2 Vorbeck, 4:2 Oswald, 4:3 Cullmann,
5:3 Lange, 6:3 Benken
|
| Spiel um Platz 3
Waldhof Mannheim - 1.FC
Köln 1:5
Tore: 0:1 Montero, 0:2 Grlic,
0:3 Dziwior, 0:4 Pivaljevic, 1:4 Teber, 1:5 Kurth
Qualifiziert für das
Finalturnier: 1.FC Köln
|
Finale
Energie Cottbus - Hansa
Rostock 3:5
Tore: 0:1 Majak, 1:1 Heidrich,
1:2 Hansen, 1:3 Majak, 2:3 Scherbe, 2:4 Baumgart, 2:5 Benken, 3:5 Helbig
Qualifiziert für das
Finalturnier: Hansa Rostock und Energie Cottbus
|
| Im Spiegel der Presse
Leipziger Volkszeitung
vom 10.1.01: FC Sachsen lässt Chancen aus und scheitert im Viertelfinale
Niederlage gegen Waldhof
Mannheim erst im Elfmeterschießen
Riesa. Regionalligist FC
Sachsen kontra Zweitligist Waldhof Mannheim - so hieß die entscheidende
Viertelfinal-Partie für die Leipziger am zweiten Tag des Riesaer Qualifikationsturniers,
an dem im K.o.-System die drei Teilnehmer für die Endrunde um den
DFB-Hallen-Pokal am kommenden Wochenende in Dortmund ermittelt wurden.
Würde das Hoch der Leutzscher weiter anhalten, das Können auch
am zweiten Tag reichen, um Überraschungen wie am Vortag zu schaffen?
So fragten sich die Leutzscher Anhänger in der mit 8200 Zuschauern
fast ausverkauften Sachsen-Arena. Am Vortag besiegten die Leipziger Hertha
BSC 3:1 und den 1. FC Nürnberg 2:0.
Vieles deutete darauf hin,
dass die Härtel und Co. nahtlos anknüpfen konnten, Filipovic
traf in der 2. Minute schon zur Führung. Aber postwendend besorgte
Vukotic den 1:1-Ausgleich. Jede Menge Chancen gabÔs danach für
die Leipziger, aber weder Grebenoshko, Lünsmann oder Filipovic gelang
der Sieg-Treffer. So musste das Neun-Meter-Schießen entscheiden.
Keiner der regulären jeweils fünf Schützen versagte, bei
den Sachsen jubelten Filipovic, Lünsmann, Goshev, Poviser und Härtel.
Als dann jedoch "Mann gegen Mann" geschossen werden musste, war Lünsmann
der unglücklichste Mensch in der Arena. Am ersten Tag traf er dreimal,
doch in der entscheidenden Sekunde setzte er den Ball an den Innenpfosten.
Das war das Aus für die so Regionalligisten, wenngleich sich die Leutzscher
mit einer bemerkenswerten Vorstellung vom Riesaer Turnier verabschiedeten.
Erste Hoffnungen auf eine
Finalteilnahme konnte sich Energie Cottbus machen. Dabei gerieten die Geyer-Schützlinge
schon mit 0:3 gegen den MSV Duisburg fast aussichtslos in Rückstand,
rappelten sich aber bis zum Abpfiff noch zum 3:3 auf (Treffer: Helbig,
Labak 2). Riesenjubel hallte dann durch die Arena, als sich Cottbus mit
9:8 im Neun-Meter-Schießen fürs Halbfinale qualifizierte. Thielemann
schaffte das entscheidende Tor.
Eine ausgeglichene Partie
gab's gleich darauf zwischen Regionalligist Dresdner SC und den Elite-Kickern
von Hansa Rostock. Schiri Heyneman hatte in den Schluss-Sekunden Mühe,
die Gemüter zu beruhigen. Den Dresdner Boden schickte er nach Foul
auf die Strafbank, dessen Teamkameraden Lucic und Hoßmang sahen Gelb.
Der DSC glich nach der Fuchs-Führung dank des überragenden Ratke
aus, ging mit dem Treffer von Lucic in Führung, musste allerdings
noch den 2:2-Ausgleich von Hansen hinnehmen. Also erneut Entscheidung vom
Punkt, die die Hanseaten mit 3:1 für sich entschieden. "Wir hätten
einen Strafstoß bekommen müssen", ärgerte sich DSC-Trainer
Hans-Jürgen Kreische. Sein Frust war aber wenig später angesichts
der tollen Hallen-Atmosphäre bald wieder verflogen. |
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung
vom 10.1.01:
Krimi im Dreier-Pack
Energie zieht ins Finale
ein / DSC scheitert im Neun-Meter-Duell an Hansa Rostock
Thriller-Altmeister Hitchcock
hätte das Menü nicht spannender mixen können. Erst nach
drei Neun-Meter-Krimis standen die ersten drei Halbfinalisten beim Qualifikationsturnier
zum DFB-Hallenpokal in Riesa fest.
Während die 8 200 Zuschauer
in der ausverkauften Sachsen-Arena einen 6:5-Sieg von Bundesligist Energie
Cottbus im Neun-Meter-Duell gegen den MSV Duisburg (3:3 in der regulären
Spielzeit) bejubeln durften, reichte es für den tapfer kämpfenden
Dresdner SC nicht: Die Sachsen scheiterten beim Schießen vom Punkt
mit 1:3 an Bundesliga-Vertreter FC Hansa Rostock. Cottbus erreichte danach
im Halbfinale gegen Waldhof Mannheim (4:2) als erste Mannschaft das Endspiel.
Auch der Regionalligist
aus Leipzig-Leutzsch verpasste erst beim Neun-Meter-Schießen den
Halbfinal-Einzug. Dem 1:1-Remis folgte der glückliche 6:5-Erfolg von
Waldhof Mannheim. Lediglich Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln schaffte
mit einem 3:1-Sieg über Zweitliga-Primus 1. FC Nürnberg den glatten
Durchmarsch in die Runde der letzten vier. Die Kölner gefielen mit
der stabilsten Leistung und empfahlen sich für den Gesamtsieg bei
diesem Turnier, das bei Redaktionsschluss noch andauerte.
"Ärgerlich, dass wir
die greifbare Chance auf ein Weiterkommen aus den Händen gaben", haderte
der dreifache Turnier-Torschütze Sven Ratke mit dem DSC-Schicksal.
"Das Neun-Meter-Schießen war reinste Lotterie", meinte Ratke, dessen
Schuss Hansa-Torhüter Pieckenhagen parierte. Auch Ronny Ernst und
Nikica Maglica scheiterten - lediglich Alexander Gleis behielt die Nerven
und verwandelte den ersten Neunmeter. "Ich bin sehr enttäuscht, weil
wir uns mehr ausgerechnet hatten", resümierte DSC-Trainer Hans-Jürgen
Kreische.
Vor allem die rasante Aufholjagd
der Cottbuser gegen Duisburg hielt alles parat, was sich der Fußball-Fan
beim Buden-Zauber wünschen kann. Zunächst lagen die Lausitzer
mit 0:3 scheinbar aussichtslos zurück. In den letzten 240 Sekunden
gelang dem Bundesliga-Neuling mit zwei Treffern von Labak und einem Helbig-Tor
der Ausgleich. "Herz, was willst du mehr", jubelte der gebürtige Sachse
Ronny Thielemann, dessen verwandelter Neunmeter dem Vorjahressieger noch
die Tür zum Halbfinale öffnete. |
| Die Spiele der Gruppe A
Suttgarter Kickers - Karlsruher
SC 2:0
Karlsruher SC - SpVgg. Unterhaching
1:3
Stuttgarter Kickers - SpVgg.
Unterhaching 2:1
|
Die Spiele der Gruppe B
SC Freiburg - 1.FSV Mainz
05 2:0
1.FSV Mainz 05 - TSV 1860
München 5:2
SC Freiburg - TSV 1860 München
5:4
|
| Die Abschlußtabelle der Gruppe A
1. Stuttgarter Kickers
2 2 0 0 4: 1 + 3
6
2. SpVgg. Unterhaching
2 1 0 1 4: 3 + 1
3
3. Karlsruher SC
2 0 0 2 1: 5 - 4
0
|
Die Abschlußtabelle der Gruppe B
1. SC Freiburg
2 2 0 0 7: 4 + 3
6
2. 1.FSV Mainz 05
2 1 0 1 5: 4 + 1
3
3. TSV 1860 München
2 0 0 2 6:10 - 4
0
|
| Die Spiele der Gruppe C
1.FC Kaiserslautern - SSV
Ulm 1846 0:2
SSV Ulm 1846 - SSV Reutlingen
3:2
1.FC Kaiserslautern - SSV
Reutlingen 3:5
|
Die Spiele der Gruppe D
VfB Stuttgart - 1.FC Saarbrücken
1:1
1.FC Saarbrücken - Eintracht
Frankfurt 3:3
VfB Stuttgart - Eintracht
Frankfurt 2:1
|
| Die Abschlußtabelle der Gruppe C
1. SSV Ulm 1846
2 2 0 0 5: 2 + 3
6
2. SSV Reutlingen
2 1 0 1 7: 6 + 1
3
3. 1.FC Kaiserslautern 2
0 0 2 3: 7 - 4
0
|
Die Abschlußtabelle der Gruppe D
1. VfB Stuttgart
2 1 1 0 3: 2 + 1
4
2. 1.FC Saarbrücken
2 0 2 0 4: 4 + 0
2
3. Eintracht Frankfurt 2
0 1 1 4: 5 - 1
1
|
| Viertelfinale
Suttgarter Kickers - 1.FSV
Mainz 05 1:2
SC Freiburg - SpVgg. Unterhaching
2:3
|
Viertelfinale
SSV Ulm 1846 - 1.FC
Saarbrücken 5:2
VfB Stuttgart - SSV Reutlingen
4:4, Neunmeterschießen: 4:5
|
| Halbfinale
1.FSV Mainz 05 - SSV
Ulm 1846 4:1
|
Halbfinale
SpVgg. Unterhaching
- SSV Reutlingen 7:2
|
| Spiel um Platz 3
SSV Ulm 1846 - SSV Reutlingen
0:3
Qualifiziert für das
Finalturnier: SSV Reutlingen |
Finale
1.FSV Mainz 05 - SpVgg.
Unterhaching 3:4
Qualifiziert für das
Finalturnier: SpVgg. Unterhaching und 1.FSV Mainz 05 |